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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2017

Leider nicht überzeugend...

Sehnsuchtsschimmern
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Ava ist Studentin, arbeitet im Rixx (einer Kneipe) und glaubt an die einzige und wahre Liebe. Doch dann begegnet sie David und sie weiss, David ist DER Richtige, aber leider hat er ein Manko, er ist in ...

Ava ist Studentin, arbeitet im Rixx (einer Kneipe) und glaubt an die einzige und wahre Liebe. Doch dann begegnet sie David und sie weiss, David ist DER Richtige, aber leider hat er ein Manko, er ist in einer Beziehung. Für Ava ist klar, dass sie sich nicht in eine Beziehung einmischen kann, doch sie hat dabei nicht mir ihren Gefühlen gerechnet...

Also zunächst wieder mal ein Wort zu Cover:
Ich finde es wirklich schön, es ist wirklich sommerlich und passt auch zu dem Schwanenteich, an dem Ava und David sich immer treffen. Auch die Zeichnung der Blumen, die sich auch im Buch zu Beginn eines neuen Kapitels wiederfinden, sind wirklich schön.

Inhaltlich hatte ich jetzt nicht mit etwas neuem gerechnet, weil die Geschichte ist an sich ja nicht neu, aber es ist eben eine Umsetzung, die ich nicht so besonders mitreissend fand. An sich ist die Idee der wahren Liebe ja schön und auch die Idee, das mit Schwänen, die sich ja wirklich ein Leben lang an einen Partner binden, zu verbinden, hat etwas, aber mir fehlte so der Momente der Spannung in diesem Buch. Es war mir einfach zu flach in der Handlung und auch etwas zu vorherrsehbar. Das fand ich wirklich schade, muss ich sagen, weil der Klappentext zwar stimmt, aber der Konflikt in sich einfach zu wenig in dem Buch vorkam. Das Augenmerk der Autorin war da vielleicht etwas anders als meins, aber ich fand, dass man da etwas mehr hätte ausarbeiten können.

Der Schreibstil von Johanna Samt ist ruhig und liest sich schön, allerdings hatte ich beim Lesen manchmal das Gefühl, sie verzettelt sich, weil sie zu viele Idee in dem Buch verarbeiten wollte. Da die Ava Studentin und Kellerin, hat mit der Semesterarbeit zu tun, schreibt auch selber und hat eine Wasserphopie. Das ist einfach etwas viel und trotzdem lernt man Ava als Protagonistin nicht so richtig kennen. Das Spiel setzt sich auch bei David fort, den man noch weniger kennenlernt, weil man die gesamte Geschichte über Ava begleitet und nur das sieht, was sie auch sieht.

Ich hatte eine sommerlichleichte und süsse Liebesgeschichte erwartet, die auch mal mit etwas Herzblut aufwartet, aber leider bekam ich eine flache Geschichte mit blassen Charakteren, die vorherrsehbar endet und das ist einfach schade und ich muss sagen, mich würde das Buch auch nicht als 15 - 17 Jährige überzeugen. Also die Altersangabe passt zwar, aber ich kann das Buch leider nicht empfehlen, weil wenn man viel liest, dann wird man mit einem Gefühl der Unvollkommenheit aus dem Buch gehen und das sollte nicht so sein.

Fazit:
Die Idee des Buches ist ganz süss, aber die Umsetzung konnte mich nicht ganz überzeugen, weil es alles für mich einfach zu vorherrsehbar war und das fand ich schade. Die Charaktere konnten mich auch nicht so wirklich überzeugen und das ist lässt das ganze Buch etwas blass und farblos erscheinen.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Hin und Her gerissen zwischen Buch und Realität...

Nicht von schlechten Eltern - Meine Hartz-IV-Familie
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Ich muss sagen, ich bin nach der Lektüre des Buches etwas hin- und hergerissen.
Auf der einen Seite kann ich es verstehen, dass man über sein Leben in einer sogenannten sozialschwachen Familie berichten ...

Ich muss sagen, ich bin nach der Lektüre des Buches etwas hin- und hergerissen.
Auf der einen Seite kann ich es verstehen, dass man über sein Leben in einer sogenannten sozialschwachen Familie berichten will, aber auf der anderen Seite muss ich sagen, dass mir etwas die Fakten gefehlt haben. Ich meine, in dem Buch fällt immer wieder der Satz "Es ist wenig Geld da.", aber es werden nie Zahlen genannt und das finde ich schade, weil man so die Relation gar nicht richtig begreifen kann. Auch bin ich mir über die Aussage des Buches nicht ganz sicher, wenn ich das mal so sagen darf. Ich meine, natürlich berichtet Undine Zimmer über ihr Leben und das ihrer Familie, aber das ist an manchen Stellen einfach widersprüchlich, wenn ich das mal so sagen darf.

