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Veröffentlicht am 27.04.2021

zweispältiges Lesevergnügen

Das Geheimnis von Zimmer 622
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Mit diesem Buch habe ich jetzt vier Bücher von Joel Dicker gelesen und es seht unentschieden zwischen denen, die ich euphorisch weiterempfehlen kann und denen, die ich durchwachsen und eher enttäuschend ...

Mit diesem Buch habe ich jetzt vier Bücher von Joel Dicker gelesen und es seht unentschieden zwischen denen, die ich euphorisch weiterempfehlen kann und denen, die ich durchwachsen und eher enttäuschend fand. Dieser Schnitt ist durchwachsen aber vor allem ist seltsam, dass es die ersten beiden waren, die mich zu einem Fan gemacht haben und die letzten beiden, die mich zweifelnd und unzufrieden zurücklassen.

Der Autor kann durchaus Schreiben und er hat eine Sprache, die mir ausnehmend gut gefällt. Auch schafft er es, eigenwillige Charaktere zu entwickeln und deren seelische Untiefen gründlich auszuleuchten. Aber wie schon in seinem letzten Buch von Stephenie Mayers Ableben, so ging es mir auch bei diesem geheimnisvollen Zimmer 622, dass ich zwischen Langeweile und Unverständnis, zwischen Interesse und Unwillen, hin- und herpendelte. Wieder gibt es einen zweiten Handlungsstrang, der mich bald nervte und den es so nicht gebraucht hätte. Wieder gibt es einige Akteure die sich idiotisch, seltsam, unrealistisch benehmen. Wieder fehlten mir Identifikationsfiguren und über weite Strecken die nötige Spannung.

Ein Buch welches mit zwiegespalten zurücklässt. Leider kann ich nicht mehr als drei Sterne vergeben. Aber ich hoffe immer noch, dass mit dem nächsten Buch bei Dicker alles wieder besser wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2021

Enttäuschend

Die Bücherfrauen
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Von diesem Buch hatte ich mir mehr erwartet. Cover und Titel und Inhaltsangabe haben mich richtig hibbelig auf die Geschichte gemacht. Umso enttäuschender, dass mich weder die Personen noch der Plot fesseln ...

Von diesem Buch hatte ich mir mehr erwartet. Cover und Titel und Inhaltsangabe haben mich richtig hibbelig auf die Geschichte gemacht. Umso enttäuschender, dass mich weder die Personen noch der Plot fesseln konnten. Die drei Hauptdarstellerinnen blieben trotz blumiger ausführlicher Beschreibungen flach und unzulänglich um nicht zu sagen austauschbar. Die historischen Fakten sind nicht uninteressant aber zu wenig und zu ungenau erzählt. Der Nährwert der Geschichte ist einfach zu dünn. Es stellt sich die Frage, ob nur meine Erwartungen zu hoch waren oder doch das Buch zu sehr gehypt wurde. Kein Buch, was mir im Gedächtnis bleiben wird.

Veröffentlicht am 02.04.2021

Gespenster

Gespenster
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Gespenster ist ein Buch, welches mich nur teilweise abgeholt hat. Schön finde ich das Cover und den Titel. Und spannend ist das Familienleben, welches von einem an Demenz erkrankten Vater bestimmt wird. ...

