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Veröffentlicht am 19.03.2017

Einfach nur lustig...

Ich. Neben der Spur
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Allie Brosh ist eine erfolgreiche Bloggerin, die mit ihren Zeichungen weltbekannt geworden ist. Sie bloggt eigentlich nur über das alltägliche Leben, trotzdem sind ihre Zeichnungen so besonders, dass sie ...

Allie Brosh ist eine erfolgreiche Bloggerin, die mit ihren Zeichungen weltbekannt geworden ist. Sie bloggt eigentlich nur über das alltägliche Leben, trotzdem sind ihre Zeichnungen so besonders, dass sie dadurch bekannt geworden ist.

Ähnlich verfährt Allie Brosh auch in ihrem Buch. Sie schildert Alltagssituationen, die sich selber durchlebt hat und setzt sie in diesem Buch um. Dabei gibt es wirklich lustige kleine Geschichten, bei denen man schmunzeln kann, aber auch ernste Momente, in denen man viel aus dem Seelenleben von Allie Brosh erfährt.
Leider muss man dazu sagen, dass manche Kapitel etwas unverständlich daher kommen und nicht so ganz logisch sind, was schade ist, weil das hätte man etwas verhindern können. Das könnte aber daran liegen, dass das ganze Buch schon durch die Zeichnungen etwas abstrakt ist und man dann eben auch die Reaktionen etwas abstrakt verstehen muss.
Gleichzeitig sollte aber bemerkt werden, dass man sich auch in einigen Kapiteln selber widerfindet und das fand ich sehr angenehm und das legt das Buch auch nah an den Leser.
Man kann also sagen, das Buch ist wie das Leben ~ mal lustig und mal ernst, aber trotzdem eben so wie es ist.

Das Buch ist in kleine Kapitel unterteilt, die auch immer andersfarbig unterlegt sind. Insgesamt ist das Buch auch sehr bunt, was aber nicht übertrieben wirkt. Leider weiss man durch die farbige Abgrenzung immer gleich, wie lang ein Kapitel ist, was aber nicht störend wikt.

Die Zielgruppe für diese Buch scheint mir nicht so einfach zu bestimmen, weil ich denke, wenn man sich nicht auf das Buch einlässt, dann wird man es nicht verstehen, aber ab 12 würde ich schon sagen, weil es ist eben eine Art Comic und ich könnte mir denken, dass es dadurch auch junge Leser anspricht, weil es eben nicht so viel Text gibt und viel mit Bildern gearbeitet wird.

Fazit:
Die Idee des Buches ist wirklich schön, aber leider kam ich mit einigen Themenbearbeitungen nicht klar, weil diese für mich teilweise unverständlich oder unlogisch waren.
Auch waren die Figuren etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man diese nicht kennt, dann muss man wirklich überlegen, warum das gerade so gezeichnet wird, aber gerade die Art der Akstraktheit macht das Buch wieder lustig und interessant.
Trotzdem kann man es an Leser ab 12 empfehlen, die sich eben mal auf eine Art von Buch einlassen wollen.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Lustig und aufklärend...

555 populäre Irrtümer
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555 Irrtümer aus 15 Themenbereiche, interessant zusammengestellt. ;)
Die Themenbereiche umfassen Tiere, Pflanzen, der menschliche Körper, Geschichten und Geschichte, Essen und Trinken, Geografie, Naturwissenschaft, ...

555 Irrtümer aus 15 Themenbereiche, interessant zusammengestellt. ;)
Die Themenbereiche umfassen Tiere, Pflanzen, der menschliche Körper, Geschichten und Geschichte, Essen und Trinken, Geografie, Naturwissenschaft, Technik und Technikgeschichte, Sprache, Recht und Gesetz, Musik, Kunst, Literatur, Film und Fernsehen und Alltagsirrtümer.
Neben der interessanten Zusammenstellung lernt man auch viel über teilweise sehr bekannte Irrtümer, die dadurch auch aufgeklärt und richtig gestellt werden.
Dabei wird eben auch eine fundierte Erklärung geliefert und eben nicht nur die Behauptung widerlegt.
Diesen Aspekt finde ich wichtig, weil erst du die Erklärung klar wird, warum du ursprüungliche Behauptung falsch war.

