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Veröffentlicht am 05.05.2017

Black Rabbit Hall

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.
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Black Rabbit Hall erzählt eine Familiengeschichte in zwei Zeitebenen. Für mich ist es noch schwer diese Geschichte zu beurteilen. Zum Teil liegt es daran das ich die Geschichte n manchen Stellen zu langatmig ...

Black Rabbit Hall erzählt eine Familiengeschichte in zwei Zeitebenen. Für mich ist es noch schwer diese Geschichte zu beurteilen. Zum Teil liegt es daran das ich die Geschichte n manchen Stellen zu langatmig fand und zum anderen tue ich mich mit der ein und anderen Protagonistin schwer.

1968 Amber Alton verbringt wie immer die Sommerferien mit ihrer Familie auf Black Rabbit Hall. Dies ist der Familiensitz der Altons und dort verläuft das Leben anders. Amber und ihre 3 Geschwister verbringen dort immer unbeschwerte Tage. Doch dann kommt es zu einer Tragödie die das ganze Leben, vor allem der 4 Alton Kinder durcheinander bringt.

Über 30 Jahre später ist Lorna mit ihrem Verlobten Jon auf der suche nach einer perfekten Hochzeitslocation. Dabei stoßen sie auf Black Rabbit Hall. Das Anwesen ist ziemlich herunter gekommen, aber irgendwas zieht Lorna an diesem Haus an. Nach und nach kommt eine geheime Familiengeschichte zutage die nicht nur ein Leben verändert.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht und auch durch die verschiedenen Zeitebenen ansprechend. Dadurch das immer wieder zwischen den Zeiten gewechselt wird ist das Buch ansprechend und auch interessante. Dadurch kommt auch eine gewisse Spannung auf. Mir persönlich hat die Geschichte der Vergangenheit besser gefallen, sie war authentisch dargestellt und hatte mehr Lebendigkeit. Das kann auch daran liegen das mir Amber von der ersten Seite an sehr sympathisch war und ich mit ihr fühlen konnte. Lorna war mir zu gestellt, unsympathisch und ihr ganzes gehabe war zu gestellt. Im Verlauf des Buches wurde es dann aber besser, auch wenn ich bis zum Schluss wenig mit Lorna anfangen konnte.

An manchen Stellen war mir die Handlung zu Gummiartig. Man hatte das Gefühl das man unbedingt eine gewisse Seitenzahl erreichen wollte/musste und so wurde die Handlung künstlich in die Länge gezogen. Was mich manchmal sehr gestört hat und mir das weiterlesen erschwerte.

Alles in allem ist dies aber ein solider Roman der einem schöne Lesestunden ermöglicht. Er hat von allem etwas was man von diesem Genre erwartet: Liebe, Hass, Intrigen, Trauer und Zuversicht und das unter einer tollen Kulisse, die zum träumen einlädt.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Dünentod

Dünentod
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Dünentod war mein erster Krimi von Sven Koch und richtig überzeugen konnte es mich nicht. Der Klapptext erzählt zu viel aus der Geschichte die auch erst während der zweiten Hälfte wirklich beginnt.

Ceylan ...

Dünentod war mein erster Krimi von Sven Koch und richtig überzeugen konnte es mich nicht. Der Klapptext erzählt zu viel aus der Geschichte die auch erst während der zweiten Hälfte wirklich beginnt.

Ceylan ist mit ihrer Kollegin Femke auf einem Volksfest, als die Polizistin von hinten niedergestochen wird. Femke beginnt zu ermitteln und vermutet eine Rockerbande dahinter. Auch ihr Kollege Tjark Wolf der momentan eine Auszeit hat fängt an auf eigene Faust zu ermitteln und nutzt dazu manch Fragwürdige Methode. Bei ihren Ermittlungen treffen die beiden auf einen Mann ohne Fingerabdrücke. Was hat dieser Mann mit der Rockerbande zu tun und wozu braucht er Waffen? Schnell stellt sich raus das er etwas schreckliches plant, denn er ist Charon der Fährmann der die Seelen der Verstorbenen über den Fluss Styx in die Unterwelt bringt. Er braucht nicht mehr als zwei Bomben und eine Fähre und zwar eine ganz bestimmte.

