Die Geschichte in Anna Hopes neuesten Roman „Was wir sind“ handelt um die drei äußerst unterschiedlichen Frauen, Hannah, Cate und Lisa. Die Freundinnen sind schon länger befreundet und lebten damals zusammen ...
Die Geschichte in Anna Hopes neuesten Roman „Was wir sind“ handelt um die drei äußerst unterschiedlichen Frauen, Hannah, Cate und Lisa. Die Freundinnen sind schon länger befreundet und lebten damals zusammen in einer WG. Jeder hatte verschiedene Wünsche an‘s Leben.
In Rückblicken erfährt der Leser, dass das Leben der Frauen doch nicht so läuft, wie erhofft. Sie müssen Entscheidungen treffen für ihre Zukunft.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, mitreißend und authentisch, sodass man sich in den Protagonisten teils wieder erkennt. Der Roman handelt von Verzeihen, Verrat, Liebe, Hoffnung, Mut und Zuversicht.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.
Im neuen Roman von Tom Saller „Ein neues Blau“ erzählt der Autor mit seinem bereits bekannten flüssigen Schreibstil eine Geschichte über die Herstellung von Porzellan, verbunden mit einer Lebensgeschichte ...
Im neuen Roman von Tom Saller „Ein neues Blau“ erzählt der Autor mit seinem bereits bekannten flüssigen Schreibstil eine Geschichte über die Herstellung von Porzellan, verbunden mit einer Lebensgeschichte zweier Frauen, der jungen Anja und der älteren Dame Lili. Die beiden unterschiedlichen Frauen freunden sich trotz des Altersunterschiedes an.
Der Handlungsort spielt in Deutschland Anfang der 30er Jahre mit dem historischen Hintergrund der jüdischen Geschichte im Nationalsozialismus.
Der Autor schafft es mit seinem poetischen und anschaulichen Schreibstil den Leser mit auf eine Zeitreise zu nehmen. Eine ruhige Geschichte, die in zwei Zeitebenen erzählt wird.
Der Roman ist genau richtig für jeden, der sich für das Thema Porzellanherstellung und die dazugehörige Teezeremonie interessiert und sein Wissen darüber erweitern und sich gleichzeitig gut unterhalten möchte.
Im Roman „Die Liebe im Ernstfall“ von Daniela Krien wird in einer leichten und gut zu lesenden Sprache die Geschichte von fünf verschiedenen Frauen erzählt. Sie alle sind auf der Suche nach Liebe. Die ...
Im Roman „Die Liebe im Ernstfall“ von Daniela Krien wird in einer leichten und gut zu lesenden Sprache die Geschichte von fünf verschiedenen Frauen erzählt. Sie alle sind auf der Suche nach Liebe. Die Charaktere von Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinda sind sehr verschieden, sowie ihre Schicksale, jede lebt auf ihre Weise.
In den fünf Abschnitten, die betitelt nach der jeweiligen Protagonistin, sind, kreuzen sich die Lebenswege der Frauen immer wieder. Ich glaube, dass sich der Leser In einigen Situationen wieder findet und bestimmt schon selbst erlebt hat.
Ich habe vorher noch kein Buch der Autorin gelesen, kann aber sagen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat und ich freue mich schon auf das nächste Werk.
Wie immer bezaubert Musso mit seinem fesselnden Schreibstil.
Den Klappentext fand ich etwas irreführend, jedoch ist das nur ein kleines Manko. Unglaublich spannend geschrieben, so dass man das Buch am ...
Wie immer bezaubert Musso mit seinem fesselnden Schreibstil.
Den Klappentext fand ich etwas irreführend, jedoch ist das nur ein kleines Manko. Unglaublich spannend geschrieben, so dass man das Buch am liebsten nicht aus der Hand legen mag.
Wie immer gibt es bei Musso auch eine schöne Liebesgeschichte, die einen mitfiebern lässt, dass sie Lisa und Arthur dem Teufelskreis entkommen können.
Auch die vielen kleinen geschichtlichen Rückblicke 9/11 etc. haben mir sehr gut gefallen.
