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Ravenclawgirl902

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2022

Enttäuschend

Whitestone Hospital - High Hopes
1

Das Cover finde ich wunderschön. Es enthält viele kleine Details und passt gut zum Inhalt. Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, er ist flüssig und interessant. Die Emotionen kamen leider ...

Das Cover finde ich wunderschön. Es enthält viele kleine Details und passt gut zum Inhalt. Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, er ist flüssig und interessant. Die Emotionen kamen leider an einigen Stellen gar nicht bei mir an.
Die Handlung hat mir nur Stellenweise gefallen. Insgesamt hätte ich die Protagonistin lieber in einer Beziehung mit einem anderen Charakter gesehen. Das Buch hatte einen sehr starken Einstieg, wurde dann aber in der ersten Hälfte einfach nur noch immer schlechter, bevor es in der zweiten Hälfte wieder ein bisschen besser, aber auch nicht wirklich gut wurde. Das medizinische Thema hat mir gut gefallen und es war auch nicht so unverständlich wie anfangs gedacht. Dafür war auf den persönlichen Bereichen kaum Tiefe.
Die Chatakter waren das schlechteste am Buch. Man hat deutlich gemerkt, wie bemüht divers die Personen sein sollten, als hätte man krampfhaft auf einer Liste alles abgehakt um auch bloß alle verschiedenen Menschen irgendwie in diese Geschichte zu quetschen, egal ob es gepasst oder Sinn ergeben hat.
Die Protagonistin Laura konnte ich gar nicht leiden. Sie war durchgehend einfach anstrengend und nervig. Ich fand sie unsympathisch und sie hatte eine vollkommen unrealistisch idealistische Sicht auf die Welt, wodurch es auf mich mehrfach so wirkte, als wäre sie für den Job als Arzt einfach nicht geeignet.

Insgesamt hatte das Buch einen extrem starken Einstieg, ging dann aber enttäuschend Steil bergab. Die Handlung hatte zu wenig Tiefe und die Charaktere wirkten erzwungen, unrealistisch und einfach nervig. Die Beziehung zwischen den Protagonisten war für mich fast durchgehend unverständlich und dementsprechend wenig Spaß hatte ich am Lesen.

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Veröffentlicht am 18.04.2021

Leider sehr enttäuschend.

The Story of a Love Song
0

Das Cover finde ich wirklich wunderschön und es hat sofort mein Interesse geweckt. Ich dachte, dass sich dahinter sicher eine tolle Geschichte versteckt. Auch der Klappentext hat seinen Teil dazu beigetragen. ...

Das Cover finde ich wirklich wunderschön und es hat sofort mein Interesse geweckt. Ich dachte, dass sich dahinter sicher eine tolle Geschichte versteckt. Auch der Klappentext hat seinen Teil dazu beigetragen. Er klang unglaublich Interessant und vollkommen anders als alle Bücher die ich sonst lese. Über Brieffreundschaft habe ich tatsächlich noch kein anderes Buch entdeckt. Da ich die beiden Autorinnen auch sehr mag und schon mehrere wirklich tolle Bücher von ihnen gelesen habe, dachte ich, dass das bestimmt auch ein tolles Buch sein muss. Da habe ich aber leider falsch gedacht...

Zuerst lernt man den Therapeuten der Protagonistin kennen. Ihre Beziehung zu ihm fand ich sehr seltsam und sie kam mir auch sehr oft irgendwie falsch vor. Auch wenn ich das Thema mit Lucas psychischen Problemen wirklich super interessant und gewählt finde, gefällt mir auch da die Umsetzung nicht so richtig. Meiner Meinung nach wurden ihre Probleme zu wenig angesprochen und wenn doch dann war nach einem kurzen Gespräch alles wieder gut und es geht ihr wie von Zauberhand viel besser obwohl vorher jahrelange Therapie kaum etwas ändern konnten.

