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Veröffentlicht am 29.03.2021

Unterhaltsame Fortsetzung mit Schwächen

Eisige Wellen
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Story:
Alina und Mel sind aus den Fängen des Dunklen entkommen und seitdem auf der Flucht. Doch dieser ist ihnen dicht auf den Fersen. Mit einem zweitem Kräftemehrer beabsichtigt er Alinas Macht noch weiter ...

Story:
Alina und Mel sind aus den Fängen des Dunklen entkommen und seitdem auf der Flucht. Doch dieser ist ihnen dicht auf den Fersen. Mit einem zweitem Kräftemehrer beabsichtigt er Alinas Macht noch weiter zu stärken und sie weiter an sich binden. Fast schon scheint sein Plan aufzugehen, jedoch bekommen die beiden unerwartete Hilfe, sodass sie sich wieder befreien können. Gemeinsam mit Prinz Nikolai von Ravka kehren sie zurück in die Hauptstadt. Dort setzen sie alle Hebel in Bewegung um den Armeen zu neuer Größe zu verhelfen und die Stadt vor einem Angriff des Dunklen zu rüsten, jedoch hat Alinas neue Kraft auch Schattenseiten und während sie immer mächtiger wird, wendet sie sich immer mehr von der ab, die sie einst war…

Inhalt/Schreibstil:
Ich muss gestehen der zweite Teil hat mir teilweise besser als der erste gefallen. Die Szenerie und die Geschehnisse sind gut ausgearbeitet. Außerdem werden viele neue Charaktere vorgestellt, die unheimlich faszinierend rüberkommen, von denen man gerne liest und auf die ich mich im dritten Teil der Reihe freue.
Doch auch die Fortsetzung plätschert teilweise vor sich hin, ohne dass die Kapitel für die Entwicklung des Buches eine Rolle spielen. Meiner Meinung nach werden die Längen gekonnt durch einen neuen Charakter, Prinz Nikolai überspielt, der ständig Witze reist und äußerst charmant ist. Seine Art ist äußerst erfrischend und bringt einen ungewohnten Ton in Fantasybüchern zum Vorschein, doch irgendwann war dieses ganze Gefasel einfach too much und mehr trash, als ein richtiger Roman, sodass man ihn in ernsten Momenten auch nicht ernst nehmen konnte.
Die letzten Kapitel des Buches werden hingegen zum Mittelteil wieder unerwartet spannend und holen das unausgeschöpfte Potential zum Vorschein. Der Schluss ist so geschickt geschrieben das man sich fragt, was danach kommt und man nicht wirklich ahnt, wo die Geschichte hingeht.


Charaktere:
Während Alina als Charakter im ersten Teil nicht wirklich greifbar war, sondern eher durch ihre rasche Wandlung von der einfachen Kartenleserin zur mächtigen Grischa auffällt, bessert sich dies im zweiten Teil, denn sie gewinnt eindeutig an Tiefe und zeigt auch Gefühle, die man spüren kann. Trotzdem ist sie für mich weiterhin widersprüchlich, wobei Alina eine plötzliches starkes Auftreten hat und Führungsstärke aufweist, die man zwar durch ihren Kräftemehrer erklärt, die aber so schnell von statten geht, dass es nicht glaubhaft rüber kommt.
Kommen wir zu Prinz Nikolai. Er überzeugt durch seine charmante Art und seine Wandelbarkeit ist äußerst faszinierend, außerdem kauft man ihm sein Leben auf See irgendwie gerne ab.
Bezüglich des Dunklen bin ich leider enttäuscht, denn obwohl er zu Anfang des Buches vorkommt, spielt er die meiste Zeit in „Eisige Wellen“ keine große Rolle, sondern ist nur nebensächlich und bleibt eher ein blasser Charakter. Dies ist schade da er einer der Gründe ist, warum ich die Reihe eigentlich lese.

Fazit:
Eine Solide Fortsetzung, die tiefer in die magische und dunkle Welt Ravkas und zu deren Bewohnern vordringt, doch definitiv Luft nach oben lässt. Aber trotz einiger Schwächen freue ich mich auf den dritten Band!

Sterne: 3 von 5 Sternen

Dieses Buch wurde mir durch Netgalley.de als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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Veröffentlicht am 15.10.2020

Ein Buch voller Liebe und Fantasy!

Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Jennifer L. Armentrout ist eine meiner Lieblingsautorinnen und sie bringt ein so breites Spektrum an Büchern hervor, von denen ich die meisten Liebe.

Bei Wicked, muss ich zugeben, wusste ich zuerst nicht ...

Jennifer L. Armentrout ist eine meiner Lieblingsautorinnen und sie bringt ein so breites Spektrum an Büchern hervor, von denen ich die meisten Liebe.

Bei Wicked, muss ich zugeben, wusste ich zuerst nicht wirklich, wo die Reise hinführt, da der Klappentext nicht sehr aussagekräftig ist. Doch sobald ich mit dem Lesen begonnen habe, wurde mir schnell klar, um was es ging und konnte mich gut in der Geschichte zurechtfinden.

Wicked fand ich ganz in Ordnung. Das Buch hebt sich jetzt nicht sehr stark hervor, aber schlecht ist es auch nicht.
Die Geschichte, welche sich rund um die Faetöterin Ivy dreht ist vollgepackt mit Liebe und Action. Ihren kleinen Freund Tink, der ein Brownie aus der Anderswelt ist, und eigentlich nicht leben dürfte, habe ich sofort ins Herz geschossen. Ren, der Neue, welcher sich als einer aus der Elite entpuppt, ist total heiß und lässt Ivy Dinge spüren, welche sie schon lange bzw. noch gar nicht gespürt hat. Die Hauptcharaktere gefallen mir gut und sind toll ausgearbeitet.

Der Handlungsort New Orleans finde ich sehr gut ausgewählt, da er sehr mystisch und für Fantasybücher den perfekten Ort darstellt. Die Stadt wurde in die Geschichte sehr gut eingearbeitet und hat mich sehr neugierig gemacht.

Bei der Story selbst fehlte es mir leider manchmal an etwas Spannung bzw. geschah vieles, was die Geschichte nicht voranbeachte. Mir kam es vor, als hätte man Storylücken einfach mit etwas Gefühlschaos aufgefüllt. Lange wusste ich nicht, wohin die Geschichte ging, erst kurz vor Schluss zieht Armentrout an, die Spannung steigt und es geschieht etwas. Das Ende war unerwartet und überraschend.

Fazit:
Ein Buch voller Fantasy, tollen Charakteren und der großen Liebe.

Sterne:
3 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 15.10.2020

Enttäuscht!

Fünf Lieben lang
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Von diesem Buch habe ich mir irgendwie mehr erwartet. Anfänglich war ich noch ganz angetan von der Geschichte, doch mich verwirrten dann irgendwann die ständigen Zeitsprünge in die Vergangenheit, wobei ...

Von diesem Buch habe ich mir irgendwie mehr erwartet. Anfänglich war ich noch ganz angetan von der Geschichte, doch mich verwirrten dann irgendwann die ständigen Zeitsprünge in die Vergangenheit, wobei ich auch nicht wirklich mit der Hauptperson warm geworden bin, da diese Beziehungen führte, aber trotzdem auf der Suche nach neuen Liebschaften war oder sich währenddessen nach anderen verzehrte - was für mich ein absolutes No Go ist. Außerdem war Paul oft sehr Hormongesteuert, wo ich mir dachte, das brauchts jetzt nicht. Ich haben den erfolgreichen Roman ,,Call me by your name" nicht gelesen, aber irgendwie habe ich mir bei solch einem Erfolg von ,,Fünf Lieben Lang" mehr erwartet. Womöglich liegt es einfach daran, dass die Hauptperson Gefühle für mehrere Personen gleichzeitig verspürt, was ich nicht nachvollziehen kann.

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Veröffentlicht am 14.10.2020

Konnte mich leider nicht packen!

The Chase – Gegensätze ziehen sich an
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Ich habe mich sehr auf den ersten Band der neuen Briar U-Reihe gefreut, allerdings bin ich im Nachhinein etwas enttäuscht.

Doch fangen wir erst einmal mit dem an, was mir gefallen hat. Der Schreibstil ...

Ich habe mich sehr auf den ersten Band der neuen Briar U-Reihe gefreut, allerdings bin ich im Nachhinein etwas enttäuscht.

Doch fangen wir erst einmal mit dem an, was mir gefallen hat. Der Schreibstil von Elle Kennedy hat mir sehr gut gefallen. Er war locker und leicht und ich kam dadurch sehr schnell in die Geschichte hinein und habe das Buch schnell verschlungen.

Außerdem gefällt mir das Setting der Briar Universität unglaublich gut. Ich habe mich richtig wohl gefühlt und es war wie nach Hause kommen, nach der Off-Campus-Reihe.

Kommen wir zu den Hauptprotagonisten, mit welchen ich mich leider nicht wirklich anfreunden konnte.
Von Summer war ich, als ich sie das erste Mal kennenlernen durfte unglaublich begeistert mit ihrer lebhaften und ungestümen Art. Leider gefiel sie mir in "The Chase" überhaupt nicht. Ihr fehlte es irgendwie an Tiefe. Auf der einen Seite war sie eine total selbstbewusste Frau und auf der anderen sehr selbstkritisch, da sie eine Aufmerksamkeitsstörung hat und sich deswegen oft für dumm hält. Sie weiß nicht wirklich, was sie nach dem College machen will, obwohl ihr sichtlich ihr Modestudium Spaß macht.
Fitzi bzw. Colin Fitzgerald ist Eishockeyspieler, Zocker, Nerd, Spieledesigner und sieht mit seinen heißen Tattoos abgöttisch gut aus. Sämtliche Punkte machen ihn zwar attraktiv, aber alles zusammen mit Familienproblemen, die nicht sehr viel beachtet wurden, macht ihn meiner Meinung nach nicht sehr glaubwürdig.
Mit ihren Charakteren hat Elle Kennedy wortwörtlich zwei ganz unterschiedliche geschaffen, die nicht nur eine Seite haben, was an sich wirklich gut ist, aber leider nicht glaubhaft rübergekommen ist.

Die Liebesgeschichte der beiden war gespickt von Fitz mangelnder zugeständnis seiner Gefühle, was er immer wieder damit bekräftigte, dass Summer sich zu sehr im Mittelpunkt suhlt, was nicht wirklich Gefühle in mir wachgerüttelt hat und die Geschichte unnötig in die Länge gezogen hat.

Elle Kennedy hat in diesem Buch ebenfalls Themen wie Frauenpower und sexuelle Belästigung angesprochen, was meiner Meinung nach etwas mehr Tiefe und Aufmerksamkeit gebraucht hätte.

Alles in einem ein toller Roman für Zwischendurch, welcher aber durch nicht überzeugend geschriebene Charaktere viel Potential verloren hat.

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Veröffentlicht am 14.10.2020

War schlechter als der erste Band!

Sinking Ships
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Nach dem der erste Band der Reihe mir wirklich gut gefallen hat, stand "Sinking Ships" schon länger auf meiner Leseliste und nach dem Tami Fischer vor kurzem auf Instagram aus "Hiding Hurricanes" vorgelesen ...

Nach dem der erste Band der Reihe mir wirklich gut gefallen hat, stand "Sinking Ships" schon länger auf meiner Leseliste und nach dem Tami Fischer vor kurzem auf Instagram aus "Hiding Hurricanes" vorgelesen hat, musste ich mir unbedingt die Geschichte von Carla und Mitchell besorgen.

Ich muss gestehen, dass ich sehr lange gebraucht habe, bis ich in die Geschichte reingefunden habe und war auch leicht geschockt, da das Taschenbuch relativ dünn ist. "Sinking Ships" war ganz nett, wie meine Bewertung schon zeigt, da meiner Meinung nach die Geschichte ganz gut für Zwischendurch ist.
Während mich die Geschichte anfangs gelangweilt hat, fand ich sie zum Ende hin wieder sehr romantisch, da Carla und Mitchell ein ganz süßes Paar abgeben. Auch wenn die Wendung für meinen Geschmack ein wenig zu melodramatisch und vorhersehbar war.

Es stand ziemlich schnell fest, dass Carla und Mitchell aufeinanderstehen, da man aus beiden Sichtweisen die Gefühle der Haupcharaktere wusste und durch Carlas Familienprobleme sie keine Zukunft haben. Ich bewundere, wie Tami aus einer Story, die ziemlich schnell erzählt ist fast 400 Seiten geholt hat.

Anfangs war ich noch ganz begeistert von den Charakteren, doch im Laufe des Buches konnte ich mich immer weniger in sie hineinversetzen, da sie irgendwie an Tiefe verloren haben und mir auch sehr oberflächlich vorkamen, obwohl beide sichtbar mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben.

Fazit:
Ein gutes Buch für Zwischendurch, welches mich aber nicht so packen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte.

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