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Veröffentlicht am 21.02.2021

Was, wenn alles woran du glaubst eine Lüge ist?

Lügentochter
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Lügentochter [Original: The Liar‘s Daughter] von Megan Cooley Peterson ist am 19.Januar 2021 im Magellan Verlag erschienen.

„Sekten sprechen Menschen aller Altersklassen, Geschlechter, Einkommensverhältnisse ...

Lügentochter [Original: The Liar‘s Daughter] von Megan Cooley Peterson ist am 19.Januar 2021 im Magellan Verlag erschienen.

„Sekten sprechen Menschen aller Altersklassen, Geschlechter, Einkommensverhältnisse und Bildungsschichten an und machen sich dabei unser menschliches Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Geborgenheit zunutze. Diese Anziehungskraft darf man auf keinen Fall unterschätzen.“

Dieses Zitat stammt aus der Anmerkung der Autorin zu ihrem Buch Lügentochter und ich denke damit bringt sie die Möglichkeit und Gefahr in eine Sekte zu geraten auf den Punkt. Je nach psychischer Verfassung und Lebenssituation sind Menschen dafür mehr oder weniger anfällig. In einer besonderen Situation sind diejenigen, die innerhalb einer Sekte aufwachsen und die Ansichten von klein auf anerzogen bekommen.

Die 17jährige Piper ist in einer abgeschirmten Gemeinschaft aufgewachsen. Die Abschnitte DAVOR schildern, wie sie gemeinsam mit ihren Geschwistern und zwei Tanten in einem stillgelegten Vergnügungspark lebt und fest daran glaubt, dass ihr Vater Curtis sie alle vor IHNEN -den Menschen und schlechten Einflüssen jenseits des Zauns- beschützt.

Im DANACH befindet sich Piper, nachdem ihr Zuhause von den Behörden aufgespürt wurde, in der Außenwelt. Sie misstraut der fremden Frau, bei der sie wohnt und möchte eigentlich nur eins: zurück zu ihrer Familie.

Ein Vater der Wasser predigt und Wein trinkt, eine Mutter die ihre Kinder angeblich liebt, aber kaum Zeit bei ihnen verbringt. Piper, die alles tut um den Ansprüchen des Vaters gerecht zu werden und möglichst bald ihre Initiation zu erhalten, um damit in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden und die Welt zu verbessern. Lektionen und Läuterungen stehen auf der Tagesordnung, wenn Vater und Mutter zu Besuch sind und immer wieder warnt der Vater vor der Regierung. Eine Regierung, die sie -sollten sie entdeckt werden- verschleppen könnte und sie einer Gehirnwäsche unterziehen würde.

"Ich weiß, hier draußen bekommt ihr nicht viel davon mit, aber die Außenwelt ist das reinste Chaos. Und das ihr hier leben dürft, so geschützt von alldem, ist der beste Beweis dafür, wie ehr euer Vater euch liebt."

Als Leser sieht man die Widersprüchlichkeit und Manipulation von Curtis, aber eine Jugendliche, der das alles ein Leben lang als die absolute Wahrheit verkauft worden ist? Deshalb konnte ich Pipers Verzweiflung und Zerrissenheit, die sie in der Außenwelt empfindet, absolut nachvollziehen, diese Isolation und die starke Sehnsucht nach ihrer Familie. Der Verdacht was passiert sein könnte, bestätigt sich mit jedem gelesenen Kapitel und ich habe mit den Charakteren gelitten und gehofft, dass Piper letztendlich der Wahrheit ins Auge blicken kann.

Ich finde die Charaktere alle sehr gut und nachvollziehbar beschrieben.
Die Person, der ich den größten Respekt entgegen bringe ist Jeannie. Ich bewundere sie für ihre Ruhe, das Verständnis und die Geduld.
Auch Piper, Cas und Thomas mochte ich gerne. Pipers Reaktionen kann man zwar nicht immer verstehen, aber wenn man sich vor Augen führt unter welchen Bedingungen sie aufgewachsen ist, sind ihre Handlungsweisen gut nachvollziehbar. Ich mochte diese grenzenlose Liebe zu ihren Geschwistern und den Willen Gutes zu tun. Ein starker Charakter!
Cas und Thomas lassen sich durch Curtis nicht blenden, sie beginnen eigenständig zu denken und zu hinterfragen.

Trotz der Sektenthematik spielen Glaube und Religion eher eine untergeordnete Rolle, der Fokus liegt auf Piper, ihrer psychischen Verfassung und Entwicklung.

Fazit
Ein lesenswertes Jugendbuch zu einem eindringlichen und wichtigem Thema. Lügentochter bietet einen bewegenden und detaillierten Einblick in die erdrückende Erkenntnis Teil einer Sekte zu sein und den schwierigen, teilweise quälenden Übergang zum Leben außerhalb dieser Gemeinschaft.

Besonders positiv hervorheben möchte ich noch die hochwertige und nachhaltige Verarbeitung, auf die der Magellan Verlag ein besonderes Augenmerk legt.

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Veröffentlicht am 20.02.2021

Nora auf der Suche nach dem perfekten Leben

Die Mitternachtsbibliothek
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Es gibt wahrscheinlich niemanden, der sich diese „Wenn-Frage“ nicht mindestens einmal in seinem Leben gestellt hat ... wie würde mein Leben aussehen, wenn ich mich für eine andere Schule oder einen anderen ...

Es gibt wahrscheinlich niemanden, der sich diese „Wenn-Frage“ nicht mindestens einmal in seinem Leben gestellt hat ... wie würde mein Leben aussehen, wenn ich mich für eine andere Schule oder einen anderen Beruf entschieden hätte, wenn ich statt Basketball zu spielen ein Instrument gelernt hätte, wenn ich den Mut gehabt hätte, ein Auslandsjahr zu absolvieren ... Fragen, auf die wir niemals eine Antwort erhalten werden.

Anders ist das für Nora Seed. Sie beschließt nach einem Tag voller Rückschläge und an dem auch noch ihre geliebte Katze gestorben ist, ihrem Leben eine Ende zu setzen ... und landet in der Mitternachtsbibliothek. Jedes Buch der Bibliothek beinhaltet eine Version ihres Lebens und sie hat die Möglichkeit, sich all diese Leben anzuschauen, in denen sie in ihrer Vergangenheit andere Entscheidungen getroffen hat. Vielleicht findet sie ja ein Leben, das ihr lebenswerter erscheint...

Eine außergewöhnliche und faszinierende Buchidee! Als ich Ende letzten Jahres den Klappentext des Buches gelesen habe, war mir klar: Das ist ein „Must-Read“ für mich! Bereits mit „Ich und die Menschen“ konnte Matt Haig mich überzeugen und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung dieser Geschichte.

Das Buch ist unglaublich tiefgründig, voller philosophischer Gedanken und enthält viele wahre Aussagen, die ich mir am liebsten alle aufgeschrieben hätte, um sie zum passenden Zeitpunkt erneut zu lesen. Was mich sehr angesprochen hat, waren die Textstellen, die das Leben mit einer Partie Schach vergleichen.

„Zu Beginn der Partie gibt es keine Variationen. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Figuren aufzustellen. Nach den ersten sechs Zügen sind es schon neun Millionen Variationen. [...] Und es gibt nicht den einen richtigen Weg, die Partie zu spielen; es gibt viele Wege. Im Schach wie im Leben basiert alles auf Möglichkeiten. Jede Hoffnung, jeder Traum, jedes Reuegefühl, jeder Moment des Lebens.“

Matt Haig bringt den Leser dazu über das Leben nachzudenken und zu hinterfragen, was dieses Zurückblicken auf verpasste Chancen und vermeintlich falsche Entscheidungen mit den Menschen macht. Man kann aus diesem Buch viel für sich selbst mitnehmen, weil es in dieser Geschichte eben nicht nur um Nora, sondern in gewisser Weise um jeden Menschen geht. Neben dem philosophischen Anteil, bringt der Autor auch naturwissenschaftliche Theorien und als es um Quantenphysik ging, habe ich mich kurzzeitig etwas überfordert gefühlt. Im Lauf der Kapitel entwickelt das Buch einen richtigen Sog, man begleitet Nora voller Neugier und Spannung von Leben zu Leben und bemerkt, dass auch ihre „erfolgreichen Leben“ bei weitem nicht perfekt sind.

