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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2017

Überall ist nur Liebe...

Das Miezhaus
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Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt eine braune-weiss getigerte Katze mit blauen Knopfaugen und das ist wirklich süss, das muss ich sagen.

Judith ist das, was man als Pechvogel bezeichnen könnte. ...

Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt eine braune-weiss getigerte Katze mit blauen Knopfaugen und das ist wirklich süss, das muss ich sagen.

Judith ist das, was man als Pechvogel bezeichnen könnte. Sie hat nicht nur eine Tochter mitten in der Pubertät, verliert ihren Job und dann hat ihr Mann sie auch noch verlassen und das alles kommt mit dem Einzug des neuen Mieters Alex zusammen, der auch noch ihren Parkplatz zuparkt...
Dennoch gibt Judith nicht auf und eröffnet mit Hilfe ihrer Verwandtschaft eine Tierpension und als sich herausstellt, dass Alex Tierarzt ist, ist das Dilemma für Judith eigentlich perfekt...

Judith und Alex sind zwei Charaktere, die etwas einfach angelegt sind, was aber der Geschichte nicht wirklich schadet, denn beide passen einfach in das Umfeld der Geschichte. Natürlich ziehen sie als Hauptcharaktere die Handlung an sich, aber auch die Nebendarsteller sind für die Geschichte entscheiden.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, der Schreibstil ist locker, aber eben nicht zu trivial. Man kann gut in die Geschichte eintauchen und kann dem Verlauf auch gut folgen. Leider fand ich den Verlauf stellenweise etwas zu sehr vorherrsehbar und auch die Wiederholungen (eine Person lässt Reuve passieren, was die anderen gesagt oder getan hat) haben mich manchmal etwas genervt.
Ein weiterer Minuspunkt sind leider die Zeitsprünge, die in der Geschichte immer wieder vorkommen, aber leider wird an keiner Stelle eine Zeitangabe erwähnt, das fand ich etwas schade.

Trotzdem lässt sich das Buch gut im Sommer lesen, weil es einfach eine seichte Liebesgeschichte ist, die im Umfeld einer Tierpension spielt, aber deren Titel etwas misslungen ist, wie ich finde, weil "Das Miezhaus" passt da einfach in meinem Augen nicht so ganz.

Fazit:
Eine süsse Liebesgeschichte rund um eine Tierpension, nur steht die Liebesgeschichte zwischen Judith und Alex mehr im Mittelpunkt als die Tierpension, weshalb ich den Titel des Buches nicht so wirklich passend finde.
Man findet eben eine typische Liebesgeschichte, deren Idee nicht neu ist und deren Umsetzung etwas einfach gehalten ist, was aber zu dem Stil der Geschichte passt.

Veröffentlicht am 20.03.2017

Sicher nicht für jeden etwas...

Die Domina, die den Angeketteten im Folterkeller vergaß
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Mal im Puff Mäuschen spielen? Das möchten sicher viele gerne mal. Der Insider Roger Witters hat über seinen Alltag als Bordellwirtschafter (das Wort ist wirklich klasse, ich kenne es aber erst seit diesem ...

Mal im Puff Mäuschen spielen? Das möchten sicher viele gerne mal. Der Insider Roger Witters hat über seinen Alltag als Bordellwirtschafter (das Wort ist wirklich klasse, ich kenne es aber erst seit diesem Buch) im größten Puff Europas geschrieben.
Er schreibt über alle Art von Erlebnissen - von wirklich lustigen Momenten bis hin zu Geschichten, in denen man sich wirklich etwas angewidert abwenden möchte. Also kann man sagen, dass Fremdschämen in diesem Buch garantiert ist.
Mir hat aber die Bandbreite des Buches sehr zugesagt, weil man muss einfach festhalten, dass ein Puff nun mal kein normaler Arbeitsplatz ist.
Roger Witters schafft es mit seinem Debüt aber, einen guten Eindruck in den Alltag in einem Freudenhaus zu geben. Das ist dann eben keinen Aneinanderreihung von Klischees, sondern erlebte Geschichten, die er erzählt.
Der Erzählstil ist nun nichts spektakuläres, aber man kann den Geschichten gut folgen und fliegt geradezu durch die Seiten, da das Buch sich wirklich gut lesen lässt. Allerdings muss man festhalten, dass die Geschichtn wirklich in einer einfach Sprache gehalten sind, also sollte man kein literarisches höchstanpruchsvolles Meisterwerk erwarrten.
Besonders schön fand ich die Illustrationen, die zwischen den einzelnen Geschichten immer wieder gesetzt wurden. Sie lockern das Buch auf und sind doch alles Symbole, die auch zu der Thematik eines Puffs passen.

