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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2020

Raquel hat mein Herz erobert

Sterben auf Portugiesisch
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Während ich bei Schwein bisher meistens an etwas zu Essen gedacht habe, muss ich seit der Lektüre dieses Buches beim Anblick jedes Schweines plötzlich denken, ob ich womöglich gerade das berühmte Polizistenschwein ...


Während ich bei Schwein bisher meistens an etwas zu Essen gedacht habe, muss ich seit der Lektüre dieses Buches beim Anblick jedes Schweines plötzlich denken, ob ich womöglich gerade das berühmte Polizistenschwein Raquel vor mir habe 😉

Schon in Filmen schaffen es die tierischen Stars ja meistens, ihren menschlichen Kollegen die Schau zu stehlen und so ist das auch ein wenig in diesem Buch. Selbst die grimmige Patricia, Zwillingsschwester und Vorgesetzte von Fernando (Besitzer von Raquel) erwärmt sich langsam für ein Polizistenschwein.

Doch von Anfang an: dies ist bereits der zweite Band um Raquel und Fernando, aber auch ohne Band 1 bereits gelesen zu haben, kann der Leser Sterben auf Portugiesisch sehr gut lesen.
Der Schreibstil ist locker und leicht und schnell habe ich mich nach Portugal versetzt gefühlt.

Fernando und Raquel müssen dieses Mal einen verzwickten Fall lösen. Ein Koch wird am Strand gefunden, zunächst ist nur der Kopf zu sehen, denn er ist im Sand eingegraben und mit Handschellen gefesselt. Handelt es sich um einen missglückten Versuch eines Houdini-Jüngers oder wer hatte Interesse am Tod dieses Mannes? Und das war nicht der einzige Tote…..

Inspektor Raquel und ihr Gehilfe Fernando ermitteln wieder. Besonders gut hat mir auch Mafalda gefallen, Fernandos Großmutter, die zeigt, dass man auch im Alter noch viel Spaß haben kann und wie wichtig die kleinen Dinge im Leben sind.

Ich bin eingetaucht in den Cosmos dieses kleinen Dorfes in Portugal und habe die Bewohner lieb gewonnen. Allen voran natürlich Fernando und Raquel, aber auch viele Nebenfiguren bevölkern den Alentejo und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

Ich mache das jetzt wie Fernando, schaue Raquel beim schlafen zu und denke, dass Schweine häufig so viel klügere Prioritäten setzen als Menschen.

Wehmütig musste ich am Ende des Buches Abschied nehmen, aber ich hoffe auf ein Wiedersehen in Band 3 und empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Wie ein warmer Sommerregen

Das Glück ist lavendelblau
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Dieses Buch entführt uns in die Provence und lässt unsere Geschmacksknospen jauchzen.

Penelope, gerade von der Liebe enttäuscht, reist in die Provence, um die Pension ihrer Großmutter vorübergehend ...



Dieses Buch entführt uns in die Provence und lässt unsere Geschmacksknospen jauchzen.

Penelope, gerade von der Liebe enttäuscht, reist in die Provence, um die Pension ihrer Großmutter vorübergehend zu übernehmen, da diese nach einem Unfall im Krankenhaus bleiben muss.
Zunächst nur zur eigenen Beruhigung und dann auch für ihre Pensionsgäste backt Penelope die leckersten Kuchen und süßen Teilchen und auch der Leser bekommt automatisch Appetit, diese Köstlichkeiten zu probieren.

„Ich leckte mir unwillkürlich die Lippen, als ich mir das geschmackliche Zusammenspiel vorstellte“ schreibt die Autorin als es gerade um Schoko-Eclairs mit Zitronencreme geht und genau so ging es mir auch. Sehr gerne hätte ich mich zu Pepe in die Küche gesetzt und all die Köstlichkeiten probiert, die in diesem Buch erwähnt werden.

Doch es geht nicht nur um Essen, auch die Liebe kommt nicht zu kurz und ein ums andere Mal möchte man den Hauptfiguren zurufen, wie sie sich doch bitte zu benehmen haben, damit alles gut wird.

Das Glück ist lavendelblau ist wunderbar geschrieben und lässt mich mit einem glücklichen Lächeln zurück und dem Wunsch, auch bald mal wieder in die Provence zu reisen und auf eine solch tolle Pensionswirtin wie Pepe zu treffen.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Nicht für Humorlose und Magersüchtige geeignet

Kann Gelato Sünde sein?
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Achtung, Warnhinweis: in diesem Buch gibt es detaillierte Beschreibungen von himmlischen Kuchen, Eistorten und leckerem italienischen Essen. Wer also gerade Diät hält, sollte die Lektüre dieses Buches ...



Achtung, Warnhinweis: in diesem Buch gibt es detaillierte Beschreibungen von himmlischen Kuchen, Eistorten und leckerem italienischen Essen. Wer also gerade Diät hält, sollte die Lektüre dieses Buches verschieben 😉 Alle anderen dürfen sich zumindest gedanklich in ein kleines Dorf in Italien versetzen.

