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Veröffentlicht am 11.04.2021

Das Grauen ist nah...

Mörderfinder – Die Spur der Mädchen
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Mit Mörderfinder hat mich der Autor zum wiederholten Male sehr begeistert und ich konnte die Spannung bis zum Schluss formlich spüren. Das Cover zeigt sich in weißer Farbe und der Buchtitel ist in Roter ...

Mit Mörderfinder hat mich der Autor zum wiederholten Male sehr begeistert und ich konnte die Spannung bis zum Schluss formlich spüren. Das Cover zeigt sich in weißer Farbe und der Buchtitel ist in Roter Farbe quer darauf gezeichnet. Am unteren Bildrand des Covers erkennt der Leser eine längere schwarze Haarsträhne. Der Klappentext reißt den Handlungsrahmen der Geschichte an, ohne wesentliche Details des Inhaltes vorwegzunehmen. Grundlage der Story ist der ehemalige Ermittler Max Bischoff, welcher seinen Dienst bei der Kripo Düsseldorf beendet hat und als Lehrbeauftragter an der Polizeihochschule Köln arbeitet. Durch einige sonderbare Vorkommnisse wird er mit einem alten Fall, welcher sich um ein seit 6 Jahren verschwundenen Mädchen handelt konfrontiert. Er nimmt sich der Sache an und gerät in einen Strudel aus Verdächtigungen, zwielichtigen Begegnungen, sowie menschlichen Abgründen. Max Bischoff überzeugt als ehemaliger Ermittler mit seinem „Ermittlerinstinkt“, welchen er fast schon als verloren gegangen glaubte. Er ist eine psychisch sehr starke Persönlichkeit, mit einer meist ruhigen ausgeglichenen Art und mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Ihn zur Seite steht mit Bernd Menkhoff eine sehr starke Nebenfigur, einem Kriminalhauptkommissar, welcher kurz vor seiner Pensionierung steht. Er ist der vermeintliche Gegencharakter zu Bischoff, wirkt schroff, schnell aufbrausend und unnahbar. Dennoch gibt er der Geschichte die entscheidende Zutat meiner Meinung nach und steht dem Hauptprotagonisten in nichts nach. Beide Charaktere sind substanziell sehr gut ausgearbeitet und geben dem Leser das Gefühl, dass es sich um echte Persönlichkeiten handelt. Mir gefällt sehr gut, dass die Charaktere nicht so überzeichnet sind, wie man es manchmal leider bei anderen Krimithrillern anderer Autoren erlebt. Der Aufbau der Geschichte ist sehr stringent, wobei bereits bei den Anfangsseiten die Spannung zumm Greifen nahe ist. Die Handlung ist in der heutigen Zeit angesiedelt und es sind keine Zeitsprünge erkennbar. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, direkt, und sehr gut lesbar. Als Zielgruppe des Thrillers kommen sowohl Männer als auch Frauen im Erwachsenenalter in Frage. Wieder einmal besticht das Talent des Autors „menschliche Abgründe“ in ein ganz besonderes Leseverhältnis umzumünzen. Es handelt sich hierbei auch diesmal um ein gesellschaftlich sehr schwieriges Thema, welches sehr zum Nachdenken anregt. Mein Fazit ist sehr positiv. Arno Strobel hat es zum wiederholten Male geschafft einen „kinoreifen“ Thriller zu schreiben. Trotz der teilweisen sehr schwierigen Problematik hat er das Thema im Kern sehr gut erfasst. Auch nach diesem Roman musste ich über das ein oder andere Nachdenken. Die Spannung hat mich aber erneut überwältigt. Ich kann mich der Meinung von einem berühmten Autor nur anschließen und zitiere „Bei Arno Strobels Thriller brauche sie wirklich kein Lesezeichen, da man das Buch sowieso nicht aus der Hand legen kann.“ (Sebastian Fitzek) Ich bedanke mich mit großer Begeisterung für die spannenden Stunden beim Autor.

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Veröffentlicht am 11.04.2021

München 1945

Das doppelte Gesicht
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Heidi Rehns neustes Buch ist ein Kimi der besonderen Art. Auf der einen Seite bleibt die Autorin ihrer Linie treu und beschreitet dennoch neue Wege, die sie auf jeden Fall weiterverfolgen sollte.
Das ...

