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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2020

Sehr gelungener Serienstart

Die Henkerstochter (Die Henkerstochter-Saga 1)
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Die „Henkerstochter" ist der Debütroman von Oliver Pötzsch. Es ist ein historischer Krimi, der spannend und fesselnd geschrieben ist. Schon das erste Kapitel versetzt uns Leser in das doch sehr blutige ...

Die „Henkerstochter" ist der Debütroman von Oliver Pötzsch. Es ist ein historischer Krimi, der spannend und fesselnd geschrieben ist. Schon das erste Kapitel versetzt uns Leser in das doch sehr blutige Mittelalter, denn hier beschreibt der Autor, wie der Henker bei einer Exekution vorzugehen hatte. Also der richtige Einstieg, um uns auf seinen Hauptcharaktere einzustimmen.
Jakob Kuisl, Henker von Schongau, soll der Hebamme unter der Folter ein Geständnis entlocken, doch er glaubt nicht an ihre Schuld. Gemeinsam mit seiner Tochter Magdalena und dem Stadtmedicus macht er sich auf Tätersuche. Dabei nimmt die Geschichte immer mehr an Spannung zu und es fehlt auch nicht an den falschen Fährten. Aber diese werden dann auch nachvollziehbar erklärt und der Leser in eine neue Richtung geschickt. Sowohl die einzelnen Charaktere als auch die vielen Handlungsorte sind sehr gut dargestellt. Man wähnt sich förmlich mittendrin im mittelalterlichen Schongau. Sehr präzise und logisch sind die historischen Begebenheiten und Personen in die fiktive Handlung eingebaut und dank des mitreißenden Erzählstils ist es eine Freude die Suche nach dem Mörder zu verfolgen. Ich kann diesen HistoKrimi absolut weiterempfehlen und vergebe hierfür auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.12.2020

Spannender Krimi

Tod in Blau
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Im seinem zweiten Fall bekommt es Leo Wechsler mit einem Mordfall zu tun, der sich im Künstlermilieu Berlins des Jahres 1922 ereignet hat. Die Autorin macht hier den Unterschied in den Lebensbedingungen ...

Im seinem zweiten Fall bekommt es Leo Wechsler mit einem Mordfall zu tun, der sich im Künstlermilieu Berlins des Jahres 1922 ereignet hat. Die Autorin macht hier den Unterschied in den Lebensbedingungen zwischen Arm und Reich zum Thema und baut darum herum ihren Kriminalfall auf. Sehr intensiv zeigt sie den Kontrast in den Jahren der Weimarer Republik auf, und es entfaltet sich ein atmosphärisch dichter HistoKrimi. Wer den 1. Fall kennt, wird hier schnell auf bekannte Figuren treffen, aber auch einige Örtlichkeiten wiedererkennen. Der Schreib- und Erzählstil ist wie schon im Vorgänger sehr angenehm und dadurch sehr unterhaltsam zu lesen. Da sich die Krimihandlung Stück für Stück entwickelt, bleibt bis zum Schluss die Spannung wer nun der Täter war, erhalten. Dieser neue Fall für Leo Wechsler hat mir einen ticken besser gefallen als sein Vorgänger. Leser die das Flair der 1920er Jahre in Berlin erlesen wollen, denen sei dieser HistoKimi sehr empfohlen. Ich vergebe volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.12.2020

Unterhaltsames Lesevergnügen

Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
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Stand im letzten Band noch Oliver von Bodenstein im Mittelpunkt der Ermittlung rücken diesmal Pia und ihre Schwester in den Fokus. Rund um das Thema Pflegefamilien hat Nele Neuhaus einen fesselnden und ...