Es kann aber auch sein, dass ich mit einem anderen Blickpunkt an das Buch herangehe, da ich selbst mit Hatz IV und ähnlichen Familieverhältnissen wie Undine Zimmer aufgewachsen bin (also meine Mutter war lange Zeit arbeitssuchend und meinen Erzeuger kenne ich, anders wie Undine Zimmer, nicht mal). Deswegen kann ich Geldnot verstehen, aber für mich wären viele Sachen, wie ein Abitur in Schweden oder sonstiges nie ins Blickfeld gerückt. Das macht das alles für mich etwas widersprüchlich, zumal der Wechsel nach Schweden scheinbar keine Probleme mit dem Arge hervorgerufen haben soll, was ich mir fast nicht vorstellen kann.

Auch wird nie gross etwas von Vermittlungsversuchen seitens der Arge erwähnt, wenn ich da überlege, wie viele ABM-Stellen und auch Bewerbungstrainings und Weiterbildungen meine Mutter machen musste, kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, dann es bei der Mutter von Frau Zimmer anders war. Auch davon ist in dem Buch keine Rede.

Ich meine, es ist ja gut, dass gezeigt wird, das Kindern von Eltern aus sozialschwachen Familien eben nicht in diese Muster fallen müssen und dafür auch Respekt verdient haben, aber für mich ist das Buch einfach zu glatt, es zeigt vielleicht zu wenig auf oder es wurde beim Schreiben einfach "schön geschrieben", damit es passt. Vielleicht liegt das auch am Lektorat, dass es so ist, aber ich denke, dass manche Sachen in den Buch einfach vergessen wurden oder eben im Gedächtnis nicht mehr präsent waren.

Der Schreibstil von Undine Zimmer gefällt mir aber und das Buch liest sich auch gut weg, muss ich sagen. Allerdings fehlt mir - wie schon erwähnt - etwas das Unterfutter in Form von Zahlen und vielleicht wäre zur Verdeutlichung auch mal ein Antag auf Hatz IV ganz hilfreich gewesen, damit die Menschen, die damit nichts zu tun haben, mal einen Eindruck davon bekommen.

Fazit:
Ein Buch über den Rand der Gesellschaft, dass leider etwas die Zahlenrelation vermissen lässt, aber zeigt, dass es Menschen gibt, die sich auch in der Situation mit Hartz-IV nicht verstecken müssen und trotz finanziell begrenzter Mittel anständige Mitglieder der Gesellschaft aufziehen können. Meinen Respekt für den Wertgang von Undine Zimmer, aber bei dem Buch muss ich leider sagen, dass es mir etwas zu glatt und widersprüchlich erscheint.

Veröffentlicht am 20.03.2017

Leider etwas eintönig...

Cat Content
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SMS von meinem Kater, das ist ein Untertitel, der mir gleich zugesagt hat.
Ich meine, wann kann man schon mal in den Kopf eines Kater schauen?
Leider war ich etwas von dem Buch enttäuscht.
Das Layout ...

SMS von meinem Kater, das ist ein Untertitel, der mir gleich zugesagt hat.
Ich meine, wann kann man schon mal in den Kopf eines Kater schauen?
Leider war ich etwas von dem Buch enttäuscht.
Das Layout ist ganz lustig, aber ein Smartphone-Display durch das ganze Buch zu ziehen, das ist auf die Zeit des Lesens schon etwas eintönig. Das Buchlayout nervt auch mit der Zeit, also zumindest fand ich es nach einigen Seiten eintönig.
Zudem ist das Buch - das mit 224 Seiten wirklich nicht dick ist - durch das Layout und die kurzen Dialoge per SMS ist das Buch nicht wirklich mit viel Inhalt gefüllt.
Stellenweise kann man schon schmunzeln, aber leider sind auch manche Sachen mehr der "Standart", wenn es um Katzen geht.Aber leider zündet nicht jeder Gage und das ist eigentlich schade.

Fazit:
Für eine unterhaltsame Stunde ist das Buch wirklich okay, aber mehr leider auch nicht.
Ich finde, der Titel hält nicht ganz, was er verspricht und deswegen konnte mich das Buch auch nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Am Klappentext vorbei...

Inselkoller inklusive
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Sebastian ist auf der Flucht vor seiner Ex-Frau, aber leider genau sie taucht mit samt ihrem neuen Lover auf der Nordsee-Insel Neusand auf und genau in diesem Moment wütet auch ein Herbststurm über die ...

Sebastian ist auf der Flucht vor seiner Ex-Frau, aber leider genau sie taucht mit samt ihrem neuen Lover auf der Nordsee-Insel Neusand auf und genau in diesem Moment wütet auch ein Herbststurm über die Insel, auf der Inselkoller auftritt und auf der plötzlich eine Leiche zu viel ist...

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, dachte ich an eine leichte Herbstlektüre, aber irgendwie hat das Buch nicht so wirklich geschafft. Ich konnte mich nicht wirklich mit Sebastian als Protagonist anfreunden, ich kann nicht erklären, warum das so war, aber er nervte mich einfach mit seiner Art. Er bleib - wie auch die anderen Charaktere - leider etwas blass und das fand ich schade, weil ich denke, dass es da mehr Futter gegeben hätte.

