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Veröffentlicht am 15.03.2023

Kochbuch für die schnelle einfache Küche - Einsteigerfreundlich

Iss dich fit mit Caro
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Influencerin Caro Mareike hat sich zum Ziel gesetzt, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein sollte, sondern schnell und einfach zuzubereiten sein. Mehr als 70 Rezepte werden im Buch erklärt, und ...

Influencerin Caro Mareike hat sich zum Ziel gesetzt, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein sollte, sondern schnell und einfach zuzubereiten sein. Mehr als 70 Rezepte werden im Buch erklärt, und laut Slogan gibt es keine ungewöhnlichen Zutaten. Das Hardcover ist grün und gelb und die Autorin sitzt in der Mitte des Titels „Iss dich fit“. Durch die Gestaltung des Covers ist die Autorin präsent und zu aufdringlich. Der Titel „Iss dich fit“ ist anfangs viel versprechend, aber hält er was er verspricht? Nach meiner Auffssung schon. Die Theorie wird am Anfang erklärt, hier geht es wirklich nur um die Grundlagen des gesunden Kochens. Ich finde es schön, dass im ersten Kapitel unter anderen ein Baukasten für Smoothies und Bowls mit eingebaut wurde. Leider werden keine Verzehrobergrenzen für z.B. Quinoa genannt. Das ist ein kleiner Wermutstropfen. Darüber hinaus gliedert sich das Buch klassisch in Frühstück, Salate, Vorspeisen, Meal Prep und Desserts. Wer leckere neue Gerichte erwartet, wird leider enttäuscht. Mein Highlight ist die Nudelsauce, die sich ganz einfach im Backofen zubereiten lässt. Perfekt für die Arbeit von zu Hause oder Tage, an denen wenig Zeit zum Kochen bleiben. Die Rezepte sind klar strukturiert mit Angabe von Zeit und Personen. Die Personenanzahl verwundert mich doch ab und an. Die Autorin legt wert auf glutenfrei, vegan Rezepte, aber auch „normal“. Die Zutaten gibt es in gut sortierten Lebensmittelgeschäften und Drogerien zu kaufen. Ich fand dieses Buch sehr inspirierend, es zeigt einem, dass man sich mit wenig Aufwand gesund ernähren kann und es gibt tolle Anregungen.

Fazit:
Das Buch ist geeignet für jeden, der ohne großen Aufwand in die gesunde Küche reinschnuppern möchte oder die neue Inspiration suchen. Ein kleiner Wermutstropfen sind das zum Teil fehlenden Hintergrundwissen im Bezug auf die Verzehrobergrenze. Auch wenn ich den Intro-Teil super fand, kann es doch sinnvoll sein, an der einen oder anderen Stelle auf bestimmte Eigenschaften hinzuweisen. Trotz allem kann ich dieses Kochbuch guten Gewissens weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 05.06.2022

vielfältiger Methodenkoffer

Einsamkeit überwinden - Freunde gewinnen
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Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Der erste handelt von der Theorie, der zweite um die Selbstfindung und der dritte um die Beziehung nach außen.

Das Buch besteht aus verschiedenen Selbsttest in zweiten ...

Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Der erste handelt von der Theorie, der zweite um die Selbstfindung und der dritte um die Beziehung nach außen.

Das Buch besteht aus verschiedenen Selbsttest in zweiten Teil und mehreren Methoden. Der dritte behandelt dann den Punkt Freunde finden, halten und auch loslassen.

Das Cover und das Thema fand ich sehr ansprechend.

Der erste Teil war noch spannend. Der zweite und größte fand ich zu unübersichtlich, zu lange, zu komplex und er hat mich nicht wirklich abgeholt. Ich fand es schwierig zu lesen, da oft im Fließtext auf Methoden früher oder später im Buch verwiesen wurde und trotz, dass von Kapitel gesprochen wurde, war es im Großen und Ganzen nur ein Fließtext mit unterschiedlichen Größen und Farben. Der einzige Lichtblick waren Anmerkungen in blauen Kästen und am Ende eine mehrseitige Erklärung dem Züricher Ressourcen-Modell anhand von drei Beispielpersonen. Auf der Internetseite der Autorin kann ein Workbook heruntergeladen werden. Dies ist aber nur mit dem Buch auffindbar und es handelt sich um einfache Arbeitsblätter zum Notieren ohne Beispiele. Klassisch für Coach/Therapie/etc.

Persönlich hat mich dieser Teil an Fachbücher erinnert, in diesem eine Methodik erlernt werden soll. Nur im Gegensatz zu den klassischen Methodenbüchern, welche ich als strukturiert empfinde, war dieses leider m. E. weniger strukturiert. Mir fehlen hier wirklich die Zusammenfassungen, Checklisten, Erinnerungen - Wiederholungskästen. Sehr schade, weil das Thema wichtig ist.

Der dritte Teil hat die Enttäuschung des zweiten wieder etwas verbessert. Den es werden u.a. Themen wie Fernfreundschaft, alte Freundschaften wiederbeleben, Freundschaften beenden in strukturierten und mit passenden Tipps und Bespielen erläutert.

Fazit:

Das Buch ist als Methodenkoffer sehr nett und wird sicher noch mal angeschaut und durchgelesen. Es ist geeignet für jeden, der auf der Suche nach sich selbst ist. Für jeden der sich beruflich mit der Thematik Selbstreflexion, Coaching etc. beschäftigt. Der extra Stern gab es für das letzte Kapitel und die gute Qualität des Druckes, Papier etc.

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Veröffentlicht am 06.05.2021

Wichtiges Buch zum Thema Alltagsrassismus, keine leichte Kost

Drei Kameradinnen
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„ Seit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich wieder, um ein paar Tage lang an die alten Zeiten anzuknüpfen. ...

„ Seit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich wieder, um ein paar Tage lang an die alten Zeiten anzuknüpfen. Doch egal ob über den Dächern der Stadt, auf der Bank vor dem Späti oder bei einer Hausbesetzerparty, immer wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprache, Hass und rechter Terror. Ihre Freundschaft aber gibt ihnen Halt. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt“ (Klappentext)

Das Buch wird in der Ich-Form aus Sicht von Kasih geschrieben. Der Erzählstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, interessant und ich bin noch nicht so schlüssig, ob ich in diesem Stil noch mal ein Buch lesen möchte. Vor allem, ich mag einfach keine offenen Enden und dieses Buch hinterlässt am Ende doch einige Fragezeichen.

Aber genau durch diese manchmal verwirrende, nicht gewohnten Schreib- und Lesestil wird man oft zur Reflexion angeregt. Es geht in diesem Buch darum, dass die eigene Herkunft immer in Frage gestellt wird, über das große Thema Alltagsrassismus und wo er, in Augen der Autorin/Protagonistin, beginnt. Aber auch Gewalt, Hetze, Ignoranz und rechte Ansichten und mit dessen Umgang. Es wird kein Lösungsweg aufgezeigt, sondern mit Fragen direkt an den Leser zum Nachdenken angeregt.

Shida Bazyar hat es mit ihren Roman geschafft, dass ich als 'weiße' mir Gedanken mache, ob auch bei mir dieses Schubladendenken da ist, wo es beginnt und ob auch ich mich rassistisch verhalte. Dafür danke ich der Autorin.

Fazit für das Buch:
Es ist keine einfache Kost und kein Buch für einen Strandurlaub. Aber das Buch gehört mit zu meinen Highlights in diesem Jahr, weil es einen ziemlichen nachdenklichen Leser hinterlässt.

Es ist geeignet für jeden, der mal über den 'normalen' Erzählstil hinweg was neues lesen möchte, der sich mit den Thematik Alltagsrassismus auseinandersetzen will und der vor allem kein Problem mit offenen Enden hat.

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Veröffentlicht am 11.04.2021

Wahre Geschichte - interessant, aber sehr nüchtern beschrieben

Gefangen und frei
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Zusammenfassung
Es wird die wahre Geschichte von Jarvis Jay Masters aus Sicht von David Sheff erzählt.
Jarvis Jay Masters wurde mit 19 Jahren zum Tote verurteilt und hat in der Isolationshaft seinen ...

