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Veröffentlicht am 03.02.2021

So viel mehr als nur eine Blockflöte - was für ein Abenteuer!

Fräulein Kniffkes geheime Heldenschule 1: Stinkesocken auf 12 Uhr
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Inhalt:
Nach der Trennung seiner Eltern hat es Arthur nicht leicht: neue Stadt, neue Schule, halbes Taschengeld, keine Freunde. Zu allem Übel steckt ihn seine Mutter auch noch in eine Blockflötengruppe. ...

Inhalt:
Nach der Trennung seiner Eltern hat es Arthur nicht leicht: neue Stadt, neue Schule, halbes Taschengeld, keine Freunde. Zu allem Übel steckt ihn seine Mutter auch noch in eine Blockflötengruppe. Doch die Musiklehrerin Fräulein Kniffke ist in Wahrheit eine durchtrainierte Wissenschaftlerin mit High-Tech-Anzug, die ihre Schüler in der alten Villa am Stadtrand zu Helden ausbildet, um im Bedarfsfall die Welt zu retten. Zusammen mit der eigensinnigen Maxi und dem stotternden Tim, bewaffnet mit sehr speziellen Blockflöten, erhält Arthur seinen ersten Auftrag: einer durchgedrehten Sockensuchmaschine das Handwerk legen.

Meinung:
Nach der Trennung seiner Eltern zieht Arthur gemeinsam mit seiner Mutter in eine neue Stadt. Die Umstellung fällt ihm dabei nicht wirklich leicht. Als Neuer an der Schule gerät er sofort ins Visier der Fieslinge seiner Klasse. Arthur fühlt sich einsam und möchte am liebsten an einem Karatekurs teilnehmen. Doch daraus wird nichts, denn seine Mutter steckt ihn in eine Probestunde der Musikschule. Blockflöte soll Arthur dort lernen. Arthur ist alles andere als begeistert. Doch als sich die Tür des Proberaums hinter den Eltern schließt, entpuppt sich die Musiklehrerin Fräulein Kniffke als Heldenausbilderin. Fräulein Kniffke sowie die Schüler Maxi und Tim eröffnen Arthur, dass er sich in einer Heldenschule befindet und sie ihm allerlei nützliche Dinge beibringen können, damit sie gemeinsam mit ihm den Bösewichten der Stadt das Handwerk legen können. Und so stürzt sich Arthur bereits nach kurzer Zeit in sein erstes Abenteuer. Eine durchgeknallte Sockensuchmaschine treibt ihr Unwesen in der Unterwelt der Stadt.

Die Vorstellung von einer Musikschule, die sich als heimliche Heldenschule entpuppt, fand ich wahnsinnig faszinierend. Ich wollte mehr über diese Heldenschule erfahren. Dabei machte mich das Vorwort der Autorin schon wahnsinnig neugierig auf diese Geschichte.

Die Geschichte wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen und diese Altersangabe kann ich rundherum unterstreichen. Denn die Geschichte ist spannend geschrieben, jedoch nie zu spannend, als dass Kinder ab 8 Jahren diese Spannung nicht verarbeiten könnten.
Vor allen Dingen bin ich mir sicher, dass viele Kinder sich gut in Arthur hineinversetzen können. Denn niemand mag es gerne irgendwo der Neue zu sein. Mir tat Arthur oftmals leid, denn als Einzelkind muss er alleine mit der Trennung seiner Eltern fertig werden. Zudem versucht er seine Mutter nicht zu sehr zu belasten, da er natürlich spürt, dass sie ebenfalls noch ein wenig durch den Wind ist. Für mich beweist Arthur schon in diesem Punkt eine große Reife. Aber auch im Verlauf der Handlung entwickelt sich Arthur weiter und gewinnt enorm an Selbstvertrauen, sodass er sich irgendwann den Fieslingen aus seiner Klasse stellt.

Man merkt daher, dass die Geschichte einige wichtige Botschaften an den Leser transportieren möchte. Neben diesem Aspekt bietet sich einem, wie bereits erwähnt, auch eine durchweg spannende Geschichte. Mit großem Interesse habe ich verfolgt, wie Arthur in die Geheimnisse der Heldenschule eingeführt wird. Dabei fand ich den Ideenreichtum von Autorin Lena Havek wirklich genial. Schon alleine die Vorstellung, dass eine simple Blockflöte so viel mehr zu bieten hat wie z. B. die Funktion einer Taschenlampe, eines Lasers oder die Möglichkeit des Zeitzünders kamen gut bei mir an.

Ein weiteres Highlight in diesem Buch war für mich der humorvolle Unterton der in der Geschichte mitschwebt. Arthur nimmt sich und seine nicht vorhandenen Talente gerne selbst auf die Schippe. Aber auch in Dialogen zwischen Fräulein Kniffke, Max und Tim kam ich teilweise aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Ich liebe es wenn der Humor nicht zu knapp kommt, daher bin ich beim ersten Band von Fräulein Kniffkes geheimer Heldenschule absolut auf meine Kosten gekommen.

Auch die Charaktere weisen eine gewisse Tiefe auf. Zwar erfahren wir über Maxi und Tims Leben in diesem Band recht wenig, dennoch hege ich große Hoffnung, dass sich dies im zweiten Band ändern wird. Dafür erfährt der Leser mehr über Fräulein Kniffkes aufregende Familiengeschichte.
Ich finde auf den gut 200 Seiten hat Lena Havek das Beste aus ihren Charakteren herausgeholt ohne sich zu sehr in Nebensächlichkeiten zu ergehen.

Immer wieder stolpert man im Buch über kleinere Bilder. Diese wurden von Illustrator Jan Birck zur Geschichte beigesteuert. Dabei steht vor allen Dingen die Darstellung der Charaktere und natürlich die Blockflöte im Fokus des Illustrators.

Fazit:
Nach diesem ersten Band ist meine Neugierde auf das nächste Abenteuer von Fräulein Kniffke, Maxi, Tim und Arthur mehr als nur geweckt! Die Idee einer Heldenschule, die sich hinter einer Musikschule versteckt, hat mich sehr begeistert. Auch das hinter der normalen Blockflöte so viel mehr steckt als nur ein reines Musikinstrument hat meine Leselust gesteigert. Das Abenteuer ist kindgerecht aufbereitet und bietet vor allen Dingen jede Menge witziger Dialoge und Szenen.
Von mir gibt es daher für diese erste Stunde Blockflötenunterricht 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 03.02.2021

Eine unfassbar gute Reihe, man MUSS diese Reihe einfach gelesen haben!

Land of Stories: Das magische Land 5 – Die Macht der Geschichten
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Inhalt:
Das magische Land wird von allen Seiten bedroht, seit der maskierte Mann hier die Herrschaft übernommen hat. Um ihn zu besiegen stellen Conner und Alex eine Armee mit den Figuren aus Conners Geschichten ...

Inhalt:
Das magische Land wird von allen Seiten bedroht, seit der maskierte Mann hier die Herrschaft übernommen hat. Um ihn zu besiegen stellen Conner und Alex eine Armee mit den Figuren aus Conners Geschichten zusammen. Doch können starke Piraten, mächtige Cyborgs und fürchterliche Zombiemumien wirklich gegen die dunkle Verschwörung ankommen, die weit mehr als die Königreiche im magischen Land zu zerstören droht?

Meinung:
Conner und Alex müssen sich schnell etwas einfallen lassen, denn der Maskenmann droht mit seiner Armee aus Bösewichten das magische Land zu vernichten. Daher beschließen die Geschwister Verstärkung aus den von Conner selbstgeschriebenen Geschichten zu holen. So reisen die Beiden in die Karibik und treffen dabei auf einen Haufen Piraten oder fliegen ins Weltall um eine Cyborg Armee zu rekrutieren.

Land of Stories ist eine dieser Reihen, die ich sehr gerne mit Harry Potter vergleiche. Als Vielleser habe ich wirklich einige Bücher gelesen, aber in den letzten Jahren gab es nur noch sehr wenige Reihen, die mich restlos begeistert und das gleiche Gefühl in mir geweckt haben wie Harry Potter zu seiner Zeit. Land of Stories erzeugt jedoch genau das Gefühl, dass ich beim Lesen von Harry Potter empfunden habe. Daher war meine Vorfreude riesig auf diesen fünften Band der Reihe. Sobald Buch und Hörbuch bei mir eingezogen sind, fing ich sofort an in die neueste Geschichte von Conner und Alex einzutauchen.

Wie bereits erwähnt lagen mir dieses Mal sowohl das Buch als auch das Hörbuch vor. So war ich bestmöglich versorgt, konnte ich doch das Buch lesen und wenn mir dies nicht möglich war, die Geschichte hören. Diese Variante hatte allerdings auch einen kleinen Nachteil, denn viel zu schnell war ich durch dieses Buch wieder durch.

Nach dem Ende von Band 4 ergab sich für den Leser einiges an Spekulationsmöglichkeiten, wie die Geschichte in Band 5 weitergehen könnte. Eins war auf jeden Fall klar, es würde (wie bereits die vorherigen vier Bänden) einfach phänomenal werden.
Und so hat Chris Colfer mich auch im fünften Band der Reihe wieder restlos begeistern können.

Ich finde es immer noch beachtlich, was für ein unglaubliches Talent der Autor besitzt. Denn er hat einfach wahnsinnig viel Fantasie und immer eine grandiose Idee parat. So kommt es, dass Conner und Alex dieses Mal in Conners geschriebene Geschichten reisen. Dabei sind die Abenteuer die sie dort erleben nicht nur super spannend, es gibt auch wahnsinnig viele humorvolle Szenen. Zudem finde ich es hochinteressant, wie Conner und Alex gemeinsam reflektieren was Conner mit seinen Geschichten zu verarbeiten versucht und welche bekannten Charaktere er in seine Geschichten, auf die ein oder andere Weise, hat einfließen lassen.

Die Geschichte weist daher zu keiner Zeit auch nur einen Hauch Langeweile auf. Viel mehr rast man als Leser durch die knapp 500 Seiten. Die Geschichte hätte für mich sogar noch locker 200 Seiten mehr umfassen können.

Ein Grund für die hohe Spannung in der Geschichte sind die vielen Perspektiven, die Chris Colfer in seine Handlung einfließen lässt. Dieses Mal begleiten wir neben Alex und Conner noch Bree, Emmerich, Charlotte, den Maskenmann und einige andere Charaktere.

Ein weiteres großes Talent des Autors ist es zauberhafte Charaktere zum Leben zu erwecken. Altbekannte Charaktere wie Goldlöckchen, Jack und Rotkäppchen sind einem über die vielen Bände mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Dabei ahnt man bei ihnen schon Dinge voraus, die sie tun oder sagen werden, so gut kennt man sie bereits.
Aber auch neue Charaktere wie die rote Sally oder der junge Archäologe Beau waren mir auf Anhieb sehr sympathisch.

Auch beim Punkt des Hörbuchsprechers wiederhole ich mich von Buch zu Buch, aber Rufus Beck ist wirklich ein Meister seines Fachs. Ich liebe es ihm zuzuhören. Und so wird ein Hörbuch mit einer recht langen Spieldauer von über 13 Stunden zu einem wahren Genuss. Rufus Beck weckt in dem Zuhörer den Wunsch, dass das Hörbuch noch ewig weitergehen möge.

Doch irgendwann ist alles einmal zu Ende und so blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das kommende Finale der Land of Stories Reihe. Zum einen freue ich mich riesig auf das bestimmt gigantisch tolle Finale. Zum anderen bin ich auch sehr traurig darüber, dass eine der wohl besten Reihen im Jugendfantasybuchbereich ihr Ende findet.

Fazit:
Ich bin baff und sprachlos über so viel Einfallsreichtum, den Autor Chris Colfer mal wieder an den Tag legt. Man rast durch diesen fünften Band und ist am Ende wieder furchtbar traurig darüber, dass die Geschichte nun schon wieder vorbei ist.
"Land of Stories" hat alles, was eine Spitzen-Reihe haben muss: tolle Ideen, bezaubernde Charaktere und einen Spannungsbogen der einen durch jedes Buch der Reihe nur so fliegen lässt.
Für mich ist diese Reihe, was den Spaß- und Unterhaltungsfaktor angeht, definitiv mit Harry Potter gleichzusetzen.
5 von 5 Hörnchen und mal wieder ein Jahreshighlight!

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Veröffentlicht am 03.02.2021

Eine unfassbar gute Reihe, man MUSS diese Reihe einfach gelesen haben!

Land of Stories: Das magische Land – Die Macht der Geschichten
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Inhalt:
Das magische Land wird von allen Seiten bedroht, seit der maskierte Mann hier die Herrschaft übernommen hat. Um ihn zu besiegen stellen Conner und Alex eine Armee mit den Figuren aus Conners Geschichten ...

Inhalt:
Das magische Land wird von allen Seiten bedroht, seit der maskierte Mann hier die Herrschaft übernommen hat. Um ihn zu besiegen stellen Conner und Alex eine Armee mit den Figuren aus Conners Geschichten zusammen. Doch können starke Piraten, mächtige Cyborgs und fürchterliche Zombiemumien wirklich gegen die dunkle Verschwörung ankommen, die weit mehr als die Königreiche im magischen Land zu zerstören droht?

Meinung:
Conner und Alex müssen sich schnell etwas einfallen lassen, denn der Maskenmann droht mit seiner Armee aus Bösewichten das magische Land zu vernichten. Daher beschließen die Geschwister Verstärkung aus den von Conner selbstgeschriebenen Geschichten zu holen. So reisen die Beiden in die Karibik und treffen dabei auf einen Haufen Piraten oder fliegen ins Weltall um eine Cyborg Armee zu rekrutieren.

Land of Stories ist eine dieser Reihen, die ich sehr gerne mit Harry Potter vergleiche. Als Vielleser habe ich wirklich einige Bücher gelesen, aber in den letzten Jahren gab es nur noch sehr wenige Reihen, die mich restlos begeistert und das gleiche Gefühl in mir geweckt haben wie Harry Potter zu seiner Zeit. Land of Stories erzeugt jedoch genau das Gefühl, dass ich beim Lesen von Harry Potter empfunden habe. Daher war meine Vorfreude riesig auf diesen fünften Band der Reihe. Sobald Buch und Hörbuch bei mir eingezogen sind, fing ich sofort an in die neueste Geschichte von Conner und Alex einzutauchen.

Wie bereits erwähnt lagen mir dieses Mal sowohl das Buch als auch das Hörbuch vor. So war ich bestmöglich versorgt, konnte ich doch das Buch lesen und wenn mir dies nicht möglich war, die Geschichte hören. Diese Variante hatte allerdings auch einen kleinen Nachteil, denn viel zu schnell war ich durch dieses Buch wieder durch.

Nach dem Ende von Band 4 ergab sich für den Leser einiges an Spekulationsmöglichkeiten, wie die Geschichte in Band 5 weitergehen könnte. Eins war auf jeden Fall klar, es würde (wie bereits die vorherigen vier Bänden) einfach phänomenal werden.
Und so hat Chris Colfer mich auch im fünften Band der Reihe wieder restlos begeistern können.

Ich finde es immer noch beachtlich, was für ein unglaubliches Talent der Autor besitzt. Denn er hat einfach wahnsinnig viel Fantasie und immer eine grandiose Idee parat. So kommt es, dass Conner und Alex dieses Mal in Conners geschriebene Geschichten reisen. Dabei sind die Abenteuer die sie dort erleben nicht nur super spannend, es gibt auch wahnsinnig viele humorvolle Szenen. Zudem finde ich es hochinteressant, wie Conner und Alex gemeinsam reflektieren was Conner mit seinen Geschichten zu verarbeiten versucht und welche bekannten Charaktere er in seine Geschichten, auf die ein oder andere Weise, hat einfließen lassen.

Die Geschichte weist daher zu keiner Zeit auch nur einen Hauch Langeweile auf. Viel mehr rast man als Leser durch die knapp 500 Seiten. Die Geschichte hätte für mich sogar noch locker 200 Seiten mehr umfassen können.

Ein Grund für die hohe Spannung in der Geschichte sind die vielen Perspektiven, die Chris Colfer in seine Handlung einfließen lässt. Dieses Mal begleiten wir neben Alex und Conner noch Bree, Emmerich, Charlotte, den Maskenmann und einige andere Charaktere.

Ein weiteres großes Talent des Autors ist es zauberhafte Charaktere zum Leben zu erwecken. Altbekannte Charaktere wie Goldlöckchen, Jack und Rotkäppchen sind einem über die vielen Bände mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Dabei ahnt man bei ihnen schon Dinge voraus, die sie tun oder sagen werden, so gut kennt man sie bereits.
Aber auch neue Charaktere wie die rote Sally oder der junge Archäologe Beau waren mir auf Anhieb sehr sympathisch.

Auch beim Punkt des Hörbuchsprechers wiederhole ich mich von Buch zu Buch, aber Rufus Beck ist wirklich ein Meister seines Fachs. Ich liebe es ihm zuzuhören. Und so wird ein Hörbuch mit einer recht langen Spieldauer von über 13 Stunden zu einem wahren Genuss. Rufus Beck weckt in dem Zuhörer den Wunsch, dass das Hörbuch noch ewig weitergehen möge.

Doch irgendwann ist alles einmal zu Ende und so blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das kommende Finale der Land of Stories Reihe. Zum einen freue ich mich riesig auf das bestimmt gigantisch tolle Finale. Zum anderen bin ich auch sehr traurig darüber, dass eine der wohl besten Reihen im Jugendfantasybuchbereich ihr Ende findet.

Fazit:
Ich bin baff und sprachlos über so viel Einfallsreichtum, den Autor Chris Colfer mal wieder an den Tag legt. Man rast durch diesen fünften Band und ist am Ende wieder furchtbar traurig darüber, dass die Geschichte nun schon wieder vorbei ist.
"Land of Stories" hat alles, was eine Spitzen-Reihe haben muss: tolle Ideen, bezaubernde Charaktere und einen Spannungsbogen der einen durch jedes Buch der Reihe nur so fliegen lässt.
Für mich ist diese Reihe, was den Spaß- und Unterhaltungsfaktor angeht, definitiv mit Harry Potter gleichzusetzen.
5 von 5 Hörnchen und mal wieder ein Jahreshighlight!

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Veröffentlicht am 23.01.2021

Viel schöner ist das Leben, wenn man es mit einem Freund teilt

Ibbe & Knut - Zwei Freunde und das Meer
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Inhalt:
Inselratte Ibbe wohnt auf einer Insel mitten im Meer. Ibbe liebt das Tosen der Stürme, die sandigen Dünen und seinen alten Leuchtturm. Auch Kaninchenkapitän Knut wohnt auf einer Insel mitten im ...

Inhalt:
Inselratte Ibbe wohnt auf einer Insel mitten im Meer. Ibbe liebt das Tosen der Stürme, die sandigen Dünen und seinen alten Leuchtturm. Auch Kaninchenkapitän Knut wohnt auf einer Insel mitten im Meer. Knut liebt die salzige Luft, sein Fischerhaus und den großen grünen Deich. Wäre es nicht toll, wenn man all das teilen könnte, mit einem Freund? Doch was macht man, wenn die große Freundschaft in Sicht ist und trotzdem in der Ferne liegt? Man muss sich etwas einfallen lassen …

Meinung:
Ratte Ibbe lebt ganz allein auf einer Insel mitten im Meer. Er liebt seinen wunderschönen Leuchtturm, die raue See und die gemütlichen Abende zu Hause. Auf einer Insel gar nicht weit entfernt von Ibbe lebt Kaninchenkapitän Knut. Auch er lebt auf dieser Insel ganz allein und ist genauso begeistert von seinem Leben. Doch es wäre einfach schön, wenn man einen Freund hätte, mit dem man dieses Leben teilen könnte. Als Ibbe und Knut eines Tages einander von weitem sehen, stellen sie sich sofort die Frage, wie sie die Distanz zueinander überwinden können.

Da wir als Familie jedes Jahr mindestens einmal auf unsere liebste Nordseeinsel Wangerooge verreisen, war für mich sofort klar, dass dieses Buch ein absolutes Muss für meinen Sohn und mich ist.

Schon als dieser das Buch in seinen Händen gehalten hat, war er sofort hellauf begeistert von dem Cover.
Auch die Geschichte an sich konnte auf ganzer Linie bei ihm punkten. Das Leben von Inselratte Ibbe und Kaninchenkapitän Knt hat meinen Sohn sofort sehr fasziniert und begeistert. Er fing an zu rätseln, wie die beiden Tiere denn nun zueinander finden können.

Die Geschichte bietet daher einen schönen Bezug zum Thema Freundschaft. Und dass das eigentlich perfekte Leben nichts wert ist, wenn man es nicht mit einem Freund teilen kann.

Viele kleine Details finden sich auch in den wundervoll farblich skizzierten Bildern von Illustratorin Caroline Opheys wieder. Dies merkt man bereits beim Aufschlagen der ersten Doppelseite, auf der die Inseln von Ibbe und Knut abgebildet sind. Gerade der Leuchtturm von Ibbe erinnerte meinen Sohn doch stark an den Leuchtturm auf Wangerooge und sorgte für eine wahre Erzählflut bei ihm.
Besonders begeistert haben ihn jedoch die verschiedenen Lebewesen im Meer und er amüsierte sich königlich über bestimmte Szenen in den Bildern.

Besonders wichtig finde ich die Erläuterung am Ende des Buches über das Thema Ebbe und Flut. Denn die Kinder werden hier darauf hingewiesen, dass man die Ebbe nicht unterschätzen sollte und man niemals zu weit ins Watt hinausgehen darf.

Fazit:
Ibbe und Knut führen jeweils ein wunderschönes Leben. Doch noch viel schöner wäre dieses Leben, wenn man es mit einem Freund gemeinsam teilen könnte. Und so finden die Beiden mit viel Charme zueinander. Den kleinen Lesern werden am Ende des Buches dann noch wissenswerte Informationen über das Watt, Ebbe und Flut vermittelt.
Mein Sohn war ab der ersten Seite begeistert von dieser niedlichen Geschichte.
Daher vergeben wir 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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Veröffentlicht am 23.01.2021

Undurchsichtiger Gegenspieler und ein Hauch von Märchenflair machen das Buch zu einem Pageturner

Grimmskrams - Ein Klonk um Mitternacht
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Inhalt:
Auf dem Dach des legendären Grimm-Towers landet in nachtschwarzer Dunkelheit eine Drohne mit einer Kiste – und damit beginnt für Milli und Tom ein märchenhaftes Abenteuer. Aus der Kiste entspringen ...

Inhalt:
Auf dem Dach des legendären Grimm-Towers landet in nachtschwarzer Dunkelheit eine Drohne mit einer Kiste – und damit beginnt für Milli und Tom ein märchenhaftes Abenteuer. Aus der Kiste entspringen lauter seltsame Gegenstände, und als kurz darauf auch noch ein Frosch aus der Kloschüssel in Toms Badezimmer auftaucht, der sich lauthals über seine goldene Kugel beschwert, ist klar: Hier geht es um magische Dinge aus der Märchenwelt. Und hinter denen ist nicht nur der finstere Mister Grimm her, sondern noch weitaus gefährlichere Gestalten …

Meinung:
Tom ist erst vor kurzem mit seiner Familie in den legendären Grimm-Tower gezogen. Eines Tages trifft er auf das Mädchen Milli und gemeinsam stolpern sie in ein märchenhaftes Abenteuer. Denn auf dem Dach des Grimm-Towers entdecken die Kinder einen Koffer voller magischer Gegenstände. Doch sobald sie den Koffer öffnen, entfliehen die Gegenstände und Lebewesen. So versuchen Tom und Milli im Laufe der Handlung den Lebkuchen von Hänsel und Gretel, die Kugel vom Froschkönig oder den fliegenden Teppich wieder einzufangen. Dicht auf ihren Fersen ist der finstere Mister Grimm.

Da ich Geschichten über Märchen liebe, war für mich nach dem Lesen des Klappentextes klar, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen muss. Ich fand der Mix aus realer Welt und magischen Gegenständen klang einfach richtig gut.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Tom und Milli erzählt. Zu Beginn eines jeden Kapitels zeigt ein Porträt von Tom oder Milli dem Leser sofort an, welcher Sichtweise man im jeweiligen Kapitel folgen darf. Dies sorgt beim Lesen für die nötige Portion Abwechslung. Denn Tom und Milli sind ganz unterschiedliche Charaktere und gehen auch mit einer anderen Denkweise an die Suche heran.
Zudem fand ich es gut, dass sowohl ein Mädchen als auch ein Junge die Hauptrollen in diesem Buch einnehmen. So dürfte das Buch bei beiden Geschlechtern punkten können.

Die Idee des Autorenduos Marikka Pfeiffer und Miriam Mann hat mich sehr begeistert. Schon der Grimm-Tower mit seinen vielen Stockwerken und seinem unheimlichen Besitzer faszinierte mich von Beginn an.
Aber auch die magischen Gegenstände, die entflohen sind, fand ich äußerst ansprechend. Ich war mit Feuereifer dabei, wenn Tom und Milli sich auf die Suche nach dem fliegenden Teppich oder dem Lebkuchen begaben.

Auch die Beziehung der beiden Kinder entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter. Aus Fremden werden Freunde und ich fand es äußerst erfrischend, dass sich hier in keiner Weise eine Liebesgeschichte abgezeichnet hat. Dies ist allerdings wahrscheinlich auch der Altersgruppe für Kinder ab 9 Jahren geschuldet. Nichtsdestotrotz kommt „Grimmskrams“ wie gesagt perfekt ohne eine Liebesgeschichte aus.

Immer wieder wird die Handlung durch tolle Zeichnungen von Illustratorin Kristina Kister aufgelockert. Gerade die Märchengegenstände oder die Märchenwesen stehen dabei im Fokus der Bilder.

Die Geschichte endet in sich abgeschlossen, lässt den Leser jedoch darauf hoffen, dass es möglicherweise noch weitere Bände geben wird. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden und ich als Leser würde mich riesig darüber freuen, mehr über Tom, Millis und Mister Grimms Welt zu erfahren.

Fazit:
Mit diesem gelungenen Mix aus realer Welt trifft auf Märchengegenstände wurde ich in eine zauberhafte Welt entführt. Tom und Milli sind zwei tolle Protagonisten und mit Mister Grimm gibt es einen sehr undurchsichtigen Gegenspieler. Ich hoffe sehr, dass wir über diese Welt in naher Zukunft noch mehr lesen dürfen.
5 von 5 Hörnchen.

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