Manche Geschichten sollten niemals enden.
Unbroken„Unbroken“ beginnt mit einem kleinen Rückblick zu den letzten Geschehnissen aus Teil eins dieser großartigen Young Adult Dilogie von Natalie Hennig.
Auch hier ist der Schreibstil einnehmend, klar, den ...
„Unbroken“ beginnt mit einem kleinen Rückblick zu den letzten Geschehnissen aus Teil eins dieser großartigen Young Adult Dilogie von Natalie Hennig.
Auch hier ist der Schreibstil einnehmend, klar, den Charakteren angemessen, doch leider ist die berührende Geschichte zu schnell zu Ende. Ich habe mitgefiebert, saß aufgrund der harten Entscheidungen, die Kat traf, mit offenem Mund und dem Gedanken „Das darf doch nicht wahr sein!“ da. Gleichzeitig bewunderte ich die gebrochene junge Frau für ihren standhaften Selbstschutz und ihre Beweggründe.
Sehnsucht und Zweifel, Wille und der Funken Unsicherheit waren beiderseits spürbar. Luces Veränderung und seine Entschlossenheit, den Plan „sein Engelchen“ zurückzugewinnen sowie die Art, wie er diesen umzusetzen versucht, waren von Verzweiflung begleitet - aber auch von charmanten und witzigen Situationen.
Emma und Danny lockern die triste Stimmung mit ihrer felsenfesten Freundschaft und gegenseitigen Zuneigung immer wieder auf. Natalie zeigt deutlich und authentisch wie wichtig es ist, in den dunklen Stunden Menschen um sich zu haben, die Halt geben.
Im zweiten Teil kommt Adam hinzu und es scheint, als könnte er das Loch, das Luce hinterlassen hat, füllen – dass Liebe nicht Kampf bedeuten, schwer und kompliziert sein muss, sondern auch einfach, beständig sein kann.
Natalie Hennig führt uns in die Irre, spielt mit den Charakteren.
Die Handlung ist undurchschaubar, die Entwicklungen und Wahrheiten überrollten mich. Spannung und Zerrissenheit, Wendungen und Themen, die nicht vorhersehbar waren, packen und fesseln den Leser an das Geschehen. Zwischen stetem „Nein! So darf das nicht sein!“ und „Wenn sie das jetzt so enden lässt, lese ich nie wieder was von ihr“ hielt ich bis zum Schluss der 245 Seiten durch.
Ungläubig, überrascht und erschüttert. Emotionen, Leidenschaft und viel Gefühl liegen in den Gedanken und Dialogen, das Verständnis ergriff mich. Ich konnte mir jede Sekunde aus dieser Dilogie vorstellen, die jeweilige Stimmung aufnehmen und mich vollkommen in „Unbroken“ fallen lassen.
Denn am Ende sind beide ungebrochen.