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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2021

Freundschaft, Liebe und Verlust

Unsere glücklichen Tage
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Vier Freundinnen, die nichts trennen konnte. Bis dieser eine heiße Sommer kam, der der letzte für sie war.

Ein Buch, das das Leben hätte schreiben können. Vier Freundinnen, die sich aus den Augen verlieren ...

Vier Freundinnen, die nichts trennen konnte. Bis dieser eine heiße Sommer kam, der der letzte für sie war.

Ein Buch, das das Leben hätte schreiben können. Vier Freundinnen, die sich aus den Augen verlieren und durch einen glücklichen Zufall wiederfinden.

Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen, da er eine gewisse Leichtigkeit mit sich bringt, die sich wie ein Schleier über all die Erlebnisse legt und dadurch bekömmlich macht. Durch Elsas emotionale Erzählungen hat man stets das Gefühl, an der Seite der Freundinnen zu sein. Man kann die Meeresbrise förmlich riechen, den Sand zwischen den Füßen fast spüren. Man fühlt sich, als sei man mittem im Geschehen, sitzt mit den Freundinnen an einem Tisch und isst frisches Brot, während man ein Gläschen Wein schenkt.

Es ist ein Buch über Freundschaft und Liebe, Verlust und Verrat, Eifersucht und Enden. Ein Buch, das einen das Hier und Jetzt vergessen und in eine andere Welt eintauchen lässt.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Zerrüttetes Deutschland

Margos Töchter
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Die ersten Seiten lasen sich für mich wirklich schwer. Ich wusste nicht genau, auf was die Geschichte abzielt und irgendwie kam ich auch nicht wirklich rein. Das Dranbleiben hat sich aber gelohnt, denn ...

Die ersten Seiten lasen sich für mich wirklich schwer. Ich wusste nicht genau, auf was die Geschichte abzielt und irgendwie kam ich auch nicht wirklich rein. Das Dranbleiben hat sich aber gelohnt, denn danach hatte die Geschichte endlich ihren "richtigen" Anfang für mich und riss mich in ihren Bann.

Der Leser wird sofort in das damalige Deutschland der 60er Jahre versetzt und erhält geschichtlichen Einblicke, die wirklich sehr authentisch beschrieben sind. Die Rückblende in die Vergangenheit und die verworrenen Beziehungen der herrschenden Nachkriegszeit geben die Atmosphäre, die damas geherrscht haben muss, wieder. Wirklich spannend erzählt!

Auch wenn es sich hierbei um Fiktion handelt, hatte ich nie das Gefühl, dass irgendetwas an den Haaren herbei gezogen war.

Ein kleines Manko: Ich hätte mir mehr Einblicke in das Gefühlsleben gewünscht. Man bekommt einen oberflächlichen Eindruck, jedoch wird nicht weiter vorgedrungen.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Menschliche Abgründe

TREU
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Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und ungeahnte Abgründe.

Die Charaktere haben mir – jeder für sich – Freude bereitet. Auch wenn der eine oder andere mehr Empathie und Sympathie in mir weckte, ...

Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und ungeahnte Abgründe.

Die Charaktere haben mir – jeder für sich – Freude bereitet. Auch wenn der eine oder andere mehr Empathie und Sympathie in mir weckte, konnten sie mich allesamt überzeugen. Durch langsames Heranführen wirkten sie in meinen Augen sehr authentisch und plastisch. Besonders gefallen hat mir "Körperklaus", der auf jeden Fall einen zweiten Blick wert ist.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, die am Ende perfekt ineinander übergehen und mehr und mehr Ungeahntes zum Vorschein bringen.

Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen. Er lies sich flüssig und unaufdringlich, weswegen ich mich komplett auf das Geschehen konzentrieren konnte.

Es fällt mir schwer, "Treu" einem Genre zuzuordnen, deswegen würde ich sagen: Jeder, der das ungeschönte Leben mit all seinen mal mehr und mal weniger alltäglichen Problemen mag, sollte diese Geschichte auf keinen Fall verpassen.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Zeit für einen Neuanfang

Mrs Fletcher
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Eves Sohn Brendan ist endlich mit der Schule fertig und bereit fürs College. Doch kaum ist er ausgezogen, sieht sich Eve einer vollkommen neuen und ungewohnten Einsamkeit konfrontiert. Zeit für etwas Neues.

Ich ...

Eves Sohn Brendan ist endlich mit der Schule fertig und bereit fürs College. Doch kaum ist er ausgezogen, sieht sich Eve einer vollkommen neuen und ungewohnten Einsamkeit konfrontiert. Zeit für etwas Neues.

Ich hab das Buch wirklich gerne gelesen. Der Schreibstil plätscherte so vor sich hin und war bestens geeignet, um dem stressigen Alltag zu entfliehen. Ohne viel ausschmückende Worte wird die Geschichte aus verschiedenen Erzählsichten vorangetrieben. Dabei werden einem auch die einzelnen Charaktere immer vertrauter. Jeder der Charaktere sieht sich eigenen Problemen konfrontiert, die er nicht unbedingt nach außen trägt. Man lernt sie nicht nur durch die Perspektive der anderen kennen, sondern erhält direkt Einblicke in ihre Gedanken und Emotionen. Dadurch wurden die Charaktere für mich erst richtig rund, nachvollziehbar und authentisch.

Die Thematik ist breit gefächert und erstreckt sich von Familie über Liebe und Freundschaft bishin zu Gender und Transexualität. Dabei wurde der Bogen für mich immer schlüssig gespannt, sodass sich die einzelnen Themen nicht deplaziert und konstruiert aneinanderreihten.

Ich hab es wirklich genossen, Eves Neuanfang an ihrer Seite zu erleben. Sie kam mir die ganze Zeit über echt vor. Egal wie oft sie den leichten und unkomplizierten Weg für sich wählte, genau das machte sie für mich authentisch. Umso überraschter war ich, dass der Autor ein Mann ist. Tom Perrotta gibt nachvollziehbare Einblicke in das Gefühlschaos einer alleinstehenden Frau.

Wirklich empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Spannend & humorvoll

Vatermord
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Gewohnt spannend und humorvoll.

Auch wenn es sich bei "Vatermord" bereits um den sechsten Band des Ermittlerduos Carol und Tony handelt, wird dem Leser auch in diesem Band Angst und Bange.

Die Protagonisten ...

Gewohnt spannend und humorvoll.

Auch wenn es sich bei "Vatermord" bereits um den sechsten Band des Ermittlerduos Carol und Tony handelt, wird dem Leser auch in diesem Band Angst und Bange.

Die Protagonisten sind mir durch die Vorgängerbände bereits ans Herz gewachsen und es fühlt sich jedes Mal wie ein Treffen alter Freunde an, wenn ich an ihrer Seite ermitteln darf. Sie sind gewohnt rund gezeichnet und dadurch authentisch und nachvollziehbar. Das gilt jedoch nicht nur für die Haupt-, sondern auch Nebencharaktere. Auch sie handeln stets "nachvollziehbar" und ziehen keine großen Logiklücken mit sich.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. McDermid kommt ohne ausschmückende und romantisierende Füllwörter aus, womit der Spannungsbogen von vorn bis hinten am Anschlag erscheint.
Auch ohne Ausbleiben eines großen Endspektakels kann der Inhalt dennoch überzeugen.

Für Leser der Reihe auf jeden Fall empfehlenswert. Da auch in diesem Band immer mal wieder auf alte Fälle zurückgegriffen wird, die zwar die Logik nicht beeinflussen, aber bei Neulesern eventuell Frustation auslösen, sollte man die Bücher nach der Reihe lesen.

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