Fazit:
Mal Mäuschen im Puff spielen? Das kann man mit Roger Witters Buch definitiv, nur sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es auch Geschichten gibt, in denen Fremdschämen und Ekel garantiert sind. So kann man sagen, dass das Buch zwar über Tatsachen berichtet, aber eben nicht für jeden geeeignet sein wird.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Gelungener Auftakt...

Blood Romance – Kuss der Unsterblichkeit
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Sarah hat mit ihrer Mutter Chicago nach dem Tod des Vaters verlassen. Sarah versucht sich zwar in dei neue Umgebung einzuleben, aber das gelingt ihr nicht so richtig, weil sie nur schwer Freunde findet ...

Sarah hat mit ihrer Mutter Chicago nach dem Tod des Vaters verlassen. Sarah versucht sich zwar in dei neue Umgebung einzuleben, aber das gelingt ihr nicht so richtig, weil sie nur schwer Freunde findet und sich auch nicht so richtig einfügen möchte. Doch Sarah hat sich mit der Situation angefreundet, aber dann taucht der geheimnisvolle Dustin in ihrer Schule auf - und Sarah weiss plötzlich nicht, was sie an ihm so toll findet...

Das Erste, was mir bei dem Buch aufgefallen, war das schöne Cover, es fällt einem sofort ins Auge. Neben dem tollen Cover sind auch den Buchschnitt mit Rosenmotiv verzieht, was sich auch im Buch zum Kapitelbeginn hindurchzieht. Die Gestaltung ist wirklich toll gelungen.

Blood Romance - Kuss der Unsterblichkeit ist der Debüt von Alice Moon und es hat mir gut gefallen, weil der Schreibstil wirklich angenehm ist und man wirklich gut in die Geschicht reinkommt.
Das Buch liest sich auch schnell, weil man wirklich gut in die Geschichte reinkommt.
Alice Moon legt Wert auf Details und beschreibt die Orte und die Personen sehr genau.

Sarah und Dustin und auch die anderen Protagonisten sind glaubwürdig und authentisch. Leider verlieren sie im Laufe der Geschichte etwas ihre Leichtigkeit, weil die Beziehungen untereinander so verstrickt werden, dass man selbst als Leser etwas Problem hat, alles mitzubekomen.
Leider ist auch die "Beziehung" zwischen Sarah und Dustin etwas sehr klischeehaft, aber das ist angesichts der ganze Geschchte gar nicht wirklich schlimm, da

Etwas negativ war in meinen Augen, dass die Geschichte nicht wirklich neue Ideen liefert und in meinen Augen eher den Boom der Vampirromane mit aufgenommen hat. Man vermissst auch etwas die spannungsgeladene Momente, was aber im Angesicht des empfohlendes Lesealters vielleicht auch gar nicht so schlecht ist, weil ich so das Lesealter wirklich gut bestätigen kann.
Trotzdem kann man das Buch wirklich gut lesen und man wird als Leser mit so vielen offenen Fragen stehen gelassen, dass man wirklich neugerig auf Teil 2 der Reihe ist.

Fazit:
"Blood Romance - Kuss der Unsterblichkeit" ist ein gelungener Auftakt zu der Reihe, lässt aber leider die spannungsgeladenen Momente etwas vermissen, beeindruckt aber durch einen tollen Schreibstil und eine schöne Grundidee.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Ein Buch für entspannte Lesestunden...

Das Leben ist kein Kaffeekränzchen
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Viola, Inez, Olga und Svea führen an sich ein sehr beschauliches Leben im Küstenort Brantevik an der schwedischen Küste. Die vier Damen treffen sich zum Kaffeekränzchen und auch zum Nähkränzchen und überbrücken ...

Viola, Inez, Olga und Svea führen an sich ein sehr beschauliches Leben im Küstenort Brantevik an der schwedischen Küste. Die vier Damen treffen sich zum Kaffeekränzchen und auch zum Nähkränzchen und überbrücken so den Herbst an der Küste. Doch dann gewinnt Inez eine Reise zu einem Weihnachtsmarkt und plötzlich geraten alle vier ins Reisefieber. Also die Reise daenn Anfang Dezember los geht, ahnen die Vier nicht, was die Reise in ihrem Leben verändern wird...

