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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2017

Ein heiteres Buch....

Ein Vater zum Verlieben
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Der Eheberater und Autor von Beziehungsratgebern Nick Grote wird von seiner Gattin Corinna nach 17 Ehejahren verlassen und steht plötzlich mit den 3 Kindern alleine da. Er beginnt nach Antworten für das ...

Der Eheberater und Autor von Beziehungsratgebern Nick Grote wird von seiner Gattin Corinna nach 17 Ehejahren verlassen und steht plötzlich mit den 3 Kindern alleine da. Er beginnt nach Antworten für das Scheitern seiner Beziehung zu suchen und entdeckt dabei, dass doch nicht so alles war, wie er es gerne gesehen hat. Doch da gibt es noch Josefina, die Haushälterin, die ihm mit Rat und Tat zur Seite steht und gerne versuchen will, Nick wieder "an die Frau" zu bringen...

Nele Böhms Debütroman ist eine sehr schöne Gesicht mit einem wirklich sympathischen Protagonisten, der manchmal etwas zu "rund" erscheint, aber trotzdem ein echter Traummann ist, der aber eben weiss, wie er überzeugt. Auch die anderen Charaktere in dem Buch geingen ihr gut, auch wenn sie manchmal etwas komische Eigenschaften haben, aber gerade das macht sie wundervoll und liebeswert.
Leider bleiben die Charaktere eher an der Oberfläche und da wäre etwas Tiefgang schön gewesen, der etwas gefehlt hat.

Der Roman ist wirklich ein heiterer Roman, allerdings gibt es keinen Slapstick-Humor und auch ernste Momente mit wirklich aussagekräftigen Sätzen kommen nicht zu kurz. Die Mischung aus beiden passt aber und kann man wirklich mit einem Schmunzeln durch das Buch gehen.

Der Schreibstil von Nele Böhm ist flüssig und leicht verständlich und sie schafft eben keinen typischen Liebesroman, sondern einen Roman, den man mit einem Augenzwinkern sehen muss. Vielleicht schafft man gerade deswegen den Roman so schnell, weil er war innerhalb weniger Stunden ausgelesen.

Fazit:
Ein wirklich heiterer Roman, der mit wirklich sympathischen Charakter daher kommt, aber eben auch etwas kurzweilig ist, weil er leider etwas an Tiefe vermissen lässt, aber für ein Buch zwischendurch ist es okay.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Nicht wirklich unterhaltend...

Erkläre den Begriff Vakuum
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Da meine eigene Schulzeit noch nicht so lange her ist, dachte ich mir, das Buch könnte ganz lustig sein, weil Schüler sind ja im Allgemeinen recht kreativ, wenn es um die Beantwortung von so klugen Lehrerfragen ...

Da meine eigene Schulzeit noch nicht so lange her ist, dachte ich mir, das Buch könnte ganz lustig sein, weil Schüler sind ja im Allgemeinen recht kreativ, wenn es um die Beantwortung von so klugen Lehrerfragen geht.
In dem Buch werden die Themenbereiche Biologie, Mathe, Physik, Religion, Englisch, Chemie, Deutsch, Geschichte, Philosophie, Geografie und Nachsitzen behandelt.
Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht, da es nicht wirklich neue Sachen gab, teilweise kamen mit die Antworten auch etwas ausgedacht vor, man wollte pratkisch lustig sein, aber das ist einfach misslungen.
Teilweise ist das Buch wirklich lustig, einen Großteil kannte man aber schon und eben manchmal ist es wirklich so, dass man den Eindruck gewann, dass es eben gewollt, aber eben nicht gekonnt war.
Das Buch ist eben für Zwischendurch mal geeignet, aber man sollte eben nicht zu viel erwarten, weil es eben so ist, dass auf einer Seite meist nur ein oder zwei Sprüche sind.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Träumst du noch oder suchst du schon?

Suche Frau in anständigem Zustand
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Birgit Adam hat in ihrem Buch Kontaktanzeigen gesammelt, die sie in Tageszeitungen, im Internet und auch auf Singlebörsen gesammelt hat und diese in ihrem Buch zusammengestellt. An sich ist die Idee ja ...

Birgit Adam hat in ihrem Buch Kontaktanzeigen gesammelt, die sie in Tageszeitungen, im Internet und auch auf Singlebörsen gesammelt hat und diese in ihrem Buch zusammengestellt. An sich ist die Idee ja nicht schlecht, weil es gibt ja immer wieder Menschen, die sich in Kontaktanzeigen wirklich ziemlich ungeschickt anstellen und die man dann wirklich schön zusammenstellen kann.

