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Veröffentlicht am 20.09.2018

Es hätte so gut werden können!

Nacht im Central Park
1

Inhalt:
New York, acht Uhr morgens. Alice, eine Polizistin aus Paris, und Gabriel, ein amerikanischer Jazzpianist, wachen auf einer Bank im Central Park auf – mit Handschellen aneinander gefesselt. Und ...

Inhalt:
New York, acht Uhr morgens. Alice, eine Polizistin aus Paris, und Gabriel, ein amerikanischer Jazzpianist, wachen auf einer Bank im Central Park auf – mit Handschellen aneinander gefesselt. Und sie sind sich nie zuvor begegnet. Wie in aller Welt sind die beiden hierhergekommen? Und vor allem: warum?

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Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:
Das Cover ist schlicht und einfach gestaltet. Die Klappen auf der Vorder-und Rückseite geben ein kurzes Zitat beider Protagonisten wieder, welches denselben Inhalt trägt, obwohl sich beide nicht kennen. Anhand des Covers könnte der Eindruck entstehen, dass es sich hier um eine reine Liebesgeschichte handelt. Der Schreibstil ist einfach und verständlich gehalten. Grundsätzlich wird aus der Erzählperspektive geschrieben, jedoch verwendet Musso in den Rückblicken die Ich-Perspektive von Alice. Das Buch ist in 4 Teilen gegliedert, die zudem einzelne Kapitel aufweisen. Die Kapitel beginnen jeweils mit einem Zitat.

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Fazit:
Dies ist mein erstes und vorerst "leider" letztes Buch von Musso. Warum? Dies werde ich kurz versuchen zu erklären.
Ich habe Musso als Lese-Empfehlung gesagt bekommen und mich gefreut, dass ich es zudem günstig als Mängelexemplar gefunden hatte. Rein als Coverkauf hätte ich es mir niemals geholt. Denn ich bin kein Freund von Liebesromanen und dieses Cover zeigt in keinerlei Form das es sich um Spannung und Action handeln könnte. Das Buch habe ich relativ schnell und flüssig lesen können. Das lag zum einem an dem Schreibstil und zum anderen an den wirklich Actionreichen Kapiteln. Musso versteht es, dem Leser keine Pause zu gönnen und immer wieder neue, völlig unerwartete Wendungen vor die Füße zu werfen. Etwas, was ich wirklich an Büchern (die als Thriller etc. deklariert sind) häufig vermisse. Die Geschichte, dass zwei Menschen aneinander gefesselt sind und sich zudem nicht kennen ist wirklich spannend und die Erwartungen an Aufklärung war enorm hoch. Warum nun doch nur 2 Sterne? Ganz einfach. Ich liebe die unerwarteten Wendungen jedoch ist vieles unlogisch und der Schluss für mich eine Katastrophe. Die Protagonistin Alice ist ein unsympathische, zickige und nervige Frau. Ständig muss sie betonen das sie eine Polizistin sei. Ich bin überhaupt nicht mit ihr warm geworden. Gabriel stellt für mich anfänglich eine etwas positivere Rolle dar. Diese steht und fällt jedoch mit dem Ende! Auch kann ich nichts mit der Information und Rolle von Jodie in diesem Buch anfangen. Sie taucht "wichtig" auf um uns zugleich in den nächsten Kapiteln nichtssagend zu verlassen. Als ich zum Ende kam hätte ich das Buch gerne lachend in die Ecke geworfen. Wirklich! Ich hab noch nie so ein kitschiges und zugleich unlogisches Ende gelesen wie in diesem Buch. Eigentlich hätte ein Kapitel gereicht und die ganze Geschichte wäre zu Ende gewesen. Denn wozu diue ganze (teilweise) unlogische Geschichte, wenn doch alles mit einem Anruf bzw. einer "Handfassung" erledigt gewesen wäre. Nun ja...für mich leider ein Beginn und Ende von Musso derzeit. Denn auf noch so einen "Reinfall" habe ich keine Lust. Schade!

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Das Buch erhält von mir 2/5 Vikis.

Veröffentlicht am 01.05.2022

Wirklich Enttäuschend

Der dreizehnte Mann
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Der 13. Mann ist mein zweites Buch von Tsokos und Schwiecker. Nachdem ich den ersten Band nahezu verschlungen habe, musste auch Band 2 her. Der Schreibstil wirkt sehr einfach und ziemlich steif. Dabei ...

Der 13. Mann ist mein zweites Buch von Tsokos und Schwiecker. Nachdem ich den ersten Band nahezu verschlungen habe, musste auch Band 2 her. Der Schreibstil wirkt sehr einfach und ziemlich steif. Dabei laß es sich nicht sonderlich gut. Das Thema ist wahnsinnig spannend und grauenvoll. Wirklich ein Justizskandal vom feinsten. Daraus hätte man wirklich was gutes entwickeln können. Die Umsetzung hat mich jedoch sehr enttäuscht. Ich konnte leider für mich keinen Thriller oder top Story feststellen. Es war mir einfach zu trocken und stupide runter geschrieben. Es fehlte völlig an Pep. Ich als Leser habe mich quasi von einem Raum zum anderen bewegt. War ich nicht im Anwaltsbüro, befand ich mich in einem anderen Büro. Viel Gerede um nichts. Keine wirkliche Handlung und Inhalt. Es ist so schade, da mir das erste Buch richtig gut gefallen hat. Aber die Geschichte plätschert hier nur so vor sich hin und es geschieht quasi nichts. Viele Wiederholungen und ein bisschen Erinnerungen lassen mich gelangweilt zurück. Dabei sollten gerade die Erinnerungen mich fesseln, da diese Inhaltlich absolut traurig sind. Ich habe mich bis 80% des Buches durchgequält, da ich dachte das sich das Blatt noch wenden könnte. Leider brachte mir dieses Denken nichts ausser verschwendete Zeit.

