Profilbild von BooksHeaven

BooksHeaven

Lesejury Star
offline

BooksHeaven ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BooksHeaven über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2021

Unterhaltsam

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021)
0

Inhalt:

Ein berühmtes Elite-College.
Zwei berüchtigte Studentenverbindungen.
Drei Nächte, die über dein Schicksal entscheiden.

Ravens und Lions – um die beiden mächtigen Verbindungen am St. Joseph‘s ...

Inhalt:

Ein berühmtes Elite-College.
Zwei berüchtigte Studentenverbindungen.
Drei Nächte, die über dein Schicksal entscheiden.

Ravens und Lions – um die beiden mächtigen Verbindungen am St. Joseph‘s College ranken sich zahlreiche Legenden, genau wie um ihre luxuriösen Wohnhäuser und wilden Partys. Von alldem kann die Studentin Cara nur träumen, schließlich reicht ihr Geld hinten und vorne nicht. Als die Ravens ihr überraschend eine kostenlose Unterkunft anbieten, zögert sie deshalb nicht lange. Doch es gibt eine merkwürdige Bedingung: Cara muss auf drei exklusiven Verbindungspartys mit einem Wildfremden ein Paar spielen und an einem geheimnisvollen Wettkampf teilnehmen. Sie ahnt nicht, dass sie dabei mehr verlieren wird als nur ihr Herz …
Quelle: ravensburger.de

Meinung:

„Hi, Honey!“ Die junge dunkelhaarige Frau schickte einen Luftkuss durch die Kamera.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker. Zusammen mit dem zweiten Band ergibt sich ein Rabe auf dem Cover, aber ich finde sie auch getrennt ziemlich schön. Es ist nicht zu aufdringlich und doch ansprechend gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach zu lesen. Es gibt keine komplizierten Satzbauten, woran man merkt, dass sie eher für jüngere Leser schreibt. Dadurch kam ich schnell durch das Buch. Geschriebn ist die Geschichte aus Sicht von Cara, wodurch man sie am besten kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Cara kennen, die ein Zimmer näher am Campus sucht. Als ihr Freund Tyler sie zu den Ravens, einer Studentenverbindung schickt, ahnt sie noch nicht, auf was sie sich da einlässt.

Der Einstieg in das Buch kam mir zu plötzlich. Es beginnt mit einem Gespräch zwischen Cara und Tyler und man hat als Leser keine Ahnung, was da überhaupt abgeht. Das ging mir alles ein wenig zu schnell und ich hätte mir wenigstens ein bis zwei Kapitel gewunschen, in denen ein bisschen was erklärt wird, oder die als Prolog dienen würden. Danach wurde es aber besser und ich tat mir allgemein leichter mit der Geschichte.

Cara ist anstrengend, anders kann ich sie fast nicht beschreiben. Sie schafft es nicht, ihre Gefühle zu kontrollieren, kann sich nicht an Regeln halten, läuft vor Problemen weg und gibt Freunden keine Chance sich zu erklären. Sie wirkte auf mich wie ein Teenie, nicht wie jemand, der schon fast erwachsen ist. Die Stellen, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind, waren die Streits mit ihrer Freundin Hannah. Hannah will sie warnen und Cara stempelt das als Hirngespinst ab und redet einfach nicht mehr mit ihr. Ebenso ging mir der Anfang mit Josh auf die Nerven. Sie mag ihn nicht, aber sie will ihr Ziel erreichen, trotzdem schafft sie es nicht, sich zusammenzureißen und wenigstens normal mit ihm umzugehne. Cara muss immer trotzig sein und Josh das Leben auch noch schwer machen. Nich zu vergessen Tyler. Obwohl sie immer beteuert, dass da nichts ist, will sie immer zu ihm und schafft es nicht, für die Zeit der Anwärterschaft, sich von ihm fern zu halten. Ach ich weiß nicht, sie ist mir einfach nicht sonderlich sympathisch.

Josh hingegen mochte ich am liebsten. Er ist ein Lion und kommt er nach einiger Zeit dazu. Er kennt sein Ziel und verhält sich nicht kindisch. Auch wenn ihm etwas nicht passt versucht er einfach das beste draus zu machen und rettet Cara mehr als einmal vor einer brenzligen Situation. Wäre ich er, ich hätte sie einfach ihren Mist ausbaden lassen, ist ja ihre eigene Schuld.

