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Veröffentlicht am 26.03.2021

Schwere Bildbegriffe und komische Geschichten

Bildermaus - Geschichten aus der Autowerkstatt
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Die Reihe Bildermaus gefällt mir eigentlich sehr gut, denn da kann man mit Bildern lesen lernen.
Ich nutze es oft für meine Arbeit und lasse die Vorschulkinder " mitlesen". So lernen sie den Reihen zu ...

Die Reihe Bildermaus gefällt mir eigentlich sehr gut, denn da kann man mit Bildern lesen lernen.
Ich nutze es oft für meine Arbeit und lasse die Vorschulkinder " mitlesen". So lernen sie den Reihen zu folgen und dabei zu bleiben.

Hier in diesem Buch erhoffte ich mir mehr über die Arbeit des Mechatronikers zu erfahren. Leider haben mir die Geschichten nicht gefallen.
Einzelnen Bilder waren mir zu schwer für die Kids zu schwer zu erkennen ( Lackkammer, Schweißgerät, Düsen,...) und die Geschichten leider nicht alltagstauglich.
So repariert der Mechaniker den Wagen nicht, da Mäuse drin wohnen und für den Besitzer des Autos ist es okay, dann fährt er eben Rad.
Oder eine Familie mit kaputtem Wohnmobil organisiert ein Fest, damit man die laute Reperatur des Wohnmobils nicht hört und dann können sie endlich in den wohlverdienten Urlaub fahren.

Das war mir leider alles zu unrealistisch. Da hatte ich anders erwartet.

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Veröffentlicht am 21.03.2021

neuartig illustrierte Geschichte

Wolkenbrot
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Zwei Katzenkinder auf zwei Beinen pflücken bei einem Regenspaziergang eine Wolke, die sich in einem Baum verfangen hatte. Die Mutter backt sie in einen Teig und macht Wolkenbrötchen daraus. Durch Essen ...

Zwei Katzenkinder auf zwei Beinen pflücken bei einem Regenspaziergang eine Wolke, die sich in einem Baum verfangen hatte. Die Mutter backt sie in einen Teig und macht Wolkenbrötchen daraus. Durch Essen dieser Brötchen kann man wolkengleich fliegen.
Diese Fähigkeit nutzen die Kinder um dem Vater solch ein Brötchen nachzubringen. Als er dieses im Bus gegessen hatte konnte auch er fliegen und kam so trotz Stau noch pünktlich zur Arbeit.

Ein Märchen der besonderen Art.
Die Bilder bestanden aus Fotografien von gemalten Papierkatzen zum Aufstellen mit Anziehsachen aus Stoff. Das gab dem Bild eine ganz eigenartig fremde Perspektive.

Die Geschichte sonst war schon sehr fantastisch.Der Inhalt hat mich nicht wirklich überzeugen können, deshalb habe iches auch meinen Kindergartenkindern nicht vorgestellt.

Sicherlich sehr aufwendig gemacht, aber nicht wirklich mein Fall.

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Veröffentlicht am 17.03.2021

Wenn einen das schlechte Gewissen drückt

Ich bin ein Dieb
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Elisa Jane Murphy geht in die Vorschule. Während einer Ausstellung zur Farbe grün zieht ein schimmernder Stein sie in seinen Bann und sie muss ihn einfach haben. Das sie damit eine Diebin war belastete ...

Elisa Jane Murphy geht in die Vorschule. Während einer Ausstellung zur Farbe grün zieht ein schimmernder Stein sie in seinen Bann und sie muss ihn einfach haben. Das sie damit eine Diebin war belastete ihr Gewissen schwer. Sie konnte sich auf nichts anderes mehr konzentrieren.
Wie kann man eine solche Schuld und das damit verbundene Diebesgut nur wieder los werden?

Ein schön gestaltetes Bilderbuch zu einem schweren Thema.
Mir war es für meine Kindergartenkinder eindeutig zu sonderbar erzählt.
Ich fand es schon heftig, das Elisa, als sie sah das alle den Stein suchten, nicht zugeben konnte das sie ihn hatte.
Als ihr ihr Gewissen keine Ruhe ließ und sie ihre Familie befragte wer schon mal was gestohlen hatte fand ich die Antworten etwas lapidar hingeworfen.
Das hat sie dann ja auch nicht weiter gebracht und sie war eigentlich trotz der Aussagen der Erwachsenen nicht beruhigter.
Wie gut das sie sich abends den Eltern endlich anvertraute und sie darüber reden konnten. Auch wenn das im Buch so nicht rüber kommt. Hier schien es ihr selbst klar zu sein was sie zu tun hatte.

Der Tenor: "Niemand ist einfach nur ein Dieb. Alles sind ganz viele Dinge gleichzeitig" war mir für einen Diebstahl einfach nicht passend.

