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Veröffentlicht am 25.05.2021

Steampunk trifft auf japanische Mythologie

Der Lotuskrieg 1 - Stormdancer
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Aus der Feder von Jay Kristoff hat mich die Nevernight Trilogie einfach nur begeistert. Ich habe sie sogar schon mehrfach gelesen, weil mich der Schreibstil und vor allem die plausiblen, unvorhergesehenen ...

Aus der Feder von Jay Kristoff hat mich die Nevernight Trilogie einfach nur begeistert. Ich habe sie sogar schon mehrfach gelesen, weil mich der Schreibstil und vor allem die plausiblen, unvorhergesehenen Wendungen begeistert haben. Mit den Büchern hat der Autor bewiesen, dass er ein grandioses Kopfkino schaffen kann. Mit genau diesen Erwartungen habe ich auch „Der Lotuskrieg – Stormdancer“ begonnen. Dabei hat mich etwas verwundert, dass die Geschichte im Original bereits 2012 erschienen ist, aber erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde. Das könnte daran liegen, dass dies das Debüt des Autors ist und er zu diesem Zeitpunkt international noch nicht so bekannt war. Als Erstlingswerk ist die Idee ziemlich kreativ, aber die Geschichte kann in keiner Weise mit Nevernight mithalten.

Der Leser wird hier in eine asiatisch angehauchte Welte entführt, in der es Samurai, Lotus als Rauschmittel und viele verschiedene Kasten gibt. Die Hauptperson Yukiko wird zusammen mit ihrem Vater beauftragt für den Kaiser einen Donnertiger – ein mystisches Wesen, welches halb Adler und halb Tiger ist – zu fangen. Dieses Tier gilt jedoch schon lange als ausgestorben. Ein Abenteuer beginnt.

Das Setting fand ich in jedem Fall. Die Darstellung der Welt und vor allem auch die Einbeziehung von japanischer Mythologie fand ich sehr spannend. Mich hat sie so begeistert, dass ich sogar danach ein bisschen etwas gegoogelt haben und mir noch mehr Hintergrundinformationen zu Kitsune, der neunschwänzigen Füchsin, angelesen habe. Allerdings ist mir der Einstieg alles andere als leicht gefallen. Viele japanische Namen klangen sehr gleich und ich konnte zum Teil nicht unterscheiden, welche Bezeichnungen für Gegenstände, Orte oder Charaktere stehen. Darüber hinaus gibt es zu Beginn gleich mehrere Sichte und viele Figuren. Wer kein gutes Namensgedächtnis hat, der bekommt hier eindeutig Probleme.

Nach einigen Kapiteln war das Namensproblem gelöst. Danach hatte ich auch grob eine Idee, worauf die Geschichte hinauslaufen soll, aber ich hatte immer wieder Schwierigkeiten den Spannungsbogen oder überhaupt Spannung zu finden. Der Schreibstil ist hier sehr beschreibend und detailreich. Emotionen werden kaum übermittelt und die Action verliert durch die Schilderung der Umgebung. In meinen Augen hätte auch die Charakterdarstellung stärker herausgearbeitet werden können. Yukiko durchlebt eindeutig eine Veränderung, aber sie ist nicht wirklich merkbar. Irgendwann hat sie einfach eine andere Einstellung. Der Wendepunkt fehlt einfach.

Zu guter Letzt ist die Handlung eigentlich ziemlich gradlinig. Die überraschenden Wendungen, die ich erwartet hatte, haben hier komplett gefehlt. Alles in allem mag ich immer noch die kreativen Ideen von Jay Kristoff, aber mit seinem Erstlingswerk konnte er mich nicht überzeugen. „Der Lotuskrieg – Stormdancer“ ist nur der Auftakt einer Trilogie, aber ich denke, dass ich die anderen Teile nicht mehr lesen werde. Da widme ich mich lieber weiterhin späteren Werken des Autors. Wer Jay Kristoff noch nicht kennt, der sollte lieber zu einem anderen Buch greifen und ihm eine faire Chance geben. Wer gerne mal einen interessanten Genre-Mix lesen möchte, der kann dieses Buch gerne ausprobieren.

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Veröffentlicht am 10.05.2021

Kein klassischer Krimi, dafür vielen ungeklärten Fragen sowie übernatürlichen Elementen

Imperator
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Von Kai Meyer kannte ich bis dato nur die fantastischen Jugendbücher, aber die Vorstellung dieses Krimis klang ebenfalls spannend. Außerdem mag ich es immer Autoren in einem neuen Genre kennenzulernen. ...