Fazit:
Ein lustiges Buch mit tollen Irrtümer, bei denen das Lesen echt Spass macht.
Zudem lernt man auch eine Menge über den Alltag und über das Leben und wie viel man in seinem Leben doch an falschen Wissen mit sich herum schleppt.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Zieht in den Bann...

Küss mich tödlich
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Das Buchcover ist schon mal ein echter Hingucker, weil es wirklich schöne Farben mit einem tollen Paar vereint. Das Cover ist wirklich schön gestaltet und verweist schon etwas auf die Liebesgeschichte ...

Das Buchcover ist schon mal ein echter Hingucker, weil es wirklich schöne Farben mit einem tollen Paar vereint. Das Cover ist wirklich schön gestaltet und verweist schon etwas auf die Liebesgeschichte im Buch.

Sarah ist 21 und lebt sehr zurückgezogen ihr Leben. Trotzdem steht sie unter dem Verdacht, besondere Fähigkeiten zu besitzen. Ben soll herausfinden, ob das stimmt und sollte es stimmen, sollte Ben Sarah umbringen. Doch Ben will eigentlich kein Killer mehr sein und findet in Sarah eine Art von Geborgenheit, die er nicht kannte. Ihr Liebe steht aber unter keinem guten Stern, da man der Familie nicht so einfach entkommen kann...
Im Verlauf der Geschichte unterliegt man viele Verwirrungen, die schließlich dazu führen, dass sich Sarah in Gefahr bringt und Ben nun ihr Leben retten muss...

Ben und Sarah fand ich glaubwürdig und authentisch, aber ich hatte Probleme mit der Verfremdung von Sarah, als sie dann im 2. Teil wieder auftaucht. Die Anfreundung mit der Veränderung war etwas gewöhnungsbedürfitg.

Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt, die jeweils immer eigene Zeit auseinander liegen. Innerhalb der einzelnen Teile verändert sich auch die Handlungsweise der Protgonisten, was aber wirklich nachvollziehbar ist, aber trotzdem muss man sich immer wieder etwas neu auf jeden Teil einstellen.
Die Kapitel sind an sich auch gut aufgeteilt und lassen sich gut lesen, weil sie eben keine Überlänge haben. Leider war der Übergang zwischen den Passagen manchmal etwas holprig, was schade ist, aber eben passieren kann. Trotzdem bringen diese etwas verfremdenen Aspekte etwas neues in die Geschichte ein, was dem Lesen an sich keine grosses Stocken versetzt.

Die Erzählweise war etwas besonders, weil der Erzähler in jedem Kapitel zwischen Sarah und Ben wechselte, wodurch es möglich war, beide Protagonisten sehr gut kennenzulernen.
Der Schreibstil von Ruth Adelmann hat mir gut gefallen. Er ist klar und hat einen direkte Sprache, ist auch sehr locker und lässt sich gut lesen. Dadurch fliegt man praktisch durch die Seiten des Buches.

Fazit:
"Küss mich tödlich" ist eine Mischung aus Action, Fantasy, Romantik, Mystery und Erotik und schafft es, den Leser mit dieser Mischung absolut in seinen Bahn zu ziehen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass der Übergang zwischen den einzelnen Teilen etwas verwirrend sein kann. Durch den lockeren Schreibstil von Ruth Adelmann lässt sich das Buch wirklich gut lesen und zieht den Lese in seinen Bahn, aus dem es ihn nicht mehr los lässt.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Wenn der Kuckuck zweimal klingelt...

Wenn die Kuckuck zweimal klingelt
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Katja K. arbeite als Gerichtsvollzieherin in Berlin und berichtet über ihren Alltag als Gerichtsvollzieher. In knapp 30 Geschichten werden Einzelfälle aus ihrem Berufsalltag geschildert.

Das Allererste, ...

Katja K. arbeite als Gerichtsvollzieherin in Berlin und berichtet über ihren Alltag als Gerichtsvollzieher. In knapp 30 Geschichten werden Einzelfälle aus ihrem Berufsalltag geschildert.

Das Allererste, was mir an diesem Buch aufgefallen ist, ist die Coverfarbe. Das Pink ist einfach so auffällig, dass man sich schon allein deswegen das Buch mit dem kleinen Kuckuch aus der Uhr näher anschaut.