Neben den beiden gibt es eben auch noch Hannah, die beste Freundin, Tyler, den besten Freund und Dione, die sie bei den Ravens kennen lernt. Mit allen drei konnte ich nicht viel anfangen, weil sie ziemlich flach waren und immer nur einen Auftritt hatten, wenn es für die Geschichte gerade gepasst hat. Tyler wurde mit der Zeit etwas interessanter, aber sein Verhalten fand ich auch nicht immer angebracht. Allgemein kann ich sagen, dass die Charaktere ganz ok waren, aber eben niemand wirklich herausgestochen hat.

Von der Handlung habe ich mir ehrlicherweise etwas mehr erwartet. Es dauert lange bis zur Matching Night und die Aufgaben haben bei mir keine Spannung hervorgerufen. Erst im letzten Kapitel kam noch Spannung auf, hätte man das mehr in das Buch eingebaut, wäre es wahrscheinlich besser gewesen. So hat es sich wie eine Liebesgeschichte mit ganz viel Drama gelesen. Spannung kam da bei mir selten auf. Dennoch hat mir die Story irgendwie gefallen. So vorhersehbar sie auch war, das Buch konnte mich irgendwie doch unterhalten. Die Aufgaben waren anders als erwartet und zu sehen, wie Cara diese löst war schon irgendwie interessant.

Leider erfährt man einfach sehr wenig über die Ravens und Lions. Die beiden Verbindungen sind wirklich interessant und ich hätte gerne mehr zu ihren Hintergründen gewusst. Vielleicht kommt da aber noch was im zweiten Band.

Die Liebesgeschichte fand ich ganz ok. Man weiß schon zu Beginn, was passieren wird, aber das hat der Liebesgeschichte keine Abbruch getan. Cara ist ziemlich unentschlossen und es gibt ein ziemliches hin und her, aber es ist klar, was sie will. Wobei ich auch glaube, dass es nicht wirklich Liebe, sondern eher Gewohnheit ist, die sie zu ihrem Handeln treibt, aber was solls. Caras Gefühlswelt ist in dem ganzen Buch sehr präsent und manchmal dachte ich wirklich, dass sie erst 15 ist, so wie sie manchmal denkt.

Fazit:

Ich habe mir einen spannenden Roman mit ein paar Thrillerelementen erwartet, die kamen aber erst ganz am Ende. Die Charaktere waren allesamt flach und nur Josh konnte mich wirklich überzeugen. Dennoch hat mich die Geschichte unterhalten, zwar ist sie vorhersehbar, aber für Zwischendurch ist das Buch ganz gut zu lesen. Ich gebe 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

Wieder sehr gut geschrieben

Spiel der Ehre (Die Schatten von Valoria 2)
0

Inhalt

Lady Kestrel’s engagement to Valoria’s crown prince calls for great celebration: balls and performances, fireworks and revelry. But to Kestrel it means a cage of her own making. Embedded in the ...

Inhalt

Lady Kestrel’s engagement to Valoria’s crown prince calls for great celebration: balls and performances, fireworks and revelry. But to Kestrel it means a cage of her own making. Embedded in the imperial court as a spy, she lives and breathes deceit and cannot confide in the one person she really longs to trust …

While Arin fights to keep his country’s freedom from the hands of his enemy, he suspects that Kestrel knows more than she shows. As Kestrel comes closer to uncovering a shocking secret, it might not be a dagger in the dark that cuts him open, but the truth.

Lies will come undone, and Kestrel and Arin learn just how much their crimes will cost them in this second book in the breathtaking Winner’s trilogy.
Quelle: goodreads.com

Mein Senf dazu

Ich mag die Reihe und irgendwie passiert mir dann doch zu wenig. Ich kanns gar nicht beschreiben. Auch bei diesem Buch hatte ich keine Ahnung, wo die Reise eigentlich hingehen soll und trotzdem hat es mich unterhalten. Man verfolgt Arin und auch Kestrel getrennt und irgendwie gemeinsam. So ganz überzeugt bin ich trotzdem nicht, auch wenn es tolle Twists und einige Geheimnisse gab, das gewisse Etwas fehlt mir einfach. Dennoch bin ich nun auf den letzten Teil gespannt und hoffe, dass ich endlich erkenne, worauf die Autorin hinaus will.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2021

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Tochter der Elfen
0

Inhalt:

Erwecke das magische Erbe in dir
Als die siebzehnjährige Greta das erste Mal auf den charismatischen Lance trifft, ist sie überzeugt: Dieser Typ spielt in einer ganz anderen Liga. Doch dann beobachtet ...

