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lupise

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2020

Ein so wichtiges und lesenswertes Buch

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.
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Mich sprach dieses Buch schon wegen des Covers an, fing daraufhin an zu lesen und konnte kaum wieder aufhören, denn dieses Buch hat einen hohen Suchtfaktor, da die Worte wunderschön gewählt wurden, dass ...

Mich sprach dieses Buch schon wegen des Covers an, fing daraufhin an zu lesen und konnte kaum wieder aufhören, denn dieses Buch hat einen hohen Suchtfaktor, da die Worte wunderschön gewählt wurden, dass ich die Welt betrat, aber nicht mehr hinaustreten konnte.
Außerdem gefallen mir die persönlichen Tagebucheinträge sehr gut, weil es etwas besonderes ist.
In dem Buch geht es um Leni, die an Depressionen leidet und, obwohl ich nicht bzw. kein anderer, den ich kenne, an Depressionen leidet, konnte ich mit Leni so gut mitfühlen. Desweiteren kommt mitten in dem Buch eine zweite Sichtweise ins Spiel und trotz anfänglichen Schwierigkeiten, weil ich zuerst nicht wusste, warum es diese Person gibt, gewöhnte ich mich allmählich daran und verliebte mich auch in diese Rolle.
Insgesamt ist dieses Buch eine wirklich tolle Empfehlung, denn ich habe, nachdem ich dieses Buch beendet habe, noch lange über das Thema nachgedacht.

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Veröffentlicht am 01.01.2021

Schöne Idee

Winterseele. Kissed by Fear
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Elizabeth ist mit ihrer Gabe, Gefühle anderer Personen in menschlicher Gestalt zu sehen, aufgewachsen. Dabei ist sie selbst total kalt. Sie zeigt keine Gefühle und versucht sie nur vorzutäuschen, um im ...

Elizabeth ist mit ihrer Gabe, Gefühle anderer Personen in menschlicher Gestalt zu sehen, aufgewachsen. Dabei ist sie selbst total kalt. Sie zeigt keine Gefühle und versucht sie nur vorzutäuschen, um im Leben nicht aufzufallen. Doch Fear, eines der Gefühle, lässt nicht locker. Fear sieht es als Aufgabe, mehr über Elisabeth herauszufinden. Er kann nicht glauben, dass Elizabeth vollständig gefühlslos ist. Und so begeben sich Elizabeth und Fear nach und nach auf eine Reise der Erkenntnisse, um mehr über die Vergangenheit Elizabeths herauszufinden.

Nachdem mich das Cover und der interessante Titel des Buches, welches sehr ansprechend und passend ist, schon binnen Sekunden in den Bann gezogen hat, begann ich schnell mit dem Lesen.

Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil sehr angenehm zum lesen fand. Ich kam schnell voran, konnte mich gut in Elizabeths Situation hineinversetzen und empfand auch besonders am Ende hin eine schnell ansteigende Spannung, die mein Lesetempo und die Lust zum Lesen deutlich steigerte.

Auch finde ich die Geschichte super schön. Die Idee hinter allem ist einfach super überzeugend und lässt mir Freude, mehr von der Autorin zu lesen. Jedoch muss ich einwenden, dass mir einige Handlungen von Elizabeth zu unrealistisch oder einfach zu naiv herüberkamen.

Dennoch ist es ein überaus gelungenes Buch, welches mir schöne Lesestunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 27.12.2020

Hervorragender Abschluss der Reihe

17, Das vierte Buch der Erinnerung
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Auch, wenn ich erst nicht davon begeistert war, dass die Reihe noch einmal um einen Teil fortgesetzt wird, hat er mich dennoch mehr als überzeugt. Mit dieser Thematik hat mich die Autorin absolut überrascht. ...