Zusammenfassung
Es wird die wahre Geschichte von Jarvis Jay Masters aus Sicht von David Sheff erzählt.
Jarvis Jay Masters wurde mit 19 Jahren zum Tote verurteilt und hat in der Isolationshaft seinen Weg zum Buddhismus gefunden.

Eindruck:
Das Cover des Buches passt zu der Geschichte. Ein Buddha mit angedeuteten Gefängnisstreifen. Wäre mir auch im Buchhandel aufgefallen.

Der Schreibstil und Spannungsbogen von David Sheff finde ich persönlich zum Teil sehr anstrengend und distanziert. Für mich hat das Buch etwas aus Reportage, Biographie und buddhistisches Aufklärungsbuch, was zu manchen Längen führt.

Es werden verschiedene 'Gebetsformen' (Meditationsformen) erklärt und zum Teil ein Anleitung dazu mitgegeben. Sowie der Weg von Jarvis Jay Masters aufgezeigt, wie er zum Buddhismus gefunden hat. Gut ist, dass nicht nur positives, sondern auch der Weg aus Hindernissen beschrieben wird.

Wenn man die Lehrweisen des Buddhismus außen vor lässt, finde ich die Geschichte dahinter, doch erschreckend und für mich traurig. Zum Glück gibt es bei uns in Deutschland keine Todesstrafe, hab ich mir öfter gedacht und auch ob es bei uns in Deutschland zu ähnlichen Strukturen kommt, wie in der USA

Fazit:
Ich finde das Buch hat interessante Aspekte, die man auch in Achtsamkeitstraining etc. verwenden kann. Es gibt einen guten Überblick über den Buddhismus, aus Sicht des Protagonisten. Leider fehlt mir an mancher Stelle die Emotionen und es wird meiner Meinung sehr nüchtern beschrieben.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

atmosphärische, düstere und mystische Reise

Ins fahle Herz des Sommers
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Der fahle Sommer, was das wohl bedeutet…. Ein blasser Sommer, was das wohl sein wird? Ein trüber Sommer? Oder leblos? Oder einfach doch nur flau oder blond?

Matthias Koerberlin schafft es uns auf ...

Der fahle Sommer, was das wohl bedeutet…. Ein blasser Sommer, was das wohl sein wird? Ein trüber Sommer? Oder leblos? Oder einfach doch nur flau oder blond?

Matthias Koerberlin schafft es uns auf eindrucksvolle Weise mit auf die Reise nach dieser Frage zu nehmen. Er spricht mit seiner eher tiefen Stimme eine mögliche nicht zu ferne Zukunft auf. Jeder Sommer wird heißer und heißer. Der Boden vertrocknet, Regen bleibt aus und die Menschen sind entweder nach Norden geflohen (Grönland ist perfekt für Ackerbau) oder an einer unbekannten Seuche gestorben. Nur ein paar wenige Personen sind übriggeblieben, Fausto, eine ältere Dame, der Pfarrer und eine sehr fragwürdige Bauersfamilie.

Der Hörer wird sofort in den Überlebenskampf mit eingebunden und in Rückblenden erfährt man, was zu der Katastrophe führte. Fausto fährt mit dem Fahrrad und beginnt die Dörfer zu durchstreifen und plötzlich zieht neben ihn in das Haus eine Frau ein. Mit ihr verändert sich das fragile Gefüge im Dorf und wir, als Leser werden, mitgenommen in eine mögliche Zukunft, oder auch nicht.


Andreas Eschbach schafft es vom ersten Wort eine doch sehr düstere Stimmung aufzubauen, diese Stimmung bleibt auch konstant bei. Hoffnung ist eher Mangelware. Es drängt sich oft die Frage auf, was wäre, wenn.... Diese Frage lässt der Autor am Ende auch offen und leider auch noch ein paar mehr Fragen. Mich hat dieses gefühlt immer gleichbleibende doch am Ende mit einem Beigeschmack zurückgelassen.

Es ist ein besonderes Buch, was sicher seine Freunde findet und jeder der auf Endzeitszenarien, Dystopien und eine enggestrickte Atmosphäre liebt, der ist hier gut aufgehoben. Mir fehlte am Ende der rote Faden und es waren mir zu viele Plot Stränge offengeblieben, das könnte aber auch an der gekürzten Hörbuchfassung liegen.

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