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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2021

Eine wunderbare Geschichte

Big Sky Country
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Dieser Roman, bringt uns Lesern den heranwachsenden August näher. Der Teenager August wächst auf der Familienfarm in Michigan auf und folgt nach der Trennung der Eltern seiner Mutter nach Montana. Die ...

Dieser Roman, bringt uns Lesern den heranwachsenden August näher. Der Teenager August wächst auf der Familienfarm in Michigan auf und folgt nach der Trennung der Eltern seiner Mutter nach Montana. Die Umstellung fällt ihm nicht leicht, aber allmählich gewöhnt er sich an die Weite und die Berge Montanas und lernt sie zu lieben.
Was für ein wunderschön geschriebener Roman. Die Handlung fand ich sehr gelungen. Als Europäer bekommt man einen guten Einblick in das Leben und Arbeiten der amerikanischen Durchschnittsbevölkerung. Die Charaktere und Dialoge waren für mich sehr passend und ich konnte mich in die eine oder andere Situation gut hineinversetzen. Auch die bildhaften Beschreibungen der Naturlandschaften runden die Geschichte wunderbar ab. Nach meinem Verständnis wirft dieses Buch einen durchaus authentischen Blick auf das Erwachsenwerden in Amerika weit ab von den großen Metropolen.
Mein Fazit: „Big Sky Country“ ist ein Roman der mit einfachen Sätzen ohne Übertreibungen oder unnützes Beiwerk eine wunderbare Geschichte erzählt, die durchaus zum Innehalten und Nachdenken anregt. Für mich ein toll geschriebener Roman, den ich gerne weiterempfehlen möchte.

Veröffentlicht am 23.03.2021

Aktuelles Thema – gut umgesetzt

2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt
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Dieser Thriller mit seinem Weltuntergangsszenario entspricht dem momentanen Zeitgeist hinsichtlich der Klimakatastrophen und -diskussionen. Ich war gespannt, wie der Autor dies in einem Thriller eingebaut ...

Dieser Thriller mit seinem Weltuntergangsszenario entspricht dem momentanen Zeitgeist hinsichtlich der Klimakatastrophen und -diskussionen. Ich war gespannt, wie der Autor dies in einem Thriller eingebaut hat. Und ich muss sagen, mir hat die Handlung gefallen. Der Inhalt passt doch gut in unsere heutige Zeit. Klimakatastrophen rund um die Welt, aber auch Menschen die sich aktiv für Klimaschutz einsetzen. Der Roman soll aufrütteln und uns Sensibilisieren. Auch wenn der Thriller in einigen Passagen etwas von der eigentlichen Handlung abweicht und dadurch so seine Längen bekommt, liest sich das Buch aber flüssig und flott durch. Mich hat dieser Thriller tatsächlich zum Nachdenken gebracht, was wäre wenn, eigentlich eine Horrorvorstellung. Der Ausgang des Thrillers ist dann auch bedrückend, aber wir alle müssen früher oder später für unser Handeln einstehen. Für mich war das Buch insgesamt ein interessanter Thriller, der mich darin bestärkt hat weiter für Klimaschutz aktiv zu bleiben. Von mir bekommt dieses Buch eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.03.2021

Faszinierende Zeitreise

Teatime mit Lilibet
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Ich muss zugeben, dass dies eine sehr interessante Lektüre war. Der Schreib- und Erzählstil sind harmonisch und passen zum Erzählten. Die Handlung war nicht überraschend, da man ja über die Royals aus ...