Gespenster ist ein Buch, welches mich nur teilweise abgeholt hat. Schön finde ich das Cover und den Titel. Und spannend ist das Familienleben, welches von einem an Demenz erkrankten Vater bestimmt wird. Überhaupt hat es ein paar interessante Nebenfiguren, die der Geschichte Farbe und Abwechslung geben. Nicht gefallen hat mir irgendwie die Hauptdarstellerin. Mit 32 die erste eigene Wohnung kommt sie mir oft unreif oder zu nachgiebig vor. Sie ist keine, die unbedingt Probleme in die Hand nimmt. Sie lamentiert gerne und lässt sich von allen möglichen Leuten sagen, was sie zu tun oder zu lassen hat. Das Thema Online-Dating wird vorhersehbar behandelt. Dass ein Mr.Right sich plötzlich als totale Niete herausstellt und sie der Sache nicht auf den Grund gehen will, hat mich genervt. Ich fand das feige und etwas unrealistisch. Es ist kein Liebesroman und deshalb hat es auch nicht das entsprechende Ende. Ich gebe zu, ich bin schwierig bei solchen Romanen. Ich bin da immer etwas zickig, mag es weder zu flach noch zu schmalzig. Hier ist es mir oft etwas zu oberflächlich. Ich habe Nina nicht alle Gefühle so abgekauft. Vielleicht war mir auch einfach der Schreibstil zu gewollt locker und bemüht auf Heiterkeit, dadurch verwässerte der Tiefgang für mich. Nur die Vater-Tochter-Storylinie, die war wirklich Klasse.

Veröffentlicht am 18.02.2021

Gibt es Gott wirklich?

Der absolute Beweis
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Mich lässt "Der absoluten Beweis" zwiegespalten zurück. Es lag nicht an meinen Erwartungen, denn die wurden zu großen Teilen erfüllt. Der Plot ist interessant und hat eine ausgewogene Mischung an religiösen ...

Mich lässt "Der absoluten Beweis" zwiegespalten zurück. Es lag nicht an meinen Erwartungen, denn die wurden zu großen Teilen erfüllt. Der Plot ist interessant und hat eine ausgewogene Mischung an religiösen Ansatzpunkten, esotherischen Versatzstücken und atheistischer Hintergrundmusik.. Dafür hatte ich sowohl mit den Hauptakteuren als auch mit dem Schreibstil große Probleme. Ich habe über 100 Seiten gebraucht, um überhaupt in der Geschichte anzukommen. Anfangs wirkte alles unorganisiert und zusammenhanglos auf mich. Und mit den Charakteren wurde ich überhaupt nicht warm. Das blieb leider auch bis zum Ende so. Der Spannungsbogen ging immer wieder hoch und runter, ich hatte immer wieder Punkte, an denen ich geneigt war, quer zu lesen. Ein schlechtes Zeichen bei mir.

Ich fand das Buch ganz okay aber es konnte mich nicht ganz überzeugen.

Veröffentlicht am 25.01.2021

nicht meins

Miss Bensons Reise
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Eines dieser Bücher, die ich gerne mehr gemocht hätte. So was gibt es. Bei mir sogar relativ häufig, da ich eine bestimmte Vorstellung von einer Geschichte habe. Diese Vorstellung muss sich nicht zwangsläufig ...

Eines dieser Bücher, die ich gerne mehr gemocht hätte. So was gibt es. Bei mir sogar relativ häufig, da ich eine bestimmte Vorstellung von einer Geschichte habe. Diese Vorstellung muss sich nicht zwangsläufig erfüllen. Ich mag es auch, wenn ich überrascht werde. Ich mag es, wenn ein Buch Genregrenzen überschreitet. Was ich nicht mag, ist es, wenn Geschichten vor sich hinplätschern und wenn die Handlung zwei albernen Frauen auf eine Reise folgt, die lang und langatmig erzählt ist. Die Reise ist das Ziel, das war mir klar. Aber ich hatte nicht mit den profanen und bemüht witzigen Szenen gerechnet, die sich hier aneinander reihen. Spannung soll eine Art Krimihandlung geben, und ja, es gibt auch Tote am Ende. Aber eigentlich gehört das gar nicht so recht zu dieser Reise dazu. Es ist ein Puzzleteil, welches nicht zu der humorigen Erzählart passt. Irgendwie wurde ich nicht warm mit all dem. Es war mir von allem zu viel und doch zu wenig. Zu viel Albernheiten und überspitzt humorig dargestellte Personen, zu viele Genre-Baustellen aber dann doch zu wenig von den historisch interssanten Elementen, die ich erhofft hatte.

Einfach nicht meines.