Heidi Rehns neustes Buch ist ein Kimi der besonderen Art. Auf der einen Seite bleibt die Autorin ihrer Linie treu und beschreitet dennoch neue Wege, die sie auf jeden Fall weiterverfolgen sollte.
Das Cover wird dem Roman absolut gerecht. Es zeigt die Stadt München, alles liegt in Schutt und Asche. Es ist düster und die Menschen müssen mit dem Vorlieb nehmen, was sie vorfinden. Der Roman beginnt am 15. August 1945, Maria Himmelfahrt, in Bayern ein Feiertag. Und genau an diesem Tag geschieht der erste Mord. Emil Graf ein Jude aus Breslau, der Aufgrund göttlicher Fügung von einem GI zur Polizei nach München gebracht wird, in die Stadt seiner Studienjahre, wird mit der Aufklärung des Falls beauftragt. Am Tatort begegnet er Billa Löwenfeld einer amerikanisch-jüdischen Reporterin, die mit dem Opfer ein Interview für eine amerikanische Zeitung führen wollte.
Doch als zwei weitere Morde geschehen muss Emil erkennen, dass Billa mehr weiß, als sie zugibt und etwas zum Hintergrund der Morde beitragen kann. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Neben den der guten Ausarbeitung der Protagonisten hat mir vor allen Dingen das Flair gefallen. München erwacht zum Leben, man bewegt sich mit den Figuren durch München. Ein wahres Gemälde, welches die Autorin in Buchform an ihre Herzens-Stadt geschrieben hat. Emil und Billa sind zwei sympathische Figuren, welche mich überzeugen konnten. Besonders Emil mit seiner hintergründigen, bedachten und ehrlichen Art hat es mir sehr angetan.
Der Roman wird chronologisch erzählt, hauptsächlich aus den Blickwinkeln von Emil und Billa. Der Leser hat lange keine Ahnung, welches das Motiv der Morde ist und wer der Mörder sein könnte. Mich hat die Autorin lange in die Irre geführt.
Besonders erwähnenswert ist die Sprache, neben der gewohnt liebevollen Sprache, welche nicht nur zur gegebenen Zeit das Münchner Platt einstreut, um den Roman authentischer wirken zu lassen. Sondern durch seine präzise und sehr ausgefeilte Sprache besticht.
Ein Roman der mehr ist als ein Krimi, er ist ein Sittengemälde und setzt sich auch mit den unbeliebten Themen der Epoche auseinander. So geht es zum Beispiel um die Displaced Persons nach dem zweiten Weltkrieg und ihre Stellung innerhalb in der Gesellschaft.
Den Roman lege ich allen ans Herz, die eine Zeitreise in das München im Sommer 1945 antreten möchten, die ganz und gar in eine Geschichte eintauchen möchten.
Volle Leseempfehlung nicht nur für Krimi-Fans!
Ich bedanke mich sehr bei Heidi Rehn für die spannenden Lesestunden und hoffe sehr, das dies nicht Emil Grafs letzter Fall war.
9/10 P.

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Veröffentlicht am 30.03.2021

Lombarden-Reihe Abschluss

Die Rache des Lombarden
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Lange haben wir Fans auf den dritten Teil der Lombarden-Saga hin gefiebert. Nun war es endlich soweit und die Frage, die über allem steht: „Wie geht die Story mit Aleydis und Vincent aus?“. Petra Schier ...

Lange haben wir Fans auf den dritten Teil der Lombarden-Saga hin gefiebert. Nun war es endlich soweit und die Frage, die über allem steht: „Wie geht die Story mit Aleydis und Vincent aus?“. Petra Schier hat ein Einsehen und beantwortet uns diese Frage im Abschluss ihrer Trilogie. Dafür bleiben andere Fragen offen…
Das Cover passt sehr gut in die Reihe und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Es gefällt mir von den drei Covern von der Farbgebung her am besten. Der Klappentext verspricht wieder einmal Spannung. Dabei geht es nicht nur um die Entführung von Marlein und Ursel, sondern leider sind auch wieder Tote und Schwerverletzte im Roman zu beklagen. Ein dramatischer Showdown beginnt.
Zu Aleydis und Vincent habe ich schon in den vergangenen beiden Bänden sehr viel gesagt. Sie sind auch in diesem Buch die Hauptfiguren, werden doch aus ihrer Sicht die Ereignisse erzählt. Insgesamt ist der Roman ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“. Wenn man Aleydis Haus betritt, hat man das Gefühl in eine gewohnte Umgebung zu kommen mit dem Gesinde und den Wachmännern, sowie allen die zum Hausstand gehören. Was mr besonders gut gefallen hat, dass Aleydis nicht in ihrer Sturheit verharrt, sondern sich vor allen Dingen innerlich bewegt und somit einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung macht.
Bitte seht es mir nach, dass ich nicht mehr ins Detail gehen möchte, denn ich möchte euch nicht die Spannung nehmen und versehentlich etwas verraten.
Der Roman wird bis auf den Prolog chronologisch stringent erzählt. Sowohl Zeitsprünge als auch Zeitdehnungen und Zeitraffungen sind Mittel, der sich die Autorin bedient, um die Spannung in dem Roman hochzuhalten. Das Vorwissen aus den ersten beiden Teilen ist sehr von Vorteil, so dass ich unbedingt empfehle diese Bücher zuerst zu lesen. Insgesamt mutet der gesamte Roman wie eine Schnitzeljagd an. Leider bleibt eine große Frage am Ende ungeklärt, dies bleibt laut Nachwort das Geheimnis der Autorin.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Dialoge und Beschreibungen stehen in einem guten Verhältnis und halten so die Geschichte lebendig. Besonders schön und authentisch finde ich die Passagen in der Kölner Mundart.
Ein sehr würdiger Abschluss der Trilogie um die Lobarden-Witwe Aleydis de Bruinker. Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Für Fans von Andrea Schacht, deren Bücher auch in Köln spielen, ist diese Reihe ein Muss, aber auch für alle die eine Liebe zur Domstadt pflegen. Die Romane sind für jedes Alter (ab 16 Jahre) und Geschlecht geeignet.
Ich nehme traurig Abschied von Aleydis und Vincent und wünsche ihnen nur das Beste!