Da der Klapptext sich eher auf den zweiten Teil des Buches bezieht ist der erste Teil eher langweilig. Man fragt sich die ganze Zeit wann die eigentliche Geschichte denn endlich los geht. So ist es mir schwer gefallen am Ball zu bleiben und ich war geneigt das Buch abzubrechen. Dank eines doch eher leichten Schreibstils und der kurzen Kapitel habe ich weiter gelesen und bin auch zum zweiten Teil gekommen der wesentlich spannender war. Die Geschichte nahm an Fahrt auf und es wurde doch noch spannend. Leider überwiegt der anfangs eher schlechte Eindruck aber doch. Schade dass das Buch sich so arg selbst spoilert, wäre dies nicht der Fall wäre bestimmt ein Stern mehr bei rausgesprungen.

Veröffentlicht am 23.01.2017

Der Nachtwandler

Der Nachtwandler
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Mit der Nachtwandler entführt uns Sebastian Fitzek in eine Welt die zwischen Schlaf und Wachsein liegt.

Leon leidet seit dem Tod seiner Eltern unter Schlafproblemen. Er wurde in seiner Jugend deswegen ...

Mit der Nachtwandler entführt uns Sebastian Fitzek in eine Welt die zwischen Schlaf und Wachsein liegt.

Leon leidet seit dem Tod seiner Eltern unter Schlafproblemen. Er wurde in seiner Jugend deswegen sogar psychiatrisch Behandelt. Doch er glaubt sich geheilt. Mittlerweile ist er verheiratetund führt ein ganz normales, glückliches Leben, bis er eines morgens wach wird und seine Frau Natalie die Wohnung in einem sehr beunruhigenden Zustand verlässt. Hat Leon Natalie in der Nacht die Verletzungen angetan? Er beginnt Dinge zu tun an die er sich nicht erinnert und meint das er wieder angefangen hat zu Nachtwandeln. Um zu ergründen was er im Schlaf tut kauft er sich eine Stirnkamera. Was die Aufnahmen zu Tage fördern ist mehr als erschreckend.

Dies war mein zweiter Fitzek den ich gelesen habe und ich bin noch etwas hin und her gerissen. Der Schreibstil ist klasse, er ist leicht und schnell zu lesen. Man kommt gut in die Geschichte, allerdings wird es immer verwirrender um so näher man dem Ende kommt. Nicht nur Leon kann nicht mehr zwischen seinen Wach und Schlafphasen unterscheiden, dem Leser gelingt es auch nicht mehr. Die Geschichte an sich ist interessant, denn niemand weiß ob wir wirklich schlafen. Es gibt genug Menschen die im Schlaf vermeintlich unmögliche Dinge tun. Von daher war dies ein guter Aufhänger für dieses Buch. Das Ende hat mich dann eher verwirrend zurück gelassen, als wirklich alles zu klären, aber das macht für mich ein guter Psychothriller auch aus. Man hat die Anspannung von Leon quasi gespürt und mit ihm alles durchlebt. Die Spannung kam an manchen Stellen etwas zu kurz und die Aufklärung war etwas zu weit hergeholt. Für mich ist es ein guter Psychothriller der sich in der mittleren Punktewertung einreiht, denn es gab doch ein paar Dinge die mich störten.

Veröffentlicht am 16.01.2017

Alleine bist du nie

Alleine bist du nie
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Alleine bist du nie ist der zweite Roman der Autorin Clare Mackintosh. Bisher kannte ich die Autorin nicht und dieses Buch lässt mich noch etwas unentschlossen zurück.

Zoe ist alleinerziehende Mutter ...

Alleine bist du nie ist der zweite Roman der Autorin Clare Mackintosh. Bisher kannte ich die Autorin nicht und dieses Buch lässt mich noch etwas unentschlossen zurück.

Zoe ist alleinerziehende Mutter von zwei jungen Erwachsenen. Wie viele andere hat auch Zoe ihren ganz eigenen Tagesablauf. Sie geht immer zur selben Zeit aus dem Haus, nimmt immer die selbe Bahn, sitzt auf dem selben Platz und steigt immer bei der gleichen Tür ein bzw aus. Bisher hat sie sich nie Gedanken darüber gemacht bis sie eine Anzeige in einer Zeitung entdeckt. In dieser Anzeige ist ein großes Foto von ihr mit einer Internetseite und einer Telefonnummer. Erst denkt sie dass das nichts schlimmes ist doch dann erfährt sie von Verbrechen an anderen Frauen deren Bilder auch in so einer Anzeige waren. Zoe wendet sich an die Polizei und nach und nach kommt ein perfider Plan zutage der nicht nur für Zoe schreckliches bereit hält.

