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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2020

Niemals geht man so ganz

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Wow, wow, wow. Wenn ich der Meinung war, dass der zweite Teil nicht an den ersten rankommt, so habe ich mich getäuscht. Was für ein wunderbares und einfühlsamer zweiter Teil welcher die Geschichte so einzigartig ...

Wow, wow, wow. Wenn ich der Meinung war, dass der zweite Teil nicht an den ersten rankommt, so habe ich mich getäuscht. Was für ein wunderbares und einfühlsamer zweiter Teil welcher die Geschichte so einzigartig und ganz besonders weitergeführt hat.

Wir erinnern uns an den ersten Teil, Millionenbeststeller, in welchem Holly ihre Jugendliebe Gerry verliert. Dieser stirbt an einem unheilbaren Krebs und hinterlässt ihr Brief. Briefe mit Aufgaben, welche sie aus ihrer Trauer helfen sollen und wieder in den Alltag verhelfen sollen. Sieben Jahre sind seitdem vergangen und es geht Holly gut. Sie arbeitet im Laden ihrer Schwester, hat eine neue Beziehung und lebt nach wie vor im alten gemeinsamen Haus. Die Pläne für die Zukunft stehen, das Haus verkaufen und mit Gabriel zusammenzuziehen.

Lange hat ihre Schwester sie überreden müssen, in ihrem Podcast über ihre Geschichte zu sprechen. Holly hat für sich damit abgeschlossen und zugleich ist es ihr „Kind“, ihre Geschichte, welche sie eigentlich nicht teilen möchte. Aber sie lässt sich drauf ein und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Die Menschen haben die Geschichte um die Briefe erfahren und eine Gruppe von todkranken Menschen tut sich zusammen um sich im Club „P.S.: Ich liebe dich“ auf ihren Tod vorzubereiten. Von der jungen Mutter über den Ehemann der sein ganzes Leben mit seiner Frau verbracht hat. Sie alle wissen, dass sie sterben werden. Aber sie haben Angst und sie wollen sicher sein, dass sie niemals vergessen werden. Also treten diese dem Club bei und hoffen das Holly ihnen hilft, genau solche Briefe zu schreiben wie Gerry es getan hat. Holly weigert sich aber, denn es ist ihre Geschichte und sie will das diese einzigartig bleibt. Aber dann entwickelt sich etwas, sie sieht wieviel mehr diese Briefe zu bedeuten hatten. Nicht nur für sie, sondern für Gerry selbst und für viele Menschen da draußen. Also wird Holly Teil des Clubs und begibt sich mit allen auf die Reise des Abschiedes nehmen und den individuellen Wegen dahin, auch ihren eigenen Abschied von Gerry erfährt sie nochmal ganz neu.

Ich fand den zweiten Teil so unheimlich schön. Die Charaktere waren allesamt liebenswürdig und man hat mit allen gelitten. Niemanden wünschte man das schwere Leid, welches sie erfuhren. Holly ist wie eine gute Freundin, welche man einfach nur haben möchte. Ich finde der Charakter hat sich so unheimlich toll entwickelt und ist nicht mehr vergleichbar mit der Frau von sieben Jahren zuvor. Auch in der Zeitspanne, in welcher das Buch spielt, ist sie reifer geworden und das gefällt mir sehr gut.

Das Buch ist daher weniger ein Liebesroman wie der erste Teil, sondern fast schon eigenständig genug, um eine eigene Geschichte zu sein. Ein bisschen Liebe, Drama, Freundschaft und das auseinandersetzten mit der Vergänglichkeit. Für mich eins der besten Bücher aus 2019.ä

Veröffentlicht am 07.12.2020

Absolut empfehlenswert, auch für Nicht-Science-Fiction-Fans

Neon Birds
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Wenn es für mich Bücherüberraschungen gibt, dann gehört für mich 2020 Neon Birds dazu. Von der Bücherei ausgeliehen, erstmal nichts Besonderes erwartet, bin ich nach einem etwas holprigen Start extrem ...