Die Geschichte rund um Viola, Inez, Olga und Svea ist beschaulich und ruhig, die Handlung an sich ist nichts aufregendes und lässt etwas den Spannungsbogen vermissen.Trotzdem findet man sich sehr gut in die Handlung und vermisst dann auch etwas die Ruhe und die Abgeschiedenheit des kleinen Küstenortes, in dem die Vier so beschaulich leben.

Karin B. Holmqvist hat einen sehr positiven und angenehmen Schreibstil, der sehr ruhig ist und dadruch gut zur Handlung passt. Was mir aber aufgefallen ist, dass sie immer das Positive in ihren Romanhandlungen im Blick hat, was für den Leser teilweise neue Sichtweisen eröffnet.
Der Blick auf das Alltägliche ist es vielleicht, das mich so angesprochen hat, weil Karin B. Holmqvist schafft es, aus jedem Moment in ihrem Buch etwas Positives zu sehen und das finde ich besonders. Vielleicht ist es gerade dieses Positives, was mich so durch das Buch hat gleiten lassen und ich war wirklich etwas traurig, als ich die netten Damen verliess, die mich so gut durch schöne Stunden gebracht haben.

Fazit:
Ein ruhiges Buch rund um einen Reise zu einem Weihnachtsmarkt, die vier betagte Damen antreten und keine Ahnung haben, was auf dieser Reise mit ihnen passieren wird.
Ein eher ruhiges Buch für genüssliche Lesestunden, in denen mal den Blick für das Positive im Leben stärken kann. Sehr zum empfehlen für die ruhigen Stunden vor dem Einschlafen, weil das Buch einen aus einem stressigen Alltag herausholt.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Tolle Zwischengeschichte...

Selection Storys – Liebe oder Pflicht
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Das Cover des Buches finde ich wieder wunderschön und das ich finde schön, weil das Model für die Selections-Reihe hat einen hohen Wiedererkennungswert und man sieht als Leser sofort, das die Reihe zusammengehört. ...

Das Cover des Buches finde ich wieder wunderschön und das ich finde schön, weil das Model für die Selections-Reihe hat einen hohen Wiedererkennungswert und man sieht als Leser sofort, das die Reihe zusammengehört.

"Selection Storys" ist praktisch ein Zwischenband zwischen Band 2 und Band 3 und zeichnet die Geschichten von Maxon und Aspen auf.
Die erste Geschichte beschreibt die Gefühle von Maxon als er sich auf das Casting vorbereteitet und auch, wie er die erste Zeit des Castings empfindet.
Die zweite Geschichte dreht sich um Aspen und seine Empfindungen, die er nach der Halloween-Party hat. Zudem erfährt man mehr über die Beziehung zwischen Amerika und Aspen.
Zusätzlich enthält der Band die Stammbäume von Amerika, Aspen und Maxon und auch ein schönes Interview mit Kiera Cass, durch die der Leser etwas mehr über die Autorin und ihre Beziehung zu den Charakteren in ihren Bücher erfahren.

Der Stil von Kiera Cass ist aber wirklich unverwechselbar und ich befand mich schon auf der ersten Seite wieder im Zauber der Geschichte von Selection und das ist ein Zeichen für einen hohen Wiedererkennungswert der Geschichte.

Ansich ist die Zusammenstellung des Buches nicht schlecht und auch Fans der Reihe werden auf ihre Kosten kommen, aber man erfährt eben nichts neues aus dem Buch, was man nicht in Band 1 oder 2 schon gelesen hätte. Das Buch ist also für Liebhaber der "Selections-Reihe" nicht unbedingt ein Must-Have, aber ein schöner Zwischenhappen um das Warten auf Band 3 etwas zu verkürzen.

Fazit:
"Selection Storys" ist ein netter Zwischenband, der dem Leser etwas mehr Maxon und Aspen bekannt macht. Es ist schon interessant zu lesen, wie die beiden die Zeit erleben und man bekommt auch etwas Bonusmaterial und auch der Stil von Kiera Cass ist unverwechselbar, aber man erfährt als Leser nichts wirklich neues und deswegen ziehe ich einen Wertungspunkt ab.