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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2020

Abwechslungsreicher, motivierender und spannender Adventskalender für kleine Knobelfreunde

Escape Room Adventskalender. Die drei unheimlichen Geschenke
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Kurz vor Weihnachten finden Toni und Luka drei merkwürdige Geschenke in ihrem Zimmer, in ihnen ist eine mysteriöse Nachricht vom Weihnachtsmann versteckt. Dieser wurde entführt und bittet die Geschwister ...

Kurz vor Weihnachten finden Toni und Luka drei merkwürdige Geschenke in ihrem Zimmer, in ihnen ist eine mysteriöse Nachricht vom Weihnachtsmann versteckt. Dieser wurde entführt und bittet die Geschwister um Hilfe. Die Spinne Melitta und Rentier Rudolph begleiten die Kinder auf ihrer abenteuerliche Suche. Was ist bloß genau passiert? Und wird es Toni und Luka gelingen, Weihnachten zu retten?
Um ans Ziel zu gelangen, müssen die Kinder einige knifflige Rätsel bewältigen, aber ohne die aktive Mithilfe der Leser geht es natürlich nicht. Da sind die grauen Zellen der Leser oft ganz schön gefordert. Wenn sie Toni und Luka nicht auf die richtige Spur bringen, werden die kleinen Helden mit ihrer Mission scheitern und der Geist von Weihnachten bleibt ihnen verwehrt.

Der kreative Rätseladventskalender ist in eine spannende, weihnachtliche Geschichte eingebunden. Diese ist kindgemäß und unterhaltsam formuliert und angenehm flüssig zu lesen. Es macht Spaß, die neugierige, aufgeweckte Toni und ihren zurückhaltenden, skeptischen Bruder Luka bei ihrem Abenteuer zu begleiten. Die lustigen, aber manchmal auch durchaus besinnlichen Illustrationen passen sehr gut zur Handlung. Da kommt rasch weihnachtliche Stimmung auf.

Ganz unterschiedliche Schwierigkeitsgrade haben die vielfältigen Rätsel - von recht einfach bis ziemlich verzwickt. Da finden sich Geheimschriften, unterschiedliche Bilderrätsel, Tüftel- und Wissensfragen, Rebusse, verschiedene Labyrinthe, Codes, Worträtsel und Rechenaufgaben. Hier ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Der Altersempfehlung ab acht, neun Jahren würde ich zustimmen, meine neunjährige Tochter kam mit den Rätselaufgaben überwiegend alleine und selbstständig zurecht.
Der Kalender ist recht handlich und kompakt aufgemacht, im Querformat, etwas größer als DIN A 5.

Adventskalender, Rätselbuch und Weihnachtsgeschichte in einem: eine wirklich tolle Idee! Meine Tochter war durchgehend mit großer Freude dabei. Wie bei Adventskalendern üblich, lässt sich das Ganze eigentlich nur einmal lösen, es sei denn, man bearbeitet die Rätsel ganz vorsichtig mit Bleistift. Aber immerhin bleibt am Ende das Buch ganz und so die Geschichte komplett zum nochmal Lesen erhalten. Für uns eine besondere Schwierigkeit, die große Selbstbeherrschung erfordert, täglich nur ein Rätsel zu bearbeiten. Die Rätsel machen leider ganz schnell süchtig. Unterm Strich ein sehr motivierendes Buch voller Vorfreude: Kreativ, knifflig, eine schöne Herausforderung für Rätsel- und Weihnachtsfreunde. Uneingeschränkt empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 09.11.2020

Erschütternd

Die Schweigende
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Kurz vor seinem Tod verspricht Imke ihrem Vater Jens, herauszufinden, was mit Peter geschah. Dabei hat sie keine Ahnung, wer Peter eigentlich ist. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf ein unfassbares ...

Kurz vor seinem Tod verspricht Imke ihrem Vater Jens, herauszufinden, was mit Peter geschah. Dabei hat sie keine Ahnung, wer Peter eigentlich ist. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf ein unfassbares Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Mutter. Währenddessen beginnt es in der Familie zu brodeln: Mutter Karin schafft es nicht, den Tod ihres Mannes zu verwinden und zwischen Imkes Schwestern Geli und Anne entbrennt ein erbitterter Streit ums Geld.

Ellen Sandberg schreibt gewohnt angenehm, unkompliziert und fesselnd. Binnen kürzester Zeit war ich von ihrer Geschichte vollkommen gebannt. Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht von Mutter Karin und ihren Töchtern Anne, Imke und Geli. Es geht dabei sowohl um deren aktuelle Situation als auch um Rückblenden aus Karins Jugend.

Wie auch in ihren früheren Romanen hat die Autorin einige sehr schwierige, unbequeme Charaktere konstruiert. Es fällt schwer, uneingeschränkt Sympathien für eine Figur zu empfinden. Die drei Schwestern Imke, Geli und Anne sind sehr unterschiedlich, obwohl sie doch in derselben Familie großgeworden sind. Anne beispielsweise wird als äußerst unangenehm beschrieben: geltungssüchtig, rachedurstig, rücksichtslos, aufbrausend, berechnend. Auch zu Mutter Karin, die alle von sich stößt, baute ich keine emotionale Verbindung auf. Erst nachdem ich ihre ganze Biographie kannte, wurden ihre Reaktionen für mich verständlicher und nachvollziehbarer. Ellen Sandberg schildert sehr anschaulich, wie Menschen zu dem werden, was sie sind, welchen Einfluss bestimmte unvorstellbar schreckliche Ereignisse, erlittene Traumata, auf das ganze Leben haben und wie diese sogar noch nachfolgende Generationen berühren können. Da sei ihr verziehen, dass manche Figuren recht einseitig dargestellt werden, dient das doch teilweise dazu, Mitgefühl für verlorene, zerstörte Seelen zu wecken. Und das haben diese dringend nötig.
Auch in „Die Schweigende“ tauchen Figuren aus vorherigen Büchern der Autorin auf, Manolis Lefteris oder die beliebte Kommissarin Gina Angelucci. Diese kleinen Gastvorstellungen gefallen mir als Fan gut.

Unvorstellbar! Schockierend! Grausam! Entsetzlich!
Leopold, ein Betroffener, bringt es auf den Punkt. „Manches kann man fast nicht erzählen. Dafür hat der Mensch keine Worte. Die müsste man erst erfinden. Worte für das, was die hier getan haben.“
Was Karin und andere Kinder unter dem Deckmantel der Nächstenliebe und Barmherzigkeit erleiden mussten, dafür gibt es wirklich keine Worte. Ich möchte gerne glauben, dass die Autorin das alles nur erfunden hat. Aber ich fürchte, dass es sich durchaus ähnlich zugetragen hat und dass die beschriebenen Zustände nicht rein fiktional, sondern leider realistisch sind.
Alle Menschen habe ihr Päckchen zu tragen, aber manche Päckchen sind so schwer, dass ich mich frage, wie es nur möglich ist, sie überhaupt zu schultern.
Unfassbar, wozu Menschen fähig sind, wenn erstmal eine Schwelle überschritten ist, wenn Gewalt und seelische Grausamkeit irgendwann Normalität werden und alle Hemmungen fallen...Zu oft sind es die Kinder, die schutzlos ausgeliefert sind, die keinen Fürsprecher, keine Lobby haben, die vergessen werden und die büßen müssen.
Ellen Sandbergs Roman schockiert, schont nicht, geht wirklich unter die Haut und wird mir noch sehr, sehr lange im Gedächtnis bleiben. Erschütternd, aber absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Mitreißender Kinderkrimi aus dem Alltag mit wichtiger Botschaft

Paula Prima und der Klassendieb
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Was ist nur los in der Waldschule? Zuerst verschwindet Mias Handy. Die ganze Schule sucht mit. Zwar finden Paula und ihre Freundinnen Sissi und Kim das Telefon wieder, am nächsten Tag sind allerdings die ...

Was ist nur los in der Waldschule? Zuerst verschwindet Mias Handy. Die ganze Schule sucht mit. Zwar finden Paula und ihre Freundinnen Sissi und Kim das Telefon wieder, am nächsten Tag sind allerdings die tollen Glitzerstifte, mit denen die Lehrerin Frau Plum immer die Krönchen unter die guten Arbeiten malt, wie vom Erdboden verschluckt. Paula, Kim, Sissi und ihr Mitschüler Oleg setzen alles daran, die Stifte wieder zu beschaffen und hoffen, den Dieb auf frischer Tat zu ertappen. Schließlich vermisst Oleg auch noch seinen Turnbeutel und es kommt zu einer richtigen Katastrophe....

Regine Bielefeld schreibt in Ich-Form aus Paulas Sicht kindgerecht, gut verständlich, lebendig und sehr unterhaltsam. Die kleinen Leser werden sofort „mitten rein“ in Paulas aufregendes Leben katapultiert.
Die Schrift ist ein wenig größer gedruckt, das erleichtert das Lesen. Zum Selberlesen ist die Geschichte für Kinder ab acht Jahre, zum Vorlesen für Kinder ab fünf, sechs Jahre geeignet. Florentine Prechtels individuelle, detaillierte Illustrationen lockern die Seiten ansprechend auf und motivieren zusätzlich. Vor allem der Lageplan der idyllischen Schule auf der Umschlaginnenseite hat mir und meinen jungen Mitlesern sehr gut gefallen. Wir konnten uns sehr gut vorstellen, wie es in der Waldschule aussieht und zugeht.