„Aber es gibt kein Leben, in dem man immer nur glücklich ist. Und wenn man sich ausmalt, es gebe so ein Leben, wird man im eigenen Leben nur umso unglücklicher.“

Dieses Buch ist wie eine unvergessliche Reise, die dem Reisenden viele wichtige Erkenntnisse bringt. Man erlebt die Veränderung, die in Nora mit jedem ihrer Leben -das sie ausprobieren darf- geschieht und kommt zum Ende der Geschichte (ebenso wie sie selbst) zu einer ganz klaren, nachvollziehbaren und überzeugenden Wahrheit.

Die Mitternachtsbibliothek ist ein Roman mit einer wichtigen Botschaft, eine Geschichte, die sehr traurig und deprimierend beginnt, den Leser aber am Ende mit einem Herz voller Hoffnung und einem Lächeln auf den Lippen entlässt. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für dieses tiefgründige und lehrreiche Buch.

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Veröffentlicht am 04.02.2021

Glamourös, geheimnisvoll und so spannend!

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021)
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Matching Night - Küsst du den Feind? ist der erste Band eine Jugendbuch-Dilogie, bei der beide Bände zeitgleich am 29.1.2021 im Ravensburger Verlag erschienen sind.

Cara ist Studentin am St.Joseph’s College, ...

Matching Night - Küsst du den Feind? ist der erste Band eine Jugendbuch-Dilogie, bei der beide Bände zeitgleich am 29.1.2021 im Ravensburger Verlag erschienen sind.

Cara ist Studentin am St.Joseph’s College, hat aber kein Stipendium, keine Bleibe in Uninähe und wegen des dringend benötigten Studentenjobs wenig Zeit für Studium und Freunde. Da kommt ihr die Aufnahme in die legendäre und luxuriöse Studentenverbindung der Ravens gerade recht, denn alle ihr Probleme scheinen sich damit in Luft aufzulösen. Doch es gibt Bedingungen ... die Teilnahme an der Matching Night, die ihr einen männlichen Partner aus der Studentenverbindung der Lions beschert und eine Reihe weiterer Prüfungen, die sie gemeinsam bestehen müssen. Schon bald fragt sich Cara, ob sie für die Mitgliedschaft nicht einen zu hohen Preis bezahlen muss.

Ich habe es am Stück durchgesuchtet! Es war einfach so gut zu lesen, die Umgebung und das Ambiente waren so glamourös, die Dialoge frisch und treffend und die Handlung spannend und voller Rätsel. Cara, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, lernt man im Lauf der Geschichte gut kennen, während die Jungs (ich schreibe die Namen absichtlich nicht, damit ich den Namen des Matches nicht verrate ) gewollt geheimnisvoll bleiben. Besonders gern mochte ich auch Dione, ihre Leidenschaft für Modedesign und ihre freundliche Art haben meine Sympathien geweckt. Die Beschreibung der Ballkleider hat mich träumen lassen ... ich hätte als junges Mädchen auch gerne mal die Gelegenheit gehabt, ein solches Kleid zu tragen.
Natürlich kommt Romantic-Suspense nicht ohne Geheimnisse aus die es aufzuklären gilt, in diesem Fall ist eine junge Amerikanerin, die Anwärterin bei den Ravens war, vor einem Jahr einfach verschwunden. Wegen dieser Geschichte leidet Caras Freundschaft zu ihrer besten Freundin Hanna, die an einem Artikel darüber für die Studentenzeitung schreibt.
Und das Herzklopfen kommt auch nicht zu kurz, gleich zwei Jungs treiben Caras Puls in die Höhe. Ich konnte das Knistern in den Szenen praktisch spüren und fühlte mich wie Cara hin und her gerissen. Beide einerseits charmant, aber beide auch sehr undurchsichtig.
Der Schluss des ersten Bandes bringt zwar einerseits ein wenig Aufklärung, endet aber auch in einem wirklich fiesen Cliffhanger. Und da ich das Buch vorab lesen durfte, muss jetzt doch zwei Wochen warten, bevor ich die Geschichte beenden kann. Eigentlich erscheinen Band eins und zwei zeitgleich, was ich persönlich richtig gut finde, denn ich mag die Warterei auf die Folgebände bei Reihen inzwischen überhaupt nicht mehr.

Eine Sache, die mir total gut gefallen hat und die ich für mich übernehmen möchte, sind die kleinen Glücksmomente, die Cara sich immer notiert.