Inhalt:

Erwecke das magische Erbe in dir
Als die siebzehnjährige Greta das erste Mal auf den charismatischen Lance trifft, ist sie überzeugt: Dieser Typ spielt in einer ganz anderen Liga. Doch dann beobachtet sie ihn bei einem magischen Ritual und von da an ändert sich für sie alles. Greta erfährt, dass sie eine der letzten reinblütigen Elfen ist – und damit in großer Gefahr. Verzweifelt begibt sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis um ihre wirkliche Herkunft. Nur Lance, zu dem sie sich mehr und mehr hingezogen fühlt, scheint ihr dabei helfen zu können. Sie ahnt jedoch nicht, dass der Elf ein dunkles Geheimnis hütet, das sie nicht nur ihr Herz, sondern auch das Leben kosten könnte …
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich konnte kaum noch den Arm heben, aber ich war unglaublich stolz auf mein Werk.

Das Cover sieht sehr magisch aus. Einer der Gründe, warum ich das Buch sofort lesen wollte. Es strahlt die Magie schon aus und da es auch noch um Elfen geht, war klar, dass ich es lesen muss.

Der Schreibstil der Autorin war leicht zu lesen, ein paar Formulierungen haben mich stolpern lassen, aber insgesamt kam ich schnell voran. Die Gegend konnte ich mir durch die bildlichen Beschreibungen ebenfalls sehr gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Greta kennen, die mit ihrer Mutter in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter zieht. Dort trifft sie bald auf Lance, doch ahnt sie nicht, dass sie durch ihn eine ganz neue Welt entdecken wird.

Ich bin bei diesem Buch wirklich zwiegespalten. Der Einstieg hat mir gefallen, man erkennt schon ein wenig in welche Richtung das Buch gehen wird und lernt Greta kennen. Mit Greta habe ich aber auch so einige Probleme. Sie wirkt für ihre siebzehn Jahre sehr naiv und kindlich. Nicht immer konnte ich ihre Handlungen verstehen, da ich ihr mehr Grips zugetraut hätte. Wie sie an manche Probleme herangeht, vor allem gegen Ende, war auch nicht ganz nachvollziehbar für mich, aber am schlimmsten fand ich ihr Verhalten Luna gegenüber. Sobald Greta erfährt, was Luna ist, kommen damit auch noch andere Dinge ans Licht, auch was das Verhalten Luna Greta gegenüber betrifft. Greta allerdings flippt da komplett aus und beschuldigt Luna, dass sie sich nur aus einem Grund mit ihr angefreundet hat und es ja nicht echt ist und ist danach böse auf Luna. Konnte ich nicht ganz verstehen, da ich Lunas Beweggründe nachvollziehen konnte und sie Greta auch hundertmal gesagt hat, dass es nicht so ist. Greate benimmt sich aber wie ein kleines Kind, redet nicht mehr mit Luna, ignoriert sie und will nichts mehr von ihr wissen. Das alleine war schon ziemlich kindisch, noch schlimmer fand ich allerdings, dass sie dann gemeint hat, dass sie jetzt etwas von Luna braucht und eben doch wieder mit ihr reden wird, obwohl sie sie in diesem Moment nicht mochte. Ein ziemlich heuchlerisches Verhalten, wie ich finde. Nein, mit Greta kam ich nicht klar.

Recht schnell geht die Geschichte aber weiter und man lernt einiges über die Elfen. Lance ist da nicht so hilfreich wie Luna, aber trotzdem trägt er wesentlich zur Geschichte bei. Ich mochte es, wie magische Wesen in diesem Buch dargestellt wurden und hätte ewig von ihnen lesen können. Lance und Luna mochte ich beide recht gerne, auch wenn mir Lance bis zum Ende nicht ganz sympathisch wurde. Das liegt aber eher daran, dass er nicht so oft vorkam und er immer unnahbar wirkte. Luna hingegen ist ein richtiger Sonnenschein und oft wollte ich nur allein wegen ihr schon weiter lesen.

