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Veröffentlicht am 11.01.2021

Blutgott

Blutgott
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Meine Meinung und Inhalt

"Ich begehre das Blut. Und ich werde es kriegen.

Ich begehre das Leben. Und ich werde es nehmen.

Ich begehre den Tod. Und werde ihn bringen." (ZITAT)


Auch mit dem nun siebte ...

Meine Meinung und Inhalt

"Ich begehre das Blut. Und ich werde es kriegen.

Ich begehre das Leben. Und ich werde es nehmen.

Ich begehre den Tod. Und werde ihn bringen." (ZITAT)


Auch mit dem nun siebte Teil der Thriller-Reihe mit Patho-Psychologin Clara-Vidalis konnte mit Etzold mehr als begeistern. Ich kann eine absolute Leseempfehlung für all seine Bücher aussprechen. Sein Schreibstil ist flüssig, fesselnd und lebhaft.


Die Thriller-Reihe mit Clara Vidalis von Veit Etzold ist in folgender Reihenfolge erschienen:
• Final Cut
• Seelenangst
• Todeswächter
• Der Totenzeichner
• Tränenbringer
• Schmerzmacher
• Blutgott

Die Bücher können auch unabhängig von einander gelesen werden, dennoch empfehle ich, die Reihenfolge einzuhalten, um mit den Protagonisten vertraut zu werden.

Das Buch beginnt damit, dass ein Mädchen allein in einem schäbigen alten Abteil eines IC, der gerade Nordrhein-Westfalen durchfährt, sitzt. Plötzlich öffnet sich quietschend die Tür: Eine Gruppe Jungen betritt das Abteil. Die Angst ist spürbar. Zielstrebig nähern sie sich den Fenstern und ziehen die Vorhänge zu. Was dann geschieht, jagt den hartgesottenen Ermittlern vom LKA Berlin um Patho-Psychologin Clara Vidalis Schauer über den Rücken.


Und es bleibt nicht bei diesem einen außergewöhnlich brutalen Mord, verübt noch dazu von einer Gruppe Minderjähriger – bald schlagen die kindlichen Killer-Kommandos in ganz Deutschland zu.


Das Ende des Buches wurde offen gelassen, vermutlich werden wir im nächsten Buch mehr darüber erfahren und ich kann es kaum erwarten. Ich bin meist kein Freund davon, wenn man als Leser mit einem solch spannenden offenen Ende zurückgelassen wird, dennoch hat Etzold auf den letzen Seiten Cleverness bewiesen und die Spannung nochmals in die Höhe gedrückt.

Veit M. Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. 2005 promovierte er über den Kinofilm Matrix. Während und nach seinem Studium arbeitete er für Medienkonzerne, Banken und eine internationale Unternehmensberatung. Veit M. Etzold lebt in Berlin.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Wer ist dein Mann?

Die Besucher
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Meine Meinung und Inhalt

Jem denkt ihr Mann betreibt einen Weinhandel. Jem denkt, sie kennt ihren Mann. Innheralb eines Tages ändert sich alles.


»Ihr Mann ist nicht der, der er zu sein vorgibt«. Das ...

Meine Meinung und Inhalt

Jem denkt ihr Mann betreibt einen Weinhandel. Jem denkt, sie kennt ihren Mann. Innheralb eines Tages ändert sich alles.


»Ihr Mann ist nicht der, der er zu sein vorgibt«. Das behaupten die zwei FBI-Ermittler, die vor der Tür von Jemima Talhoffer stehen. Sie bitten die junge Frau, sie zu begleiten, um ihr ein paar Fragen zu Leo zu stellen. Angeblich ist er in dunkle Geschäfte verwickelt. Da klingelt plötzlich das Telefon. »Vertrau den beiden Besuchern nicht«, sagt die Stimme. »Flieh, so schnell du kannst.« Wem soll Jem glauben? Und wie kann sie diesem Albtraum entkommen? Eine tödliche Jagd beginnt.

Abwechselnde Szenen von früher werden geschildert, die erst am Ende ein ganzes Bild ergeben.

Spürbar hat Wood die Gefühle,z.B. die Ängste von Jem geschildert, sodass man sich als Leser mitten im Geschehen befand.

