Profilbild von natti

natti

Lesejury Star
offline

natti ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit natti über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2020

Totenstille im Watt

Totenstille im Watt
0

Inhalt:

Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich ...

Inhalt:

Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt?


Meinung:

ich liebe die Ostfriesenkrimis von K.P. Wolf, denn sie spielen dort, wo ich lebe. So ziemlich jede Gegend, die Cafes, die Inseln- sind mir nicht fremd.

Es ist schon komisch, einen Krimi zu lesen, wo man die Tatorte kennt und sich denkt- hey, da war ich doch erst neulich gewesen. Und habe ich mir nicht erst gestern aus diesem Cafe Brötchen und Kuchen geholt?

Ich liebe den Humor und die Beschreibungen, ich fühle mich hier genauso wohl wie unser Dr. Sommerfeldt. Ich liebe genauso wie er den Strand, das Watt, den Wind, guten Ostfriesentee und leckeres Essen.

Ja, Dr. Sommerfeldt ist mir echt sympatisch, auch wenn er eigentlich ein Mörder ist. Er behandelt seine Patienten besser wie so manch richtiger Arzt und zahlt seinen Angestellten mehr Lohn als üblich.

Er liebt die Bücher und das lesen- noch etwas was ihn sympatisch macht- und fühlt sich in Ostfriesland zu Hause- wie ich.


Der Schreibstil ist flüssig und spannend.

Ich finde es gut, das einmal alles aus der Sicht des Täters geschrieben wurde.

Es ist spannend mitzuverfolgen, wen Dr. Sommerfeldt als nächsten tötet und warum.

Und dann ist da noch die Frage, wann wird er auffliegen und verhaftet? Wann bricht sein Lügengespinnst zusammen?


Ich bin echt neugierig wie es weiter geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2018

Töchter der Caluoc

Salwidizer / Töchter der Caluoc
0

Inhalt:
Charlotte lebt bei ihrem Großvater.
Als dieser einem Verbrechen zum Opfer fällt, erfährt sie von einem verhängnisvollen Geheimnis. Sie beschließt, nicht daran zu rühren.
Was gewesen ist, ist vorbei.
Doch ...

Inhalt:
Charlotte lebt bei ihrem Großvater.
Als dieser einem Verbrechen zum Opfer fällt, erfährt sie von einem verhängnisvollen Geheimnis. Sie beschließt, nicht daran zu rühren.
Was gewesen ist, ist vorbei.
Doch bei der Auflösung der Kanzlei ihres Großvaters fällt Charlotte ein Päckchen in die Hände, dessen Zustellung längst überfällig war.
Kurzerhand macht sie sich auf, die Sendung der Empfängerin persönlich zu überbringen. Und genau dabei holt sie die Vergangenheit ihres Großvaters wieder ein.

Meinung:
Ein wirklich schönes Buch. Tolles Cover, tolle Geschichte, flüssiger, spannender Schreibstil. Ich konnte es kaum weglegen, so spannend war es.
Charlotte erlebt nach dem Tod ihres Großvaters viele merkwürdige Dinge. Sie lernt ihre Cousine kennen, erfährt das es Unsterbliche gibt, das es ein Volk gibt das die Wölfe anbetet, das ihr verschollener Onkel höchstwahrscheinlich noch lebt und vieles mehr.
Vieles erfahren wir durch Briefe die an Charlotte gerichtet sind und durch ein Tagebuch das ihrer Cousine Helena gedacht ist.
Am spannensten fand ich die Briefe und vor allem das Tagebuch. Ich habe richtig mitgefiebert wenn es darum ging einen weiteren Eintrag zu lesen.
Das einzige Manko war für mich die vielen Personen und wie sie zueinander stehen. Das war echt verwirrend, aber ein Namensverzeichnis am Ende half sehr weiter.
Wirklich lesenswert. Kann ich nur Empfehlen.

Veröffentlicht am 02.09.2017

einfach toll

Silber - Das erste Buch der Träume
0

Der erste Band einer Triologie für Jugendliche, aber auch für ältere Leser.
Eine neue Welt finden wir hier, die Welt der träume. Phantastisch und spannend geschrieben. Ich habe das ganze in einem durchgelesen.
Die ...