Stand im letzten Band noch Oliver von Bodenstein im Mittelpunkt der Ermittlung rücken diesmal Pia und ihre Schwester in den Fokus. Rund um das Thema Pflegefamilien hat Nele Neuhaus einen fesselnden und temporeichen Krimi geschrieben. Auch für diesen Teil der Reihe gilt, man braucht keine Kenntnisse aus den Vorgängern, denn Relevantes für diesen Band wird zum Verständnis nochmal kurz erläutert. Die Spannung wird dank der Wechsel zwischen Polizeiarbeit, Sicht des Täters und Fiona exzellent gehalten und die Handlung geht dadurch auch zügig voran. Aber die Autorin spart auch nicht an Um- und Abwegen um den Leser auf eine falsche Spur zu führen. Schlussendlich ist die Aufklärung und Festnahme des Täters sehr gelungen erzählt, so dass auch dieser Teil der Taunus-Krimi-Reihe wieder ein unterhaltsames Lesevergnügen für mich war. Für mich haben die Ermittler von Bodenstein/Sander noch keine Abnutzungserscheinungen. Ganz im Gegenteil, wenn die Autorin ihre verwendeten Themen und damit auch das Niveau so hoch halten kann, freue ich mich auf weitere Fälle aus dem Taunus. Ich kann es, wie schon seine Vorgänger absolut weiterempfehlen und vergebe volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.12.2020

Spannend und kurzweilig

Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)
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Dies ist der bis Dato persönlichste Fall für Oliver von Bodenstein. Nicht nur das er sich eine Auszeit nehmen will um mal „runterzukommen“, ist er auch durch seine Bekanntschaften zu Opfer und Verdächtige ...

Dies ist der bis Dato persönlichste Fall für Oliver von Bodenstein. Nicht nur das er sich eine Auszeit nehmen will um mal „runterzukommen“, ist er auch durch seine Bekanntschaften zu Opfer und Verdächtige die er seit Kindertagen kennt, direkt in den Fall verwickelt.
Nele Neuhaus schafft es fast spielerisch leicht die Zwiespältigkeit Bodensteins dem Leser zu vermitteln aber auch gleichzeitig die Handlung aus Vergangenheit und Gegenwart aus seiner Sicht lebendig werden zu lassen. Die Autorin baut durch dieses Hin und Her einen Spannungsbogen auf den sie auch dank verschiedener falscher Fährten aufrecht halten kann. Die Karten und das Personenverzeichnis am Anfang des Buches erleichtern die Zuordnung der Orte und handelnden Personen in der erneut umfangreichen Handlung ungemein.
Mein Fazit: Das warten auf diesen neuen Taunus-Krimi hat sich wirklich gelohnt. Eine temporeiche und fesselnde Handlung, interessante Hauptfiguren und ein sehr angenehmer Schreib- und Erzählstil verbinden dieses Buch zu einer spannenden und kurzweiligen Lektüre. Ich vergebe dafür volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.12.2020

Ein Sniper im Taunus

Die Lebenden und die Toten (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 7)
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Erneut müssen Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff einen Serienmörder dingfest machen. Gar nicht so einfach scheinen die Opfer des hinterhältigen Snipers doch eher zufällig gewählt. Es beginnt also ...

Erneut müssen Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff einen Serienmörder dingfest machen. Gar nicht so einfach scheinen die Opfer des hinterhältigen Snipers doch eher zufällig gewählt. Es beginnt also eine intensive Suche nach dem Täter und dessen Motivation bei der vor allem der Zeitfaktor entscheidend ist. Denn der Sniper könnte jeden Augenblick erneut zuschlagen. Der Druck für die Ermittler nimmt also immer mehr zu. Doch nach sorgfältigster Polizeiarbeit und persönlichem Einsatz des K11 kann auch dieser Fall nach vielen falschen Ansätzen und Fährten gelöst werden. Zum besseren Verständnis wurden die Denkweisen des Täters in Kursivschrift geschrieben. Die Wechsel der Sichtweisen Polizei/Täter ermöglicht es den Spannungsbogen auf einem gleichbleibenden Niveau zu halten und die Handlung voranzubringen. Dass auch wieder Privates der Ermittler Erwähnung findet, ist für mich immer ein kleines Highlight.
Mein Fazit kurzum: Ein würdiger Teil der Taunus-Krimi-Reihe den ich wärmsten empfehlen kann und deshalb vergeben ich 5 von 5 Sterne.