Die Protagonisten wurden von Wood ebenfalls wirklich gut beschrieben, sodass ich klar sagen kann, dass meine Lieblingscharakter in dem Buch die Polizistin Rusty ist. Dem Autor ist mit "Die Besucher" eine sehr raffinierte und brillante Story voller Action und spektakulärer Wendungen gelungen.

Tom Wood, der eigentlich Tom Hinshelwood heißt, ist freischaffender Bildeditor und Drehbuchautor. Er wurde in Staffordshire, England, geboren und lebt mittlerweile in London. Sein Debütroman »Codename Tesseract« sowie auch die nachfolgenden Thriller um den brillanten Profikiller Victor wurden von Kritik wie Lesern begeistert gefeiert.

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Veröffentlicht am 21.12.2020

Erschreckendes Szenario

LoveStar
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Meine Meinung und Inhalt

Inhalt

Der international agierende Konzern LoveStar mit Sitz in Island hat eine Methode gefunden, um die Menschheit komplett fernzusteuern. Träume werden entschlüsselt und zu ...

Meine Meinung und Inhalt

Inhalt

Der international agierende Konzern LoveStar mit Sitz in Island hat eine Methode gefunden, um die Menschheit komplett fernzusteuern. Träume werden entschlüsselt und zu Geld gemacht, der Tod wird zu einem großen Spektakel vermarktet, und die einzig wahre Liebe wird jedem Menschen unwiderruflich per Algorithmus zugerechnet. Ein junges Paar jedoch versucht, sich der totalen Gleichschaltung zu widersetzen und seine ganz individuelle Liebe zu retten - während die Welt ins Chaos stürzt ...

Meine Meinung

„LoveStar“ von Andri Snær Magnason ist eine atemberaubende und gleichzeitig erschreckende und lustige Dystopie, die einen zum Lachen und Weinen bringt. Mit seinem Schreibstil konnte mich der Autor von der ersten Seite an fesseln. Einige Schilderungen sind überspitzt dargestellt, machen aber, wenn man sich auf Leser darauf einlässt, der Handlung keinen Abbruch. Das Cover finde ich sehr passend gewählt. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich auf eine Reise in eine wahnwitzige, bitterböse und überraschend humorvolle Zukunft begeben wollen.


Über den Autor

Andri Snær Magnason, geboren 1973 in Reykjavík. Der Literaturwissenschaftler schrieb Kinderbücher, Theaterstücke, Lyrik, Romane und Sachbücher. Seine Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. In Island hat er sich als Umweltschützer einen Namen gemacht. 2008 organisierte er mit Björk das Protestkonzert Náttura. 2014 verlor Island aufgrund der Erderwärmung seinen ersten Gletscher, Okjökull. Der »Brief an die Zukunft« auf der Gedenktafel stammt von ihm. In seinem Buch Traumland (dt. 2011) kritisiert er die in Island ansässige Aluminiumindustrie. 2016 kandidierte er bei der Präsidentschaftswahl in Island.

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Veröffentlicht am 21.12.2020

Die Verlorenen

Amissa. Die Verlorenen
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Meine Meinung und Inhalt

»Amissa. Die Verlorenen« verspricht einen knallharten Thriller um vermisste Teenager und die dubiosen Machenschaften einer weltweit tätigen Hilfsorganisation.


In einer regnerischen ...

Meine Meinung und Inhalt

»Amissa. Die Verlorenen« verspricht einen knallharten Thriller um vermisste Teenager und die dubiosen Machenschaften einer weltweit tätigen Hilfsorganisation.


In einer regnerischen Herbstnacht werden die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius Zeugen eines grauenhaften Zwischenfalls an einer Autobahn-Raststätte.

Ein panisches Mädchen rennt direkt auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst, jede Hilfe kommt zu spät. An der Raststätte findet sich die Leiche eines Mannes, der das Mädchen offenbar entführt und sich dann erschossen hat.


Die Privatdetektive stellen Nachforschungen an und finden heraus, dass es weitere Teenager gibt, die auf ähnliche Weise kurz nach einem Umzug verschwunden sind. Eine Spur führt zu "Amissa", einer Hilfsorganisation, die weltweit nach vermissten Personen sucht und für die Rica arbeitet. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, und Rica und Jan kommen Dingen auf die Spur, von denen sie lieber nie gewusst hätten.