Der erste Band einer Triologie für Jugendliche, aber auch für ältere Leser.
Eine neue Welt finden wir hier, die Welt der träume. Phantastisch und spannend geschrieben. Ich habe das ganze in einem durchgelesen.
Die Idee davon, in anderen Leuten ihrer Träume zu wandeln, finde ich gut.
Es ist nicht nur spannend, aufregend, manchmal gruselig, sondern auch romantisch.
Das Cover ist ein Hingucker, richtig schön gestaltet und der Schreibstil fesselt einem von Anfang an.

Liv Silber hat in letzter Zeit komische Träume, in einem war sie auf einem Friedhof, dort sah sie vier Jungs bei einem Ritual. Das komische daran ist, diese Jungs gehen auf ihre Schule und einer davon wird ihr neuer Stiefbruder. Sie wissen Dinge, die sie nur im Traum preis gibt, woher können sie im realen Leben also davon wissen? Liv und ihre jüngere Schwester konnten noch nie einem Rätzel wiederstehen.
Liv ist ein sympatischer charakter, genauso wie ihre Schwester und das Kindermädchen Lotti. Liv versucht herauszufinden, was es mit diesen Träumen auf sich hat und was die ganzen Türen besdeuten sollen, die sie auch im Traum sieht.
Mann wird so neugierig auf das Ende, das man unbedingt sofort den nächsten Teil lesen möchte.
Nicht nur für Jugendliche ein tolles Werk, auch für ältere Leser eine tolle Unterhaltung.

Veröffentlicht am 12.02.2025

Die Stadt ohne Wind

Die Stadt ohne Wind 1 – Arkas Reise
0

Inhalt:
Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein ...

Inhalt:
Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft?

Meinung:
Obwohl das Cover nur Schwarz/Weiß ist, so ist es doch ein absoluter Hingucker und wirklich gut gemacht.

Der Klapptext macht neugierg und verspricht eine spannende Geschichte voller Abenteuer und Magie.

Ich habe dieses Werk bei Vorablesen gewonnen und mich sehr gefreut. Zwar habe ich etwas gebraucht es zu lesen, da es nicht gerade dünn ist mit seinen fast 500 Seiten, aber es war ein richtiger Leseerlebnis.

Der Schreibstil war sehr angenehm und erst einmal drinnen im Geschehen, liest man es fast in einem durch. Es fesselt einen sehr schnell.


Es geht um Lastyanax, einen jungen Magier der versucht mehr über den plötzlichen Tod seines Mentor herauszufinden und Arka, die in Hyperborea, der Stadt ohne Wind auf der Suche nach ihrem unbekannten Vater ist.
Mir haben die beiden Hauptcharaktere sehr gefallen! Der zurückhaltende Lastyanax, der aus der ersten Ebene stammt und sich trotz seines jungen Alters bis zum Ebnungsminister hoch gearbeitet hat. Und Arka mit ihrer großen Klappe, aufgewachsen bei den Amazonen, die ihre gewohnte Umgebung verlassen musste.

alles ist super ausgedacht, die unterschiedlichen Ebenen von Hyperborea sind interessant und geben einen guten Einblick in die unterschiedlichen Lebensweisen der dort lebenden Menschen. Nicht alles ist magisch und es gibt große Armut in der ersten Ebene.

Ein tolles Leseerlebnis ab 12 Jahren, hat mir super gefallen und ich würde es jeder Zeit weiter empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2024

echt lustig

Wo kommen wir denn da hin (Der Offline-Opa 1)
0

Günter Habicht, kannte ich nicht, aber jetzt schon. Renate Bergmann kannte ich schon und die fand ich schon echt lustig.
So einen Günter hatten wir auch mal Nebenan und er war eine echte Plage.
Aber wie ...

Günter Habicht, kannte ich nicht, aber jetzt schon. Renate Bergmann kannte ich schon und die fand ich schon echt lustig.
So einen Günter hatten wir auch mal Nebenan und er war eine echte Plage.
Aber wie das hier beschrieben ist, hört sich das oft echt lustig an und ich habe oft gelacht.
Manachmal ging er mir auch auf die Nerven und dann habe ich auch wieder gedacht- armer Mann, seine Frau ist auch eine olle Meckerziege und nicht ausgelastet.
Etwas gestört hat mich hin und wieder, das er von einem Thema ins andere gerät , nur um einige Sätze später wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen. Da muss man schon Gedanklich dabei bleiben, sonst verliert man selber den Faden.
Auf jedenfall ist das Buch zum schmunzeln und ich fand es recht gut.
Für Zwischendurch durchaus zu empfehlen.
Gerne lese ich auch mehr von ihm und ich bin schon gespannt, was er als nächstes vom stapel lässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere