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Veröffentlicht am 19.03.2021

Zu langatmig

Der Hypnotiseur
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"Wie Feuer. Genau wie Feuer." So lauten die ersten Worte des Jungen unter Hypnose. Sie öffnen die Tür zu einem Alptraum....

Bei dem Buch "Der Hypnotiseur" handelt es sich um den ersten Fall des ermittelnden ...

"Wie Feuer. Genau wie Feuer." So lauten die ersten Worte des Jungen unter Hypnose. Sie öffnen die Tür zu einem Alptraum....

Bei dem Buch "Der Hypnotiseur" handelt es sich um den ersten Fall des ermittelnden Kommissar Joona Linna, des Autorenduos Alexandra und Alexander Ahndoril, die unter dem Pseudonym Lars Kepler schreiben.

Es geht um Erik Maria Bark, einem Arzt aus Stockholm, der früher mit Hypnose Therapien bei Patienten durchgeführt hat. Bark wird zu einem Mordfall hinzugezogen, um den Schwerverletzten zu hypnotisieren damit die Polizei Angaben zum Täter in Erfahrung bringen kann. Dies bringt allerdings schreckliche Erkenntnisse zum Vorschein.

Meine Meinung: Die Idee zum Buch war unglaublich interessant und spannend. Ich liebe Bücher, die eine individuelle Idee und gerade nicht das gleiche, bekannte Schema haben. Dies hat mir bei diesem Buch sehr gefallen.
Allerdings war die Umsetzung nach meiner Ansicht nicht überzeugend. Die tatsächliche Geschichte, nämlich der grausame Mordfall rückt bei dem Buch völlig in den Hintergrund. Vielmehr werden noch mehrere andere Schauplätze eröffnet, sodass sich das Buch über Seiten hingezogen hat. Alles war sehr langatmig und extrem detailliert beschrieben. Ich hätte mir dies allerdings deutlich kürzer gewünscht und auf einige Ideen hätte man verzichten können.

Leider haben mir auch die Charaktere des Buches nicht wirklich gefallen. Vor allem die Frau des Hypnotiseurs Simone war extrem nervig. Dennoch fand ich den Schreibstil der Autoren gut. Die Beschreibungen der einzelnen Personen war bildlich und alles gut vorstellbar.

Am wenigsten konnte ich den Schluss des Buches nachvollziehen. Alles was vorher so dahindümpelte, wurde am Schluß actionreich und völlig überzogen und unrealistisch dargestellt.

Insgesamt daher ein Buch, dass ich nur bedingt weiterempfehlen kann. Von mir daher 2,5/5⭐.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2021

Total enttäuscht

House of Scarlett
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Bei "House of Scarlett" handelt es sich um den 2. Band der Legend Trilogie von Meghan March aus dem Lyx Verlag.

Es geht um die Fortführung der ungewöhnlichen Liebesgeschichte zwischen der reichen jungen ...

Bei "House of Scarlett" handelt es sich um den 2. Band der Legend Trilogie von Meghan March aus dem Lyx Verlag.

Es geht um die Fortführung der ungewöhnlichen Liebesgeschichte zwischen der reichen jungen Frau Scarlett Priest und dem Inhaber eines Nachtclubs der kurz vor dem aus steht, Gabriel Legend....

Ich war sehr gespannt auf Band 2 der Trilogie, da mich der 1. Band schon nicht richtig überzeugen konnte. Da das Buch allerdings zum Ende hin besser wurde, wollte ich gerne Band 2 noch eine Chance geben. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich auch durch diesen Teil gequält habe. Zwar ist der Schreibstil von Meghan March flüssig, aber die Hauptcharaktere konnten mich wirklich überhaupt nicht überzeugen. Es wirkt alles sehr aufgesetzt und unwirklich. Auch konnte ich keine Gefühle oder Tiefgang feststellen. Vor allem die Dialoge zwischen den Protagonisten sind derart gekünzelt und nichtssagend, dass ich den Öfteren den Kopf geschüttelt habe.

Aber auch die Story dümpelt nur so vor sich hin. Lediglich zum Ende wird es mal wieder spannend, was den Leser dazu bewegen soll, den 3. Band der Trilogie auch noch zu kaufen. Für mich endet die Trilogie allerdings nach dem 2. Band. Von mir daher keine Leseempfehlung und 2/5 Sternen.

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