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Redrose

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Der Tod lauert auf dem Gäubodenfest

Tod eines Bierdimpfls
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Der Niederbayernkrimi startet damit, dass Quirin, Hauptkommissar bei der Kripo Straubing, seiner Kollegin Sabine hilft, ihr Brautkleid auszusuchen und dabei feststellen muss: „Verkäufer von Brautmoden ...


Der Niederbayernkrimi startet damit, dass Quirin, Hauptkommissar bei der Kripo Straubing, seiner Kollegin Sabine hilft, ihr Brautkleid auszusuchen und dabei feststellen muss: „Verkäufer von Brautmoden ist eindeutig ein Knochenjob“. Viele Leserinnen, die selbst schon ein Brautkleid gesucht haben, werden sich in dieser amüsanten Beschreibung wiederfinden.

Im Mittelpunkt stehen aber 7 Stammtischbrüder, von denen einer beim Gäubodenfest in Straubing erstochen wird.

Wer war der Täter? Hauptkommissar Quirin muss ohne seine langjährige Kollegin Sabine auf die Mördersuche gehen, da diese es überraschenderweise vorzieht, in die Flitterwochen zu gehen. Die neue Kollegin Christel kommt eher unsympathisch rüber, sie hat eigene Probleme und glaubt, dass die echte Polizeiarbeit abläuft wie in amerikanischen Krimiserien.

Meinen Vorrat an schlechten Witzen konnte ich mit diesem Buch ebenfalls aufstocken. ;)

Der Krimi ist spannend mit überraschendem Ende und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Als Nebenschauplatz wird auch das Thema Stalking behandelt.

Eine kurzweilige Lektüre, die ich guten Gewissens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Mordlustig oder Mordslustig?

Wiener Wedding Killer
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In Wien wird gemordet und in diesem Buch vornehmlich an Hochzeiten. Nicht immer trifft es den Bräutigam, manchmal erwischt es auch scheinbar Unbeteiligte. Mal gehen die Eheringe verloren, mal schielt der ...

In Wien wird gemordet und in diesem Buch vornehmlich an Hochzeiten. Nicht immer trifft es den Bräutigam, manchmal erwischt es auch scheinbar Unbeteiligte. Mal gehen die Eheringe verloren, mal schielt der Marzipan-Bräutigam auf der Hochzeitstorte.

Wer selbst schon mindestens einmal geheiratet hat weiß, dass die Vorbereitungen viel Zeit und Nerven kosten, die Tischordnung will wohl überlegt sein und die künftige Ehe wird ihrer ersten Probe unterzogen.

Die neun Geschichten sind humorvoll und nicht vorhersehbar, meine Lieblingsgeschichte ist „Ganz in Weiß oder der schielende Bräutigam“.

Für ein frisch verliebtes Brautpaar würde ich das Buch nicht unbedingt empfehlen, aber für Menschen, die das Leben nicht so bierernst nehmen und schon einige Erfahrungen gesammelt haben, bietet es jede Menge Überraschungen, viel zum Schmunzeln und vielleicht sogar ein paar nostalgische Erinnerungen.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Vorgeschmack auf die Criminale in Salzburg

Mord und Mozartkugel
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20 Kurzkrimis bietet diese Anthologie, in der sich alles um Salzburg dreht. Einige der Autoren und Autorinnen kenne ich bereits, andere sind noch neu und machen Lust darauf, mehr von ihnen zu entdecken. ...

20 Kurzkrimis bietet diese Anthologie, in der sich alles um Salzburg dreht. Einige der Autoren und Autorinnen kenne ich bereits, andere sind noch neu und machen Lust darauf, mehr von ihnen zu entdecken. Meine beiden Favoriten sind „Blöd gelaufen“ und „Die Würze des Lebens“, aber natürlich entdeckt jeder seine eigenen Lieblinge. Das ist das Wunderbare an so einer Sammlung, es ist immer für jeden Geschmack etwas dabei.

Ich erfahre Neues über die Erfindung der berühmten Mozartkugel und einmal bleibt sie mir fast im Hals stecken, bei der Rolle, die diese Kalorienbombe bei einer Geschichte spielt. Wir gehen 2.200 Jahre zurück, als die Menschen noch das Salz aus dem Berg klopften oder beschäftigen uns mit dem Klischee der Gebrauchtwagenhändler.

