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Veröffentlicht am 26.03.2021

Wann wird's mal wieder richtig Sommer?

Der große Sommer
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Inhalt:

Die Sommerferien stehen kurz bevor und alle freuen sich auf den Urlaub mit ihren Eltern. Nur Frieder guckt in die Röhre, denn mit einer 5 in Latein und in Mathe muss er zur Nachprüfung. Nicht ...

Inhalt:

Die Sommerferien stehen kurz bevor und alle freuen sich auf den Urlaub mit ihren Eltern. Nur Frieder guckt in die Röhre, denn mit einer 5 in Latein und in Mathe muss er zur Nachprüfung. Nicht nur das, sein Großvater hat ihn zum Lernen zu sich bestellt, sodass der Familienurlaub für Frieder ausfällt.

Das können ja tolle Sommerferien werden, denkt sich Frieder. Doch so schlimm scheint.es vielleicht doch nicht. Als Frieder im Freibad Beate trifft, ist es quasi Liebe auf den ersten Blick. Zumindest von seiner Seite. Ob er sie wohl je wieder finden wird und mehr Zeit mit ihr verbringen kann?

Und bald kommen ja Alma, seine Lieblingsschwester, und sein bester Freund Johann auch wieder nach Hause.



Meinung:

Wow, das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Obwohl das Buch aus Frieders Sich, einem Teenager, geschrieben wurde, konnte ich als Leser total mitfühlen und habe das Lesen sehr genossen. Mir hat der Schreibstil wirklich ausgezeichnet gefallen, er hatte so etwas Ruhiges und Angenehmes an sich. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen, weil es einfach so schön war.

Das Buch macht total Lust aus Sommer und lässt einen an seine eigenen Sommer in Jugendzeiten nachdenken (ich bin erst 26, aber ich rede, als wäre ich schon über 60 🙈).

Mir haben die Charaktere richtig gut gefallen. Frieder, Alma, Beate und auch Johann sind besondere Kinder. Auch der Großvater und die Oma sind sehr interessante Figuren, über die man gerne mehr erfahren möchte.

Doch das Geschehen plätschert nicht nur so vor sich hin, es geschieht etwas Unvorhergesehenes, etwas, das die Freundschaft zwischen den vieren ziemlich auf die Probe stellt und etwas, dass zeigt, dass man nicht immer klein bleibt, sondern schneller erwachsen wird als man denkt.

Ich bin begeistert von dem Buch und kann es nur jedem empfehlen!

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Veröffentlicht am 17.03.2021

Die wilde Jagd beginnt - nur, wer jagt wen?

Die Einherjer
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Inhalt:
Asgrum Krummfinger und seine Tochter Branda Federklang sind immer noch voneinander getrennt. Asgrim gibt sein Bestes, um seine Heimat zu einen und gegen die Dei Consentes anzugehen. Sein Ziel ist ...

Inhalt:
Asgrum Krummfinger und seine Tochter Branda Federklang sind immer noch voneinander getrennt. Asgrim gibt sein Bestes, um seine Heimat zu einen und gegen die Dei Consentes anzugehen. Sein Ziel ist es Asgard, das vergessene Reich der Götter, wiederaufzubauen. Doch ohne die Hilfe von Wieland dem Schmied, wird ihm das niemals gelingen. Branda ist nun die Göttin Diana und damit ein Mitglied der Dei Consentes. Asgrim hat von der Göttin Tellun sein und Brandas Schicksal erfahren und das möchte er vermeiden, koste es, was es wolle. Doch scheint sein Vorhaben nicht so einfach und er muss Opfer bringen. Branda begibt sich auf den Weg in den Orcus, der Ort, an dem sie ihre Mutter, Yrsa, zu finden erhofft. Dort erfährt sie einige Geheimnisse, die sie zornerfüllt zurück- und zu Aktionen verleiten lassen, die das Schicksal und Leben vieler Menschen verändern wird. Darunter auch Asgrims Leben, der es mit Mühe und Not geschafft hat, ein paar Menschen unter sich zu vereinen um gegen das von den Dei Consentes auferlegte Schicksal anzukämpfen. Was er nicht weiß, die schlimmste Prüfung steht ihm noch bevor, denn Branda gehört nun den Gegnern an.



Meinung:
Die Geschichte ist so toll!! Ich liebe Asgrim einfach!! Wie er immer mit seinem Schicksal hadert und sich nicht als Held sieht und dann aber einfach DIE Verkörperung eines Helden ist. Ich habe schon öfter geschrieben, dass Asgrim wächst und über sich hinaus wächst. Und auch hier ist es wieder einmal der Fall. Asgrim ist immer für eine Überraschung und auch für eine Weisheit gut. Auch wenn er sich nicht als Helden sieht, meiner ist er auf jeden Fall.

Auch wenn Asgrim derb und offen spricht, finde ich das, was er sagt, zutreffend und aufrichtig. Das ist genau die richtige Mischung, er trifft den Ton (naja, in einem Vorstellungsgespräch sollte er nicht so reden, aber wir wollen ja mal nicht so kleinlich sein).

"Ich bin die Stimme des Nordens." Und dann begann die Veränderung.

Ich habe mich soooooooooooo gefreut, dass ein alter Freund zum Ende hin wieder auftaucht, jippieh!! Mehr will ich dazu nicht verraten.

Es gibt ruhige Momente, aber auch wieder einige Kämpfe, die einfach nur toll beschrieben sind. Man kann sie sich echt lebhaft vorstellen und befindet sich mitten im Geschehen. Der Schreibstil ist klasse!

Es bleibt auf jeden Fall spannend, die das große Aufeinandertreffen, also die große Schlacht, zwischen Asgrim und Jupiter steht noch bevor und ich denke, dass da noch einiges auf uns zukommen wird. Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf.

,,Wenn man sich auf eines verlassen konnte, dann, dass ich in jeden Mist hineingeriet, so tief er auch sein mochte."

Wie auch in den anderen Büchern, gibt es einen regelmäßigen Perspektivwechsel zwischen Asgrims (der aus der Ich-Perspektive erzählt) und Branda (die aus der sie-Perspekive erzählt wird). Beide Stränge sind spannend und man möchte bei beiden wissen, wie es weitergeht. Ich weiß nie, ob ich diesen Wechsel super oder zu Heulen finde, weil es davor gerade so spannend war! Aber ich will ja auch wissen, wie es weitergeht!

Zu Branda: Ach man, in den vorherigen Bänden war ich immer so unschlüssig, was ich von ihr halten und über sie denken soll. Am Anfang ging es mir hier auch noch so, aber zum Schluss wurde sie echt doof. Manche ihrer Aktionen kann ich echt nicht nachvollziehen, aber ich meine, sie ist ja nun einmal erst 14 Winter alt, da kann ich wohl kaum rationales Denken und komplett durchdachte Dinge von ihr erwarten. Nichtsdestotrotz finde ich die Geschichte rund um Branda super ereignisreich und spannend zu lesen. Nur Branda nervt halt manchmal :D



Fazit:
Wann geht es endlich weiter?!???!??!?!!?!?!!?? LESEN!!!!! Glasklare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 08.03.2021

Schlägst du mich, schlag ich dich

Schlagfertig
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Nein, so wie in der Überschrift sollte es natürlich nicht geschehen. Für mich hieß Schlagfertigkeit vorher, dass man auf einen blöden Spruch, Kommentar oder Aussage eine passende Antwort bereit hat und ...

Nein, so wie in der Überschrift sollte es natürlich nicht geschehen. Für mich hieß Schlagfertigkeit vorher, dass man auf einen blöden Spruch, Kommentar oder Aussage eine passende Antwort bereit hat und zwar so eine, dass das Gegenüber am besten nichts mehr darauf erwidern kann. Nach dem Lesen des Buches ist mir klargeworden, dass Schlagfertigkeit weit mehr bedeutet als immer einen Konter auf den Lippen zu haben. Schlagfertigsein heißt auch, dass man mit Provokationen, Angriffen und Übergriffen geschickt umgeht, dass man danach nicht das Gefühl hat: ,,Hätte ich mal lieber das und das gesagt!" und sich maßlos ärgert. Und genau solche Tipps, wie man solche Gespräche so gestaltet, dass man danach nicht unzufrieden zurückbleibt und sich tagelang noch darüber ärgert, findet man in diesem Buch.

Das Buch beginnt mit einer Anekdote des Autors Michail Traindt, mit einem Schlüsselerlebnis aus seinem Leben. Ich denke, dass viele Menschen ein ähnliches Schlüsselerlebnis aus ihrem Leben kennen und sich dort wiederfinden. Doch nicht nur am Anfang, über das gesamte Buch hinweg fließen immer mal wieder persönliche Geschichten des Autors ein, was mir sehr gut gefallen hat, da man so viel näher am Buch dran ist. Ich konnte mich in einigen Situationen und Beschreibungen wiederfinden und weiß nun besser, wie man sich da heil hinausmanövriert.