Schade! Kein Buch für mich. Es hat mich einfach nur enttäuscht zurück gelassen.

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Veröffentlicht am 20.01.2022

Das erste letzte Buch

Der erste letzte Tag
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Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch („kein Thriller“) schreiben soll ohne es ins absolute Minus zu katapultieren. Wer kennt ihn nicht. Sebastian Fitzek ein Schriftsteller, der unsere Welt mit Thrillern ...

Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch („kein Thriller“) schreiben soll ohne es ins absolute Minus zu katapultieren. Wer kennt ihn nicht. Sebastian Fitzek ein Schriftsteller, der unsere Welt mit Thrillern beglückt. Ich habe wirklich fast jedes Buch bereits gelesen und dachte mir, warum nicht auch mal „kein Thriller“. Gespannt auf die Geschichte, las ich es (Gott sei Dank) in einer Leserunde. Ich glaube ohne die Motivation von außen hätte ich dieses Buch abgebrochen. Die Motivation war jedoch nicht auf das gute im Buch, sondern auf das Leid eines jeden Lesers in der Runde zu verdanken. Denn gutes habe ich leider nicht finden können. Ich habe sehr sehr selten schlechte Bücher gelesen, doch leider gehört dieses dazu. Gern hätte ich Sebastian Fitzek in einer neuen Rolle als Romanautor erlebt. Doch was ich hier erleben musste war lediglich ein gut gemeinter Aufsatz eines Jugendlichen, in seiner Findungsphase. Die gepressten witzigen Stellen, waren leider absolut nicht lustig. Es wirkte wie eine Torte, die statt Zucker, Salz enthält und dennoch angeboten werden muss. Was bei raus kommt, sind Gesichter die mitleidig dreinschauen. Denn das schwierigste auf der Welt ist die Komik. Denn entweder man hat es und die Menge tobt vor lachen oder es bleibt so still, dass selbst die Grille verstummt. Es ist so schade, dass ich nichts positives schreiben kann, denn der Autor hat sich auch hier Arbeit gemacht. Aber es ist weder witzig, noch unterhaltsam, noch ansprechend, noch tiefgründig, noch bewegend. Die Protagonisten sind schwache Schauspieler in einer langweiligen Story. Ach, sagte ich bereits das dies „kein Thriller“ ist? Ja, auch die Wiederholungen in und um das Buch nerven nach der Zeit. Schade! Ich hoffe das dies nur ein Ausrutscher war und nicht wieder vor kommt.

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Veröffentlicht am 30.04.2021

Musste ich leider abbrechen

Das Leuchten des Mondes
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Ein wunderschönes Cover, welches mich sofort ansprach. Selbst der Klappentext war für mich ein Grund es sofort lesen zu wollen. Jedoch wurde ich je enttäuscht. Zwei Protagonisten mit ihren eigenen Schicksalen ...

Ein wunderschönes Cover, welches mich sofort ansprach. Selbst der Klappentext war für mich ein Grund es sofort lesen zu wollen. Jedoch wurde ich je enttäuscht. Zwei Protagonisten mit ihren eigenen Schicksalen und Auffälligkeiten werden ein gemeinsames Paar. Daraus entsteht ein Kind „Bubber“. Auch Bubber ist speziell. Er ist Autist und lebt in seiner eigenen Welt. Man möchte meinen, dass beide Eltern sich gut auf den Jungen einstellen können, da sie selbst auch ein Eigenleben führen. Aber dies ist falsch gedacht. Ein Kind, welches mit Medikamenten quasi „ruhig“ gestellt wird, ein Vater in seiner eigenem, fast „schizophrenen“ Welt und eine Mutter die sich selbst nicht annehmen kann.

Leider habe ich das Buch abbrechen müssen. Es hat mich mehr genervt, als unterhalten. Mein Geduldsfaden ist mit den Protagonisten und dem ewigen (teilweise sinnlosen) Zeitsprüngen mehr als einmal gerissen. Die Geschichte zieht sich wie ein zäher Kaugummi und ist teilweise unverständlich geschrieben. Irgendwann habe ich leider den Inhalt bzw. roten Faden gänzlich verloren und somit abgebrochen. Vielleicht ist mir der Inhalt einfach zu hoch. Aber die Welt und Wissenschaft von Maxon hat mich echt geschafft. Auch das ewige Gerede um die Zeugung von Sunny war nervig und irgendwann nicht mehr realistisch. Schade. Für mich leider absolut keine Empfehlung.



Ich bedanke mich an dieser Stelle das Buch als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Meine Meinung ist völlig unabhängig von dem Erhalt des Buches!

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