Der Großteil der Geschichte dreht sich um die Elfen, aber es gibt auch einen Bösewicht, der für mich nicht böse genug war. Wie die drei ihn dann bekämpft haben war mir zu einfach, es ging zu schnell und es wurde keine Spannung aufgebaut. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass von dem Bösen wirklich etwas Böses ausging und man sich fürchten musste. Für mich war er eben ein komischer Kerl der krumme Dinge dreht, mehr aber auch nicht. Da hätte ich mir eine bessere Ausarbeitung gewunschen.

Gleiches gilt für die Liebesgeschichte, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Bei Greta kann man noch von blinder Verliebtheit sprechen, aber ich konnte zu keinem Moment wahre Gefühlen spüren. Es gab keine romantischen Momente, keine großartigen Liebesbekundungen und die Chemie zwischen den beiden Charakteren fehlte mir einfach gänzlich. Zum Glück war das nur eine Nebenhandlung und hat daher nicht allzu viel Raum eingenommen.

Insgesamt ging mir alles zu langsam, bis auf das Ende, das war zu einfach und zu schnell. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn man statt einem Einzelband zwei Bände draus gemacht hätte, dann hätten die Figuren und die Handlung mehr Platz sie zu entfalten, aber so wirkte alles nur halb fertig auf mich.

Fazit:

Ich liebe Geschichten mit Elfen und habe mich daher schon sehr auf diese hier gefreut. Mit den meisten Charakteren wurde ich aber nicht warm und die Geschichte hat mir nur mittelmäßig gut gefallen. Trotzdem konnte mich das Buch mit manchen Stellen begeistern, nur leider macht das die anderen negativen Dinge nicht ganz weg. Ich vergebe 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2021

Hat meine Erwartungen nicht erfüllt

Ich fürchte mich nicht
0

Inhalt

„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, ...

Inhalt

„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung …
Quelle: amazon.de

Mein Senf dazu

Schon ewig liegt das Buch hier herum und zusammen mit einer anderen Person habe ich es endlich gelesen. So ganz kann ich den Hype nicht verstehen, weil einfach viele Fragen unbeantwortet bleiben und mir auch keiner der Charaktere wirklich sympathisch ist. Warner finde ich noch am interessantesten, aber das wars auch schon. Ich hoffe, dass es in Band zwei mehr Action gibt und einige Fragen beantwortet werden, allein hätte ich die Reihe nie weiter gelesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2021

Nicht ganz mein Fall

Schwingenfall
0

Inhalt:

»Schatten fallen auf die Lichtlande.
Dunkelheit breitet ihre Schwingen aus.
Die Engel können ihr Reich nicht länger beschützen.
Wer wird überleben in der Welt, die kommt?«

Seit der Ankunft der ...

Inhalt:

»Schatten fallen auf die Lichtlande.
Dunkelheit breitet ihre Schwingen aus.
Die Engel können ihr Reich nicht länger beschützen.
Wer wird überleben in der Welt, die kommt?«

Seit der Ankunft der Engel auf Erden scheint für die Menschheit ein goldenes Zeitalter angebrochen. Doch als der Grenzwächter Toryan mit ansehen muss, wie ein Engel ermordet wird, geraten er und die junge Gutsmagd Minn mitten in den Kampf der Lichtlande gegen die finsteren Mächte der Altnacht – eine epische Auseinandersetzung voller Intrigen und Verrat.

Schnell wird klar, dass dabei nicht weniger als das Schicksal aller lebenden Geschöpfe auf dem Spiel steht. Denn die schrecklichste aller Gefahren lauert unerkannt mitten unter ihnen. Und der Schlüssel zu Triumph oder Auslöschung liegt in Minns Innersten verborgen …
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Wolken regneten Blut.

Das Cover passt super zu Geschichte. Es ist düster und doch sieht man Licht und Dunkel, die beiden Seiten, die sich in diesem Buch gegenüber stehen.

Der Schreibstil des Autors ist recht anspruchsvoll. Ich würde empfehlen zuvor die Leseprobe zu lesen, da dieser Stil sicher nicht für jeden gemacht ist. Zuerst habe ich mir auch schwer getan, mit der Zeit wurd es dann aber besser und ich habe mich daran gewöhnt. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person.