Vorab sollte man sagen, dass es sich bei diesem Buch um ein reines Unterhaltungsbuch handelt und dass man sich eben so, wie es in dem Buch geschildert wird, nicht unbedingt den Alltag eines Gerichtsvollzieher vorstellen kann. Alle Fälle werden überspitzt dargestellt, einfach um den Unterhaltungswert zu steigern.
Daher kann das man das Buch auch als kurzweilige Kurzgeschichtensammlung ansehen, die aber sehr unterhaltend ist.

Trotzdem muss man sagen, dass die Figur der Katja K. im Buch sehr authentisch und glaubwürdig dargestellt wird. Sie versucht eben, den Schuldern auch zu helfen, wenn sie praktisch nichts haben, aber eben trotzdem Schulden haben, die sie erstmal nicht begleichen können. Das macht sie als Gerichtsvollzieherin sehr menschlich und man bekommt auch das Gefühl, das sie eben auch aus ihrem Wesen heraus helfen möchte und das nicht nur macht, weil es eben ihre Aufgabe ist.

Der Schreibstil von Katja K. ist ganz in Ordnung, aber eben auch nichts besonderes. Sie schreibt eben kleine Geschichten über die Schuldern, die sie besucht und die ihren Gläubigern Geld schulden. Man kan ihre kleine Geschichten gut lesen und die sprachliche Ebene ist eben nicht ganz so hoch angesetzt.

Fazit:
Wenn man das Buch lesen möchte, dann sollte man sich bewusst sein, dass dieses Buch ein reines Buch zur Unterhaltung ist und eben nicht wirklich den konkreten Berufsalltag eines Gerichtsvollziehers wiedergibt.
Dennoch sind die knapp 30 Geschichte recht unterhaltend, auch zum Teil sehr lustig und man kann sie gut lesen, wenn man sich dafür interessiert.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Märchen?

Erotische Märchen aus Japan
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Also erstmal finde ich das Cover wirklich schön und passend, es geht um Märchen aus Japan und es werden zwei Damen gezeigt, bei der einer, der anderen die Haare kämt. Dazu ist ein Fächer und einige japanische ...

Also erstmal finde ich das Cover wirklich schön und passend, es geht um Märchen aus Japan und es werden zwei Damen gezeigt, bei der einer, der anderen die Haare kämt. Dazu ist ein Fächer und einige japanische Schriftzeichen zu sehen.
Insgesamt finde ich die ganze Machart der Ausgabe wirklich schön, nicht nur das Cover, auch die Gestaltung im Inneren. Neben einer wirklich schönen Schriftart sind auch die Titel nochmal japanisch unterschrieben (wenn auch nur in der Umschrift und nicht in japanischen Schriftzeichen).

Also im Inhalt findet sich eine Sammlung von 58 Märchen, die sich durch alle Schichten von Japan ziehen. Es geht also sowohl um den Kaiser wie auch um den einfachen Bauern. Diese Bandbreite ist wirklich klasse, weil man so in alle gesellschaftlichen Schichten von Japan reinschnuppern kann, allerdings sollte man auch dabei bedenken, dass die gesammelten Geschichten schon älter sind, aber sie sind deswegen nicht uninteressant. Trotzdem sollte man immer bedenken, dass man sich mit dem Buch in einem anderen Kulturkreis bewegt und man deswegen eben keine wirklich harte Erotik erwarten kann.
In angehängten Anmerkungen wird dann auch noch einiges erklärt, was das Märchen besser erklärt, was das Verständnis erleichtert, wenn man sich eben in der japanischen Kultur nicht so auskennt.

Trotzdem lesen sich die Märchen wirklich gut und man kann sie auch wirklich gut lesen, eben auch mit Unterbrechungen, weil die Geschichten inhaltlich in keinen Zusammenhang stehen.

Fazit:
Ein schöne Ausgabe mit schönen kleinen Geschichten, die aber mehr in die Kategorie Märchen als in die Kategorie Erotik fallen, auch wenn man dabei beachten muss, dass man sich in einem anderen Kulturkreis bewegt und das die gesammelten Märchen eben schon etwas älter sind.
Trotzdem ist es eine schöne Sammlung von Märchen aus dem südlichen Japan.