Paula Prima hat nicht nur einen positiven Namen, sie ist auch ein durch und durch positiver Mensch: Patent, tatkräftig, aufgeweckt, optimistisch, sie sprüht über vor Ideen. Für sie ist es wichtig, dass alles seine Ordnung hat, dass es gerecht zugeht. Daher kümmert sie sich gerne, versucht Diebstähle aufzuklären und Dinge ins Reine zu bringen. Paula ist sehr spontan und liebenswert kindlich-naiv, nicht alle ihre Pläne sind vollkommen durchdacht und gehen daher manchmal auch schief. Aber Paula lässt sich davon nicht entmutigen und macht einfach weiter. Sie ist ein sehr authentischer Charakter, in die sich die Leser sicher gut hineinversetzen können, eine prima Identifikationsfigur. Auch die anderen Kinder Kim, Sissi, Oleg und Co werden realistisch dargestellt, ebenso die Erwachsenen, Erzieher, Lehrer und Eltern.

Glitzerstifte verschwinden? Das scheint auf den ersten Blick kein besonders spektakuläres und interessantes Ereignis zu sein. Ist es aber. Regine Bielefeld ist es gelungen, einen vermeintlich einfachen und profanen Vorfall in einen richtig mitreißenden Krimi zu verwandeln.
Obwohl es in Paulas Leben ganz schön aufregend zugeht, lebt sie eigentlich einen ganz normalen Alltag, den viele Kinder ähnlich kennen. Der ist aber ziemlich packend und lebendig beschrieben. Alltag kann durchaus spannend und außergewöhnlichen sein, wenn man ihn durch die Augen der Kinder betrachtet. Die Geschichte ist dadurch ganz nah dran an den kleinen Lesern, an ihren Gedanken, ihren Gefühlen, ihren Sorgen.
Paula Prima hat eigentlich feste Ansichten, eine ganz klare Vorstellung, was richtig und falsch ist. Doch sie lernt. Sie lernt, dass manche Dinge nicht so einfach sind, wie sie zunächst scheinen, dass nicht alles nur schwarz und weiß ist und dass es sich lohnt, alles noch einmal zu hinterfragen, bevor man zu einem Urteil kommt. Und diese Botschaft vermittelt Regine Bielefeld nicht plump mit dem Holzhammer, sie hebt nicht den moralischen Zeigefinger, um sie zu verdeutlichen, sondern sie webt sie ganz subtil und empfindsam in ihre Geschichte ein. Das Ende überrascht, war meiner neunjährigen Tochter allerdings zu schnell erzählt, ihr einziger Kritikpunkt. Sie hätte einfach gern noch ein bisschen mehr von der Geschichte gehabt....
Für meine Kinder und mich ein wirklich besonderes, sensibles Kinderbuch über Freundschaft, Vorurteile, richtig und falsch, Täter und darüber, dass es immer gut ist, zweimal zu überlegen, bevor man zu einem Urteil kommt. Und nebenbei gibts einen sehr spannenden Detektivfall zu lösen. Wir werden die Truppe auch gerne bei ihrem neuesten Abenteuer begleiten.

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Veröffentlicht am 16.10.2020

Demokratie kindgemäß, motivierend und sehr interessant vermittelt

Im Dschungel wird gewählt
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Ziemlich unverschämt, was sich der Löwe da geleistet hat: Er hat doch tatsächlich den Fluss umgeleitet und sich direkt vor seiner Höhle ein Schwimmbad gebaut. Das ist zu viel, finden die Dschungelbewohner, ...

Ziemlich unverschämt, was sich der Löwe da geleistet hat: Er hat doch tatsächlich den Fluss umgeleitet und sich direkt vor seiner Höhle ein Schwimmbad gebaut. Das ist zu viel, finden die Dschungelbewohner, sie beschließen mit vereinten Kräften gegen den Löwen vorzugehen. Doch eine gemeinsame Demonstration vor dem Schwimmbad des Löwen, lässt diesen völlig kalt. So einer darf nicht mehr König des Dschungel sein, da sind sich die Tiere schnell einig und entscheiden sich für die Wahl eines neuen Dschungelpräsidenten. Einige Kandidaten z.B. der Affe, die Schlange oder das Faultier möchten das Amt gerne übernehmen. Wie wird die Wahl wohl ausgehen?

