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Birgit51

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2020

lockere und gefühlvolle Fantasy

Tokessah
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Bei dem Erstlingswerk von Hannah Sternenjakob geht es hauptsächlich um die junge Halböttin Tokessah, die von ihrer Mutter, der Schicksalsgöttin Tyche auf die Erde gesandt wird, um eine Aufgabe zu erfüllen, ...

Bei dem Erstlingswerk von Hannah Sternenjakob geht es hauptsächlich um die junge Halböttin Tokessah, die von ihrer Mutter, der Schicksalsgöttin Tyche auf die Erde gesandt wird, um eine Aufgabe zu erfüllen, um das göttliche Siegel zu erhalten. Tokessah, die sehr behütet aufwuchs, muss sich auf der Erde erstmal zurechtfinden und macht zunächst auf mich den Eindruck eines trotzigen Teenagers. Da ihre Mutter sie nur zögernd gehen ließ, konnte sie es eigentlich gar nicht erwarten, endlich etwas selbständiger zu werden und etwas zu erleben. Sie soll auf der Erde 7 verlorene und verirrte Seelen finden und ins Himmelreich führen. Dann erhält sie das lang ersehnte Siegel. Dabei lernt sie auf der Erde die Kellnerin Emi kennen und auch Tokessah hadert mit ihrem Schicksal...

Die Geschichte mit dem wunderbaren Buchcover ist aus der Sicht der jungen Halbgöttin geschrieben, die sich nach und nach entwickeln darf. Dabei wird allerdings der Fokus hauptsächlich auf sie gelegt und die Nebencharaktere kommen etwas zu kurz. Der Roman ist flüssig und locker geschrieben und ich konnte mich gut in Tokessah und ihre Gefühlswelt und Handlungen einfinden und sie nachvollziehen.

Alles in allem ein lesenswerter Fantasy-Roman zwischen Himmel und Erde, der mich gut unterhalten hat und den ich weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Science-Fiction mit vielen wissenschaftlichen Details

Alpha Centauri
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Dieser Roman hat mich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks erreicht. Ein sehr umfangreicher Roman, für den ich einige Zeit gebraucht habe, um ihn ganz durchzulesen.

„Alpha Centauri: Das Geheimnis ...

Dieser Roman hat mich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks erreicht. Ein sehr umfangreicher Roman, für den ich einige Zeit gebraucht habe, um ihn ganz durchzulesen.

„Alpha Centauri: Das Geheimnis der zweiten Erde“ von Alexander Konstantinow ist ein Science-Fiction-Roman mit einer interessanten Idee und es hörte sich auch sehr spannend an. Es soll ein 2. Planet für die Menschheit gefunden werden.

Die Handlung ist sehr komplex und herausfordernd geschrieben, da sich viele Fachbegriffe darin finden. Im Anhang wird allerdings auch viel erläutert, weshalb man ihn ggfs. zuerst lesen sollte.

Die Story weiss durchaus den Leser zu fesseln und regte mich auch zum Nachdenken an. Durch seine sehr detailreiche Schreibweise ist er für Laien allerdings auch ein wenig langatmig und die Spannung tritt dadurch leider ein wenig in den Hintergrund. Trotzdem hat es Freude gemacht, den Gedanken des Autors zu folgen und den Roman zu lesen.

Der Autor ist ja hauptberuflich Arzt und wollte sicherlich viele seiner Ideen, Informationen und Konzepte in sein Werk einbringen.

Der Roman enthält einen Anhang, der die wissenschaftlichen Grundlagen, die in diesem Roman beschrieben werden, gut erklären. Diese basieren laut Autor auf dem aktuellsten Stand der Forschung , sind verständlich formuliert und zugleich angenehm kompakt gehalten.

Ich denke auch, dass der Autor, um diesen Roman zu schreiben, eine sehr umfangreiche Recherche betreiben musste. Da kann ich nur sagen, Hut ab!

Ich gebe diesem Roman 4 Sterne und empfehle ihn für wissenschaftlich interessierte Leser die Science-Fiction mögen.

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Veröffentlicht am 07.12.2020

Regionalkrimi zum Wohlfühlen und Schmunzeln

Früh am Morden
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Der Klappentext dieses Krimis beginnt so: "Eigentlich wollte Frigga Lendel ein paar arroganten Macho-Astronomen in England zeigen, wo der Hammer hängt. Aber sie musste ja ihr Spezial-Teleskop hinter einer ...