Dann war da noch die Beziehung zwischen Griffin und Luca. Eigentlich klang es anfangs so als könnten die beiden eine wirklich wunderschöne Liebesgeschichte haben. Aber leider fand ich die Beziehung der beiden und das Thema Brieffreundschaft sehr schlecht umgesetzt. Der erste Brief von Griffin war wirklich doof und super unhöflich aber sie fand es irgendwie total toll und hat sich sofort wieder in ihn verliebt?! Das war echt seltsam. Die Beziehung zwischen den beiden ging mir dann im Rest des Buches einfach zu schnell. Auch wenn die beiden sich FRÜHER sehr gut KANNTEN heißt das nicht das sie jetzt, Jahre später, immer noch alles voneinander wissen. Da haben mir wirklich viele Gespräche gefehlt. Auch gab es in der Handlung allgemein viele Wiederholungen und vieles hat sich immer im Kreis gedreht, das war irgendwann ziemlich langweilig.

Die Stimmung im Buch fand ich oft sehr deprimierend und traurig, da hat mir sehr viel Liebe und Romantik gefehlt, beim Lesen hatte ich immer so ein bedrückendes, unwohles Gefühl.

Die Charaktere fand ich eigentlich ganz gut gewählt. Auch die Berufe Musiker und Autorin finde ich sehr interessant, aber in der Beziehung von den beiden fehlte mir sehr viel.

Fazit: Die Grundidee klang wirklich super, die Umsetzung war leider sehr enttäuschend.





!!!SPOILER!!!
Auch das Ende fand ich dann ziemlich traurig und nebenbei wurde einfach mal so ein Todesfall erwähnt. Auch da hatte man wieder so ein beklemmendes Gefühl und dann war das irgendwie so: Ja wir haben eine Leiche gefunden, komm lass uns zu unserer Hochzeit gehen.

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Veröffentlicht am 09.04.2021

Voller Klischees

Darker than Night
0

●Cover●
Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Es ist wunderschön und weckt sofort Aufmerksamkeit und Interesse.

●Schreibstil●
Sehr angenehm und flüssig zu lesen.

●Charaktere●
Die Protagonisten waren ...

●Cover●
Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Es ist wunderschön und weckt sofort Aufmerksamkeit und Interesse.

●Schreibstil●
Sehr angenehm und flüssig zu lesen.

●Charaktere●
Die Protagonisten waren nicht wirklich sympathisch sondern eher faszinierend. Sie waren unglaublich spannend und irgendwie mochte man sie auch. Andererseits waren sie voller Klischees gestaltet und nicht wirklich individuell.

●Handlung●
Ähnlich wie die Charaktere war die Handlung voller Klischees und ziemlich oberflächlich. Trotzdem fand ich sie sehr spannend und irgendwie fesselnd.

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Veröffentlicht am 02.01.2021

Langatmig und langweilig

Someone New
0

●Cover●
Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es sieht wunderschön aus und auch die Farben gefallen mir gut.

●Schreibstil●
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war sehr flüssig und angenehm zu lesen. ...

●Cover●
Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es sieht wunderschön aus und auch die Farben gefallen mir gut.

●Schreibstil●
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war sehr flüssig und angenehm zu lesen.

●Charaktere●
Die Charaktere waren interessant und vielseitig, allerdings finde ich es etwas erzwungen, wie viele Verschiedene es sind. Das war schon ein bisschen übertrieben und wirkte zu gewollt.

●Handlung●
Die Handlung fand ich um ehrlich zu sein furchtbar. Sie war extrem langatmig und langweilig! An einigen Stellen fand ich sie sehr vorhersehbar. Das Buch hat etwas mehr als 500 Seiten und erst nach etwa 400 Seiten passiert etwas Unerwartetes, oder überhaupt eine Handlung. Vorher war es einfach viel zu langweilig und es gab extrem viele Wiederholungen. Es war immer das gleiche.

●Fazit●
Ein stark in die Länge gezogenes Buch mit extrem erzwungenen Charakteren und Handlungen.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Sehr enttäuschend

Royal Dream
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Die ersten drei Bände der Royal Reihe rund um Clara und Alexander fand ich ziemlich mittelmäßig. Ich hatte die Hoffnung, dass die Geschichte von Bella und Smith mir besser gefallen würde, da ich Bella ...

