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Veröffentlicht am 21.05.2021

lange Beschreibungen

Die Säulen der Erde
0

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht, ich hätte gedacht, dass ich mehr Probleme mit dem Schreibstil habe, da das Buch auch im 14. Jahrhundert spielt, aber das war gar nicht der Fall. ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht, ich hätte gedacht, dass ich mehr Probleme mit dem Schreibstil habe, da das Buch auch im 14. Jahrhundert spielt, aber das war gar nicht der Fall.
Es wird sehr viel und sehr genau bis ins Detail beschrieben, was natürlich zu langen Textpassagen führt, in denen es z.B. nur um die Architektur eines Gebäudes geht.
Dadurch konnte ich mir zwar alles sehr gut vorstellen, aber an besagten Stellen wurde es auch etwas langweilig. Vor allem in den ersten Kapiteln (die ca. 90 Seiten lang sind) war das sehr anstrengend. Ein paar mal habe ich auch überlegt, das Buch abzubrechen. Aber ab der Hälfte der Geschichte wurde es dann richtig interessant, da habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wollte erfahren, wie es weiter geht.
Wem dieser sehr bildhafte Schreibstil gefällt, kann ich das Buch nur empfehlen, aber ich habe gegen Ende hin diese Zeilen auch nur überflogen, denn auf über 1100 Seiten fand ich das schon etwas ermüdend.

Durch die Beschreibungen war alles aber auch verständlich, was die verschiedenen Aufgaben und Beweggründe der Charaktere angeht.
Im Laufe des Buches habe ich die Menschen kennengelernt und bin mit ihnen aufgewachsen, das fand ich richtig schön.
In dem Buch konnte ich ganze Leben verfolgen, was an den großen Zeitsprüngen liegt.
Manchmal können diese 2-5 Jahre sein.
Es wird richtig gut erklärt und verständlich beschrieben, wie die Menschen in der Zeit leben.
Aber trotzdem dreht sich das ganze Buch eher um den Kirchenbau.
Ich fand es sehr interessant, wie viele Hindernisse erst überwunden werden müssen, um diesen Bau möglich zu machen, was alles davon abhängig ist und wie viele Jahre er dauert.
Diese ganze Umschreibung der Zeitepoche war richtig gut.
Klosterleben, Schlachten, Liebe, Hungersnöte, Morde, Überfälle,... Intrigen dieser Zeit. Also hier kann ich nur sagen: langweilig ist es an diesen Stellen nicht. Es war manchmal schon unerwartet grausam und widerlich, was vor allem eine bestimmte Person angeht...
Aber viele Personen mochte ich sehr, auch wenn ich ein paar ein bisschen eigenartig fand. Wahrscheinlich auch, weil es damals noch andere Bräuche gab als heute, die ich mir nicht mehr vorstellen kann.
Trotzdem hat es sich wirklich so angefühlt, als wäre ich auch dabei.

Wenn ich jetzt nochmal über das Buch nachdenke, habe ich es viel toller in Erinnerung, als zu dem Zeitpunkt als ich es gelesen habe.
Mal schauen ob ich es jemals rereaden werde, aber in nächster Zeit eher nicht.

f a z i t
Historischer Roman mit sehr vielen Beschreibungen, die mir an manchen Stellen zu langatmig waren. Trotzdem ein tolles Buch über die Zeit, in die ich mich hineinversetzen konnte. Meiner Meinung nach kein Mustread, aber vor allem eine Empfehlung für Fans von Historik.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2021

lange Beschreibungen

Die Säulen der Erde
0

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht, ich hätte gedacht, dass ich mehr Probleme mit dem Schreibstil habe, da das Buch auch im 14. Jahrhundert spielt, aber das war gar nicht der Fall. ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht, ich hätte gedacht, dass ich mehr Probleme mit dem Schreibstil habe, da das Buch auch im 14. Jahrhundert spielt, aber das war gar nicht der Fall.
Es wird sehr viel und sehr genau bis ins Detail beschrieben, was natürlich zu langen Textpassagen führt, in denen es z.B. nur um die Architektur eines Gebäudes geht.
Dadurch konnte ich mir zwar alles sehr gut vorstellen, aber an besagten Stellen wurde es auch etwas langweilig. Vor allem in den ersten Kapiteln (die ca. 90 Seiten lang sind) war das sehr anstrengend. Ein paar mal habe ich auch überlegt, das Buch abzubrechen. Aber ab der Hälfte der Geschichte wurde es dann richtig interessant, da habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wollte erfahren, wie es weiter geht.
Wem dieser sehr bildhafte Schreibstil gefällt, kann ich das Buch nur empfehlen, aber ich habe gegen Ende hin diese Zeilen auch nur überflogen, denn auf über 1100 Seiten fand ich das schon etwas ermüdend.

