Basti und Lisa wohnen beide in Blumenstadt und wünschen sich so sehr ein Haustier. Die Eltern sind aber vielbeschäftigt und wollen eigentlich keine Verantwortung für ein Tier übernehmen. Doch dann geht ...
Basti und Lisa wohnen beide in Blumenstadt und wünschen sich so sehr ein Haustier. Die Eltern sind aber vielbeschäftigt und wollen eigentlich keine Verantwortung für ein Tier übernehmen. Doch dann geht der Wunsch auf die ein oder andere Art und Weise in Erfüllung- aber eben mit amüsanten Nebenwirkungen. Ein schönes Erstleserbuch über die Verantwortung, die man übernehmen muss, wenn man ein Tier bekommt, pflegt oder aufnimmt. Es wird jedem Kind klar, dass nicht alles immer nur rosig ist. Auch Tier haben ihre Eigenheiten mit denen man leben lernen muss.
Die Geschichte ist in 4 Kapitel eingeteilt, die jeweils für ein besonderes Tier steht. Am Ende des Kapitels finden wir einen Steckbrief für dieses. Hier wird gleich noch etwas gelernt. Besonders Schmunzeln musste ich über die Darstellung der Eltern und der Kinder... man erkennt sich und seine Familienmitglieder in der einen oder anderen Situation einfach wieder. Und wie es der Zufall so will, hatten wir in meiner Kindheit auch einen Fox Terrier.
"Enriettas Vermächtnis" von Syliva Madsack entführt uns direkt nach Zürich. Hier war die Wahlheimat der argentinischen Schriftstellerin Enrietta. Nach ihrem Ableben werden sowohl Emilio wie auch Jana von ...
"Enriettas Vermächtnis" von Syliva Madsack entführt uns direkt nach Zürich. Hier war die Wahlheimat der argentinischen Schriftstellerin Enrietta. Nach ihrem Ableben werden sowohl Emilio wie auch Jana von einem schweizer Advokaten eingeladen, um Enriettas letzten Willen zu klären. Doch was hat der angesehene plastische Chirurg mit der Schriftstellerin Enrietta gemeinsam? Beide stammen aus Argentinien, aber sonst ist dem Advokaten nichts bekannt. Anders verhält es sich mit der ehemaligen Schauspielerin Jana, die eine Art Ziehtochter der Verstorbenen war und bereits lange vor ihrem Tod mit dem Anwalt bekannt gemacht wurde. Die ersten Fragmente aus Enriettas Vergangangeheit werden zusammengesetzt, als plötzlich ihr leiblicher Sohn auftaucht und die Situation fast eskalieren lässt, denn eines ist gewiss, von diesem Sohn ahnte keiner etwas- oder doch?
Das Buch liest sich flüssig und leicht. Der Schreibstil ist angenehm und es wird eine konstante Spannung aufgebaut. Das Thema- die Vergänglichkeit der Dinge, die Tatsache, dass auch jemand mit unbescholtenem Ruf eine Vergangenheit hat und die Wichtigkeit von Freunden und Familie für die Entwicklung eines Menschen. Und auch wenn das Buch an einer Stelle ein wenig an eine Soap-Opera erinnert hat, ist die Qualität der Beschreibungen und das Niveau höher angesiedelt.
Optisch ein liebevoll gestaltetes Buch mit vielen kleinen Details, die man erst später verstehen wird. Die Kapitel sind sehr übersichtlich aufgeteilt und immer von einem geteilten Herzanhänger eröffnet. ...
Optisch ein liebevoll gestaltetes Buch mit vielen kleinen Details, die man erst später verstehen wird. Die Kapitel sind sehr übersichtlich aufgeteilt und immer von einem geteilten Herzanhänger eröffnet. Was hat es mit diesem Anhänger auf sich? Eine einfache Erklärung, auf die wir Leser noch etwas warten müssen.
Beth ist ein junges Mädchen, welches im armen Teil Londons aufwächst und mit ihrem Vater jeden Tag aufs neue ums überleben kämpft. Erschwert wird ihr Los zum einen durch ihren nichtsnutzigen Bruder, der jede Münze für Gin eintauscht, zum anderen aber auch durch die Tatsache, dass sie soeben ein Kind auf die Welt gebracht hat. Die Identität des Vaters will sie nicht preisgeben. Ihre Familie kann sich kaum selbst versorgen und sie muss arbeiten um zu überleben. Der einzige Ausweg ist ein Kinderhaus. Doch nicht jedes Kind wird genommen. Nur die Kinder die jünger als 6 Monate sind und gesund haben eine Chance an der Lotterie teilzunehmen. Sie erhält einen Platz für ihre Tochter Clara, gerne einen Tag alt.
Namen existieren in dem Kinderhaus nicht. Clara bekommt eine Nummer und ein Andenken von Beth, damit sie ihre Tochter wieder zurückholen kann, wenn ihre Lebensumstände besser geworden sind. Für viele Kinder bedeutet das, dass sie ihre Eltern nie wieder sehen werden. Vielleicht ist das auch besser so, so hart wie es klingt. Es ist eine raue Zeit und ein uneheliches Kind ist für viele Frauen ein Grund sich das Leben zu nehmen.