Die brasilianischen Autoren André Rodrigues, Larissa Ribeiro, Paula Desgualdo und Pedro Markun schreiben klar, kindgemäß und gut verständlich. Einige, den Lesern nicht bekannte, Fremdwörter werden nachvollziehbar und treffend erklärt, im Anhang findet sich ein zusammenfassendes Glossar mit den wichtigsten Begriffen.
Sehr gelungen auch die Illustrationen: farbenprächtig, dekorativ, originell und motivierend.
Die Aufmachung des Bilderbuchs überzeugt ebenso. Das Buch wurde klimaneutral hergestellt, das Papier wirkt naturbelassen und unbeschichtet. Dadurch ist das Buch allerdings nicht besonders halt- und belastbar, die Kanten zeigen relativ bald Abnutzungserscheinungen. Die Geschichte ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet, diese werden das Buch vermutlich nicht ganz so strapazieren wie jüngere Kinder. Aber auch ältere Kinder werden durchaus noch Spaß an der Geschichte haben, meine neunjährige Tochter hat die Handlung mit großem Interesse verfolgt und konnte den Ausgang der Wahl kaum erwarten.

Phantasievolle, besondere und ansprechende Figuren haben sich die Verfasser überlegt. Anschaulich wird gezeigt, dass die Tiere in diesem konkreten Fall ganz unterschiedliche, individuelle Interessen haben. Jedes Tier verfolgt ein anderes Ziel, eine andere Politik, eine andere Vorgehensweise. Die Leser können, wie Wähler, für sich entscheiden, welches Tier sie am überzeugendsten finden.

Was ist Demokratie? Wie funktionieren demokratische Wahlen? Was macht einen guten Präsidenten aus? Diese Themen sind zweifelsohne nicht besonders aufregend für Kinder. „Im Dschungel wird gewählt“ schafft es erstaunlicherweise trotzdem, bei Kindern für diese eher trockenen Themen Begeisterung zu wecken. Demokratie wird hier spannend und sehr konkret - fast wie ein Wahlkrimi für Kinder- aufbereitet. Meine Kinder haben alle mitgefiebert, wer denn nun letztendlich die Wahl gewinnt. Die Entstehungsgeschichte des Werks ist nicht alltäglich: In Workshops haben Kinder im Alter von vier bis elf Jahren in Brasilien Dschungeltiere gespielt und eine Wahl abgehalten. Diese Treffen dienten den Autoren als Anregung für dieses Buch. Ein Buch von Kindern inspiriert, für Kinder. Unterhaltsam, motivierend, packend und informativ. Alles andere als abstrakt und theoretisch, einfach sehr nah dran an der Zielgruppe. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch sinnvoll in der Grundschule und im Kindergarten eingesetzt werden und Kindern ein grundlegendes Verständnis von Demokratie vermitteln kann. Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 09.10.2020

Wohlfühlbilderbuch mit drolligen Figuren und großer Überraschung

Eine Hühnerschaukel für Rosa
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Hermine wohnt mit ihren Hühnern in einer alten Villa. Da gibt es immer etwas zu reparieren. Dummerweise verschwinden manchmal auch wie von Geisterhand Schrauben, die Hermine dringend braucht. Als der ...

Hermine wohnt mit ihren Hühnern in einer alten Villa. Da gibt es immer etwas zu reparieren. Dummerweise verschwinden manchmal auch wie von Geisterhand Schrauben, die Hermine dringend braucht. Als der Postbote ein großes Paket bringt, sind alle gefiederten Bewohner ganz schön gespannt, was da wohl drin sein mag. Ein Spiegel? Eine Lampe? Ein Bett für die Hühner? Huhn Rosa wünscht sich unbedingt eine Hühnerschaukel. Ob sie die wohl bekommen wird?

Anja Ackermann schreibt lebendig, abwechslungsreich und gut verständlich. Die Geschichte ist zum Vorlesen für junge Zuhörer ab drei Jahren geeignet. Nadine Reitz hübsche, bunte, detaillierte Bilder geben die wesentliche Handlung sehr prägnant und anschaulich wieder und machen großen Spaß.

Drollig sind sie, diese Hühner und Mitbewohner von Hermine. Jedes Huhn hat sein eigene Vorstellung, was man braucht, um das Leben noch angenehmer zu machen. Alle Hühner sind durchaus verschieden: Amelie tanzt gerne, Finchen ist ängstlich, Frida mags kuschelig. Nur Rosa ist noch ein bisschen anders und huhnuntypischer, hat sie doch tatsächlich Panik vor Regenwürmern.
Mit „Frauchen“ Hermine habe die Hühner eine sehr nette, engagierte und verständnisvolle Hühnerhalterin. Es wirkt fast so, als wären die Hühner Hermines Familie.

In dieser idyllischen Villa möchten wir auch gerne leben. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Und aufregend gehts da auch zu: Was ist denn nun in dem Paket? Diese Frage hat meine Mitleser brennend interessiert. Ein nettes, lustiges, sehr gemütliches Wohlfühlbilderbuch zum immer wieder Anschauen, das zeigt, dass Pläne dazu da sind, sie zu ändern. Manchmal findet man dabei viel bessere Lösungen. Man muss nur flexibel und kreativ sein...

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