Durch die Beschreibungen war alles aber auch verständlich, was die verschiedenen Aufgaben und Beweggründe der Charaktere angeht.
Im Laufe des Buches habe ich die Menschen kennengelernt und bin mit ihnen aufgewachsen, das fand ich richtig schön.
In dem Buch konnte ich ganze Leben verfolgen, was an den großen Zeitsprüngen liegt.
Manchmal können diese 2-5 Jahre sein.
Es wird richtig gut erklärt und verständlich beschrieben, wie die Menschen in der Zeit leben.
Aber trotzdem dreht sich das ganze Buch eher um den Kirchenbau.
Ich fand es sehr interessant, wie viele Hindernisse erst überwunden werden müssen, um diesen Bau möglich zu machen, was alles davon abhängig ist und wie viele Jahre er dauert.
Diese ganze Umschreibung der Zeitepoche war richtig gut.
Klosterleben, Schlachten, Liebe, Hungersnöte, Morde, Überfälle,... Intrigen dieser Zeit. Also hier kann ich nur sagen: langweilig ist es an diesen Stellen nicht. Es war manchmal schon unerwartet grausam und widerlich, was vor allem eine bestimmte Person angeht...
Aber viele Personen mochte ich sehr, auch wenn ich ein paar ein bisschen eigenartig fand. Wahrscheinlich auch, weil es damals noch andere Bräuche gab als heute, die ich mir nicht mehr vorstellen kann.
Trotzdem hat es sich wirklich so angefühlt, als wäre ich auch dabei.

Wenn ich jetzt nochmal über das Buch nachdenke, habe ich es viel toller in Erinnerung, als zu dem Zeitpunkt als ich es gelesen habe.
Mal schauen ob ich es jemals rereaden werde, aber in nächster Zeit eher nicht.

f a z i t
Historischer Roman mit sehr vielen Beschreibungen, die mir an manchen Stellen zu langatmig waren. Trotzdem ein tolles Buch über die Zeit, in die ich mich hineinversetzen konnte. Meiner Meinung nach kein Mustread, aber vor allem eine Empfehlung für Fans von Historik.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2021

lange Beschreibungen

Die Säulen der Erde
0

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht, ich hätte gedacht, dass ich mehr Probleme mit dem Schreibstil habe, da das Buch auch im 14. Jahrhundert spielt, aber das war gar nicht der Fall. ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht, ich hätte gedacht, dass ich mehr Probleme mit dem Schreibstil habe, da das Buch auch im 14. Jahrhundert spielt, aber das war gar nicht der Fall.
Es wird sehr viel und sehr genau bis ins Detail beschrieben, was natürlich zu langen Textpassagen führt, in denen es z.B. nur um die Architektur eines Gebäudes geht.
Dadurch konnte ich mir zwar alles sehr gut vorstellen, aber an besagten Stellen wurde es auch etwas langweilig. Vor allem in den ersten Kapiteln (die ca. 90 Seiten lang sind) war das sehr anstrengend. Ein paar mal habe ich auch überlegt, das Buch abzubrechen. Aber ab der Hälfte der Geschichte wurde es dann richtig interessant, da habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wollte erfahren, wie es weiter geht.
Wem dieser sehr bildhafte Schreibstil gefällt, kann ich das Buch nur empfehlen, aber ich habe gegen Ende hin diese Zeilen auch nur überflogen, denn auf über 1100 Seiten fand ich das schon etwas ermüdend.