Die ersten drei Bände der Royal Reihe rund um Clara und Alexander fand ich ziemlich mittelmäßig. Ich hatte die Hoffnung, dass die Geschichte von Bella und Smith mir besser gefallen würde, da ich Bella in den ersten drei Bänden sehr mochte. Dort war sie eine kluge, taffe und selbstbewusste Frau. Davon ist in diesem Buch leider so gar nichts mehr übrig.

Der Schreibstil war wieder ganz ok, relativ flüssig und angenehm zu lesen. Die Grundidee ist nicht gerade neu, hätte aber durchaus Potential um eine gute, spannende Geschichte zu erzählen. Und um ehrlich zu sein, bei Romanen die den Fokus eher auf Erotik legen, erwartet man als Leser auch nicht unbedingt die tiefgründigsten, emotionalsten Geschichten und auch nicht unbedingt die stärksten Frauenfiguren der Welt, aber ein bisschen mehr als das was in diesem Buch zu finden war, könnte man schon erwarten.
Die Story war einfach platt. Zwischen den (nicht wirklich gut geschriebenen) erotischen Szenen gab es auch nicht allzu viel Handlung. Und das was da war, war irgendwie wie eine miese, billige Kopie von der Handlung von Fifty Shades of Grey.

Was mich aber am meisten gestört, enttäuscht und geradezu entsetzt hat, waren die Frauenbilder in diesem Buch. Zusammengefasst: Frauen sind nur für Sex und Shoppen gut. Ich meine theoretisch ist Belle eine tolle Frau. Sie hat einen Abschluss aus Oxford und dürfte somit ziemlich klug sein. Aber anstatt ihr Potential irgendwie zu nutzen, hat sie bisher nur eine Hochzeit geplant, die dann doch nicht stattgefunden hat. Jetzt findet sie bei dem Anwalt Smith Price einen Job als persönliche Assistentin. Sie muss ihn unter anderem zu Geschäftsessen begleiten und Besorgungen für ihn erledigen. Ihrer Meinung nach ist damit der einzige Unterschied zwischen ihr und einer Ehefrau der, dass sie (vorerst) keinen Sex mit ihm hat. Also als Ehefrau kauft man sich hübsche Kleider, zieht sie zu schicken Essen an und danach wieder aus und das ist alles...... Aus welcher Zeit stammt dieses Frauenbild bitte???



Der folgende Abschnitt enthält Spoiler
Belle hat Smith auch einmal explizit gesagt, dass sie jetzt keinen Sex möchte, sie wollte weg von ihm. Er wirft sie sich über die Schulter, trägt sie ins Bett und sagt, dass sie die Wahl hat ihm entweder jetzt zuzuhören oder er würde sie fesseln und mit ihr schlafen, bis sie ihm zuhören musste.
An einer anderen Stelle braucht Clara einen Notkaiserschnitt, weil es bei der Geburt ihres ersten Babys Komplikationen gibt. Ihre größte Sorge in diesem Moment: Wer wird mit ihrer Tochter shoppen gehen, wenn sie stirbt. SIE UND IHRE TOCHTER SCHWEBEN IN LEBENSGEFAHR UND SIE WILL WISSEN, WER MIT IHRER TOCHTER SHOPPEN GEHT?!?!?!?!

Ende der Spoiler

Ich frage mich wirklich, wie die Autorin ein solches Frauenbild vermitteln kann und vor allem, wieso alle so extrem begeistert von dieser Reihe sind. Die ersten drei Teile waren ganz ok, aber hier ging die Qualität extrem steil bergab. Nach den vielen begeisterten Bewertungen hatte ich eigentlich besseres erwartet.
Ich muss mir wirklich gut überlegen, ob ich mir den zweiten Band von Belles Geschichte auch noch antue um zu gucken, ob es da irgendwie besser wird.

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