Dort lebt Sabine, der Liebe wegen hat sie gerade ihr Studium geschmissen und mit ihrem italienischen Freund eine Pension eröffnet. Das Dorf befindet sich leider nicht am Meer, die Pension ist von der Ausstattung her sehr rustikal, da sich Francesco dem Öko-Tourismus verschrieben hat.

Zunächst läuft die Belegung der 2 Zimmer nur sehr schleppend und der Leser wird bestimmt die typischen Gäste wiedererkennen, wie sie vermutlich jeder Urlauber schon einmal angetroffen hat. Sehr witzig und gelungen sind die Beschreibungen der einzelnen Katastrophen, die über das junge Paar hereinbrechen.

Bis plötzlich Sabines Mutter Emilia, gelangweilte Witwe aus Deutschland, in Bella Italia auftaucht und sich in ein altes Bäckereigebäude verliebt und dort leckerste Torten backen und verkaufen möchte.

Aber da hat Emilia die Rechnung ohne den Bürgermeister gemacht, der Kuchen für Teufelszeug und schädlich für die Gesundheit der Dorfbewohner hält und ihr allerlei Steine in den Weg legt.
Genauso stellen wir Leser uns wohl auch die korrupten Strukturen eines Dorf-Sheriffs und seiner Untertanen vor.

Während ich mir immer mal wieder ein paar Lachtränen aus den Augenwinkeln wischen muss, entwickelt sich die Geschichte munter weiter. Wer wissen will, ob deutsche Gründlichkeit gegen italienischen Starrsinn gewinnt, all die herzerwärmenden Bewohner von Pizzo kennen lernen, herzhaft lachen und mal wieder richtig Lust auf Torten backen bekommen möchte, dem wird dieses Buch wärmstens empfohlen. Und mal ehrlich, was sooo gut schmeckt, das kann doch keine Sünde sein 😉

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Timmendorf, mehr als Strand und Champagner

Das gibt es nur in Timmendorf
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Wer bisher Timmendorf nur für ein Schicki-Micki-Kaff an der Ostsee hielt, wird nach dieser Lektüre eines Besseren belehrt. Es gibt viel mehr in Timmendorf und bei jeder sich bietenden Gelegenheit bringen ...



Wer bisher Timmendorf nur für ein Schicki-Micki-Kaff an der Ostsee hielt, wird nach dieser Lektüre eines Besseren belehrt. Es gibt viel mehr in Timmendorf und bei jeder sich bietenden Gelegenheit bringen die Einwohner den Buchtitel auch an. Ein Haus mit 1.000 qm Wohnfläche? Ein Cocktail mit Champagner, italienischem Kräuterlikör und Basilikum? Autokolonne und Stau am Wochenende? Das und viel mehr gibt es nur in Timmendorf.

Aber die Ruhe vor dem Ansturm der Touristen trügt. Es ist Februar, als Liane Paulsen an die Ostsee flieht. Nur weg von ihrem luxuriösen Zuhause, in dem ihr Mann ihr eröffnet hatte, dass ihre Ehe vorbei war und er sich neu verliebt hat. Übergewichtig und zu Alkoholexzessen neigend will Liane ihr Leben umkrempeln. Da wird die Waage gleich zum Gesundheitsberater befördert und der empfiehlt viel Bewegung und leichte Kost.

Liane findet neue Freunde, arbeitet als Strandkorbvermieterin und da ist auch noch dieser Nachbar, der zwar mit Romantik nicht viel am Hut hat, aber trotzdem ihr Herz höher schlagen lässt.

Als ein unbekannter Attentäter ihr neues Glück bedroht, muss Liane handeln und gemeinsam mit ihren Freunden herausfinden, wer den Timmendorfern den Spaß verderben will.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es zeigt die schönen Seiten von Strand und Meer, aber auch die Schattenseiten, die der Massentourismus so mit sich bringt. Das Buch lies sich flüssig lesen und ich habe mich mit Liane gefreut, dass sie langsam wieder Freude an ihrem Leben gefunden hat.

Auf nach Timmendorf!

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Paris oder Schwarzwald, wichtig ist die richtige Begleitung für deine Reise.

Maike, Martha und die Männer
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Maike träumt von einem tollen Urlaub am Meer mit ihrem neuen Freund Arne. Doch dieser möchte lieber in den Schwarzwald, weil er seine gebrechliche Oma hüten muss.

Irgendwo im nirgendwo angekommen lässt ...


Maike träumt von einem tollen Urlaub am Meer mit ihrem neuen Freund Arne. Doch dieser möchte lieber in den Schwarzwald, weil er seine gebrechliche Oma hüten muss.

Irgendwo im nirgendwo angekommen lässt Arne Maike allerdings mit der Oma sitzen und vergnügt sich mit seinen Kumpels. Maike schwört Rache und macht sich gemeinsam mit Oma Martha auf den Weg nach Frankreich, denn Martha wollte schon immer mal den Eifelturm sehen.

Was Maike und Martha in Frankreich erleben und welche anderen Personen plötzlich auftauchen und für Furore sorgen, soll noch nicht verraten werden.

Das Buch ist witzig geschrieben und für mich bewahrheitet sich mal wieder: nicht das Urlaubsziel entscheidet über einen gelungenen Urlaub, sondern die Begleitung!

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