Ich muss zugeben, dass dies eine sehr interessante Lektüre war. Der Schreib- und Erzählstil sind harmonisch und passen zum Erzählten. Die Handlung war nicht überraschend, da man ja über die Royals aus den Medien schon sehr viel erfahren hat/erfährt. Aber wie sich das Leben der Marion Crawfort entwickelt hat, fand ich dann doch sehr interessant und lesenswert. Die Schilderungen des Umgangs mit den Prinzessinnen und des Königshauses waren für mich absolut faszinierend. Wie viel allerdings Wahrheit bzw. schriftstellerische Freiheit ist vermag ich als Leser natürlich nicht einzuschätzen. Aber einen Einblick in die Kinder- und Jugendjahre der beiden Prinzessinnen bekommt man durchaus. Und dass auch nicht alles „eitel Sonnenschein“ für Marion Crawford war, kann man auch aus diesem Roman herauslesen.
Wer also mal mehr über die Prinzessinnen aus Sicht ihrer Gouvernante erfahren möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Mir hat es jedenfalls gut gefallen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.03.2021

Gut Greifenau und die Inflation

Gut Greifenau - Silberstreif
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Im nunmehr 5. Teil der Gut Greifenau-Serie greift die Autorin die Zeit der Inflation in der Nachkriegszeit des Jahres 1923 auf.
Nach dem Tod des Familienoberhaupts übernimmt nun Konstantin mit seiner ...

Im nunmehr 5. Teil der Gut Greifenau-Serie greift die Autorin die Zeit der Inflation in der Nachkriegszeit des Jahres 1923 auf.
Nach dem Tod des Familienoberhaupts übernimmt nun Konstantin mit seiner Frau Rebecca die Leitung des Guts. Alles andere als eine leichte Sache, schlägt doch auch hier die Inflation stark zu Buche. Die anderen Mitglieder der Familie werden wieder mit in den Fokus gerückt, aber auch die Dienerschaft bekommt ihre Auftritte. Auf diese Weise erfährt der Leser wieder einiges über die Lebensumstände der einfachen Landbevölkerung. Gerade diese zwei Betrachtungsebenen gefallen mir in dieser Serie ausgenommen gut. Die damaligen realen politischen und gesellschaftlichen Begebenheiten werden wieder gut in die fiktive Handlung eingebaut, und bilden so die Basis für die weitere Handlung und letztlich für das (Zusammen)Leben auf Gut Greifenau.
Alles in allem erneut ein gut geschriebener Roman, der den Leser in einen Zeitabschnitt vergangener deutscher Geschichte zurückversetzt. Überzeugend trifft hier erneut Historisches auf Erdachtes und steuert gekonnt auf einen weiteren Teil der Reihe zu. Über die Charakterisierung der einzelnen Figuren und den Schreib- und Erzählstil muss ich eigentlich gar nichts mehr sagen, sie sind wie schon in den Vorgängerbänden absolut gelungen. Allerdings sollte man die Vorgängerbande kennen, um ein vollkommenes Lesevergnügen zu haben. Mich hat auch dieser Teil wieder gut unterhalten und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 23.03.2021

Vergangen aber nicht vergessen

Aus dem Schatten des Vergessens
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Von Anfang an passiert hier eine Menge, was das Auseinanderhalten der einzelnen Handlungsstränge nicht einfach macht. Man sollte also gerade zu Beginn am Buch bleiben, um den Durchblick nicht zu verlieren. ...

Von Anfang an passiert hier eine Menge, was das Auseinanderhalten der einzelnen Handlungsstränge nicht einfach macht. Man sollte also gerade zu Beginn am Buch bleiben, um den Durchblick nicht zu verlieren. Das ändert sich dann aber mit dem weiteren Verlauf. Die Ermittlungen samt Überlegungen zur Ermordung J. F. Kennedys passen gut in die Story und bieten viel Raum für Verschwörungstheoretiker. Die Charakterisierung der beiden Hauptprotagonisten Victor Lessard und Jacinthe Taillon fand ich gelungen, haben sie doch ihre kleinen Macken und sind nicht immer leicht im Umgang mit einander bzw. zu Anderen. Der Autor versteht es die Spannung stetig aufzubauen und die doch sehr komplexe Thriller-Handlung logisch und schlüssig am Ende auf den Punkt zu bringen. Der Schreibstil ist eingängig und flüssig zu lesen.
Mich hat der Thriller gut unterhalten, auch wenn er für mich an einigen Stellen zu weit schweifend erzählt wurde. Nichtsdestotrotz ist es ein gelungener Thriller mit einem interessanten Ermittlergespann von dem ich gern noch mehr lesen würde.