Von Kai Meyer kannte ich bis dato nur die fantastischen Jugendbücher, aber die Vorstellung dieses Krimis klang ebenfalls spannend. Außerdem mag ich es immer Autoren in einem neuen Genre kennenzulernen. Zu dem Buch habe ich mir vorab den Klappentext, die Entstehungsgeschichte sowie die Vorstellung in einer Leserunde durchgelesen und hatte danach das Gefühl zu wissen, worauf ich mich mit dem Buch einlasse. Ich lag damit komplett falsch.

Meine Vorstellung war, dass ich einen in sich abgeschlossenen Krimi lesen, der in den sechziger Jahren in Rom spielt. Damit war für mich eindeutig, dass es sich um eine erfundene, aber realistische Geschichte handelt. Jeder andere Leser sollte wissen, dass es sich hier nur um einen Auftakt handelt und die Geschichte damit nicht in sich abgeschlossen ist. Außerdem ist es ein fantastischer Krimi. Es gibt somit Elemente in der Handlung, die sich nicht mit einer irdischen Logik erklären lassen. Ich glaube, dass ich das Buch anders bewertet hätte, wenn ich besser gewusst hätte, worauf ich mich einlasse.

Zunächst war ich sehr positiv überrascht, um die tolle Beschreibung der Atmosphäre. Ich konnte mir sehr gut vorstellen wie glamourös die Filmsets in den sechziger Jahren in Rom waren. Es ist die italienische Lebensart gemischt mit Hollywood. Das hat mir sehr gut gefallen. Durch die bildlichen Beschreibungen bin ich leicht in die Geschichte reingekommen. Auch die Wechsel zwischen den beiden Erzählperspektiven ist mir leicht gefallen.

Die Handlung wird aus zwei Sichten geschildert. Einmal aus der Sicht von Anna, die nach Rom zu ihrem Onkel zieht und mit ihm als Paparazzo umherzieht, und einmal aus der Perspektive des Privatdetektivs Gennaro Palladino. Die beiden Leben sind zunächst sehr konträr und zeigen keine Parallelen. Beide Persönlichkeiten sind auch interessant, jedoch kamen sie mir auch unnahbar vor. Sie werden zwar beschrieben, aber meistens ohne Emotionen. Ich konnte nicht in ihren Kopf schauen oder wirklich einschätzen. Bis zum Ende hatte ich keine Idee, was eigentlich ihre Träume, Vorlieben oder Interessen sind. Als Charakterdarstellung waren sie mir etwas zu flach.

Der Mordfall war spannend geschildert, aber als Leser hat man hier leider keine Möglichkeit mitzuraten. Es kommen immer mehr neue Informationen und Handlungsstränge dazu. Außerdem wusste ich auch zum Teil nicht, ob es hierfür eine logische Lösung geben sollte oder ob ich hier auch übernatürliche Alternativen mit einbeziehen sollte. Im Übrigen hatte ich nicht das Gefühl, dass es hier eine wirkliche Lösung gibt. Um die komplette Aufklärung zu lesen, muss man wohl auf die Fortsetzung warten.

Ehrlich gesagt konnte ich mich mit den fantastischen Elementen nicht anfreunden. Um einmal ein Beispiel zu nennen, taucht plötzlich in der Handlung ein magischer Hut auf, aus dem Vögel geflogen kommen oder der keinen Boden hat. Warum dieser Hut auftaucht ist mir bis heute noch nicht klar. In meinen Augen sind diese Dinge nicht für die Handlung notwendig. Andere Leser haben mir versichert, dass dies typisch für Kai Meyer ist. Wer sonst bei anderen Krimis seinen Stil mochte, der wird dieses Buch wohl auch mögen. Mir hat es nicht zugesagt.

Auch wenn der Schreibstil und die Atmosphäre wirklich schön sind, konnte mich das Buch nicht überzeugen. Ich mag lieber realistische Krimis, die auch am Ende aufgelöst werden. Die tatsächliche Aufklärung in der Fortsetzung werde ich nicht mehr lesen, dafür haben mich die fantastischen Elemente hier zu sehr gestört.

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Veröffentlicht am 29.01.2021

Ein Abschluss, der alle Fragen beantwortet, aber sonst keine eigenen Themen hat

When We Hope
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Mit „When We Hope“ wird die LOVE NXT-Trilogie nun abgeschlossen und ich bin wirklich froh, dass sie damit beendet ist. Mit dem ersten Band haben mich Ella und Jae-Yong in die Welt des K-Pop entführt und ...

Mit „When We Hope“ wird die LOVE NXT-Trilogie nun abgeschlossen und ich bin wirklich froh, dass sie damit beendet ist. Mit dem ersten Band haben mich Ella und Jae-Yong in die Welt des K-Pop entführt und mich für diese Musikrichtung begeistert. Es wurde aufgezeigt, wie schwer es sein kann, neben der Bekanntheit und den ganzen Medienrummel eine normale Beziehung zu führen. Bereits in der Fortsetzung hatte ich das Gefühl, dass neben dem eigentlichen Grundkonflikt keine weiteren Themen aufgekommen sind, aber auch keine Fragen beantwortet wurden. Etwas unzufrieden habe ich das zweite Buch beendet und dann all meine Hoffnung in den abschließenden Teil gesetzt. Leider wurde ich hier etwas enttäuscht.

Die Handlung geht nahtlos weiter und der Leser wird direkt dort abgeholt, wo er bei „When We Fall“ zurückgelassen worden. Die Charaktere sind mittlerweile gut bekannt, sodass es da keine wirkliche Überraschungen gab. Verwundert war ich da lediglich über Ella. Sie hat bis dato gezeigt, dass sie eine strukturierte, vorausplanende junge Frau ist. Spontanität liegt ihr in jedem Fall nicht, aber hier wirkt sie plötzlich immer wieder sehr sprunghaft. Jemand erwähnt etwas und plötzlich ist sie für die Idee Feuer und Flamme. Das passt nicht zu der Ella, die ich in den anderen beiden Büchern kennengelernt habe. Das hat mich enttäuscht, dass es hier so eine unplausible Charakterdarstellung gibt. Wenn es hier eine Entwicklung zu etwas mehr Spontanität gegeben hätte, dann wäre ich damit einverstanden gewesen, so hat es mich eher gestört.

Gelungen fand ich jedoch die Darstellung sowie die ganzen Einblicke in den koreanischen Lebensstil und von allem auch die Beschreibung von Seoul. Bis dato stand Südkorea noch nicht auf meiner Reiseliste und vielleicht ist das Fernweh gerade auch etwas Corona bedingt, aber ich habe sehr viel Lust bekommen nach Seoul zu fliegen und all die leckeren koreanischen Gerichte zu essen. Ich würde mir auch gerne ein Bild davon machen, ob diese Speisen besser schmecken und stärker gewürzt sind als die westlichen.

Das Ende ist befriedigend, aber auch nicht sonderlich überraschend. Die meisten Fragen, die sich im Laufe der Geschichte gestellt haben, werden beantwortet, aber so ganz ist der Konflikt für mich auch immer noch nicht geklärt. Vielleicht hätte mir da ein Ausblick, wie die Beziehung der beiden zwei oder drei Jahre später aussieht, geholfen. Um die Trilogie abzuschließen bin ich froh, dass ich das Buch gelesen habe, ansonsten war die Geschichte weniger spannend.

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Veröffentlicht am 08.01.2021

Durch viele Wiederholungen und unsympathische Charakter leider keine gute Fortsetzung

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch
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„Es war einmal vor langer Zeit, da verliebte ich mich in einen Jungen. Einen wunderschönen, traurigen Jungen, der jeden Tag seine persönlichen Kämpfe führte. Damals hatte Landon Harrison mir versprochen, ...

„Es war einmal vor langer Zeit, da verliebte ich mich in einen Jungen. Einen wunderschönen, traurigen Jungen, der jeden Tag seine persönlichen Kämpfe führte. Damals hatte Landon Harrison mir versprochen, zu mir zurückzukehren, wenn er sich selbst gefunden hatte.“

Nach dem Ende des ersten Buches stand für mich außer Frage, dass ich gerne erfahren wollte, ob Landon seine Schatten besiegt und endlich bereit für die große Liebe ist. Ein Leben mit Depressionen ist in jedem Fall nicht leicht und ich habe eine Hochachtung vor ihm, dass er erst mit sich ins Reine kommen wollte, bevor er sich an Shay bindet, um nicht die Beziehung zu belasten. Somit war es für mich nur selbstverständlich, dass das Buch mit einer Trennung beginnt.

Der Leser erhält hier einen guten Einblick in das Leben mit einer Depression und was es allein für ein Kampf sein kann, jeden Morgen aufzustehen und mit dem Leben weiterzumachen. Dies ist ein Kampf, den wohl keiner nachvollziehen kann, der nicht selbst eine Depression durchlebt hat. Diese Einblicke haben mir sehr gut gefallen, jedoch haben sich hier die Gedanken irgendwann immer wieder wiederholt. Ich verstehe, dass einem auch häufiger die gleichen Dinge durch den Kopf gehen können, aber als Leser muss ich dies nicht häufiger lesen. Da reicht es, wenn hier ein oder zwei Mal Dinge erwähnt werden. Die Wiederholungen haben mich irgendwann gestört und die Handlung unnötig gestreckt.

Die ersten Kapitel mögen meinen Erwartungen entsprochen haben, aber der weitere Verlauf der Handlung hat mich überrascht und dabei nicht unbedingt zum Positiven. Nach kurzer Zeit nimmt das Drama in meinen Augen überhand und die Geschichte dreht sich im Kreis. Dies hat irgendwann dazu geführt, dass mir sogar die Hauptcharaktere unsympathisch geworden sind und ich teilweise keine Lust mehr hatte weiterzulesen. Ich habe die ganze Zeit auf eine positive Wendung gehofft, weswegen ich weitergelesen habe.

In meinen Augen hätte es der Geschichte gut getan, wenn sie nicht in zwei Teile gespalten worden wäre. Dann wäre die zweite Hälfte wahrscheinlich etwas eingekürzt und etwas Drama entfernt worden. Vielleicht wären so die eigentlichen Emotionen stärker in den Vordergrund gerückt. Somit ist dies leider das erste Buch von Brittainy C. Cherry, das mir nicht wirklich gefallen hat. Da waren alle anderen Romane deutlich stärker und überzeugender.

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Veröffentlicht am 07.11.2020

Leider kein typischer Ken Follet

Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit
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„Die Säulen der Erde“ sind für mich der beste historische Roman, den ich bis dato gelesen haben. Er hat mir dieses Genre nähergebracht und mich zugleich für Ken Follet begeistert. Bei ihm mag ich besonders, ...

„Die Säulen der Erde“ sind für mich der beste historische Roman, den ich bis dato gelesen haben. Er hat mir dieses Genre nähergebracht und mich zugleich für Ken Follet begeistert. Bei ihm mag ich besonders, dass er eine spannende Geschichte erfindet, den Alltag der damaligen Menschen anschaulich beschreibt und dass ich mir sicher sein kann, dass die geschichtlichen Fakten auch gut recherchiert sowie richtig sind. Daher war ich sehr gespannt darauf die Vorgeschichte zu diesem grandiosen Epos zu lesen.

Das Buch beginnt im Jahr 997, zu einer Zeit als die Wikinger in England einfallen. Dies wird auch bereits im Klappentext erwähnt. Jedoch haben die Wikinger keine wirkliche Rolle in dem Roman. Es ist lediglich der Aufhänger für Edgar und seine Familie ihr Dorf zu verlassen und einen Neuanfang zu wagen. Bereits in den ersten Kapiteln wird deutlich, dass Edgar ein sehr schlaues Kerlchen ist. Von seinem Vater hat er den Beruf des Bootsbauers gelernt, er kann rechnen und hat eine sehr logische Auffassungsgabe. Im Laufe der Handlung lernt er hier noch viele andere Eigenschaften und zeigt sich als sehr hilfreich. Das wurde in meinen Augen etwas übertrieben. Edgar wirkt insgesamt zu perfekt, da er scheinbar alles kann und alles weiß. Damit steht er häufig über den anderen Menschen, was für mich nicht passte und was ich auch unrealistisch finde. Jeder Mensch hat schließlich einen Makel.

Das Buch ist auch verschiedenen Sichten geschrieben. Eine besonders interessante Perspektive war die von Ragna. Sie kommt nach England, um den Mann ihres Herzens zu heiraten. Für sie ist die Kultur und die ganzen Intrigen zu Hofe neu. Für die damalige Zeit ist sie eine Frau mit sehr viel Macht, was wahrscheinlich nicht sonderlich häufig vorkam. Durch sie sind noch einige Motive in die Geschichte hineingekommen und sie ist ein guter Gegenpol zu Edgar.

Die Handlung des Klappentexts ist bereits nach 50 Seiten erzählt. Die Zusammenfassung verrät somit nicht viel über den Roman, was generell auch in Ordnung ist. Was ich weniger schön fand war, dass mir stattdessen nicht klar war, wovon eigentlich das Buch handeln soll. Ich habe jedes Kapitel unterhaltend gefunden und es war auch interessant die ganzen Sichten zu lesen, aber ich musste mich die ganze Zeit fragen, worauf die Handlung hinauslaufen soll. Ein Hauptmotiv oder ein roter Faden war hier für mich überhaupt nicht erkennbar und das darf eigentlich überhaupt nicht sein. So ist die Handlung einfach nur vor sich hin getröpfelt und die Spannung hat gefehlt.

„Kingsbridge“ war schön zu lesen und es hat mich teilweise auch gut unterhalten, aber insgesamt ist es für mich kein Vorgänger zu „Die Säulen der Erde“, weil es inhaltlich keine Parallelen aufweist und auch der Stil nicht zusammenpasst. Es fehlt die Komplexität und die Charakterentwicklung. In meinen Augen ist dies kein typischer Ken Follet Roman und kann in keiner Weise an den vorherigen Erfolg anknüpfen. Insgesamt bin ich hiervon nur enttäuscht.

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