„Glück ist .... etwas überstanden zu haben, vor dem du Angst hattest.“

Und können wir bitte nochmal über die geniale Covergestaltung sprechen? Die Silhouette des halben Raben als Bildausschnitt ist wunderschön und dann ergibt sich mit der anderen Hälfte auf dem zweiten Band das perfekte Gesamtbild. Ein Hingucker den ich auch genauso ins Bücherregal stellen möchte!

Fazit: Matching Night - Küsst du den Feind? ist der erste Band einer geheimnisvollen und fesselnden Romantic-Suspense Dilogie. Man fliegt nur so durch die Geschichte mit ihren witzigen, dramatischen und emotionalen Momenten! Ich muss unbedingt sofort in Band 2 weiterlesen!

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Veröffentlicht am 01.01.2021

Zwei Lovestorys in einem Buch

All das Ungesagte zwischen uns
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Colleen Hoover schreibt einfach so emotionale Geschichten. Auch “All das Ungesagte zwischen uns” hat mich, wie schon einige ihrer Bücher zuvor, mit den Romanfiguren mitfühlen lassen und mir herzzerreißende ...

Colleen Hoover schreibt einfach so emotionale Geschichten. Auch “All das Ungesagte zwischen uns” hat mich, wie schon einige ihrer Bücher zuvor, mit den Romanfiguren mitfühlen lassen und mir herzzerreißende und dramatische, aber auch herzerwärmende und rührende Momente geschenkt.

Im ersten Kapitel lernen wir Morgan, ihre Schwester Jenny und deren Freunde Chris und Jonah im Jugendalter kennen und bekommen eine Ahnung von ihren Charaktereigenschaften und den Dynamiken in ihrer Freundschaft. 17 Jahre später sind Morgan und Chris verheiratet und haben eine 16jährige Tochter, während Jenny gerade den kleinen Elijah zur Welt gebracht hat und im Begriff ist, Jonah zu heiraten. Dann geschieht das große Unglück, das allen buchstäblich den Boden unter den Füßen wegzieht.

Wow, was waren das für Emotionen! Ich konnte mich so gut in Morgan einfühlen, sie hat für ihre Tochter Clara und die Familie ihre eigenen Träume immer hinten angestellt. Dann muss sie sich von heute auf morgen neu orientieren und zusätzlich entgleitet ihr ihre Tochter immer mehr. Die beiden reden kaum miteinander, weil Morgan Clara vor der Wahrheit schützen will, aber damit wird die Kluft zwischen beiden und die Konflikte immer größer. Gleichzeitig erleben wir Clara als typischen Teenager ... sie verliebt sich in Miller, einen Jungen mit schlechtem Ruf, aber dem Herz am richtigen Fleck. Das Kennenlernen der beiden war einfach so schön mitzuerleben. Clara kam mir teilweise so zerrissen vor, zwischen dem schönen Gefühl der Verliebtheit, der Trauer, sowie der Wut und Enttäuschung über ihre Mutter. Colleen Hoover hat all das so glaubhaft und realistisch beschrieben!

Der einzige winzige Kritikpunkt, den man vielleicht anmerken könnte, ist eine gewisse Vorhersehbarkeit der Geschichte. Mich hat das allerdings überhaupt nicht gestört, denn der Weg ist ja das Ziel und ich habe Morgan, Clara und Co. liebend gerne auf diesem Weg voller Höhen und Tiefen begleitet.

Fazit:
„All das Ungesagte zwischen uns“ erzählt weit mehr als eine reine Liebesgeschichte -genau genommen, werden sogar zwei erzählt- im Vordergrund steht aber immer auch das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis. Und auch wenn es viele traurige Momente gab, hat mich das Buch immer wieder zum Lächeln gebracht und gerade die letzten Abschnitte und der Epilog sind emotional, witzig und zuckersüß. Unbedingt Taschentücher bereit halten!

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Veröffentlicht am 27.08.2020

Sommerlich leicht mit einer tollen Botschaft

Cursed Love
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"Cursed Love" war das erste Buch von Tanja Voosen, das ich gelesen habe, aber es wird garantiert nicht das letzte gewesen sein.

Mia kommt mit ihren Geschwistern und einem gebrochenen Herzen nach Whidbee ...