Das Buch hat sich leicht und schnell lesen lassen. Der Schreibstil ist komplex aber einfach. Durch die Erfahrungen die die Autorin selbst als Polizistin gesammelt hat, konnte sie einem die Seite der Ermittler kompetent und realistisch darstellen. Aber auch die Seite der Opfer waren sehr gut geschildert. Alle Charaktere waren authentisch dargestellt und man konnte mit ihnen mitfühlen und fiebern. Was für mich etwas zu wenig war, ist die Spannung im allgemeinen. So ist bei dem gesamten Buch zwar eine subtile Spannung vorhanden, aber so richtig an Fahrt nimmt sie erst gegen Ende des Buches auf. Aber auch da ging es mir bei ein zwei Punkten zu glatt bei den Ermittlungen. Bis fast zum Ende hat der Leser keinen Ahnung wer der Täter ist oder sein könnte. Es könnte eigentlich jeder sein und auch jeder hat das Potenzial dazu. Doch am Ende hat die Autorin eine Überraschung für ihre Leser, die es wirklich in sich hat.

Alles in allem ist es ein guter Thriller, aber kein Psychothriller wie er deklariert ist. Ich hatte nicht das Gänsehautgefühl wie es bei anderen Psychothriller eintritt. Durch eine gute Story und einen tollen Schreibstil macht die Autorin die paar Kritikpunkte zu Kleinigkeiten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Recherche
  • Spannung
  • Schreibstil
Veröffentlicht am 05.01.2017

Gefährliche Empfehlung

Gefährliche Empfehlungen
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Gefährliche Empfehlung ist der 5 Band rund um den kochenden Ermittler Xavier Kieffer. Nachdem ich schon die Vorgänger rund um den luxemburgischen Koch Xavier Kieffer gelesen habe, war ich ganz neugierig ...

Gefährliche Empfehlung ist der 5 Band rund um den kochenden Ermittler Xavier Kieffer. Nachdem ich schon die Vorgänger rund um den luxemburgischen Koch Xavier Kieffer gelesen habe, war ich ganz neugierig auf dieses Buch, wurde aber enttäuscht. Für alle die die Vorgänger nicht gelesen haben sind diese auch kein muss. Man kann alle 5 Bänder gut als einzellne Bücher lesen. Alles wichtige wird nocheinmal erwähnt ohne das es für kenner der Bücherreihe langweilig wird oder für neue Leser zu kryptisch ist.

Der Gastroführer Guide Gabin lädt zu einer Eröffnung des Firmenmuseums ein. Es sind viele Prominente geladen, darunter auch der Französische Präsident. Xavier Kieffer will mit seiner Freundin Valerie Gabin ein berauschendes Fest feiern doch es kommt alles ganz anders. Während der Eröffnung fällt der Strom aus und die Veranstaltung wird abgesagt. Schon bald wird festgestellt dass ein Exponat der Guide Bleu von 1939 verschwunden ist. Dieser Guide ist sehr rar und nicht mehr so einfach zu bekommen. Xavier will seine Freundin unterstützen und beginnt zu ermitteln. Bald stößt er auf einen Mord und seine neugier ist geweckt. Was ist an einem über 70 Jahre alten Restaurantführer so wertvoll? Was verbirgt sich hinter dem Guide Bleu?

Die Geschichte verspricht spannend zu werden. Leider hat der Autor aber die Geschichte viel zu überladen. Außerdem verliert er sich in Details und bringt immer wieder neue Personen hervor. So wurde der Lesefluss verhindert und wirkliche Spannung kam nicht auf. Es war mehr als mühsam am Ball zu bleiben. Auch das Ende war mir persönlich zu konstruiert und unwirklich.

Was mir gut gefiel waren die Abschnitte die im Jahr 1944 spielen, aber auch die einen historischen Hintergrund hatten. Auch die Beschreibungen von den verschiedenen Orten waren gut. So konnte ich mir das Resturant von Xavier Kieffer als auch die verschiedenen Ortschften gut vorstellen.

Mit einem Krimi hat alles nicht wirklich zu tun. Ich hatte eher den Eindruck einen Reiseführer in den Händen zu halten der verschiedene luxemburgische und französische Gerichte anpreist.

Auch die Charaktere sind alle eher blass und unscheinbar. Auch mit Xavier konnte ich diesml so gar nicht mitfühlen und mit ihm durch seine Ermittlungen zu gehen war eher anstrengend.

Für mich war es eher ein mittelmäßiges Buch was man lesen kann aber nicht unbedingt muss.