FAZIT:
Meiner Meinung nach hätte man die Hälfte des Buches getrost weglassen können. Alles wiederholt sich doppelt und dreifach, die Handlungen sind einfach nur unlogisch und nicht nachvollziehbar. Süße ...
FAZIT:
Meiner Meinung nach hätte man die Hälfte des Buches getrost weglassen können. Alles wiederholt sich doppelt und dreifach, die Handlungen sind einfach nur unlogisch und nicht nachvollziehbar. Süße Liebesgeschichte zwischen Jugendlichen? Fehlanzeige. Von Romantik und Herzklopfen fehlt jede Spur, da Ella und Sam mehr Wert darauf legen sich zu vergnügen. Das Potenzial war mit Sicherheit vorhanden, an der Umsetzung hat es aber stark gemangelt, weshalb ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen kann.
MEINE MEINUNG:
Liest man den Klappentext, stellt man sich auf eine romantische, verbotene Liebesgeschichte ein, die Hindernisse für die Liebenden bereithält, die sie gemeinsam überwinden müssen. Nachdem ...
MEINE MEINUNG:
Liest man den Klappentext, stellt man sich auf eine romantische, verbotene Liebesgeschichte ein, die Hindernisse für die Liebenden bereithält, die sie gemeinsam überwinden müssen. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, muss ich mich doch sehr fragen, wo denn die versprochene Liebesgeschichte abgeblieben ist. So schön die Autorin auch schreibt, irgendwie hatte ich das Gefühl, kein bisschen vom Fleck zu kommen. Ettore und Claire, unsere beiden Protagonisten, lernen sich recht spät kennen, die Handlung ist zu diesem Zeitpunkt bereits fortgeschritten – oder auch nicht. Es passiert wie gesagt nicht viel. Nach dem Kennenlernen, fallen sie gefühlt direkt übereinander her und lieben sich, oder eben doch nicht. Das wird alles nie so ganz klar, für mich ist diese ganze Beziehung (oder was auch immer) ein Rätsel geblieben, alles war so unglaublich schwammig und für mich nicht nachvollziehbar. Schade, denn genug Seiten wären ja durchaus vorhanden gewesen. Die wurden allerdings eher für ausgiebige Beschreibungen genutzt, was an sich nicht verkehrt ist, denn die Autorin schafft es perfekt, die Umgebung, Zustände und Gegebenheiten dieser Zeit abzubilden und mir ein deutliches Bild vor Augen zu liefern. Es wirkt zwar einerseits alles sehr authentisch, leider blieben die Charaktere auf Distanz, was für mich immer ein großes Manko darstellt. Super Atmosphäre, alles schön und gut, die Stimmung passt… aber wo bleibt die eigentliche Handlung? Und meine Charaktere, mit denen ich doch mitfiebern will?
Ich konnte tatsächlich nicht so ganz nachvollziehen, welche Geschichte die Autorin eigentlich erzählen will. Anfangs passiert fast nichts und ab einem gewissen Zeitpunkt überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Ich hatte oftmals das Gefühl, die Autorin wisse selbst nicht so genau, wohin sie mit ihrer Geschichte eigentlich gehen wollte. Ich will nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern, denn mit Sicherheit gibt es auch Leser, die diese Geschichte absolut super fanden, aber ich konnte nicht so recht einordnen, soll das ein Krimi sein, eine Liebesgeschichte, ein Familiendrama? Nichts Halbes und nichts Ganzes scheinbar. Von allem war etwas dabei, aber nichts so wirklich überzeugend. Vor allem die versprochene Liebesgeschichte ließ, wie bereits erwähnt, zu wünschen übrig. Man spürte kein Feuer, keine Anziehung, keine Leidenschaft. Nicht einmal ein plausibler, praktischer Grund wurde geliefert, weshalb Claire und Ettore so etwas wie Liebespartner sein sollten. Im Vordergrund stehen tatsächlich die Spannungen zwischen den Armen und den Reichen, somit rückt der eigentliche Fokus sehr stark in den Hintergrund.
Das Ende konnte mich zu guter Letzt dann doch noch überraschen, war jetzt aber nicht so besonders, dass es wieder gut machen könnte, wieviel Zeit ich durch die Lektüre, der doch sehr langwierigen Passagen vorher verloren habe.
FAZIT:
Leider kann ich für dieses Buch keine Empfehlung aussprechen. Dennoch kann ich die Autorin mit ehrlicher Überzeugung empfehlen, ihr Schreibstil war wirklich wahnsinnig schön, detailliert und eindrucksvoll. Ich konnte mir alles perfekt vorstellen. Leider hat mich die Handlung nicht abholen können, genauso wenig wie die Charaktere. Die erwartete Liebesgeschichte wurde meiner Meinung nach nicht geliefert.
