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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2021

Geisterkommunikation

Hex Files - Verhexte Nächte
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Kaum ist Ivy wieder einigermaßen genesen, kommt das nächste Abentuer mit Tod, Teufel und Katastrophen. Doch sie kann ja nichts dafür, aber nur sie kann mit den Toten reden und die reden sehr viel. Und ...

Kaum ist Ivy wieder einigermaßen genesen, kommt das nächste Abentuer mit Tod, Teufel und Katastrophen. Doch sie kann ja nichts dafür, aber nur sie kann mit den Toten reden und die reden sehr viel. Und dann bekommt sie auch ncoh Infos von den Geistern über einen hexenhassenden Serienkiller und muss die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen. Sie ahnt nicht, dass sie große Schwierigkeiten bekommt.

Meine Meinung
Am Anfang kommt dieses Buch etwas langsam daher obwohl es sich durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil leicht und flüssig lesen ließ. Keine Unklarheiten unterbrachen den Lesefluss. Die Spannung kommt erst langsam auf, aber als sie dann da war blieb sie bis zum Ende. In der Geschichte war ich relativ schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Ivy, die als einzige mit den Geistern reden konnte und ich kann mir ganz gut vorstellen, dass dies eine Belastung ist. In Winter der absolut nichts mehr vom Orden wissen will. Ob das so bleibt muss der Leser selbst herausfinden. Also das Buch lesen. Und dann hat dieser Killer noch Eigenschaften, die für die Hexen nicht so sonderlich gut sind. Ivy wird gefordert, denn die Geister möchten weiterziehen und Ivy soll ihnen helfen. Wird sie das können? Auch dies erfährt der Leser beim Lesen dieses Buches. Dieses Buch ist spannend geschrieben, es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Auch der Humor kam nicht zu kurz. Von mir eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 04.01.2021

Gute Unterhaltung

Drei Frauen im Schnee
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Sonja, die Heldin dieses Buches, beschließt eines Tages, dass Weihnachten in diesem Jahr anders weren muss. Sie lebt mit Ehemann, zwei Teenager-Zwillingen und ihrer Schwiegermutter im selben Haus. Leider ...

Sonja, die Heldin dieses Buches, beschließt eines Tages, dass Weihnachten in diesem Jahr anders weren muss. Sie lebt mit Ehemann, zwei Teenager-Zwillingen und ihrer Schwiegermutter im selben Haus. Leider gelingt ihr das nicht so einfach. Im Gegenteil, das Fest gerät völlig aus den Fugen. Nicht nur anstrengende Menschen, sondern auch verstörte Tiere veranstalten ein Chaos. Sonja verlässt kurzerhand das Haus und findet zwei neue Freundinnen. Da die Silvesternacht für Sonja noch verrückter endet, treffen sich die neuen Freundinnen im Schnee, in den Bergen, auf dem stoos. Und sie verändern zusammen ihr Leben zum Positiven.

Meine Meinung
Von dieser Autorin habe ich zum ersten Mal ein Buch gelesen. Es ist durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil sehr gut und flüssig zu lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text. In die Geschichte kam ich schnell hinein und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Sonja, die sich alle Mühe gibt, um Weihnachten etwas anders zu machen, nicht, nicht wie üblich, immer der gleiche Trott. Jedes Jahr das gleiche Essen, nein da musste endlich mal was Anderes her. Die Teenager-Zwillinge freuen sich über Omas – Sonjas Schwiegermutter – Geschenk, das Sonja zunächst gar nicht recht ist. Und dann erfährt sie an Silvester etwas, das sie das Haus verlassen lässt. Mit den beiden Freundinnen trifft sie sich auf dem Stoos. Wie es mit ihr und ihrer Familie weitergeht, das muss der geneigte Leser, so er es wissen will, selbst lesen. Dies ist eine kleine, besinnliche Geschichte, wie sie überall passieren kann und die einen nachdenklich macht. Ein Weihnachtsmärchen. Es hat mir sehr gut gefallen, war spannend und hat mich auch sehr gut unterhalten Von mir eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 28.12.2020

Toller Fantasy-Krimi

Winzerfluch
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Carlos Herb ist Privatdetektiv wohnhaft in Hamburg. Er kommt nach Elwenfels auf Bitten dreier Freunde zurück. Elwenfels liegt in der wunderschönen Pfalz. Aber seine Ankunft wird durch einen brutalen Mord ...