Wenn es für mich Bücherüberraschungen gibt, dann gehört für mich 2020 Neon Birds dazu. Von der Bücherei ausgeliehen, erstmal nichts Besonderes erwartet, bin ich nach einem etwas holprigen Start extrem positiv von dem Buch überrascht wurden. Zu oft habe ich erlebt das viele gute Bewertungen bei Büchern sind, da diese als Leseexemplare von den Leuten gehypt werden, aber hier ist es zurecht.

Wir springen sofort in die Geschichte und einen Krieg hinein, den man so auch nicht regelmäßig in Büchern findet. Ein bisschen an eine Zombieapokalypse erinnernd, landen wir in einer Forschungsstation mit Überwachungszentrum, welche dafür sorgt das die gefährlichste Schöpfung der Erde in Gewahrsam ist. Die Moja. Dies beinhaltet Tiere wie Menschen. Es ist das Jahr 2101.

Jahre zuvor wurde mit dem Militärprojekt KAMI, die Forschung mit Nanobots vorangetrieben. Ziel war es Menschen stärker und ausdauernder werden zu lassen. Doch die Technologie brach aus und erzielte unerwünschte Nebeneffekte, so dass die Moja zu einer gefährlichen Spezies wurde, welche sich dann noch als hochansteckend erwiesen.

Also hat das Militär Gruppen rausgeschickt um sich dieser anzunehmen und hält die Moja in großen Gruppen in abgesperrten Arealen mit unendlich hohen Mauern und modernster Technik fest. Nur das die Moja nicht so dumm sind wie klassische Zombies und dies soll das Militär schon recht bald merken.

Die Einheiten der MAKE, welche die bekannten Kämpfer sind, helfen bei Ausbrüchen und beseitigen von Problemen. Die geheime Organisation, welche der Öffentlichkeit nicht bekannt ist, sind die der KAGE. Diese jagen Moja in der Außenwelt, wo niemand wissen darf, dass diese unter ihnen leben.

Neben den Mojabewachern des Militärs gibt es auch die Gegengruppe, eine Sekte Namens DVM. Diese wollen die Moja befreien wo es nur geht und haben „Moja“ als ein Wesen, ähnlich einem Gott.

Die vier Hauptcharaktere der Geschichte sind junge Menschen, die schon viel mitgemacht haben.

Okijen, Luke, Flover und Andra.

Besonders herausstechen dabei Okijen, als ehemaliger KAGE – Kämpfer und ein Cyborg welcher er ist und die junge Andra welche nicht wie die anderen in einer bunten, militären Welt aufgewachsen sind. Denn das ist diese Welt. Sie ist bunt, neonfarben, überall Schilder, alles zugebaut und sehr digital. Dazwischen gibt es dann Oasen der Stille die gesucht werden müssen, oder wie Luke sie sich einfach in der Wohnung schaffen. Dieser hat einen Haufen Pflanzen und ein Haushuhn. Dieses Detail hat mir extrem gut gefallen.

Auch wenn der Einstieg etwas schwergefallen ist, kam man nach etwa ¼ doch recht gut ins Buch hinein. Viele offizielle Dokumente des Militärs erklären die Herkunft und Position einzelner Mitglieder. Erklären die Geschichte um KAMI und was welche Abkürzung zu bedeuten hat. Sehr detailreich aber genau passend in die Story integriert.

Ein sehr schönes Detail bei der E-Book-Fassung, waren die Bilder der vier Charaktere. Mein absolutes Lieblingsbild ist das mit Luke am Tisch sitzend, Pflanzen wo man nur hinsieht und sein Huhn im Nest. Ich habe mich so dermaßen über die Bilder gefreut, weil sie einfach so erfrischend waren. (Und vor allem für mich farblich anzusehen)

Ein super großer Pluspunkt geht für mich auch dahin, dass wir keine klassische Lovestory dabeihaben.

Wir erleben die Geschichte aus allen vier Standpunkten und es ergibt ein super Gesamtbild, welches Lust auf den zweiten Teil macht und zu erfahren was mit den Moja auf sich hat. Was das Militär noch Geheimes macht um es eventuell sogar zu verschlimmern. Für mich steht es noch 2020 auf dem Plan.