In dem Buch gibt es folgende Kategorien:
Buch sucht Leser/-in
Kurz und Knapp
Wer will mich? Menschen suchen ein Zuhause
Ausgefallene Sonderwünsche
Ehrlich wärt am längsten
Auf die romantische Tour
Wassermann sucht Jungfrau
Reich und schön sucht ...
Stellenmarkt
Allerlei Geistreiches
Epilog: Menschen, die man unbedingt kennenlernen möchte

Sie hat neben den Kontaktanzeigen auch immer einen Kommentar dazugeschrieben, einfach um die Anzeigen noch etwas lustiger zu machen und leider ist es eben so, das sie dabei etwas über das Ziel hinausgeschossen ist und die Kommentare sind eben nicht mehr nur lustig, sondern auch manchmal auch verletzend und das sind einfach Sachen, bei denen man einen gewissen Grad halten muss, aber das scheint Birgit Adam nicht wirklich zu schaffen. Dadurch verschenkt das Buch einfach die Symapathie und man hätte einfach mehr aus der Grund machen können.

Fazit:
Kontaktanziegen können schon lustig sein, aber bitte nicht immer mit den Kommentaren dazu, weil man kann manchmal einen lustigen Kommentar dazuschreiben, aber bitte keine Kommentare, die dann einfach nicht passend sind oder eben einfach nur so an den Haaren herbeigezogen sind, das es schon weh tut.
Wer sich gerne mal in der Welt der Kontaktanzeigen umsehen will, der kann das in diesem Buch gerne tun, aber er sollte dann vielleicht nicht die Kommentare der Autorin lesen.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Kann man lesen, muss man aber nicht...

Teenie-Leaks
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Paul Bühre ist ein Teenager wie wir früher auch waren. Jeder stand vor dem Fragen der Pubertät und wusste nicht so wirklich, was nun passiert und auch wie nun alles passiert.
Man muss sagen, das Buch ...

Paul Bühre ist ein Teenager wie wir früher auch waren. Jeder stand vor dem Fragen der Pubertät und wusste nicht so wirklich, was nun passiert und auch wie nun alles passiert.
Man muss sagen, das Buch biete nun kein Patentrezept um mit Teenager umzugehen oder sie besser zu verstehen, aber Paul Bühre versucht, dem Leser seine Welt und sein Erleben näher zu bringen und damit etwas Aufklärung zu leisten, was nun mit dem Teenager passiert und auch wie sich einiges verändert.
Leider ist das Buch nicht wirklich das, was man sich unter dem Titel vorstellt, weil wirklich neue Erkenntnisse gewinnt man nicht, weil so wirklich packt Paul Bühre nicht aus, sondern er geht eher von sich aus ohne es zu verallgemeinern und das macht das Sachbuch eher zu einem Erfahrungsbericht oder einer Beschreibung der Jetzt-Situation, aber leider nicht zu mehr.
Was mir gut an dem Buch gefallen hat, ist, dass man sieht, dass Paul Bühre ein begabter Künstler ist und tolle Karikaturen zeichnen kann, das wertet das Buch etwas auf, aber lässt den Spalt zwischen Erwartung an das Buch und wirklichem Inhalt nicht schmelzen.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Neue ungewöhnliche Todesanzeigen...

Wir sind unfassbar
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Band 2 zu den Todesanzeigen von "Aus die Maus" hatte ich zusammen mit Band 1 gekauft, weil ich mir dachte, da kann man beide Bände gleich zusammen lesen.
Im Gegensatz zu Band 1 war im Band 2 der Humor ...

Band 2 zu den Todesanzeigen von "Aus die Maus" hatte ich zusammen mit Band 1 gekauft, weil ich mir dachte, da kann man beide Bände gleich zusammen lesen.
Im Gegensatz zu Band 1 war im Band 2 der Humor eher recht zurückgefahren, weil man wirklich traurige Themen verarbeitet wurden und man dann nicht wirklich lachen kann, dann ist das einfach für mich Thema verfehlt, weil es sollte ja eigentlich um lustige Momente gehen.
In 14 Themenkategorien sind Todesanzeigen zusammengefasst, die zwar schon in die Kategorien passen, aber leider trotzdem recht weit gefasst sind. Zu den Todesanzeigen wird auch immer ein kleiner einleitender Text geschrieben, der manchmal leider auch etwas deplatziert wirkt.
Wirklich viel zum Lesen ist es auch nicht, weil die Autoren die Anzeigen so abdrucken, wie sie auch erschienen sind und deswegen die Texte fast nur aus dem Todesanzeigen bestehen.
Im Lesen haben sich auch eher Tränen als Freude ergeben, was ja eigentlich gar nicht beabsichtigt war, weil das Buch ja eigentlich die humoristische Seite zeigen sollte, aber leider kommen manche Anzeigen auch recht unglaubwürdig rüber.

Fazit:
Keine Frage, das Buch liest sich amüsant und es zeigt auch mal wieder, welche skurrilen Themen man dich so alles in eine Todesanzeige packen kann, aber in diesem Band fanden sich zum Teil wirklich sehr traurige Sachen, bei denen ich dann nicht wirklich lachen konnte und das verdirbt dann schon etwas das Lesevergnügen, weil man aus den Todesanzeigen wirklich keine humorvollen Untertöne lesen konnte und leider sind sie zum Teil auch recht unglaubwürdig.