Carlos Herb ist Privatdetektiv wohnhaft in Hamburg. Er kommt nach Elwenfels auf Bitten dreier Freunde zurück. Elwenfels liegt in der wunderschönen Pfalz. Aber seine Ankunft wird durch einen brutalen Mord überschattet. Es gibt natürlich wie üblich Tatverdächtige. Doch Carlos glaubt nicht an deren Schuld. Er hat das Gefühl, dass im Wald hinter dem Dorf etwas vertuscht wird. Hat das Opfer etwa etwas beobachtet, das es nicht sehen sollte? Beim Auftauchen einer völlig verstörten Frau eskaliert die Lage, und nicht nur der Frieden in Elwenfels steht auf dem Spiel.

Meine Meinung
Dies ist der zweite Elwenfels-Krimi? Den ersten habe ich leider nicht gelesen. Warum das Fragezeichen, werden Sie denken. Ich frage mich wirklich: Ist das nun ein Krimi mit Fantasy-Elementen oder ein Fantasy-Roman mit Krimi-Elementen? Aber so viel ist sicher: Beides ist in diesem Roman reichlich vorhanden. Man kann ihn auch ohne die Vorkenntnisse aus dem ersten Band lesen, denn es gibt immer wieder Erklärungen, was Carlos‘ betrifft. Ich kam auch gut in die Geschichte rein, auch wenn ich beim ersten Fantasy-Element dann doch etwas verwirrt war. Doch daran hatte ich mich dann gewöhnt und konnte mich durchaus in die Protagonisten hineinversetzen. In der Hauptsache natürlich in Carlos, der es nicht hinnehmen konnte und eben auch nicht glaubte, dass jemand aus Elwenfels diesen Mord begangen haben sollte. Was mir ganz gut gefallen hat – Menschen aus anderen Regionen aber vermutlich nicht – ist der pfälzische Dialekt, den eben nicht jeder versteht. Auch wenn am Ende des Buches einige Erklärungen darüber stehen. Da ich eine Pfälzerin bin, hatte ich damit keine Probleme. Im Gegenteil, ich fand es amüsant und musste oft kichern und hätte am liebsten laut gelacht. Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, denn es ist spannend und auch amüsant geschrieben. Von mir eine Leseempfehlung an alle, die pfälzisch verstehen, bzw. sich der dadurch entstehenden Herausforderung stellen wollen und vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 12.12.2020

Der neue Hund

Bonnie Propeller
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Sie saß da und fragte sich, was sie eigentlich hier sollte. Ihr Hund war gestorben und sie war jetzt einsam. Also brauchte sie einen neuen Hund.
Eine Geschichte über einen Hund, dessen Name Bonnie Propeller ...

Sie saß da und fragte sich, was sie eigentlich hier sollte. Ihr Hund war gestorben und sie war jetzt einsam. Also brauchte sie einen neuen Hund.
Eine Geschichte über einen Hund, dessen Name Bonnie Propeller war. Sie handelt von Liebe, Treue unverhofftem Glück und Freude und der Notwendigkeit dreimal am Tag das Haus zu verlassen.