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Veröffentlicht am 17.10.2020

Waschen, schneiden, lesen

Leserabe 1. Lesestufe - Der magische Frisör
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Danny ist Frisör. Er lässt sich von seinen jungen Kunden Geschichten vorlesen, während er ihnen die Haare schneidet.

Die Grundidee finde ich gut, allerdings fand ich die Geschichten im Buch ehrlich an ...

Danny ist Frisör. Er lässt sich von seinen jungen Kunden Geschichten vorlesen, während er ihnen die Haare schneidet.

Die Grundidee finde ich gut, allerdings fand ich die Geschichten im Buch ehrlich an den Haaren herbei gezogen und nicht wirklich spannend oder interessant.

Das Buch wird empfohlen von der Stiftung Lesen. Da hätte ich mir dann aber doch bessere Geschichten drunter vorgestellt.

Die beiden Geschwister die in Dannys magischen Frisörsalon kommen lesen Geschichten. Das Mädchen liest von einem traurigen Drachen, der einfach nur eine schöne Frisur braucht.
Der Junge liest von einem wütenden Ritter , der wegen seiner langen Haare und dem Bart nicht mehr an den Turnieren teilnehmen kann, weil ihm sein Helm nicht mehr passt und er immer über seinen Bart stolpert.
die dritte Geschichte , von der ich nicht weiß warum das Mädchen erneut vorliest handelt von einem Einhorn das einen Regenbogen gepupst hat. Und immer wenn Einhörner das tun stellen sich ihnen die Mähnenhaare zu Berge. Leider ist die Bürste ( die auf dem Bild auch ein Kamm ist) kaputt gegangen und erst Danny kann wieder Abhilfe schaffen.
Hierzu zaubert er, wie schon bei den beiden anderen Geschichten seine Frisörutensilien aus seiner eigenen wilden Zottelmähne.

Zum Schluss fliegen alle mit Hilfe des Luftausstoßes des Föhns wieder in den Frisörsalon zurück, damit sie wieder da sind wenn die Geschwister von ihrem Papa abgeholt werden.

Alles in allem nett gemacht, aber es hat mich nicht wirklich überzeugt.

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Veröffentlicht am 30.06.2020

Melmoth blieb mir bis zum Ende sonderbar

Melmoth
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Helen ist eher der Einzelgängertyp. In Karel und seiner Frau hat aber auch sie Freunde. Karel ist es auch der sie in die Geschichte mit Melmoth hineinzieht, nachdem er von seinem verstorbenen Bibliotheksfreund ...

Helen ist eher der Einzelgängertyp. In Karel und seiner Frau hat aber auch sie Freunde. Karel ist es auch der sie in die Geschichte mit Melmoth hineinzieht, nachdem er von seinem verstorbenen Bibliotheksfreund J.A.Hofmann ein Manuskript "erbt".
Und damit beginnt für Helen eine Zeit des Gefühls verfolgt zu werden, auf der Suche nach Melmoth.

Ich habe mir das Buch aus dem Prämienshop geholt, da mich der Klappentext direkt neugierig gemacht hat und es so viele gute Rezensionen bekam.
Als es bei mir ankam habe ich mich sofort in das wunderschöne Cover verliebt.
Leider muss ich sagen das dies aber auch das einzige blieb in was ich mich verliebt habe.
Mit der Geschichte wurde ich leider gar nicht wirklich warm. Es war mir sehr düster und auch tragisch.
Viele verschiedene Menschen werden hier mit ihrem Leben und ihren eventuellen Sünden beschrieben.
Da wird vieles angesprochen was den Menschen ausmacht. Neid, Gier, Mißgunst,... Und über allem schwebt Melmoth die über die Welt wandelt um nach den Menschen zu suchen die sie erretten könnte.

Ich habe mich ehrlich durch das Buch durchgekämpft. Immer wieder kamen Passagen die mich wieder schneller lesen ließen so dass ich dachte: Ja, jetzt habe ich es geschafft, jetzt wird es interessant. Aber leider waren es nur kleine Strohfeuer und ich kam bis zum Schluss nicht wirklich mit der Geschichte klar.

Helen war mir nicht recht greifbar. Die Menschen um sie herum waren viele, die aber nicht wirklich mit ihr zu tun hatten, aber auch zur Geschichte beitrugen.
Viel düsteres, harte Zeiten, Jammertäler und ergreifende Geschichten wechselten sich hier ab und ich kam leider nie wirklich richtig rein und könnte nicht genau sagen was mir das Buch nun vielleicht an Inhalt weitergeben wollte. Es war mir vielleicht einfach zu künstlerisch und ich fühlte mich wie bei Hurz von Hape Kerkeling. Ich habe es dann wohl leider einfach nicht verstanden.

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