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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2020

Emotional verstörend

Bad At Love
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Bad at Love war mein erstes Buch der Autorin Morgane Moncomble und vorab sicher nicht mein letztes!

Von Beginn an hat die Geschichte mich in ihren Bann gezogen und ich habe so viele Emotionen durchlebt. ...

Bad at Love war mein erstes Buch der Autorin Morgane Moncomble und vorab sicher nicht mein letztes!

Von Beginn an hat die Geschichte mich in ihren Bann gezogen und ich habe so viele Emotionen durchlebt. Egal ob Freude, Trauer, Schmerz oder Verzweiflung, es war alles dabei. Ich habe sowohl gelacht, als auch geweint. Ein durchaus gelungenes Buch.

Die Protagonisten waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich hab mich sehr gut in beide hineinversetzen können. Sowohl Eden als auch Azalée haben beide ihr Päckchen zu tragen und durch wirklich krasse Wendungen hat es die Geschichte echt speziell gemacht. Ein paar Kleinigkeiten haben mich gestört, aber das ist meckern auf hohem Niveau 🙈 Ich fand teilweise hat die Sprache bzw die Aussagen nicht zum Alter der Person gepasst, die sie gesagt hat. Auch hat mich etwas gestört, dass nur über Alec als Nebencharakter mehr erzählt wird und näher drauf eingegangen wird. Die anderen laufen mehr so nebenher.

Es war mein erstes, aber definitiv nicht letztes Buch der Autorin. Ganz große Leseempfehlung 💕

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2020

Verliere niemals deine Träume und Ziele

The Light in Us
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Da mich Emma Scott mit der All In Reihe begeistern konnte, stand für mich außer Frage auch andere Bücher von ihr zu lesen.

In "The light in us" geht es um Charlotte, die seit Monaten ihre Geige nicht ...

Da mich Emma Scott mit der All In Reihe begeistern konnte, stand für mich außer Frage auch andere Bücher von ihr zu lesen.

In "The light in us" geht es um Charlotte, die seit Monaten ihre Geige nicht berührt hat.
Ihr Traum war es in einem großen Orchester in Wien zu spielen und obwohl sie eine der besten Konzertgeigerinnen war, fehlt ihr die Verbindung zu ihrem Instrument, nach einem schweren Schicksalsschlag.
Mit zahlreichen Nebenjobs schlägt sie sich durchs Leben, bis ihr der gut bezahlte Job als Assistentin angeboten wird. Aus Geldnot sagt sie zu und ist nun für den blinden Noah, zuständig, der bei einem Unfall seine Sehkraft und somit auch jegliche Lebensfreude verloren hat.

Die Geschichte wird wechselnd aus der Perspektive von Charlotte und Noah erzählt und der Leser erfährt somit beide Gefühlslagen und die Gedanken.
Mir gefällt diese Erzählperspektive immer sehr gut, da man so den Blick von mehreren Protagonisten auf die Geschehnisse hat.

Sowohl Charlotte, als auch Noah sind mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Auch wenn Noah es am Anfang mit Charlotte auf die Spitze getrieben hat und sie mehr und mehr schickaniert hat. Charlotte ist wahnsinnig stark und auch ehrgeizig und lässt sich auch deshalb von Noah und seinen "Ausrastern" nicht verjagen. Durch den Schicksalsschlag hat Charlotte es nicht einfach, aber ich finde es toll, wie sie sich Schritt für Schritt wieder ins Leben zurückkämpft und so Fortschritte macht.
Am Anfang hatte ich noch Mitleid mit Noah, da er all das verloren hat, was uns so selbstverständlich erscheint wie zB die Farben des Himmels.
Umso eindrucksvoller finde ich es, dass Emma Scott einen Protagonisten mit Handicap erschaffen hat, der sich mit der Hilfe von Charlotte öffnet und weiterentwickelt. Auch wenn die beiden so einige Hürden überwinden mussten.

Die ganze Geschichte hat sich für mich sehr flüssig lesen lassen, was ganz klar dem Schreibstil von Emma Scott zu verdanken ist. Es gab sowohl Abschnitte mit Problemen, als auch romantische Momente. Alles in allem eine sehr stimmige Geschichte.
Einzig das Ende ging mir etwas zu schnell, das liegt aber daran, dass es eine Novelle über Noah in dieser Zeit gibt und die dann hoffentlich das "Fehlende" auffüllt.

Fazit:
Alles in allem hat mich das Buch emotional sehr berührt. Auch soll es uns zeigen, dass es sich lohnt an seine Träume und Ziele zu glauben. Auch wenn einem Steine in den Weg gelegt werden.

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Veröffentlicht am 11.10.2019

Musik trifft auf das Böse

Der siebte Schrei
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In der siebte Schrei von Linda Budinger geht es um Special Agent Dean Hamilton, welcher als Rehabilitationsmaßnahme ungelöste Fälle bearbeiten soll.
Der Grund dafür ist ein vorhergegangener gescheiterter ...

