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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2021

Beklemmendes Familiendrama

Eisige Schwestern
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Zwillingsschwestern, von denen eine auf tragische Weise ums Leben kommt. Doch welche Schwester starb und welche ist noch am Leben?

Ich weiß nicht genau wieso, aber die Familie war mir auf eine tragische ...

Zwillingsschwestern, von denen eine auf tragische Weise ums Leben kommt. Doch welche Schwester starb und welche ist noch am Leben?

Ich weiß nicht genau wieso, aber die Familie war mir auf eine tragische Art und Weise sofort sympathisch. Und das, obwohl mir die stille und zurückhaltende Art von Sarah irgendwann auf die Nerven ging. Obwohl mir Angus von vornerein irgendwie unheimlich war, weil ich seine Wut fast spüren konnte. Und obwohl mir die kleine und sehr zerbrechlich wirkende Kristie zeitweise eine unangenehme Gänsehaut bescherte.

Der Schreibstil ist so echt und real, dass ich bereits beim ersten Satz in die Geschichte eintauchte und mich gar nicht mehr davon losreissen konnte.

Ständige Wendungen ließen mich bis zum Schluss im Dunkeln tappen. Hatte ich mich gerade auf einen möglichen Ausgang der Geschichte festgelegt, wurde alles sofort wieder über den Haufen geworfen - was wahrscheinlich maßgeblich dafür war, dass mich das Buch wirklich fesselte und mich daran hinderte, es aus der Hand zu legen.

Insgesamt war es für mich eher ein Familiendrama als ein Thriller. Dennoch hat mich die beklemmende und bedrückende Stimmung, die sich durch das komplette Buch zieht, bis zur letzten Seite gefesselt.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Anfängliche Trägheit steigt rasant an

Kalte Asche
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Ein neuer Fall für David Hunter. Diesmal verschlägt es ihn auf eine kleine Insel, auf der er in einem verfallenen Cottage auf die Überreste einer verbrannten Frau stößt.

Wie bereits bei "Die Chemie des ...

Ein neuer Fall für David Hunter. Diesmal verschlägt es ihn auf eine kleine Insel, auf der er in einem verfallenen Cottage auf die Überreste einer verbrannten Frau stößt.

Wie bereits bei "Die Chemie des Todes" verschlägt es David Hunter in eine kleine Gemeinde, in der man niemals einen Mordfall vermutet hätte, schon gar nicht mit einem Mörder, der sich in den eigenen Reihen befinden könnte.

Zu Beginn der Geschichte wird der Leser sofort mit den stark verbrannten Überresten einer Unbekannten konfrontiert, die Hunter zunächst vor einige Rätsel stellen. Danach verliert die Geschichte jedoch an ihrer beginnenden Dynamik und wird ein wenig träge, um erst bei der Mitte wieder in Fahrt zu kommen.

Da Simon Becketts Schreibstil sehr angenehm ist, fallen einem die langatmigen Phasen zwar auf, nimmt sie jedoch nicht als negativ wahr.

Die vielfältigen Charaktere sind wie gewohnt rund, nachvollziehbar und mit ihrer Liebe zum Detail jeder auf seine eigene Art und Weise sympathisch.

Wie bei Band eins tappte ich, was den Mörder anging, bis zum Schluss im Dunkeln. Meine Theorien wurden ständig über den Haufen geworfen, sodass ich mir am Ende über die wahre Identität des Mörders überhaupt nicht mehr sicher war. Genau so sollte eine gute Geschichte sein!

Ich hab mich inzwischen so sehr mit David Hunter angefreundet, dass ich sein spannungsgeladenes Leben weiterhin begleiten werde.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Überraschende Wendung

Leichenblässe
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Auch dieses Mal nimmt David Hunter den Leser wieder mit, um einen neuen Fall zu lösen. In einer Jagdhütte wird ein Toter gefunden, dessen Zersetzung bereits stark fortgeschritten ist. Doch irgendwas stimmt ...

Auch dieses Mal nimmt David Hunter den Leser wieder mit, um einen neuen Fall zu lösen. In einer Jagdhütte wird ein Toter gefunden, dessen Zersetzung bereits stark fortgeschritten ist. Doch irgendwas stimmt nicht ...