Der Klappentext dieses Krimis beginnt so: "Eigentlich wollte Frigga Lendel ein paar arroganten Macho-Astronomen in England zeigen, wo der Hammer hängt. Aber sie musste ja ihr Spezial-Teleskop hinter einer Sicherheitstür deponieren! Den Schlüssel hatte der exzentrische Rentner Bause. Jetzt hat ihn die Polizei, denn Bause wurde brutal ermordet.
Doch die Zeit zum Abflug drängt, die Polizei kommt nicht zu Potte, und die Suche nach einem Ersatzschlüssel ist verzwickt."

Wer hier einen spannenden (aber)witzigen Krimi mit skurrilen Personen und einigen unorthodoxen Ermittlungen und verzwickten Handlungssträngen erwartet, wird mit diesem Krimi nicht enttäuscht. Der Erzählstil ist erfrischend, die Charaktere charmant beschrieben und ich musste sehr oft schmunzeln.

Ein sogenannter Wohlfühlkrimi, der mich sehr gut unterhalten hat und den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Düster, speziell, Dorfleben

Niemand hat es kommen sehen
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An den Schreibstil von Gudrun Lerchbaum musste ich mich erst gewöhnen. Dieser Roman ist düster und war für mich auch ungewöhnlich, nicht aber schlecht.

Es geht um ein kleines Dorf namens Eichschlag. Dort ...

An den Schreibstil von Gudrun Lerchbaum musste ich mich erst gewöhnen. Dieser Roman ist düster und war für mich auch ungewöhnlich, nicht aber schlecht.

Es geht um ein kleines Dorf namens Eichschlag. Dort wird viel spekuliert über das Schicksal der ehemaligen Bewohnerin Maria, die für ein Jahr spurlos verschwunden war und plötzlich wie aus dem Nichts wieder auftauchte. Und da sie über ihre jüngste Vergangenheit schweigt, da sie sich nicht erinnern kann, wird sie schnell mit dem Tod ihrer Mutter in Verbindung gebracht. Hat sie ihre eigene Mutter getötet? Die beiden Ermittler Melanie Ramsauer und Theo Nebel versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, aber Maria schweigt weiterhin. Können die beiden Ermittler das Rätsel von Marias Verschwinden lösen? Ist sie Täterin oder Opfer?

Die Autorin Gudrun Lerchbaum hat mit "Niemand hat es kommen sehen" einen außergewöhnlichen Kriminalroman veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte in einem für mich ungewöhnlichen Schriebstil. Er spielt in der österreichichen Provinz. Der Spannungsbogen wobt um die ungeklärte Vergangenheit der Hauptprotagonistin, die auch selbst nichts dazu beiträgt, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Diese Protagonistin, Maria wuchs mir beim Lesen nicht ans Herz, darum tat ich mich eher schwer, mich in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinzuversetzen.

Da es eine Fortsetzung gibt, wurde bei diesem Roman auch nicht alles restlos aufgeklärt, was ich nicht schlimm finde, denn unterhaltsam ist der Roman schon. Daher vergebe ich 3 Sterne.

Ich denke, man solle, bevor man diesen Roman liest, den ersten Teil "Zwischen euch verschwinden" lesen.



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Veröffentlicht am 22.01.2025

gute Unterhaltung für Grundschulkinder

Agent Einbein – Drei schräge Vögel ermitteln
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Mich hat dieses Buch für Grundschulkinder leider nicht überzeugt. Für mich waren kaum witzige Szenen vorhanden und man konnte auch nicht mitraten oder mitermitteln. Warum die Ente überhaupt Agent Einbein ...

Mich hat dieses Buch für Grundschulkinder leider nicht überzeugt. Für mich waren kaum witzige Szenen vorhanden und man konnte auch nicht mitraten oder mitermitteln. Warum die Ente überhaupt Agent Einbein und Ermittler geworden ist, wurde nicht gesagt. Die tierischen Ermittler haben eigentlich kaum Konturen. Die Zeichnungen im Comicstil sind zwar ganz witzig, aber auch nicht mehr. Es tut mir leid, aber meiner Meinung nach, hätte man aus dem Stoff mehr machen können.

Zum Vorlesen für KInder im Vorschulalter finde ich es eher nicht so geeignet (so kleine Kinder verstehen die gesagten Dinge noch nicht und es ist wohl auch nicht die Zielgruppe). Am ehesten würde ich sagen, dieses Buch ist für Grundschulkinder so ab 9 Jahren zum Selberlesen.

Auch fand ich es schade, dass das Titelbild so schön bunt war, aber innen das Buch lediglich in orange, schwarz und grau gehalten ist, also nicht bunt.

Die Story selber fand ich auch nicht so überzeugend, ich denke aber, dass Schulkinder so ab 9 Jahren ihren Spaß durchaus dran haben können und vergebe wohlwollende 3 Sterne.

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