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich am besten anfange. Das gute an Arno Strobels Büchern ist ja der flüssige und sehr einfach gehaltene Schreibstil. Man kommt gut durch und das war hier auch bitter ...
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich am besten anfange. Das gute an Arno Strobels Büchern ist ja der flüssige und sehr einfach gehaltene Schreibstil. Man kommt gut durch und das war hier auch bitter nötig, damit ich dran bleibe. Gestartet hat es für mich eigentlich super, wir bekommen eine kleine Einführung ins Geschehen und dann geht’s auch schon thrillig los. Es wird gruselig, Gänsehaut-Faktor in den ersten Kapiteln garantiert. Ja und dann? Dann sind wir aber irgendwo völlig falsch abgebogen.
Das Buch hat nicht viele Seiten, aber alles wiederholt sich gefühlt ständig und ich hatte den Eindruck, wir kommen nicht vom Fleck. Es wird viel spaziert, viel geschimpft, viel darüber geredet, was man jetzt tun sollte, ohne es zu tun. Die Luft war relativ schnell raus und die Handlung eigentlich nicht existent. Bis dann etwas passiert, was eigentlich wirklich heftig hätte sein können, wäre es nicht auf zwei Seiten erzählt gewesen. Der Protagonist verhält sich für mich danach völlig unrealistisch, ich dachte mir die ganze Zeit Dinge wie: „Come on, als ob du jetzt in Ruhe duschen gehst“ und konnte die ganze Handlung irgendwie nicht ernst nehmen. Hinzu kommt noch, dass die Polizei dargestellt wird, wie der letzte Clownsverein. Der Serienmörder hat schon drölf Menschen gekillt, aber wir haben grade keine Kapazitäten, um ne Nachtwache bereitzustellen, soooorry. Als ob? Puh. Ja und dann kam die Auflösung und die war soooo verdammt random. 😂 Als hätte der Autor einfach keine Lust mehr gehabt, sich was spannendes zu überlegen. Ich fands irgendwie lieblos, die komplette Auflösung in 20 Seiten zu packen und als ich gelesen habe, was der Auslöser für all die Geschehnisse war… 🤦🏻♀️🤯
Nenenene, also ihr merkt, das war nix. Aber Geschmäcker sind verschieden und ihr dürft das Buch auch gerne mögen, aber ich kanns wirklich wirklich nicht empfehlen. Tschuldigung. 🥹 1,5⭐️
Was ich dem Buch zugute halten muss - man ist nur so durch die Seiten geflogen und ja, ich muss auch zugeben, ich musste ständig wissen, wie es denn jetzt weitergeht. Am Anfang war ich auch extrem gefesselt ...
Was ich dem Buch zugute halten muss - man ist nur so durch die Seiten geflogen und ja, ich muss auch zugeben, ich musste ständig wissen, wie es denn jetzt weitergeht. Am Anfang war ich auch extrem gefesselt und dachte WOW, was für eine krasse Sogwirkung. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, da kann ja am Ende gar nichts Vernünftiges bei rum kommen. Und genau so kam es. 😂 Es wurden ständig weitere Puzzleteile hineingeworfen, die nicht so recht zueinander passen wollten. Am Ende haben sie zwar einigermaßen gepasst (mehr schlecht als recht, aber ok), aber ich fand das so konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Für mich völlig absurd, unrealistisch und unglaubwürdig, was sich hier scheinbar alles zugetragen haben soll. Ich konnte das leider überhaupt nicht ernst nehmen und bei dem ersten „krassen“ Plottwist dachte ich mir nur COME ON, WIE SOLL DAS BITTE FUNKTIONIEREN. 😂 Nöööööö, danke. Den zweiten Plottwist hatte ich ja auf Seite 3 gefühlt schon erschnüffelt. Das Ganze wurde dann auch noch in so einem furchtbar nüchternen Schreibstil erzählt, dass ich da auch gar keine Chance hatte, mich zu fürchten, zu gruseln oder was man sonst so macht, mit so nem Thriller, wenn zB mal ne Leiche auftaucht. Hier war sie halt dann irgendwie mal da und ich dachte mir, joa schade, dumm gelaufen.
Ihr merkt, leider gar nicht meins. 🥹 1,5 ⭐️ Ich kanns leider nicht empfehlen.