"Cursed Love" war das erste Buch von Tanja Voosen, das ich gelesen habe, aber es wird garantiert nicht das letzte gewesen sein.

Mia kommt mit ihren Geschwistern und einem gebrochenen Herzen nach Whidbee Island um den Sommer bei ihrer Tante zu verbringen. Schon wenige Tage später entdeckt sie den kleinen Laden „Mirage“ und trifft dort auf Joe Dalca, einen Jungen der sie wie magisch anzieht, auf dessen Familie aber ein uralter Fluch lasten soll. Mia glaubt nicht an solchen „Hokuspokus“, allerdings kann sie die Geschehnisse rund um sich und Joe auch nicht leugnen. Sollten sich die beiden wirklich besser voneinander fern halten?

“𝑫𝒆𝒏𝒏 𝒈𝒆𝒏𝒂𝒖 𝒊𝒏 𝒅𝒊𝒆𝒔𝒆𝒎 𝑨𝒖𝒈𝒆𝒏𝒃𝒍𝒊𝒄𝒌 𝒉𝒊𝒆𝒓 𝒂𝒎 𝑴𝒆𝒆𝒓, 𝒊𝒏 𝑮𝒆𝒈𝒆𝒏𝒘𝒂𝒓𝒕 𝒆𝒊𝒏𝒆𝒔 𝑱𝒖𝒏𝒈𝒆𝒏, 𝒅𝒆𝒓 𝒎𝒊𝒓 𝒆𝒊𝒏 𝒆𝒊𝒏𝒛𝒊𝒈𝒆𝒔 𝑹ä𝒕𝒔𝒆𝒍 𝒘𝒂𝒓, 𝒔𝒑ü𝒓𝒕𝒆 𝒊𝒄𝒉 𝒅𝒆𝒏 𝑾𝒖𝒏𝒔𝒄𝒉 𝒊𝒏 𝒎𝒊𝒓, 𝒘𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒂𝒏 𝒆𝒕𝒘𝒂𝒔 𝒈𝒍𝒂𝒖𝒃𝒆𝒏 𝒛𝒖 𝒘𝒐𝒍𝒍𝒆𝒏. 𝑽𝒊𝒆𝒍𝒍𝒆𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒂𝒏 𝒊𝒉𝒏. 𝑽𝒊𝒆𝒍𝒍𝒆𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒂𝒏 𝒎𝒊𝒄𝒉. 𝑶𝒅𝒆𝒓 𝒂𝒏 𝒖𝒏𝒔 𝒃𝒆𝒊𝒅𝒆.“

Was habe ich diese Geschichte genossen! Ein Buch, einerseits locker und leicht wie eine Sommerbrise, das bei mir absolutes Urlaubsfeeling ausgelöst hat. Auf der anderen Seite aber geheimnisvoll und mysteriös und dadurch richtig spannend.

Besonders die Charaktere sind wunderbar dargestellt, von ihnen habe ich besonders Mia ins Herz geschlossen. Durch die häufige berufliche Abwesenheit ihrer Eltern hat sie einen unglaublichen Familiensinn und ein großes Verantwortungsbewusstsein. Ihr Selbstwertgefühl hat zwar durch ihren Ex-Freund, der tatsächlich per SMS mit ihr Schluss gemacht hat, einen ziemlichen Knacks bekommen, aber es war so schön mitzuerleben, wie sie sich durch die Erlebnisse auf der Insel weiterentwickelt und sich ihre Charakterstärke immer mehr zeigt. Dazu ihre Liebe zur Musik und zur Fotografie - sie war mir einfach mega sympathisch!

Und ich liebe ja solche Geschichten, bei denen es um die Geheimnisse der Vorfahren geht. Verstrickungen in der Vergangenheit, Dachbodenfunde, alte Fotos und Tagebücher ... alles eingehüllt in eine Hauch von Zauberei und Magie. Es gibt Menschen die daran glauben, andere tun es eben nicht. Zu den Charakteren, dem Schauplatz der Geschichte und der Atmosphäre hat es für mich einfach perfekt gepasst und ich habe mitgefiebert und mitgerätselt, was es mit diesem Fluch auf sich hat.

Fazit:
Eine tolle Sommerlektüre mit liebenswerten und witzigen Charakteren, einer Prise Magie und einer tollen Botschaft! Egal woran du glaubst, verliere nie den Glauben an dich selbst!

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