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Veröffentlicht am 21.03.2021

Charlotte und Tom II

Das Geheimnis der Themse
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Seit Jahren bin ich Fan von Susanne Goga, ich habe all ihre Bücher gelesen, bisher hat sie mich noch nicht enttäuscht, so auch diesmal nicht. Beste Unterhaltung im viktorianischen London!

Das Cover ist ...

Seit Jahren bin ich Fan von Susanne Goga, ich habe all ihre Bücher gelesen, bisher hat sie mich noch nicht enttäuscht, so auch diesmal nicht. Beste Unterhaltung im viktorianischen London!

Das Cover ist sehr stilvoll gestaltet und gibt einen wunderbaren Einblick in den Haupthandlungsort: London. Wir sehen die Themse mit der Westminster Bridge und dem Big Ben im Hintergrund, an der Promenade steht eine Frau, welche dem Betrachter den Rücken zuwendet. Der Klappentext verrät dem Leser, dass die Geschichte 1894 beginnt und das zwei Jahre nach der Hochzeit von Charlotte und Tom vergangen sind. Tom und Charlotte kennen die Leser von Susanne Goga bereits aus dem Buch „Der verbotene Fluss“. Bereits damals hatte ich beide Figuren sehr liebgewonnen und wollte nun natürlich wissen, wie es den beiden in der Zwischenzeit ergangen ist und welches Abenteuer sie diesmal erwartet.

In „Das Geheimnis der Themse“ geht es um London, ein spannendes Buchprojekt, um Geheimbünde und Magie, um das alte Ägypten und um ungewollte Kinderlosigkeit. Neben Charlotte und Tom gibt es eine dritte Hauptfigur, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, den kleinen Alfie. Alfie ist Strandsucher und sucht an der Themse nach Strandgut, welches angespült worden ist. Er haust in einer kleinen Hütte unter den ärmlichsten Bedingungen.

Der Roman wird chronologisch erzählt, es gibt einen Prolog und einen Epilog. Der Schreibstil von Susanne Goga ist wie gewohnt mitreißend und einnehmend. Man taucht bereits nach wenigen Seiten tief in das Geschehen ein. Die vielen Dialoge und Beschreibungen wechseln sich ab und ein hoher Lesefluss entsteht. Zudem wird der Roman aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Figuren bekommt.

Auch in diesem Roman ist der Anteil der magischen bzw. mystischen Elemente recht hoch. Für mich blieb leider bis zum Schluss das Motiv nicht vollkommen klar, welches der Geheimbund der Töchter der Isis ausübt. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt. Aber vielleicht bin ich auch zu rational und wissenschaftlich, dass ich für Magie, Geheimbünde, Rituale oder ähnliches nicht empfänglich bin.

Nichts destotrotz hat der Roman mich bis zur letzten Seite gefesselt und ich konnte das Buch zum Schluss kaum aus der Hand legen. Man taucht in eine Geschichte ein, die eine Mischung aus historischem mit mystischen Elementen bespickten Spannungsroman ist.

Am Ende des Romans gibt die Autorin ihre Quellen an, ebenso findet sich in der Innenklappe eine alte Karte von London mit der Themse als Mittelpunkt.

Den Roman kann ich vor allen Dingen London-Liebhaber empfehlen, aber natürlich auch allen die gerne einen spannenden historischen Roman lesen möchten.

