Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!
Stummes Opfer: ThrillerZum Buch: Zons im Jahre 1502: Hochwasser hat der Mauer an der Kirche stark zugesetzt. Obwohl gute Handwerker dabei sind, die Mauer wieder zu errichten, stürzt sie immer wieder ein… Man möchte glauben, ...
Zum Buch: Zons im Jahre 1502: Hochwasser hat der Mauer an der Kirche stark zugesetzt. Obwohl gute Handwerker dabei sind, die Mauer wieder zu errichten, stürzt sie immer wieder ein… Man möchte glauben, hier geht es nicht mit rechten Dingen zu… Zeitgleich verschwinden einige der Bettelweiber. Bastian Mühlenberg sucht nach ihnen und als eine der Frauen gefunden wird, schwant ihm Böses… Zons in der Gegenwart: Beim Bau des neuen Stadtarchivs geht aber auch alles schief… erst werden Risse im Boden gefunden und dann werden bei der Einweihungsfeier auch noch zwei junge Menschen tot aufgefunden, jeweils einbetoniert in eine Säule. Ermittler Oliver Bergmann und sein Kollege Klaus tappen bei ihren Ermittlungen im Dunkeln. Es finden sich zwar mehrere Verdächtige, aber entweder haben sie ein Alibi oder gar kein Motiv. Als dann auch noch ein Lehrer tot aufgefunden wird und ein Teil eines alten Stadtsiegels in seiner Hand entdeckt wird, ahnt Oliver einen Zusammenhang…
Meine Meinung: Das Buch ist bereits der 11. Teil der Reihe um Zons mit den Ermittlern Bastian Mühlenberg in der Vergangenheit und Oliver Bergmann in der Gegenwart. Für mich war das Buch mein Debüt mit der Reihe, aber ich kann jetzt schon vorwegnehmen, dass ich mir die Vorgänger auf jeden Fall auch noch zulegen werde! Aber auch wenn man noch keinen Teil der Reihe kennt, kann man gut so einsteigen. Das Wichtigste wird kurz eingestreut und ansonsten ist es wohl jedes Mal ein neuer Fall.
Der Prolog beginnt gleich sehr grausig, ich mag so etwas ja gerne, das bereitet mir noch mehr Vorfreude auf das Buch! Der Schreibstil, auch in der Vergangenheit, ist sehr flüssig lesbar! Die Kapitel sind nicht ganz so kurz, aber immer noch in einzelne Abschnitte eingeteilt, so dass man es wirklich gut lesen kann! Sofort ist man in beiden Zeiten schnell gefangengenommen von den Ereignissen, die sich, wie bei Catherine Shepherd üblich, überschlagen. Man grübelt die ganze Zeit mit, kommt aber dem Täter bis zum Ende nicht auf die Spur. Und darum liebe ich die Bücher der Autorin!
Der Spannungsbogen ist einfach von Anfang bis Ende gegeben! Gerade die Parallelen in den beiden Zeitebenen sind toll! Man muss aber auch aufmerksam lesen, damit einem auch kleine Details nicht verlorengehen. Ich finde die Bücher nicht nur spannend, sondern auch liebevoll geschrieben. Man merkt die Liebe der Autorin zu der Stadt Zons, auf die sie im Nachwort auch noch einmal eingeht.
Mein Fazit: Als wenn ich es nicht schon vorhergeahnt hätte: Ich war wieder einmal restlos begeistert vom Können der Autorin! Sie schafft es einfach immer wieder, den Leser sofort mitzunehmen und ihn auch bis zum Schluss miträtseln zu lassen! Von mir gibt es mal wieder volle Punktzahl mit einer klaren Leseempfehlung!