Des Weiteren wartet auf einen immer ein schönes Zitat zum Beginn des Kapitels.
Das Ende hat mir persönlich nicht zu 100% gefallen, deswegen gibt es nur 4 statt 5 Sterne, aber das ist eindeutig Geschmacksache. Dafür hat er mich auf den Seiten davor wieder davon überzeugt was für ein brillanter Autor er ist.
Im Roman „Freiflug“ von Christiane Drews geht es um die Geschichte und das Leben zweier Frauen, die gemeinsam für mehr Geschlechtergerechtigkeit kämpfen.
Katharina, als Anwältin tätig vertritt Rita, ...
Im Roman „Freiflug“ von Christiane Drews geht es um die Geschichte und das Leben zweier Frauen, die gemeinsam für mehr Geschlechtergerechtigkeit kämpfen.
Katharina, als Anwältin tätig vertritt Rita, eine Frau, die um Ihre Rechte kämpft als Pilotin arbeiten zu dürfen. Die Leben der beiden Frauen sind für damalige Zeiten sicher revolutionär, obwohl vieles uns heute so normal erscheint. Dieses Buch führte mir einmal mehr vor Augen, dass wir unsere heutigen Freiheiten und unsere heutige „Normalitäten“ so vielen Frauen vor uns zu verdanken haben, die sich früh gegen Ungerechtigkeiten aufgelehnt haben und für uns gekämpft haben. Nichtsdestotrotz bleibt es weiterhin ein weiter Weg zu gehen.
Die Geschichte ist leicht und unaufgeregt erzählt und trotzdem spannend. Drews hat einen durchweg sehr angenehmen Schreibstil und so liest sich das Buch doch sehr schnell weg.
Die beiden Hauptcharaktere sind sehr liebevoll und durchdacht konstruiert, diese Liebe fürs Detail und die Nahbarkeit hat mir ein wenig bei den Nebenfiguren gefehlt. Sowohl bei Katharinas WG und Familie als auch bei Ritas Freundesgruppe. Man hat das Gefühl, das die Autorin zu viele wichtige Themen nebenbei anreißen möchte. Das war mir persönlich dann zu viel und ich hätte mich gefreut, wenn sie auf eine tiefere Nebenhandlung festgelegt hätte. Zum Beispiel die Geschichte rund um Eva ODER die um Frank. So wirkte es leider für mich etwas überhastet. Der Erzählstrang rund um Ritas Freund Frank fand ich anfangs sehr interessant, jedoch hat mir auch hier ein wenig die tiefere historische Grundlage gefehlt. Auch wirkt diese Geschichte für mich nicht „auserzählt“, hier blieben viele lose Erzählfäden in der Luft hängen. Was ich sehr schade finde, weil es einfach ein so wichtiges und interessantes Thema ist und Christiane Drews hier gerne hätte tiefer einsteigen können und das Thema nicht nur so anreißen sollte.
Ein besonderer Pluspunkt dieser netten Geschichte sind jedoch eindeutig die historischen Fakten, auf denen die Geschichte rund um Rita basiert. So war Rita Maiburg tatsächlich die erste weibliche Linienflugkapitänin der Welt. Ein bisschen schade ist es, dass es der Autorin nicht gelungen ist mit Ritas Familie zu sprechen, wie sie im Nachwort erzählt. So hätte mich sehr ihre Wahrnehmung der Geschichte erzählt. Dies schadet jedoch der wunderbar erzählten Geschichte auf keinen Fall!
Katharina als fiktive Person erinnert vielleicht minimal an Ruth Bader Ginsburg und ich würde mich nicht wundern, wenn die Autorin sie als Vorbild im Kopf hatte, als sie die Figur erschaffen hat.
Alles in allem ein sehr netter Roman der von einem angenehmen Schreibstil profitiert und uns einen Teil der Frauenbewegung der 70er Jahre näher bringt. Eine eindeutige Leseempfehlung für alle die sich ein wenig mit der Geschichte der Gleichberechtigung beschäftigen wollen.