Veröffentlicht am 26.11.2020

Schäfchensommer hat mir den Winter gerettet

Schäfchensommer
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„Eine Geschichte über Freundschaft, starke Frauen und viele flauschige Schafe!“ – meine Schwiegermutter weiß einfach was ich Liebe. Das Stichwort sind Schafe. Und dann noch viele und flauschig im gleichen ...

„Eine Geschichte über Freundschaft, starke Frauen und viele flauschige Schafe!“ – meine Schwiegermutter weiß einfach was ich Liebe. Das Stichwort sind Schafe. Und dann noch viele und flauschig im gleichen Satz, mir war egal worum es im restlichen Roman ging, ich musste dieses Buch lesen und freut mich darüber, dass sie es mir geschenkt hat. Ja ich mag meine Schwiegermutter ^^

So sage ich direkt vorweg, dass die eine oder andere Szenerie etwas zu glatt und die Story nicht ganz realistisch wirkt, aber darum geht es in diesem Buch gar nicht. Es geht um starke Frauen, Probleme die jede auf ihre Art bewältigt, Hilfe anzunehmen und sich zu fragen wo die Zukunft für jede einzelne hingehen soll.

Familie, Freundschaft, Vertrauen und Verzeihen sind die Bestandteile dieses Buches. Und natürlich ganz viele Schafe 😊

Wir befinden uns im Schwarzwald wo der „Lämmerhof“ ist. Versteckt vor Touristen ist der Bauernhof, wo die Mittdreißigerin Elke mit ihrer noch nicht ganz 60-järigen Mutter Bärbel wohnt. Beide sind Teil der familiären Tradition der Schafshirtinnen. So war schon Elkes Oma Hirtin und hat sich mit voller Liebe und Kraft diesen Tieren gewidmet.

Der Hof lebt stark selbstständig vom eigenen Gemüse, Hühnereier, Honig durch die eigenen Bienen und Ziegenmilch welche verarbeitet wird.

Doch die große Passion sind die fast 600 Schafe des Hofes. Da Bärbel nicht mehr die jüngste ist und schon körperliche Gebrechen aufweist ist es Elke und der Lehrling des Hofes, welche die Aufgaben rund um die Herde übernehmen. Zusammen mit den tollen Hirtenhunden welche sie haben.

Jedoch ist das Geschäft um die wolligen Tiere Kostspielig und Elke möchte die Tiere nicht schlachten. So kommt es von einer Hiobsbotschaft zur nächsten.

Dann steht auch noch Schwester Julia mit der 15-Jährigen Zoe vor der Tür. Julia ist Sozialarbeiterin und verhilft Zoe nicht ins Gefängnis zu kommen. Diese hat ihrem „Freund“ bei einer Straftat geholfen und der Jugendarrest wäre die nächste Station für sie. Aber Julia sieht die Möglichkeit sie auf dem Hof von den Leuten die ihr den Ärger eingebrockt haben zu distanzieren, einen Aufenthalt im Jugendgefängnis zu ersparen und Bärbel wird noch finanziell dafür entlohnt.

So wird Zoe ein Teil des Alltages rund um die Schafe, der Probleme der Familie und lernt starke und selbstbewusste Frauen kennen. Denn dieses Vorbild fehlt dem jungen Mädchen.

Die Geschichte hat keine hochspannenden Momente wie ein Thriller, keine Dramen wie so mancher Liebesroman. Es ist eine gewisse Konstanze welche der Roman hat, welche aber sehr schön zu lesen ist. Die Entwicklung von Zoe mit ihren Problemen, aber auch Elke ist in ihrem Alter nicht davor bewahrt sich über ihr Leben Gedanken zu machen und sich darüber klar zu werden das sich was ändern muss.

Der Zusammenhalt der Frauen ist sehr schön beschrieben und die Entwicklungen und Entscheidungen aller gut nachzuvollziehen. Klar soll da nicht alles rund laufen und Schafe wie Menschen kommen in verzwickte Situationen. Aber es ist schön in die Geschichte integriert und hat für mich sehr gut gepasst.