Mord und Mozartkugel ist aus dem Leben gegriffen, manchmal mystisch und manches bleibt rätselhaft. Ich lerne den gefährlichen Beruf der Bergputzer kennen, den Kosenamen Tröpferlbahn für den Aufzug, mit welchem man von der Altstadt auf den Festungsberg gelangt und schnell wird klar, nach Salzburg möchte ich auch mal wieder. Leider wird es nicht zur Criminale klappen, was für eine großartige Gelegenheit so viele Kriminaler auf einem Haufen zu treffen.

Wer gerne mal nur ein kleines Häppchen verkosten möchte und keine Zeit für einen langen Krimi hat, dem empfehle ich diese Sammlung an Kurzkrimis sehr gerne.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Ein Leseexperiment außerhalb meiner Komfortzone

Happily Ever After – Auch im nächsten Leben will ich dich heiraten 01
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Mein erstes Manga und ich stelle beim ersten Blick auf das Buch fest, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, was mich hier erwartet. Das ist kein Fehldruck, nein Mangas liest man tatsächlich von rechts ...

Mein erstes Manga und ich stelle beim ersten Blick auf das Buch fest, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, was mich hier erwartet. Das ist kein Fehldruck, nein Mangas liest man tatsächlich von rechts nach links.

Der Zusatz-Titel hat mich sofort angesprochen: „Auch im nächsten Leben will ich dich heiraten“, was für eine schöne Aussage eines Paares, welches sich auch im Alter noch zueinander bekennt und nicht wortlos oder womöglich in Feindschaft nebeneinanderher lebt. Auch ich verbringe immer noch gerne Zeit mit meinem Mann und vermisse ihn, wenn er nicht bei mir ist.

Nun also eine Lovestory, aber als Manga. Was erwartet mich? Die Zeichnungen sind meistens schwarz-weiß, nur zu Beginn ist auch ein wenig Farbe im Spiel. Es handelt sich um Band 1 und damit ist schon klar, dass es sich um eine Reihe handelt. Toranosuke Ibuki und seine Frau blicken zurück auf ihr Leben, wie sie sich kennen- und lieben gelernt haben.

Witzig finde ich, dass hier auch Geräusche in Text übersetzt werden, also wenn jemand den Boden scheuert, lese ich „wisch, wisch“.

Da nur wenig Text vorhanden ist, müssen die Bilder für sich sprechen und ich habe das Buch viel zu schnell schon wieder beendet.

Der schönste Satz: „Ich will, dass wir auch in Zukunft streiten, lachen und zusammen älter werden.“ So wünsche ich mir das auch.

Bin ich jetzt Manga-Fan geworden? Nicht wirklich. Ich lese gerne Texte und die Wörter vermögen es stärker mich zu berühren, als es die Bilder geschafft haben, von daher werde ich eine geschriebene Lovestory weiterhin bevorzugen, aber es hat Spaß gemacht, mal in einen ganz anderen Bereich einzutauchen und ich verstehe durchaus, warum Mangas viele Fans haben.

Ich vergebe 4 Sterne und bin mir sicher, dass diese Reihe bei den Otakus Anklang findet.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Südtirol: teuflisch oder idyllisch?

Teufel, tanz mit mir!
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Die Reihe um die Ermittler aus Bozen, Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina, welche sich in diesem vierten Band gerade das Ja-Wort geben, habe ich bisher noch nicht gekannt. Das war allerdings kein ...

Die Reihe um die Ermittler aus Bozen, Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina, welche sich in diesem vierten Band gerade das Ja-Wort geben, habe ich bisher noch nicht gekannt. Das war allerdings kein Problem, da jeder Band auch einzeln gut lesbar ist.

Das Thema des Buches, die Hexenverfolgung in Europa in den Jahren 1440 bis 1750, die sich noch weit in die heutige Zeit hineinzieht, macht schnell klar, dass das kein Wohlfühlkrimi wird. Minderheiten die Schuld am Elend eines Landes zu geben, ist leider auch in der heutigen Zeit noch populär, auch wenn es zumindest in Europa hoffentlich keine Hexenverbrennungen und Teufelsaustreibungen mehr gibt.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir ein wenig schwergefallen, da für mich nicht immer klar erkennbar war, wann wir uns in der Vergangenheit und wann in der Gegenwart befunden haben, aber gegen Ende nahm die Story immer mehr Fahrt auf und mit dem Ende konnte mich die Autorin überraschen.

Carmelas Nonna sowie ein Nachfahre von Sigmund Freud sorgen dafür, dass es trotz des ernsten Themas und diverser grausamer Morde in diesem Krimi auch etwas zu lachen gibt.

Ich habe mich bei den lebendigen Ortsbeschreibungen an meine Südtirol-Urlaub erinnert und bin schon gespannt, wie es in dieser Reihe weitergeht.

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