Meine Meinung
Die Frau erzählt über ihre Hunde, die sie vorher gehabt hatte, und dass der nächste Hund dem letzten zumindest ähnlich sein sollte. Doch weit gefehlt. Die einzige Gemeinsamkeit bestand darin, dass es ein Hund war. Da er ihr nicht gefiel, nahm sie ihn zunächst mal auf Probe, doch was daraus wurde, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Das Büchlein ist nicht dick, eigentlich eher dünn. Und der Preis ist meines Erachtens reichlich happig. Aber die Geschichte ist schön geschrieben. Ohne irgendwelche Unklarheiten kann man sie leicht und flüssig lesen. Das geht halt, dank der Seitenzahl des Büchleins relativ schnell, aber das Lesen lohnt sich. Da ich das Buch geschenkt bekam, macht mir hier der Preis nichts aus, aber ich denke, über den wird so mancher Leser stolpern. Für ein E-Book so viel zu bezahlen ist eigentlich Unsinn- Entschuldigen Sie, liebe Autorin, das muss ich sagen, auch wenn mir dieses Büchlein sehr gefallen hat. Es war eine kurze Erzählung, mehr nicht. Es gibt wesentlich dickere E-Books die noch nicht mal die Hälfte dieses Preises kosten. Aber wie gesagt, eine wunderschöne Geschichte über eine einsam gewordene Frau, die durch einen kleinen Hund wieder weniger einsam wird. Gerade zu diesen schlechten Zeiten (Corona).Für den Inhalt dieses Buchleins gebe ich die volle Bewertungszahl muss allerdings – und das tue ich wirklich zum allerersten Mal, denn so weit voneinander entfernt, war das Preis- Leistungsverhältnis noch nie – für diesen total überhöhten Preis einen Stern abziehen. Somit verbleiben noch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten. Ich kann es allen empfehlen, die sich an diesem sehr hohen Preis nicht stören.

Veröffentlicht am 10.12.2020

Guter Start

Die Wächter von Andalon
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Dass eine fremde Rasse, die vor tausenden von Jahren das magische Inselkönigreich Andalon vernichtet hat, für das rätselhafte Massensterben weltweit verantwortlich ist, dies ahnt nur Idris, die Weltenwanderin. ...

Dass eine fremde Rasse, die vor tausenden von Jahren das magische Inselkönigreich Andalon vernichtet hat, für das rätselhafte Massensterben weltweit verantwortlich ist, dies ahnt nur Idris, die Weltenwanderin. Die Kreaturen wollen die gesamte Menschheit an sich reißen und sammeln im Geheimen ihre Kräfte. Nur die neun wiedergeborenen Wächter Andalons können sie vielleicht aufhalten. Doch es weiß kaum jemand, was damals geschehen ist und wie die Invasion beendet wurde. Susan ist eine dieser neuen Wächter. Es stellt für sie eine große Herausforderung da, diese ihre Bestimmung mit der Schule, den Eltern und ihren Freund Chris in Einklang zu bringen. Und dann betrifft dieser eigentlich aussichtslose Kampf sei mehr als sie denkt. Dieses Buch ist der Auftakt zu einem Urban & High Fantasy Epos um die fünf Fragmente des Elfenkristalls.


Meine Meinung
Der Klappentext zu diesem Buch hatte mich neugierig gemacht, und letztendlich wurde ich nicht enttäuscht. Auch wenn es mir am Anfang noch an Spannung fehlte, so wurde die im Laufe des Buches stark aufgebaut. Zu Anfang war es ein bisschen lasch, doch nach etwa 100 Seiten wurde es richtig spannend und zwar so, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte. Ich hatte mal wieder die Erfahrung gemacht, dass man nicht zu früh aufgeben sollte. Es war ja auch nicht so, dass ich dies in Erwägung gezogen hätte. Durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil ließ es sich auch leicht und flüssig lesen, es gab keine Unklarheiten im Text. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Susan war ja am meisten gefordert, denn sie hatte ja auch noch Schule und musste sich auch um ihre Eltern und ihren Freund kümmern. Wie gesagt wurde die Spannung anfangs ganz langsam aufgebaut, doch nach etwa hundert Seiten war sie voll da und nahm mich gefangen. Ich tauchte regelrecht ein, freute mich und litt mit den Protagonisten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich auch gut unterhalten gefühlt. Und ich freue mich auf den nächsten Band. Für alle Fantasyliebhaber und solche die es noch werden wollen, eine Leseempfehlung sowie für das Buch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.