Die Stars der Geschichte sind neben den Frauen die Schafe und ihr Hirtenhund. Ich mochte die wolligen Schäfchen, wo manche einen Namen und einen eigenen Charakter hatten. Der Beruf des Hirten und die Verantwortung des Berufes sind sehr gut beschrieben gewesen und man hatte Lust mal einen Tag mit auf die Weide zu gehen und diesem auszuhelfen.

Zu Schade das Schafe keine Kuscheltiere sind, wie die heimische Katze oder Hund.

Die Kapitel waren in ihrer Länge übersichtlich, gut beschrieben, meistens aus der Sicht von Elke aber auch die Gefühle von Zoe bekommen Platz in der Geschichte.

Alles in allem ist dies nicht mein bevorzugtes Genre, aber ich fand die Geschichte einfach nur sehr schön zu lesen.

Ich danke daher meiner Schwiegermama für das an mich denken 😉

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2020

Absolutes Muss für Fantasyfans

Kill the Queen
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Für mich gehört „Kill the Queen“ zu einen der besten Bücher in 2020.

Jennifer Estep ist eine meiner Lieblingsautorinnen im Bereich Fantasy und sie hat mich mit dem Buch ganz positiv überrascht.

So war ...

Für mich gehört „Kill the Queen“ zu einen der besten Bücher in 2020.

Jennifer Estep ist eine meiner Lieblingsautorinnen im Bereich Fantasy und sie hat mich mit dem Buch ganz positiv überrascht.

So war schon das Cover ein super Hingucker. Die Farben, die Detail, die Federn welche später noch erklärt werden. Aber auch inhaltlich kann das Buch locker mithalten.

Wir beginnen im „Palast der Sieben Türme“. Hier lebt die 27-Jährige Everleigh Blair. Sie ist eine Waise und hat nach dem Verlust ihrer Eltern so ziemlich alle Verwandten durchgehabt, bis sie am königlichen Hof angekommen ist, wo sie die Cousine der Königin ist. Diese gibt ihr zu verstehen, dass sie nur ihre Pflicht tut und lässt Everleigh sogar Geld für Unterkunft und Essen zahlen.

Diese hat ein hartes Leben. Sie ist mit den Angestellten befreundet, denn ihre Familie hasst sie. Die Königin ignoriert sie und hat sich an sich gebunden und gibt ihr keine Freiheiten. Ihre Cousine Vaselia, die Kronprinzessin, hasst sie. So ist Everleigh für alle Aufgaben am Hofe zuständig, wo die beiden keine Lust haben diesen nachzukommen.

Am Tag der Verlobungsfeier kommt es dann zum großen Massaker. Vaselia tötet ihre Mutter und alle Beteiligten am Hof, damit niemand davon erzählen kann. Sie ist somit bald die Königin. Everleigh überlebt aber den Angriff, da sie ihre Magie immer als Geheimnis für sich behalten hat.

Sie schließt sich der Gladiatorengruppe rund um Serilda Swanson, Lucas Sullivan und Paloma an. Diese bringen ihr das kämpfen bei und glauben ihr die erfundene Geschichte, denn die Wahrheit kann sie nicht erzählen.

Aber es soll auch bei den Gladiatoren alles schwerer werden als gedacht und auch Vaselia hat mit diesen noch ein Hühnchen zu rupfen.

Die Geschichte war für mich an keiner einzigen Stelle langweilig oder träge gewesen. Der Schreibstil ist flott gewesen, war gut zu verstehen und es gab keine Überlänge in Situationen wie den Kämpfen, wo andere Autoren gerne zu viele Seiten mit füllen.

So ist auch alles verständlich gewesen. Wer welchen Charakter hat, welche Hintergründe hat bei den Gladiatoren zu sein.

Das Buch mit seinen 466 Seiten der reinen Geschichte war schnell gelesen. Die Kapitel sind übersichtlich in der Länger und das Buch in drei Abschnitte unterteilt, die ich hier nicht benenne da dies schon etwas spoilert.

Die Charaktere habe mich durch die Bank hinweg positiv gestimmt.