Auch, wenn ich erst nicht davon begeistert war, dass die Reihe noch einmal um einen Teil fortgesetzt wird, hat er mich dennoch mehr als überzeugt. Mit dieser Thematik hat mich die Autorin absolut überrascht. Ich war total begeistert von dem Aufbau der Geschichte und dem Zusammenführen von Hintergrundwissen, die nach und nach das Rätsel gelöst haben. Generell habe ich sogar anfangs viel zu viel in die Geschichte hinein interpretiert und habe mich selbst sozusagen auf falsche Fährten gelockt.
Über die (Haupt)-charaktere brauche ich ja gar nicht reden, sie sind super wie schon in den Teilen davor und ich habe sogar den Draht zu Adrian gefunden. Nur bei der Anzahl an Seherinnen fiel es mir meist schwer, mich an die Fähigkeiten/Persönlichkeiten hinter deren Namen zu erinnern, was aber auch mit meiner Schwäche zum Namenmerken zu tun haben kann.

Also alles in einem ein sehr gelungenes Buch. Somit kann ich die Reihe nun abschließen und die Reihe jedem Jugend-Fantasyliebhaber wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.12.2020

Sehr schöne Geschichte mit ernster Handlung

Jetzt ist alles, was wir haben
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Zuerst einmal muss ich sagen, dass mir die Handlung sehr gut gefallen hat. Es ist zwar ein sehr trauriges Thema, aber ich liebe es, darüber Bücher zu lesen.
Ich finde, dass das Buch echt total spannend ...

Zuerst einmal muss ich sagen, dass mir die Handlung sehr gut gefallen hat. Es ist zwar ein sehr trauriges Thema, aber ich liebe es, darüber Bücher zu lesen.
Ich finde, dass das Buch echt total spannend geschrieben ist, man die ganze Zeit mit Hadley mitfiebern musste und man sofort einen Hass gegen ihren Vater entwickelte. Ich finde auch, dass die Charaktere Lila und Charlie extrem süß geschrieben worden sind.
Dennoch muss ich sagen, dass ich etwas brauchte, um in das Buch zu finden, weil in dem Buch zwischen "Jetzt" und "Damals" gewechselt wird. Irgendwann hat es dann aber für mich ein Sinn ergeben und ich war gespannt, wie es zu der Situation im Jetzt führt.
Im Großen und Ganzen ist es echt ein tolles Buch und sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 27.12.2020

Spannende Geschichte, die nicht spannend geschrieben wurde

Caspar Hauser
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Jakob Wassermann hat es mit seinem Buch „Caspar Hauser – oder die Trägheit des Herzens“ geschafft, Caspar Hausers Leben als realer Findling sehr präzise darzustellen und den Leser in die Welt eintauchen ...

Jakob Wassermann hat es mit seinem Buch „Caspar Hauser – oder die Trägheit des Herzens“ geschafft, Caspar Hausers Leben als realer Findling sehr präzise darzustellen und den Leser in die Welt eintauchen zu lassen.
Durch seine genauen Beschreibungen der Handlung, ist es möglich, sich auf die Geschichte einzulassen, jedoch führt dies auch teilweise dazu, dass das Buch langatmig wird.
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, wobei der erste in Nürnberg und der zweite in Ansbach spielt. Dadurch kommt es zu einer interessanten Abwechslung, die einem ermöglicht, Casper Hausers „ganzes“ Leben zu beleuchten. Dennoch wird einem zuerst nicht bewusst, was dieser Teilwechsel bedeutet und muss die Veränderung des Ortes und der Zeit selbst herausfinden.
Generell ist die Geschichte sehr umfangreich gestaltet, wobei es die wesentliche Punkte Hausers Leben und auch gleichzeitig eingebaute Gerüchte und Sagen aufgreift. Das macht die Geschichte sehr ansprechend und spannend und führt auch nicht zu Falschaussagen.
Auch sprachlich ist Wassermanns Roman ein echter Hingucker. Der Roman ist in der Sprache Wassermanns Zeit geschrieben, aber lässt sich trotzdem sehr verständlich lesen. Dies schafft er auch durch den einfachen und genauen Ausdruck.
Alles in allem ist das Buch ist das Buch auf jeden Fall des Lesens wert.

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