Charlotte und Tom auf einer mystischen und spannenden Reise durch London am Ende des 19. Jahrhunderts. Klare Leseempfehlung

9/10 P.

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Veröffentlicht am 16.03.2021

Die Bremer "Zeit"

Das Erbe der Altendiecks
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Mit dem Roman „Das Erbe der Altendiecks“ ist dem Autor ein herausragender historischer Roman gelungen, welcher mir über viele Stunden sehr viel Freude bereitet hat. Das Cover zeigt sich in einer Mischung ...

Mit dem Roman „Das Erbe der Altendiecks“ ist dem Autor ein herausragender historischer Roman gelungen, welcher mir über viele Stunden sehr viel Freude bereitet hat. Das Cover zeigt sich in einer Mischung aus Farbe und schwarz-weiß und zeigt den Marktplatz von Bremen in der Zeit von ca. 1864 bis 1893. Der Klappentext gibt wesentliche Anhaltspunkte der Handlung an und vermag dem Leser die Geschichte „schmackhaft“ zu machen. Als wesentlicher Hauptprotagonist tritt dabei die Uhrmacher Tochter Gesche Altendieck in Erscheinung. Sie gibt dem Roman den „roten Faden“ einer Entwicklung von einer mit unbändigem Willen ausgestatteten Tochter eines Bremer Uhrmachers hin zu einer „Familienpatriarchin“, welche auch in späteren Jahren noch ihr Lebenswerk stets zu „verteidigen“ weiß, ohne dabei den Sinn für die „Sache“ aus den Augen zu verlieren. Sie überzeugt mit ihrem Willen, ihrer persönlichen Stärke und der Leidenschaft zur Uhrmacherei, ihrer eigentlich größten Liebe. Sie steht für das Sinnbild einer Dynastie die trotz Schicksals- und Rückschlägen die stürmischsten Zeiten zu überstehen. Als erwähnenswerte bedeutsame Nebenfiguren treten Gesches Großvater Nicolaus, ihr Vater Johann Christian, ihr Bruder Friedrich, ihr Ehemann Andreas Niehus sowie ihr Sohn Nicolaus Niehus in Erscheinung. Nicolaus Niehus spielt dabei in der späteren Entwicklung des Romans eine entscheidende Rolle. Er schafft es bestimmte nicht mehr für möglich gehaltene „Grunddogmen“ der Familiendynastie zu überwinden und die Uhrmacherfamilie in die nächste Generation mit neuen Herausforderungen zu führen. Dabei muss er einige Hindernisse überwinden.
Die Spannung der Erzählung lebt von den dramatischen politischen Umständen in Bremen sowie von der teilweisen unbarmherzigen Uhrmacherkonkurrenz untereinander. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und zeitlich aufeinanderfolgend. Der Roman spielt in einer Zeitepoche von 1766 bis 1833 und ist in vier Abschnitte aufgegliedert. Sehr hilfreich ist dabei, dass vor Beginn jedes Abschnittes der handelnde Familienstammbaum der Protagonisten aufgezeichnet ist. Des Weiteren glänzt der Roman mit einem Glossar historischer Personen, einem Verzeichnis über die Begriffe der Uhrmacherkunst sowie einem allgemeinen Verzeichnis historisch verwendeter Begriffe aus der damaligen Zeit. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, historisch bewandert und mit einer sehr detailtreuen bildhaften Sprache versehen. Eine Besonderheit der Erzählung ist die enge Verbindung der „Uhrmachergeschichte“ mit der historischen Entwicklung der Stadt Bremen aus dieser Zeit. Man hat als Leser oft den Eindruck die Hauptprotagonistin Gesche symbolisiert die Stadt Bremen und verleiht dem ganzen einen historisch sehr tiefgründigen, mitreißenden und fleißigen Kern. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen aller Altersgruppen in Betracht. Das Fazit des Romans ist durch und durch positiv. Neben den schönen bildhaften Darstellungen über das mittelalterliche Bremen haben mich die Detailtreue der Uhrherstellung fasziniert. Der Autor hat sehr viel Arbeit in die Recherche über das Uhrmachen der damaligen Zeit gesteckt. Dies hat sich mehr als gelohnt, da der Leser so sehr detailgenau und wissenserweiternd in das Uhrmacherhandwerk hineintauchen kann. Des Weiteren wird der Leser auf eine historische Reise genommen in eine Zeit, in der große Veränderungen ihren Lauf genommen haben. Ich hoffe in Zukunft noch weitere historische Romane von Hendrik Lambertus lesen zu dürfen.

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