Durch die Beschreibungen war alles aber auch verständlich, was die verschiedenen Aufgaben und Beweggründe der Charaktere angeht.
Im Laufe des Buches habe ich die Menschen kennengelernt und bin mit ihnen aufgewachsen, das fand ich richtig schön.
In dem Buch konnte ich ganze Leben verfolgen, was an den großen Zeitsprüngen liegt.
Manchmal können diese 2-5 Jahre sein.
Es wird richtig gut erklärt und verständlich beschrieben, wie die Menschen in der Zeit leben.
Aber trotzdem dreht sich das ganze Buch eher um den Kirchenbau.
Ich fand es sehr interessant, wie viele Hindernisse erst überwunden werden müssen, um diesen Bau möglich zu machen, was alles davon abhängig ist und wie viele Jahre er dauert.
Diese ganze Umschreibung der Zeitepoche war richtig gut.
Klosterleben, Schlachten, Liebe, Hungersnöte, Morde, Überfälle,... Intrigen dieser Zeit. Also hier kann ich nur sagen: langweilig ist es an diesen Stellen nicht. Es war manchmal schon unerwartet grausam und widerlich, was vor allem eine bestimmte Person angeht...
Aber viele Personen mochte ich sehr, auch wenn ich ein paar ein bisschen eigenartig fand. Wahrscheinlich auch, weil es damals noch andere Bräuche gab als heute, die ich mir nicht mehr vorstellen kann.
Trotzdem hat es sich wirklich so angefühlt, als wäre ich auch dabei.

Wenn ich jetzt nochmal über das Buch nachdenke, habe ich es viel toller in Erinnerung, als zu dem Zeitpunkt als ich es gelesen habe.
Mal schauen ob ich es jemals rereaden werde, aber in nächster Zeit eher nicht.

f a z i t
Historischer Roman mit sehr vielen Beschreibungen, die mir an manchen Stellen zu langatmig waren. Trotzdem ein tolles Buch über die Zeit, in die ich mich hineinversetzen konnte. Meiner Meinung nach kein Mustread, aber vor allem eine Empfehlung für Fans von Historik.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2021

gemischte Gefühle

Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1 (Prickelnde New-Adult-Romance auf der glamourösen Golden Isles Academy. Für alle Fans von KISS ME ONCE.)
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Zuallererst möchte ich sagen, dass ich absolut verliebt in dieses Cover bin! Es ist wirklich wunderschön. Es erinnert mich aber auch sehr stark an die Cover der Maxton Hall Trilogie, und aus ...


Zuallererst möchte ich sagen, dass ich absolut verliebt in dieses Cover bin! Es ist wirklich wunderschön. Es erinnert mich aber auch sehr stark an die Cover der Maxton Hall Trilogie, und aus diesem Grund habe ich irgendwie auch eine ähnliche Geschichte erwartet. Ich muss auch sagen, dass es sehr viele Parallelen gab, aber längst nicht alles gleich war. Ich fand es ein wenig schade und anfangs auch nervig, dass es so viele Klischees gibt. Der reiche Bad Boy, der reihenweise Frauen aufreißt und dabei versucht seine Vergangenheit zu verdrängen und sie, die irgendwie „ganz anders als die anderen ist“. Zum Glück störte mich das im Laufe der Geschichte aber immer weniger. Vielleicht auch, weil ich die Charaktere besser kennenlernte, und herausfand, dass da doch weitaus mehr dahintersteckte. Leider hatte ich den Großteil der Handlung das Gefühl, keinen richtigen Zugang zu Felix zu finden. Ich wurde einfach nicht mit ihm warm, auch wenn er eine definitiv tolle Entwicklung durchmachte. Er hat auf jeden Fall Fehler gemacht, aber ich denke, er hat daraus gelehrt. Trotzdem aber sind wir keine Freunde geworden. Dadurch fiel es mir auch ein bisschen schwer, immer alle Gefühle zwischen May und Felix nachzuvollziehen, was super schade war! May war auch ein Charakter mit Ecken und Kanten und dadurch auch sehr authentisch. Ich mochte hier vor allem auch das Thema, was sich durch das ganze Buch zog, da ich es vorher noch nie in einer anderen Geschichte gelesen habe. May und Felix waren Charaktere, die miteinander geredet haben und das fand ich gut, sie haben auch überraschend reif und verantwortungsbewusst gehandelt.
Der Einstieg fiel mir schon super leicht und ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen komplett durchgelesen, da es so großartig geschrieben war. Also ich hatte definitiv viel Spaß beim Lesen und habe es sehr genossen.
Alles in allem ein Buch, bei dem ich zwar gemischte Gefühle habe, was mir aber ganz gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 09.05.2021