Die Trennung von seiner Freundin Jenny und das Unwissen über den weiteren Verlauf von Davids Zukunft, haben ihn zu einer kleinen "Auszeit" nach Knoxville getrieben, wo er mit seinem alten Freund Tom, an dessen Bodyfarm forscht.
Ich finde es spannend, mit David nicht nur auf der Jagd nach Mördern zu sein, sondern auch sein Privatleben und seine persönlichen Entwicklungen mitzuerleben. David kommt mir nach dem dritten Band schon wie ein vertrauter Bekannter vor, mit dem ich gerne Zeit verbringe.

Dieses Mal wird relativ früh klar, wer für die Leichen verantwortlich zu sein scheint, was bei mir dazu beitrug, dass die Spannung zwar da war, aber lang nicht so sehr, wie in den vorherigen Bänden. Die Geschichte wird durch vielerlei Ereignisse bereichert, die mir eine Achterbahn der Gefühle bescherte, jedoch fehlte für mich das gewisse Etwas.

Gegen Ende war ich schon fast ein wenig enttäuscht, weil mir die Geschichte zwar gut gefallen, mich aber nicht vollends überzeugt hatte. Die spannende und für mich vollkommen unerwartete Wendung am Schluss, entließ mich jedoch mit einem guten Gefühl aus der Geschichte.

Alles in allem ein solider dritter Band, der mich dazu brachte, gleich mit Band vier weiterzumachen

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Menschliche Abgründe

Die stille Kammer
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Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren eigenen Sohn erstickt haben. Jahre später entdeckt sie Fotos, die die Hoffnung schüren, dass ihr geliebter ...

Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren eigenen Sohn erstickt haben. Jahre später entdeckt sie Fotos, die die Hoffnung schüren, dass ihr geliebter Sohn noch lebt. Auf eigene Faust versucht Susan, den rätselhaften Bildern und ihrer eigenen Erinnerung auf den Grund zu gehen - und kommt dabei einem anderen grauenvollen Verbrechen auf die Spur, das sich vor zwanzig Jahren an einem Elite-College im Norden Englands ereignete ...


Der Leser wird sofort mitten ins Geschehen geworfen und findet sich im Alltag einer Frau wieder, die alles verloren zu haben scheint. Susans Charakter hat mich von Anfang an fasziniert. Sie hat so viel erlebt, aber ist an diesen Erlebnissen nicht zerbrochen, sondern stärker, härter und tougher geworden, auch wenn ihr das zu Beginn der Geschichte vielleicht selbst nicht bewusst ist.



Die verschiedenen Erzählstränge, die immer wieder zwischen der heutigen und damaligen Zeit wechseln, waren am Anfang ein wenig verwirrend, ergaben jedoch immer mehr Sinn & wurden zunehmend spannender.


Egal wie viele Theorien ich im Laufe der Geschichte aufgestellt habe, sie wurden alle zerschlagen. Die wirklich überraschende Wendung am Ende hat mir noch einmal den Rest gegeben und verhindert, dass dieser Thriller in irgendeiner Weise vorhersehbar war.


Wer nach einem Thriller sucht, der ohne Blut auskommt, jedoch tief in menschliche Abgründe blicken lässt, ist mit "Die stille Kammer" bestens bedient.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Mit einer Prise Humor

Die Scharfschützen
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Jacqueline Daniels idyllisches Leben nimmt ein jähes Ende, als sich Scharfschützen um ihr Haus versammeln und beschließen, dem Leben aller anwesenden Personen ein schnelles Ende zu bereiten. Zu allem Übel ...

Jacqueline Daniels idyllisches Leben nimmt ein jähes Ende, als sich Scharfschützen um ihr Haus versammeln und beschließen, dem Leben aller anwesenden Personen ein schnelles Ende zu bereiten. Zu allem Übel hat sich an diesem Abend auch noch eine alte, sadistisch veranlagte, bekannte Psychopathin eingefunden, die genau den gleichen Plan verfolgt.


Auch diesmal findet man sich in einem typischen Jack Daniels Thriller wieder - eine gehörige Ladung Spannung, eine Schlag auf Schlag Handlung, bei der sich kaum traut zu blinzeln, um ja nichts zu verpassen und ein gesundes Maß an Humor.


Ein Thriller von J.A. Konrath fühlt sich für mich inzwischen wie ein Treffen mit Freunden an. Alte Bekannte, die man für ihren Charakter und dessen Eigenheiten seit vielen Jahren ins Herz geschlossen hat.


Punktabzug gibt es lediglich dafür, dass es mir ein wenig zu unfehlbar und glatt abgelaufen ist.


Wer einen Thriller mit viel Spannung, einer schnellen Handlung und einer Portion Humor sucht, ist bei J.A. Konrath immer gut aufgehoben.

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