Zu Beginn lernt mna Toryan kennen, der bei seiner Wache an der Grenze etwas beobachtet und meldet. Dadurch wird er in einen alten Krieg verstrickt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen, da es so viele Namen und Begriffe gibt, die ich einfach nicht kannte. Zwar gibt es ein Glossar, aber bei einem eBook ist es sehr mühsam immer hin und her zu blättern. Es hat lange gedauert, bis ich die Orte, Namen und Gut und Böse auseinander halten konnte. Manche Dinge habe ich mir bis zum Schluss nicht gemerkt, das ist mir dem echten Buch, wo man leicht zum Glossar blättern kann, wahrscheinlich einfacher.

Abgesehen von den Begriffen hätte ich mir einen besseren Weltenbau gewunschen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das Land aussieht, da immer nur Namen von Städten oder Dörfern genannt wurden, aber sonst nichts. Ich hatte keiner Bilder von diesen im Kopf und sie hatten keine Merkmale, an denen ich sie auseinander halten hätte können. Weiters wurde immer wieder erwähnt, dass es schon moderne Erfindungen gibt, die mit Magie oder sonst was von den Engeln betrieben werden, an sich ist es aber eine eher mittelalterliche Welt. Für was werden diese Dinge erwähnt, wenn sie eigentlich keine Rolle spielen? Es gab zu viele unnötige Details, ohne die ich ebenso gut das Buch lesen kann und zu wenige Beschreibungen von den wichtigen Dingen. Es stellte sich während des gesamten Buches nie das Kopfkino ein, was hier sicher ziemlich cool gewesen wäre.

Was aus dem Klappentext nicht hervorgeht, und was ich für ziemlich wichtig halte, ist, dass es hier um Vampire geht. Das ist nicht für jeden was und wer sich eine Geschichte mit vielen Engeln erwartet ist hier falsch. Ich habe es zuerst nicht genau gewusst, da im Buch die Vampire oft Blutfürsten genannt werden und man erst recht spät merkt, dass es sich hier um Vampire handelt und diese erst recht spät so betitelt werden. An sich finde ich Vampirgeschichten super und die Vampire hier haben mir auch sehr gut gefallen, allerdings hat mich das Buch trotzdem nicht komplett überzeugt.

Ich konnte lange keinen roten Faden erkennen, die Kapitel wirkten auf mich zusammenhanglos und sprangen von einer Person zur nächsten. Zuerst wusste ich nicht, worauf das hinaus läuft und was das alles miteinander zu tun hat. Es war für mich mehr eine Aneinanderreihung von Kapiteln, die kein Ziel verfolgt haben. Erst am Ende hat sich alles gefügt und doch konnte mich auch das nicht catchen.

Toyrian selbst mochte ich sehr gerne. Sein Charakter hat mir gefallen, da er sich im Laufe des Buches von einem einfachen Grenzwächter zu einem Krieger entwickelt hat. Er hat sich auch nicht täuschen lassen und am Ende die richtige Seite gewählt. Minn, die zweite wichtige Person war mir zu kindlich. Sie hatte naive Ansichten und zuerst war sie mir sehr unsympathisch, da sie eine richtige Träumerin ist. Auch hat sie immer wieder dumme Entscheidungen getroffen, bei denen ich nur dne Kopf schütteln konnte. Also mit ihr wurde ich beim besten Willen nicht warm.

Die zwei Seiten die sich in dem Krieg gegenüberstehen sind die Vampire und die Engel. Man erfährt langsam etwas über beide Seiten und auch über die Vergangenheit. Besonders die Rückblenden und Geschichten fand ich spannend, da alles anders ist, als es zuerst scheint. Die Enthüllungen am Ende waren genlungen und haben den Leser noch einmal richtig gefesselt.

Fazit:

Durch den anstrengen Schreibstil konnte ich nicht viel auf einmal lesen und der Weltenbau ist noch ausbaufähig, dennoch hatte das Buch was. Ich konnte lange keinen roten Faden erkennen und verlor beim Lesen schnell das Interesse, trotzdem wollte ich wissen wie es ausgeht. Das Ende hat mir wirklich gefallen, das Buch ist brutal und ungeschönt geschrieben, was ich ebenso positiv finde. Insgesamt vergebe ich 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere