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Rina

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2017

Wow

Das Herz der verlorenen Dinge
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"Das Herz der verlorenen Dinge" setzt am Ende der "Das Geheimnis der Großen Schwerter"-Trilogie, die übrigens sehr zu empfehlen ist.
Nach den Ereignissen, die in "Engelsturm" geschehen sind, befinden ...

"Das Herz der verlorenen Dinge" setzt am Ende der "Das Geheimnis der Großen Schwerter"-Trilogie, die übrigens sehr zu empfehlen ist.
Nach den Ereignissen, die in "Engelsturm" geschehen sind, befinden sich die übrig gebliebenen Nornen auf der Flucht. Herzog Isgrimnur und seine Krieger verfolgen die Nornen und möchten das alte Volk vernichten, damit sie die Menschen nie mehr angreifen können.
Ich bin von dem Buch begeistert. Es ist sehr spannend geschrieben, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Es ist nicht so episch wie die anderen "Osten Ard"-Bücher, es gibt viel weniger Protagonisten und weniger Handlungsstränge, die vorhandenen Stränge sind aber ausreichend, um die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln (aus der Sicht der Menschen und aus der Sicht der Nornen) zu betrachten. Ich fand es toll, dass Tad Williams in diesem Band auch die Sicht der Nornen darstellt, es war sehr interessant mehr über die Nornen und über ihre Sozialstruktur zu erfahren.
Die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch, obwohl sie sehr unterschiedlich sind.
"Das Herz der verlorenen Dinge" ist ein Zwischenband und ist u.a. auch dafür da, um die Neueinsteiger in die Welt des Osten Ards einzuführen. Es soll also möglich sein, das Buch zu lesen ohne die anderen "Osten Ard"-Bücher gelesen zu haben. Ich würde aber trotzdem empfehlen, zuerst die "Das Geheimnis der Großen Schwerter"-Trilogie zu lesen.

Veröffentlicht am 11.03.2017

Ungewöhnlich, aber sehr gut

Der grüne Palast
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In ihrem ersten Roman erzählt Peggy Hohmann die Geschichte von Erzherzogin Leopoldine, Kaiserin von Brasilien. Wie in der damaligen Zeit üblich, musste Leopoldine eine politisch vorteilhafte Ehe eingehen ...

In ihrem ersten Roman erzählt Peggy Hohmann die Geschichte von Erzherzogin Leopoldine, Kaiserin von Brasilien. Wie in der damaligen Zeit üblich, musste Leopoldine eine politisch vorteilhafte Ehe eingehen und portugiesischen Kronprinzen Dom Pedro heiraten.
Der Roman ist in Briefform geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da man dadurch die Gedanken der Charaktere kennt und ihre Handlungen verstehen kann. Die meisten Briefe sind kurz gehalten (1-2 Seiten), es besteht also ein ständiger Perspektivenwechsel, weswegen das Buch nie langweilig wird. Die Autorin hat einen leichten, flüssigen Schreibstil, was ich für die historischen Romane enorm wichtig finde. Auch die Entwicklung der Charaktere ist sehr gut und authentisch dargestellt.
Das einzige, was mir in dem Buch gefehlt hat, war eine Datierung der Briefe.
Ich fand dieses Buch großartig und hoffe, dass noch weitere Romane von Peggy Hohmann folgen werden.

Veröffentlicht am 11.02.2017

Eine bewegende Geschichte

Sturmherz
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Der neue Roman von Corina Bomann erzählt zwei Geschichten: zum einen, die Geschichte von Cornelia Petri, die die Hamburger Sturmflut von 1962 erlebt hat und durch die Flut vieles verloren hat und zum anderen, ...

Der neue Roman von Corina Bomann erzählt zwei Geschichten: zum einen, die Geschichte von Cornelia Petri, die die Hamburger Sturmflut von 1962 erlebt hat und durch die Flut vieles verloren hat und zum anderen, die Geschichte von Alexa Petri, die kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hat und erst nachdem ihre Mutter einen Schlaganfall hatte, erfährt sie die ganze Wahrheit.
Der Roman hat mir sehr gut gefallen, er lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Ich wurde von der Geschichte sofort gefesselt und konnte das Buch kaum zur Seite legen.
Die Charaktere sind authentisch beschrieben, und auch die Entwicklung, die die Charaktere im Laufe des Romans durchmachen, ist realistisch dargestellt. Alexa Petri war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefühlt. Es gibt auch ein Paar Erinnerungen von Alexa an ihre Jugendjahre, aus denen verständlich wird, warum sie kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hat. Diese Erinnerungen sind sehr bildlich und emotional dargestellt und ich konnte kaum die Tränen zurückhalten. Wahrscheinlich sind diese Erinnerungen auch der Grund dafür, dass ich für die zweite Protagonistin, Cornelia Petri, keine Sympathie empfunden habe. Auch nachdem ich ihre Geschichte kenne, kann ich ihr Handeln nicht verstehen.
Ich habe den Roman aber trotzdem sehr gerne gelesen und würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 01.02.2017

Ein richtig guter Krimi!

Kein Sterbensort
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"Kein Sterbensort" ist der zweite Band aus der "Lockyer & Bennett"-Reihe.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Ermittler, Jane Bennett und Mike Lockyer, kommen sehr sympathisch rüber. Es gibt mehrere ...

"Kein Sterbensort" ist der zweite Band aus der "Lockyer & Bennett"-Reihe.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Ermittler, Jane Bennett und Mike Lockyer, kommen sehr sympathisch rüber. Es gibt mehrere Abschnitte, in denen es um Privatleben der Ermittler geht, sodass man ihre Handlungen und Gefühle gut verstehen kann.
Die Geschichte ist gut durchdacht, die Auflösung ist nachvollziehbar und stimmig. Der Schreibstil von Clare Donoghue ist flüssig und das Buch lässt sich sehr gut lesen.
Da es der zweite Teil einer Reihe ist, stellt sich natürlich die Frage, ob man "Kein Sterbensort" lesen kann, ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Ich habe den ersten Teil (noch) nicht gelesen, konnte aber der Geschichte gut folgen. Die wichtigsten Ereignisse des ersten Teils, die notwendig sind um den Gemütszustand von Mike Lockyer zu verstehen, werden kurz beschrieben. Gerade deswegen würde ich aber empfehlen, zuerst den ersten Teil zu lesen, da man doch etwas zu viel über den ersten Fall erfährt (z.B. den Namen des Täters).

Veröffentlicht am 30.05.2022

Charmant

Wie man sich einen Lord angelt
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Das Buchcover ist wunderschön, ich habe mich sofort in die Aufmachung dieses Buches verliebt.
Aber auch der Inhalt hat mich nicht enttäuscht - es ist eine sehr charmante und humorvolle Geschichte, die ...

Das Buchcover ist wunderschön, ich habe mich sofort in die Aufmachung dieses Buches verliebt.
Aber auch der Inhalt hat mich nicht enttäuscht - es ist eine sehr charmante und humorvolle Geschichte, die mich sofort gefesselt hat. Das Buch hat mich in vielen Momenten an "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen erinnert, was eines meiner Lieblingsbücher ist.
Kitty ist eine sehr gelungene Protagonistin, sie ist klug, selbstbewusst und zielstrebig, sie ist ihrer Familie sehr treu und würde alles tun, damit ihre Schwestern ihr Zuhause nicht verlieren.
In James hat sie einen ebenbürtigen Gegner gefunden, denn er ist auch klug und hat sie sofort durchschaut.
Die Dialoge zwischen Kitty und James sind klasse, sie haben mich mehrfach zum Lachen gebracht.
Einen Stern Abzug gibt es, weil die restlichen Charaktere doch etwas blass geblieben sind, aber ich hoffe, dass weitere Bücher in dieser Serie erscheinen, in denen wir mehr von Kitty's Schwestern erfahren. Ich werde auf jeden Fall die Serie weiterlesen.

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