Das Buch ist gespickt mit Theorie- und Praxisanteilen. Außerdem gibt es Reflexionsseiten mit konkreten Übungen zum selber Durchführen und eben Reflektieren.

Zum Schluss gibt es KONKRETE Beispiele, wie man auf unterschiedliche Aussagen/Provokationen reagieren kann und heil aus der Situation herauskommt ohne am Ende als Loser dazustehen. Ich persönlich finde die Tipps sehr gut und habe mir auch einige herausgeschrieben, die ich selber beim nächsten mal anwenden möchte.

Das Buch ist handlungsorientiert geschrieben, damit man als Leser auch wirklich etwas lernen kann. Manche Themen sind nicht einfach, so fand ich es schwierig, über meine Glaubenssätze nachzudenken bzw. diese konkret zu definieren. Die Übung hat aber echt viel gebracht, weil man so sehr viel über sich selbst lernt und auch mit etwas anderen Augen auf sich blickt.



Fazit:

Ich finde, dass es ein tolles Buch ist, aus dem man sehr viel mitnehmen und lernen kann und ich habe das Gefühl, dass ich viel besser auf ein zukünftiges schwieriges Gespräch vorbereitet bin und sehe dem viel entspannter entgegen. Ich empfehle dieses Buch allen, die sich in Situationen sprachlos fühlen oder einfach nach ein bisschen Input suchen, wie man Gespräche souveräner meistern kann, ohne dass es in eine Wortschlacht endet.

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Veröffentlicht am 05.03.2021

Ich glaube, ich bin meschugge

Sie müssen da nicht allein durch!
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Da ich Lehrerin bin und ich mit sehr vielen - jungen - Menschen zu tun habe, die alle das eine oder andere Paket mit sich herumschleppen, dachte ich mir, dass ich bestimmt das eine oder andere aus diesem ...

Da ich Lehrerin bin und ich mit sehr vielen - jungen - Menschen zu tun habe, die alle das eine oder andere Paket mit sich herumschleppen, dachte ich mir, dass ich bestimmt das eine oder andere aus diesem Buch.lernen kann. Und ja, ich denke, dass ich wirklich ein paar Tipps und Tricks mitgenommen habe, die ich in der Schule tatsächlich anwenden kann. Psychologie habe ich nämlich leider nicht studiert, wobei das manchmal definitiv sehr hilfreich wäre in meinem Job.

Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die thematisch zusammenhängen und verschiedene Geschichten beinhalten, die alle zu dem Oberthema passen. Jedes Kapitel fängt mit einer kurzen theoretischen Einleitung an, was mir sehr gut gefallen hat, da man einiges lernen kann und auch weiß, was auf einen zukommt. Es gibt einen sehr schönen roten Faden im Buch, was ich mag.

Manche Geschichten sind echt krass und haben mich ziemlich nachdenklich zurückgelassen. Manche Schicksale taten mir sehr leid, manchmal musste ich wahnsinnig lachen. Es gibt von allem etwas und man wird durch das komplette Buch hinweg gut unterhalten. Und dabei darf man nicht vergessen, dass es sich dabei um echte Fälle und Geschichten handelt, das ist manchmal kaum vorstellbar.

Ich empfand die Länge der Geschichten als sehr stimmig und auch, dass nicht alle Fälle gut enden oder den Therapeuten zufrieden zurückgelassen haben. Das wäre wohl zu utopisch.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist der Schreibstil des Buches. Es lässt sich sehr leicht lesen, obwohl es manchmal natürlich harter Tobak ist. Teilweise sind die Geschichten wirklich witzig und locker geschrieben. Es herrscht große Abwechslung.



Fazit:

Wahnsinnig interessante Geschichten und ein sehr spannender und auch anstrengender, fordernder und nicht leichter Beruf. Es gibt wirklich lesenswerte Einblicke und man kann durchaus das eine oder andere noch lernen.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ganz tolle Geschichte

Once Upon a Broken Heart
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Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, was ich auch sehr empfehlen kann.
Der Anfang war etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach gut 40-50 Seiten war ich voll drin und habe die Geschichte bis zum Schluss ...

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, was ich auch sehr empfehlen kann.
Der Anfang war etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach gut 40-50 Seiten war ich voll drin und habe die Geschichte bis zum Schluss geliebt. Die Charaktere sind toll, ganz verschiedene Figuren, die ich alle ins Herz geschlossen habe. Die Geschichte ist abwechslungsreich, spannend, witzig, turbulent, es herrscht Gefühlschaos. Glasklare Empfehlung!

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