Das Erinnerungsstück für Clara ist ein halbes Herz aus Walknochen, in dem ein B für Beth eingeritzt ist. Sie fügt ein C hinzu und lässt ihr Kind mit einem Gefühl der Leere hinter sich. Doch sie vergisst ihre Tochter nicht und kämpft jeden Tag für den Moment sie wieder zu sich holen zu können. Nach 6 Jahren der Ungewissheit ob ihre Tochter noch lebt kehrt sie mit Ersparnissen und großen Hoffnungen zum Heim zurück. Doch plötzlich bricht ihre Welt zusammen, als sie erfährt, dass sie ihre Tochter angeblich nur einen Tag später wieder abgeholt hat. Ihre Tochter lebt, scheint aber für sie verloren.
Beth ist aber eine Kämpferin. Sie will herausfinden, was mit ihrer Tochter passiert ist. Ihre ganzer Lebensinhalt fokussiert sich nun auf diese Aufgabe. Durch eine günstige Fügung begegnet ihr im Kinderhaus ein Arzt, der sich ihrer annimmt und ein offenes Ohr für ihre Probleme hat. So bekommt sie eine Chance ihre Tochter zu finden. Doch es stellt sich heraus, dass diese wohlbehütet in einem goldenen Käfig aufgewachsen ist. Wie soll sie an sie herankommen? Kann Beth ihr ein schönes Leben bieten? Reicht die Liebe einer Mutter aus?
Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil und liest sich sehr flüssig. Natürlich spielt der Handlungsstrang in der Vergangenheit, daher werden einige Berufe für den ein oder anderen ungewohnt sein. Die Geschichte ist außergewöhnlich und liest sich manchmal wie ein Krimi. Was mir am Ende gefehlt hat, ist der emotionale Zugang. Ich bin selbst eine Mutter und kann die Situation sehr gut nachempfinden. Ich hatte bei diesem Buch aber immer das Gefühl eher eine Beobachterin zu sein. Vielleicht ist dies aber auch so gewollt.
"A Whisper of Stars: Erwacht" von Tami Fischer führt uns auf die Insel Hawaikiki. Hier leben Olivia und ihr bester Freund Finn. Beide sind Außenseiter. Bei Finn ist es schon seiner Optik geschuldet, bei ...
"A Whisper of Stars: Erwacht" von Tami Fischer führt uns auf die Insel Hawaikiki. Hier leben Olivia und ihr bester Freund Finn. Beide sind Außenseiter. Bei Finn ist es schon seiner Optik geschuldet, bei "liv" ist es ihr ganzes Auftreten. Hawaikiki ist eine für sich abgeschirmte Insel, alle wollen hier leben und keiner hat den Drang in die Welt zu ziehen- außer Liv und Finn. Sie sehnen sich nach der Welt dort draußen, wollen neue Erfahrungen machen. So flüchtet sich Liv in die Welt der Bücher, die für Sie alles bedeuten und für andere nur als Brennholz dienen. Die Geschichte von Liv, den Stammesältesten, dem Glauben an alte Götter und Mächte und die komplett für sich abgeschlossene Insel erinnern mich bis zu diesem Punkt etwas an die Geschichte von Vaiana. Doch dann taucht plötzlich ein Fremder auf der Insel auf und zeigt Liv und Finn, dass es eine ganz andere Welt dort draußen gibt und dass alles was in den Büchern stand wahr ist- und noch viel mehr, dass an den Geschichten der Alten und Ahnen doch einiges an Wahrheit enthalten ist.
Eine wirklich spannende Geschichte über eine sehr starke Freundschaft und Erkenntnis, dass manchmal einfach mehr in einem steckt, als man vermutet. Auch die romantische Komponente dieses Jugendbuchs kommt nicht zu kurz. Eine Geschichte, die eigentlich 5 Sterne verdient hat- allerdings ist das Hörbuch für mich zu monoton gesprochen. Daher geht leider einiges an Spannung verloren. Außerdem wurde es leicht gekürzt.
"Die kleine Bücherei in der Church Lane" von Rachael Lucas entführt uns nach England in der heutigen Zeit.
Wir lernen Lucy kennen, eine sympathische, ambitionierte aber total überarbeitete Geschichtslehrerin. ...
"Die kleine Bücherei in der Church Lane" von Rachael Lucas entführt uns nach England in der heutigen Zeit.
Wir lernen Lucy kennen, eine sympathische, ambitionierte aber total überarbeitete Geschichtslehrerin. Nach einem Zusammenbruch nimmt sie sich eine wohlverdiente Auszeit und zieht für ein halbes Jahr in das Dorf Little Maudley. Dort hat sie die Möglichkeit ein wunderschönes Cottage zu beziehen, mit einer kleinen Bedingung- sie soll sich einer älteren Dame annehmen, die im Nachbarhäuschen wohnt. Klingt einfacher als es in Wirklichkeit ist, denn die 96 jährige Bunty ist überhaupt nicht begeistert davon einen "Babysitter" zu bekommen. Doch Lucy lässt sich nicht so leicht abschrecken. Die Begeisterung für Geschichte, Bücher und Tiere bringt die beiden einander näher. So erfährt Lucy so einiges über die Epoche des für Sie so interessanten zweiten Weltkrieges, was nicht in den Geschichtsbüchern steht. Aber auch sonst wird Lucy sehr schnell vom Dorfleben vereinnahmt. Die Tochter ihres neuen Nachbarn hat die bezaubernde Idee das Herzstück des Dorfes- ein klassische alte Telefonzelle- in eine Bibliothek umzuwandeln. Ein wirklich schönes Wohlfühlbuch, welches sich leicht und schnell liest. Auch der romantische Aspekt kommt nicht zu kurz.