So ist Everleigh als Ich-Erzählerin sehr gut zu verstehen gewesen in ihren Handlungen wie in ihren Gefühlen. Ihr Alter von fast 28 Jahren ist auch sehr erfrischend, anders als die Teenager die man so oft in den Büchern erlebt. So erfreut es mich das es hier auch nicht die klassische Liebesgeschichte gibt und man sich dies für die Zukunft aufspart. Ich mochte sie und habe mit ihr gelitten und mitgefiebert.

Die anderen Haupt- und Nebencharaktere waren ebenfalls gut gewählt. Den Hass der Kronprinzessin konnte man genauso greifen wie den Frust von Sully. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet und man sieht sie vor den inneren Augen mit ihren Stärken und Schwächen.

Ich will an dieser Stelle gar nicht mal mehr so viel dazu sagen, ausser dass ich hier eine absolute Leseempfehlung aussprechen will.

Der zweite Teil befindet sich bei mir im Schrank und wird auf jeden Fall noch im neuen Jahr gelesen.

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Veröffentlicht am 05.11.2020

Eine tolle Mischung aus Krimi, Fantasy und Historischem

JACKABY
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Ein Detektiv, eine junge Frau, ein Geist, eine Ente und ein Frosch treffen sich in einem Haus. Nein das wird kein Witz mit einer dämlichen Pointe. Dies ist die Geschichte von genau diesen „Personen“ und ...

Ein Detektiv, eine junge Frau, ein Geist, eine Ente und ein Frosch treffen sich in einem Haus. Nein das wird kein Witz mit einer dämlichen Pointe. Dies ist die Geschichte von genau diesen „Personen“ und ein paar anderen besonderen Wesen.

Wir finden uns im Jahr 1892, in einer kleinen amerikanischen Stadt wieder. Die junge Abigail Rook hat die Universität geschmissen und möchte frei und unabhängig sein. Um diesem Umstand nachkommen zu können, muss aber natürlich Geld her. Kaum ist Abigail in der Stadt angekommen versucht sie ihr Glück in den Unterschiedlichsten Läden. Nach dem alle Versuche scheiterten kommt sie an einer Anzeige, mit dem Gesuch nach einer persönlichen Assistentin, in Jackabys Büro hinein.

Hier soll für sie ein Abenteuer beginnen wie sie es sich seit ihrer Kindheit wünscht. Denn anders als andere Mädchen, war es nie ihr Traum als Ehefrau und Mutter zu enden, sondern will ihren Horizont erweitern und ihre unglaublich gute Auffassungsgabe nutzen, um die Welt damit zu erkunden. Wie gut das sie damit genau dort gelandet ist wo sie nun ist.

R.F. Jackaby, nur Jackaby die meiste Zeit, ist ein ungewöhnlich scharsinniger Detektiv, welche die etwas ungewöhnlicheren Fälle bearbeitet. Man könnte sagen, der Witz von Sherlock Holmes aus den Filmen mit Benedict Cumberbatch, gepaart mit Buffy und dazu etwas Dr. Who, und schon hat man das Bild von ihm vor Augen. So scharfsinnig er ist, so ist sein Verstand manchmal etwas zu fixiert und Abigail wird in der Geschichte für den Weitblick sorgen. Seine lockere Art mit den Polizisten umzugehen, selbst gefährliche Situation locker zu nehmen und die Ruhe zu bewahren und das mit viel Humor macht ihn mysteriös und interessant und unheimlich sympathisch.

Sehr schöne Nebencharaktere sind hierbei die anderen Bewohner des Hauses, auf die ich hier nicht eingehen werde aber die mich auch sehr zum lachen brachten.

Die Geschichte ist flüssig zu lesen, man erfährt ein bisschen über die Zeit, aber ist wenig historisch, eher Situationsabhängig geschrieben. Ein bisschen Blut gehört genauso dazu wie sehr viel Mysteriöses. Viele Fragen bleiben offen, was ich aber gut finde, da es mehr Hintergrundfragen sind, welche sicherlich in den weiteren Teilen behandelt werden.

Ich kann daher jedem dieses Buch nur empfehlen und gebe den Tipp: Start nicht den Frosch an !!!