Düsteres Familiendrama mit vielen Toten!
Und es wurde finsterKHK Hendrik Brauner aus Ingolstadt und sein Team arbeiten an einem undurchsichtigen Fall - auf dem halb verfallenen Einödhof Finsterholz wurden vier Personen grausam ermordet. Es wurde ein wahres Blutbad ...
KHK Hendrik Brauner aus Ingolstadt und sein Team arbeiten an einem undurchsichtigen Fall - auf dem halb verfallenen Einödhof Finsterholz wurden vier Personen grausam ermordet. Es wurde ein wahres Blutbad angerichtet und nur Amelie, ein 15-jähriges Mädchen mit Trisomie 21, hat das Massaker überlebt. Leider kann sie nicht sprechen, dafür aber besonders gut malen und der Kommissar kommt durch ihre Bilder in seinen Ermittlungen einen Schritt weiter. Paul, der auf dem Hof gearbeitet hat, ist seitdem spurlos verschwunden, was ihn zum Hauptverdächtigen macht.
Dieses spannende Buch wird in zwei Ebenen erzählt. Einmal aus der Sicht von Paul, wie er damals auf den Hof gekommen ist und wie es ihm ergangen ist. Dann aus der Sicht der Polizei, wie die Ermittlungen vorangehen. Beides liefert gute Einblicke in das Geschehen auf dem Hof. Überhaupt dachte ich mir mehrmals, dass dieser Krimi im letzten Jahrhundert spielt und nicht in der aktuellen Zeit. Denn man kann sich kaum vorstellen, dass sich heutzutage noch jemand - egal ob Familienmitglied oder Arbeiter - so von einem Bauern behandeln lässt. Die ganze Atmosphäre dort war reichlich düster und beklemmend - demnach eigentlich kein Wunder, dass etwas Schreckliches passieren musste. Obwohl immer wieder kleine Einblicke in das Privatleben von Kommissar Brauner gewährt wurden, ist er mir dennoch etwas blass und nicht besonders sympathisch vorgekommen. Aber dennoch konnte mich das Buch bis zum Schluss fesseln.