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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2021

Spannend trotz Durchhängern

Das Wesen
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Ein kleines Mädchen wird entführt und umgebracht. Der Täter, der Psychiater Joachim Lichner, gibt vor unschuldig zu sein. 15 Jahre später wird er entlassen und erneut verschwindet ein Kind.

Menkhoff ...

Ein kleines Mädchen wird entführt und umgebracht. Der Täter, der Psychiater Joachim Lichner, gibt vor unschuldig zu sein. 15 Jahre später wird er entlassen und erneut verschwindet ein Kind.

Menkhoff und Seifert bilden ein spannendes Ermittlerduo. Seifert ist sehr engagiert, sympathisch und wirkt durchgehend vertrauenswürdig. Menkhoff hingegen ist eher schroff und macht den Eindruck, als würde er "über Leichen gehen", um einen Fall aufzuklären. Die beiden haben oftmals verschiedene Ansichtsweisen, geraten hin und wieder aneinander. Aber eben das scheint genau der Grund zu sein, warum die beiden so gut miteinander funktionieren.

Die Geschichte an sich birgt einige unerwartete Wendungen, die den Leser bis zum Schluss auf falsche Fährten führt. Zwischenzeitlich gab es leider ein paar Durchhänger, da die Geschehnisse stockten und die Geschichte auf der Stelle zu stehen schien. Diese Hänger erfuhren jedoch immer wieder einen spannenden Aufschwung, weswegen ich mich gleich an den nächsten Thriller von Strobel setzen werde!

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Netter Roman für zwischendurch

So viel Zeit
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Mittvierziger, die es im jugendlichen Alter nie schafften eine Band zu gründen, erfüllen sich nun ihren Traum – & landen damit einen Volltreffer!

Ich fand die Mischung der Zeitsprünge zwischen damals ...

Mittvierziger, die es im jugendlichen Alter nie schafften eine Band zu gründen, erfüllen sich nun ihren Traum – & landen damit einen Volltreffer!

Ich fand die Mischung der Zeitsprünge zwischen damals & heute super. So hatte man die Chance, manche Handlungen der Charaktere besser nachvollziehen zu können bzw. man hatte das Gefühl, man verstünde, warum aus ihnen das geworden ist, was sie jetzt sind.

Längst vergangene Liebschaften, neue Partner, alte Partner, das Aufeinandertreffen von damaligen Fastpartnern. Ein bunter Mix der Verwirrung. Aber genauso ist das Leben eben. Bunt, verwirrend, manchmal nicht ganz nachvollziehbar.

Ich mag den Umgangston in Frank Goosens Romanen sehr, da er für mich nicht gekünstelt, sondern einfach echt ist.
Auf jeden Fall ein zu empfehlender Roman!

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Lesenswert!

Das Café am Rande der Welt
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Die Geschichte an sich war kurzweilig und ich hab sie in einem Rutsch durchgelesen.

Da sich die Handlung auf einen Tag beschränkt und eigentlich nicht viel passiert, würde ich nicht sagen, dass inhaltlich ...

Die Geschichte an sich war kurzweilig und ich hab sie in einem Rutsch durchgelesen.

Da sich die Handlung auf einen Tag beschränkt und eigentlich nicht viel passiert, würde ich nicht sagen, dass inhaltlich so viel hängengeblieben ist, um darüber philosophieren zu können. Aber das Buch beschäftigt mich, seitdem ich es fertig gelesen habe.

Ich würde mich ein wenig mit dem Protagonisten vergleichen. Anfangs war ich skeptisch und hatte Schwierigkeiten mich darauf einzulassen. Nach ein paar Seiten jedoch, stellte ich mir selbst die Fragen, die der Protagonist im Buch gestellt bekommt.

Es war kein "stumpfes" Lesen, wie ich es sonst gewöhnt bin, sondern vielmehr Denkanstöße für mein Leben. Was auch der Grund war, warum die eigentliche Handlung des Buches so an mir vorbeizog.

Lesenswert!

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Hypnose

Der Hypnotiseur
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Anfangs war ich nicht ganz so überzeugt, da Hypnose oft sehr esoterisch dargestellt und mit ihr viel erklärt wird, für das man sonst keine logische Schlussfolgerung gefunden hat. Hier war es jedoch anders. ...

Anfangs war ich nicht ganz so überzeugt, da Hypnose oft sehr esoterisch dargestellt und mit ihr viel erklärt wird, für das man sonst keine logische Schlussfolgerung gefunden hat. Hier war es jedoch anders. Die psychologische Seite und Vorgehensweise wurde durchleuchtet und schaffte Aufklärung. Dadurch waren die Geschehnisse und neuen Erkenntnisse schlüssig.

Die Charaktere waren zwar interessant, jedoch teilweise ein wenig zu flach für mich. Bei einigen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Gefühlt habe ich mehr über den Hypnotiseur Erik, als über Joona Linner gelesen, was mich doch ein wenig irritiert hat. Würde daher eher gern wissen, wie es in Eriks Leben weitergeht und bin noch nicht ganz sehr von Joonas Geschichte gepackt, wie ich es mir erhofft hatte.

In den ersten beiden Dritteln war es für mich ein rasanter Thriller, jedoch wurde zu schnell klar, wer und warum dieser jemand der Täter war.

Alles in allem aber ein solider Auftakt einer hoffentlich spannungsgeladenen Reihe.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Blick in die Angst

Blick in die Angst
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Mein bereits 4. Buch der Autorin und auch in diesem Teil wurde ich nicht enttäuscht. Auch wenn "Blick in die Angst" für mich kein Thriller ist, bei dem die Spannung durchweg zum Zerreißen ist, zog mich ...

Mein bereits 4. Buch der Autorin und auch in diesem Teil wurde ich nicht enttäuscht. Auch wenn "Blick in die Angst" für mich kein Thriller ist, bei dem die Spannung durchweg zum Zerreißen ist, zog mich auch dieser Teil in seinen Bann.

Die Geschichte befasst sich sehr lange mit dem Ergründen und der Suche nach Nadines Klaustrophobie, wobei nach und nach längst verdrängte Ereignisse durch aktuelle Begebenheiten aufgedeckt werden. Zerrüttete Familienverhältnisse, Tod und andere Schicksalsschläge ziehen sich durch das komplette Buch.
Nadines Flashbacks haben mir dabei am besten gefallen, da sie in sich stimmig und nicht zu dick aufgetragen waren.

Auch wenn es oft Momente gab, die für mich ein wenig langatmig waren, hab ich die Geschichte trotzdem sehr genossen und in zwei Tagen inhaliert.

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