Von Seite zu Seite besser

Der erste letzte Tag
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Das Cover mag ich ganz gerne, es wirkt ein wenig comichaft und spiegelt definitiv den Inhalt des Buches wider. Ein kleiner Roadtrip, der aber alles andere als wunderschön und warm wird – im wahrsten Sinne ...

Das Cover mag ich ganz gerne, es wirkt ein wenig comichaft und spiegelt definitiv den Inhalt des Buches wider. Ein kleiner Roadtrip, der aber alles andere als wunderschön und warm wird – im wahrsten Sinne des Wortes – sondern auch seine Schattenseiten hat.

Zuallererst möchte ich anmerken, dass dies mein erstes Buch von Fitzek war, ich zuvor auch noch keinen Thriller von ihm gelesen habe. Ich finde die Beschreibung „Kein Thriller“ auf dem Cover aber ziemlich witzig, da das wohl auch notwendig ist, wenn man seine anderen Bücher gelesen hat.

Leider muss ich aber sagen, dass mich dieses Buch nicht zu 100% abholen konnte.

Die Idee an sich ist wirklich toll – auch wenn es sie in der ein oder anderen Variation sicherlich schon gab – und ich habe mich wirklich darauf gefreut.

Nur leider lag mein Problem schlicht und ergreifend am Humor des Buches. Ich konnte ehrlich gesagt nicht wirklich über die Witze lachen und habe dadurch weder Zugang zur Geschichte noch zum Hauptprotagonisten Livius und seiner Denkweise gefunden. besonders in diesem Buch ist der Humor sehr speziell und ich teile diesen leider nicht. Meiner Meinung nach waren die Sätze viel zu überladen, was das Lesen sehr mühselig machte. Situationen und Personen wurden mit überspitzten und übertriebenen Sätzen beschrieben, besonders am Anfang machte es mir das nicht leicht. Dieser Humor zog sich größtenteils durch das ganze Buch, jedoch muss ich sagen, dass es immer besser wurde. Gegen Ende hin musste ich sogar einige Male herzlich lachen, wobei ich da auch das Gefühl hatte, dass dieses Überspitzte etwas abgenommen hatte. Von Seite zu Seite ist es mir leichter gefallen, mit der Geschichte warm zu werden und das Ende fand ich großartig und einen schönen Abschluss. Ich kann verstehen, warum der Autor so in den Himmel gelobt wird, denn es ist mehr als deutlich spürbar, was er für ein Talent besitzt Geschichten zu konstruieren. Auch hier überzeugte das Buch mit einigen unvorhersehbaren Plotwists, und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie das Ganze in einem Thriller aussieht. Ich war wirklich überrascht, dass es dann doch ganz anders gekommen ist, als ich dachte.

Livius und ich sind vielleicht keine Freunde geworden, aber dafür fand ich seine Entwicklung toll. Die Handlungen seinerseits waren für mich zwar nicht überraschend, aber ich bin sehr zufrieden damit, wie sich alles gefügt hat. Auf der anderen Seite war Lea sozusagen sein genaues Gegenteil, und ich fand dieses Gegenüberstellen der Gegensätze wirklich sehr interessant. Das lieferte definitiv Platz für heftige, explosionsartige Diskussionen, aber auch sehr inspirierenden Weisheiten. Mir war Lea unglaublich sympathisch und ich denke, wir sollten uns alle eine Scheibe von ihr abschneiden. Ich habe mir sehr viel markiert, weil sie so intelligente Sachen gesagt hat, die mich auch wirklich zum Nachdenken gebracht haben. Und letztendlich sollte wirklich jeder Tag wie der letzte gelebt werden.

Alles in allem ein gutes Buch, jedoch sollte man den Humor teilen. Das war bei mir leider nicht der Fall, weswegen ich das Buch an dieser Stelle mit 3 Sternen bewerte.

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