In der siebte Schrei von Linda Budinger geht es um Special Agent Dean Hamilton, welcher als Rehabilitationsmaßnahme ungelöste Fälle bearbeiten soll.
Der Grund dafür ist ein vorhergegangener gescheiterter Einsatz, die komplette Vorgeschichte wird in einem Nebenerzählstrang parallel zur Haupterzählung erklärt.
In seinem Fall sind bereits sechs Jungen jeweils im Frühjahr entführt worden und jeweils eine Woche später tot aufgefunden worden. Einzig das letzte Opfer Steve konnte seinem Peiniger entkommen. Er ist somit der einzige Zeuge, es gibt jedoch ein kleines Problem... Steve ist stumm.
Gemeinsam mit dem örtlichen Officer Brenner versucht er Steves Vertrauen zu erlangen, Brenner geht hier jedoch zu ungehobelt vor und Steve verschließt sich erneut. Zusammen mit seiner Therapeutin Marina versucht Deacon erneut Steve zum Reden zu bringen um den aktuell entführten Jungen zu retten.

Meinung:
Das Cover von der siebte Schrei hat mir von Anfang an zugesagt, die Grashalme die sich im Wind wiegen passen mit ihrem düsteren Charme perfekt in das Gesamtbild. Man bekommt bereits vor dem lesen dieses Thrillergefühl.
Der Schreibstil von Linda Budinger ist sehr flüssig und hat sich super lesen lassen.
Es gab nicht viele handelnde Personen, dies hat mir überaus gut gefallen. Dies bedeutet auch, dass diese Personen hauptsächlich in der Geschichte vorkommen. Der zweite Erzählstrang zur Vergangenheit von Deacon war sehr hilfreich um sein Verhalten und seine Rehabilitation nachzuvollziehen. Sie hat sich zu keiner Zeit in den Vordergrund gedrängt, passte aber trotzdem perfekt zur Haupthandlung. Die Hauptgeschichte war spannend geschrieben mit einer tollen Ermittlungstaktik. Die Absichten des Mörders sind sehr grotesk und für mich nicht ganz realistisch - hoffe ich zumindest... Passten aber perfekt in die ganze Geschichte. Ich hatte das Gefühl, dass hier 2 "verlorene" Seelen sich gefunden haben und Marina und Deacon sich deshalb gemeinsam unterstützt haben und somit Steve Sicherheit vermittelt haben um sich zu öffnen.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde es jedem empfehlen, der Thriller mag.

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  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 13.02.2019

Ergreifende Geschichte

Ein Lied für meine Tochter
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Klappentext:
Zoe Baxter wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Sie und ihr Mann Max tun alles, um endlich eine Familie zu gründen. Vergeblich. Als ihre Ehe zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik ...

Klappentext:
Zoe Baxter wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Sie und ihr Mann Max tun alles, um endlich eine Familie zu gründen. Vergeblich. Als ihre Ehe zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik - und in einer neuen Liebe.
Mit der Psychologin Vanessa will sie noch einmal von vorne beginnen. Sie träumt von einem gemeinsamen Kind mit ihr. Doch Max ist fest entschlossen, dieses Familienglück zu verhindern. Er gerät in die Fänge einer radikalen christlichen Gemeinde, die seit Jahren gegen Homosexualität kämpft.

Meinung:
Jodi Picoult begeistert mich mit jedem Buch aufs Neue.
Ich finde es faszinierend, wie man solche Themen auf diese Art und Weise behandeln kann.
Ich war ab der ersten Seite begeistert und konnte mich auch mit den Charakteren super identifizieren.
Die Geschichte war Jodi Picoult like so geschrieben, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Durch die verschiedenen Erzählperspektiven hat man auch die Gedanken und Gefühlen der einzelnen Protagonisten direkt erfahren und so ein gutes Gespür für die Geschichte erhalten.
Alles in allem fand ich das Buch mit diesem komplexen Thema sehr gut umgesetzt.

Veröffentlicht am 08.04.2025

Spannend mit Urlaubsvibes

The Surf House
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The Surf House von Lucy Clarke spielt in einem idyllisch gelegenen Surferparadies, aber doch gibt es dort nicht nur Sonne, Sand und Meer…

Durch den Schreibstil kann man das Setting und die Atmosphäre ...

The Surf House von Lucy Clarke spielt in einem idyllisch gelegenen Surferparadies, aber doch gibt es dort nicht nur Sonne, Sand und Meer…

Durch den Schreibstil kann man das Setting und die Atmosphäre des Ortes Mallah in Marokko fast schon spüren.

Die kurzen Kapitel und teilweise anderen Sichtweisen haben das Lesen locker und leicht werden lassen. Die Rückblicke aus der Sicht von Savannah haben dem ganzen noch etwas Spannung gebracht.

Wie in den bisherigen Büchern von Lucy Clarke gilt auch hier wieder: vertraue keinem noch so nett erscheinenden Charakter. Den man weiß nie, welche dunklen Geheimnisse noch ans Licht kommen werden.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht der Hauptprotagonistin Bea erzählt und auf der einen Seite tat sie mir fast leid, auf der anderen Seite erschien sie mir doch etwas gutgläubig und naiv.
Aber so eine Protagonistin braucht es für diese Art der Geschichte und es gab noch viele verschiedene andere abwechslungsreiche Charaktere, die im Zusammenspiel die Mischung ausgemacht haben.

Mit Seth, dem Bruder der verschwundenen Savannah, hat die Geschichte definitiv an Spannung gewonnen und man konnte als Leser noch mehr miträtseln, wer der Charaktere etwas mit Savannahs Verschwinden zu tun hat oder mehr weiß als er zu gibt.

Bis zum großen Finale gab es noch so einige Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen.
Wie bereits gesagt, hatte ich alle Charaktere im Verdacht und schließe mittlerweile niemanden mehr aus.
Das Ende konnte mich nochmals überraschen, wurde aber gut aufgelöst und war somit sehr gut.

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