Die Idee des Buches ist wirklich gut, weil es eine Mischung aus Romantik, Fantasy, Krimi und auch Unterhaltung bietet - also ein bunte Mischung für jeden Leser. Die Geistergeschichte, die in das Buch mit eingeflochten wird, fand ich jetzt nicht schlecht, aber hätte in meinen Augen auch nicht unbedingt in das Buch gemusst.

Aufgeteilt ist das Buch in 3 Teile (Teil 1 Die Insel, Teil 2 Turmgespenster und Teil 3 Inselkoller) und lässt sich an sich vom Stil her sehr gut lesen, weil die Kapitel auch sehr kurz gehalten sind. Leider plätschert die Handlung etwas vor sich hin und es gibt leider nicht wirklich einen Höhepunkt in der Handlung. Zum Ende des Buches kommt das Buch nochmal in Fahrt und es werden viele Fragen geklärt, aber trotzdem wurde ich mit dem Buch nicht so wirklich glücklich.

Fazit:
Die Idee des Buches ist gut und es gibt auch für eine breite Leserschaft etwas zu entdecken, aber leider fand ich die Charaktere etwas blass und auch die Handlung ist eher etwas flach, aber ein Buch für Zwischendurch ist es schon mal.
Ich denke aber, dass das Buch nicht wirklich ein grosser Wurf ist, weil es einfach nicht so richtig das ist, was man vom Klappentext her erwartet.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Vampire auf britisch...

Die Radleys
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Auf den ersten Blick sind die Radleys eine ganz normale Familie in einer englischen Kleinstadt, aber das sind sie leider nur auf den ersten Blick, den Vater Peter (der als Arzt arbeitet), Mutter Helen ...

Auf den ersten Blick sind die Radleys eine ganz normale Familie in einer englischen Kleinstadt, aber das sind sie leider nur auf den ersten Blick, den Vater Peter (der als Arzt arbeitet), Mutter Helen (eigentlich arbeitslos, aber begeisterte Leserin und in der Gemeinde beliebt) zusammen mit Tochter Clara und Sohn Rowan (beide Teenager mit den typischen Probleme) sind Vampire, aber da eben auch keine gewöhnlichen Vampire, sondern sie leben abstinent, trinken also kein Blut.

Während die Kinder zu Beginn der Geschichte keine Ahnung von ihrer Herkunft haben, versuchen die Eltern alles, damit die Kinder so normal wie möglich aufwachsen, auch wenn sie immer wieder darauf achten müssen, damit den Kindern nichts passiert. Dann passiert das, was nicht passieren soll: Clara wird nach einer Party von einem Jungen aus ihrer Schule belästigt und wehrt sich so, dass sie ihn tötet und sein Blut kostet.
Damit beginnt die Sachen ihre Lauf zu nehmen und als dann auch noch Will, der Bruder von Peter und der Onkel der beiden Kinder, auftacht, der auch praktizierender Vampir ist, wird die Sache noch komplizierter als sie zu diesem Zeitpunkt schon war....

Das Cover des Buches ist in meinen Augen ganz passend, weil die Radleys schon auf ihrem Umgebung fallen und eben eher die Nachtmenschen bzw. Nachtvampire sind und dazu auch der Vollmond und die Fledermäuse passen auch super zu der Idee der Handlung.

Die Handlung des Buches hebt sich zwar von anderen Vampirgeschichten ab, weil sie eben nicht nur um eine Liebesgeschichte ist, sondern eine Familiengeschichte. die aber auch ziemlich schräg ist. Leider trifft der britische Humor nicht wirklich meinen Humor und ich war mit dem Buch nicht ganz so zufrieden.
Denn neben des etwas schrägen Humor, ist auch die Geschichte sehr vorhersehbar, was schade ist.
Dem eigentlichen Vampirmythos wird auch nichts neues hinzugefügt.

Matt Haig hat in meinem Empfinden auch einen etwas komische Einteilung der Kapitel, die Geschichte ist eben nicht zentriert auf eine Personen, sondern spielt sich in verschiedenen Kostellationen ab und wird so in kleinen Scheibchen serviert. Das empfand ich für den Lesefluss ziemlich störend, weil dadurch sich der rote Faden der Geschichte leider in meinen Augen verlor.

Zudem finde ich die Kategorie Vampirroman als etwas unpassend, weil ich das eher als Familengeschichte mit dem Zusatz des Vampirs empfunden habe. Das Buch ist auch nicht besonders mit grossen Blutarien geschmückt (es kommt zwar auch nicht komplett ohne aus), aber das passt auch in der Konzept des Buches, wenn man es richtig überlegt.

Fazit:
Wer einen normalen Vampirroman erwartet, der ist bei dem Buch "Die Radleys" wirklich falsch, weil es ist eben keine typische Vampirgeschichte, aber man muss eben auch sehen, dass man mit dem britischen Humor zurecht kommen muss und man sollte das Buch eher in die Sparte Familiengeschichte mit kleineren und größeren Probleme mit Vampirgarnierung einordnen.