Feel-good-Roman
Du kannst kein Zufall seinEin abgelehnter Heiratsantrag, der Verlust von Job und Wohnung – ein absoluter Horror. Aber genau das ist Josh gerade wiederfahren. Das Jahr begann, wie es endete und ehe er es sich versieht, ist er auch ...
Ein abgelehnter Heiratsantrag, der Verlust von Job und Wohnung – ein absoluter Horror. Aber genau das ist Josh gerade wiederfahren. Das Jahr begann, wie es endete und ehe er es sich versieht, ist er auch schon wieder bei seinen Eltern eingezogen. Versumpft in einer Abwärtsspirale, lernt Josh eine geheimnisvolle Sonnenblumenfrau kennen, die ihm sofort den Atem raubt. Doch bevor er sie nach ihrem Namen oder ihrer Nummer fragen kann, ist sie genauso plötzlich auch schon wieder verschwunden. Die Suche beginnt.
Die Geschichte wird aus Joshs Sicht erzählt, wodurch dem Leser die Möglichkeit gegeben wird, komplett in seine Gedankenwelt einzutauchen. Joshs Charakter ist sehr authentisch und rund erzählt, wodurch ich gleich Sympathie zu ihm aufbauen konnte. Ich bin wirklich gern an Joshs Seite durch die Geschichte geflogen, habe seine Niederlagen eingesteckt und mit ihm mitgefiebert, als er sich auf die Suche nach seiner geheimnisvollen Traumfrau machte.
Auch Joshs Freunde und Familie sind nachvollziehbare und liebevolle Charaktere, die alle ihren Platz in der Geschichte gefunden haben. Gerade Joshs Eltern waren für mich so greifbar und ehrlich, dass sie sich wie reale Personen anfühlten. Die Gegensätze einer Übermutter im Vergleich zu einem knausrigen Vater, der am liebsten Miete von seinem Sohn verlangen würde, waren für mich perfekt erzählt.
Ich fand es außergewöhnlich, einen Liebesroman aus der Sicht eines Mannes zu lesen, da das Klischee einer weiblichen Hauptrolle doch oft zu finden ist. Umso mehr hab ich mich gefreut, dass der Protagonist männlich war und ich die Geschichte auch mal aus einer komplett anderen Perspektive erleben konnte.
Der Schreibstil hat es mir ganz besonders angetan. Er ist leicht und flüssig zu lesen, weswegen es mir oftmals schwer fiel, das Buch aus den Händen zu legen. Gespickt mit einer ordentlichen Prise Humor und Selbstironie war es für mich die perfekte Mischung für ein paar wundervolle Lesestunden. Und das, obwohl Liebesromane sonst nicht unbedingt mein präferiertes Genre sind :)