Die Protagonisten Jan und Rica haben eine persönliche Geschichte, was mir sehr gefällt und einem die Charaktere näher bringt.

Band 1 der Thriller-Reihe von Frank Kodiak um die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius. Ich werde sicherlich auch den zweiten Band lesen, da der Schreibstil flüssig und sehr fesselnd ist. Gleich die ersten Sätze haben mich in den Bann gezogen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin.

Von mir bekommt ihr eine klare Leseempfehlung für das Buch. Kodiak punktet klar mit Schreibstil, Plot und Figuren. Man bekommt eine spannende Unterhaltung von einem Autoren, der sein Handwerk versteht.

Das Cover finde ich gut gewählt.

Hinter dem Pseudonym Frank Kodiak verbirgt sich der erfolgreiche deutsche Autor Andreas Winkelmann, der unter rowohlt schon etliche Bücher im Genre Krimi und Thriller veröffentlicht hat.

Bevor er sein erstes Buch veröffentlichte, arbeitete er nach dem Studium der Sportwissenschaften zunächst jedoch als Soldat, Sportlehrer, Taxifahrer, Versicherungsfachmann und freier Redakteur.

Mit "Das Haus der Mädchen" stand er monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste, "Die Lieferung" erreichte Platz 1.

Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Bremen.



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Veröffentlicht am 09.12.2020

Gefährliches Machtspiel

Die Mächtigen
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Meine Meinung und Inhalt

"Wus Biografie war perfekt. Zu perfekt. Wer sich sein ganzes Leben mit der richtigen Abfolge von Nullen und Einsen beschäftigte, musste ein Nerd sein. Und Wu war kein Nerd.“ (ZITAT)

Im ...

Meine Meinung und Inhalt

"Wus Biografie war perfekt. Zu perfekt. Wer sich sein ganzes Leben mit der richtigen Abfolge von Nullen und Einsen beschäftigte, musste ein Nerd sein. Und Wu war kein Nerd.“ (ZITAT)

Im Zenit seiner Macht stürzt sich einer der bedeutendsten Konzernchefs des Landes in den Tod. An seine Stelle tritt Fridolin von Wolfenweiler, und dieser hat eine kühne Vision: die Entwicklung einer Software, die den kompletten Zahlungsverkehr Europas abwickeln soll – schnell, transparent, sicher. Um die Sicherheit der Software zu überprüfen, wird der berüchtigte IT-Spezialist Tamás Varta angeheuert. Varta entdeckt mysteriöse Fehler im Code. Und ahnt, dass ihn die Entdeckung das Leben kosten kann. Zu Recht. Als er untertaucht, wird die ehemalige Kampfschwimmerin Anna-Lena Herbst auf ihn angesetzt. Doch dann tritt ein weiterer Killer auf den Plan – Herbst und Varta geraten in ein Spiel der Mächtigen, in dem es keine Regeln gibt.


Zu Beginn hatte ich wegen der fachspezifischen Begriffe und der vielen neuen Charaktere ein paar Probleme, sofort in die Handlung zu finden.

Als mir dies jedoch gelungen ist, war ich komplett gefesselt von der temporeichen Geschichte im Kampf zwischen Gut und Böse. Die teils erschreckenden Szensarien waren vom Autor sehr gut und detailliert geschildert.


Das Cover erscheint mir sehr passend und gefällt mir gut.



"Die Mächtigen" ist spannend, dramatisch und hochaktuell - ein Thriller der unterhält, beklommen macht und einen nachdenklich zurücklässt. Lukas Fassnacht ist ein Autor, auf dessen weitere Werke man sich definitiv freuen darf.

Fassnacht wurde 1988 in Dieburg geboren; zurzeit wohnt er in Nürnberg, nachdem er in Erlangen Altgriechisch, Germanistik und Linguistik studiert hat. Neben seiner Arbeit als Autor gibt Fassnacht Workshops für Kreatives Schreiben. Er veranstaltet regelmäßig Literatur-Shows in Nürnberg und Erlangen. Von März bis November 2015 leitete er eine Poetry-Slam-Werkstatt mit Mittelschülerinnen und -schülern der Nürnberger Südstadt, welche mit der Kamera begleitet wurde. Der entstandene Dokumentarfilm »Südstadthelden« feierte Anfang Oktober 2019 Premiere im Rahmen des Internationalen Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte.

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