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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2021

Diverse, liebenswerte und authentische Charaktere in einer spannenden Story!

One Last Stop
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Inhalt (Klappentext)

Die New Yorker Studentin August glaubt weder an Hellseherei, noch an die Art von Liebe, über die Filme gedreht werden. Und ganz sicher glaubt sie nicht, dass ihre WG voller liebenswerter ...

Inhalt (Klappentext)

Die New Yorker Studentin August glaubt weder an Hellseherei, noch an die Art von Liebe, über die Filme gedreht werden. Und ganz sicher glaubt sie nicht, dass ihre WG voller liebenswerter Nerds daran etwas ändern wird – oder gar ihre Nachtschichten in einem Pancake House, das seit den 70er Jahren Kultstatus genießt.
Doch dann ist da in der U-Bahn plötzlich Jane – die ebenso schöne wie unmögliche Jane. Um sie wiederzusehen, fährt August täglich zur selben Zeit mit der Linie Q. Und sie beginnt sich zu wundern: Jeden Tag trägt Jane dieselbe Kleidung, niemals scheint sie aus der U-Bahn auszusteigen. Nur langsam begreift August, dass sie sich für Jane auf ein unmöglich scheinendes Abenteuer einlassen muss …

Meine Meinung

Da ich viel auf Bookstagram und BookTok unterwegs bin, bin auch ich nicht um dem Hype rund um das neue Buch von Casey McQuiston herum gekommen. Besonders im englischsprachigen Raum schwärmten viele von der AutorIn und das Ganze hat mich letztlich so neugierig gemacht, dass ich unbedingt auch eines ihrer Bücher lesen wollte!
Zudem habe ich bisher noch viel zu wenige Romane von queeren Autoren und über queere Charaktere gelesen - da kam mir „One last stop“ ganz gelegen.

Der Schreibstil war Anfangs noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Casey McQuiston schreibt in der Er-/Sie-Perspektive und im Präsens, wovon ich eigentlich kein großer Fan bin, aber mit der Zeit ist es mir dann doch gar nicht mehr aufgefallen. Die Kapitel werden aus Augusts Perspektive erzählt und waren meistens sehr lang, was mich ehrlich gesagt ein wenig gestört hat. Die kürzesten waren um die 20 Seiten lang, aber meistens waren sie dann doch eher 50 bis 60 Seiten lang.

August Landry hatte alles andere als eine normale Kindheit - und das nicht nur, weil sie schon als Teenager erkannt hat, dass sie bisexuell ist.
Ihre Mutter war ihr ganzes Leben lang nahezu besessen davon, den Fall ihres vermissten Bruders zu lösen, sodass August ihre Kindheit damit verbrachte, ihre Mutter dabei zu helfen, Akten zu besorgen und alles mögliche über das Leben ihres Onkels in Erfahrung zu bringen. Dadurch hatte sie nie viele Freunde und auch heute fällt es ihr schwer, ein „normales“ Leben zu führen. August wechselt ihre Studiengänge immer wieder und hat keine Ahnung, wie es danach weiter gehen soll.
Sie bleibt nie lange an einem Ort, besitzt nur wenige Sachen und lässt andere Menschen nur selten an sich heran. Doch das ändert sich plötzlich als sie eine WG-Anzeige in New York entdeckt und kurzer Zeit später dort einzieht. Ihre neuen Mitbewohner sind… sagen wir mal „gewöhnungsbedürftig“.

Wes, Myla und Niko haben so einige Eigenarten, angefangen damit, dass Niko ein Medium ist und Myla bei ihrer ersten Begegnung Kunst aus Froschknochen erschafft. Und auch wenn ich am Anfang keine Ahnung hatte, was ich von ihnen halten soll, habe ich sie schon wenige Seiten später fest ins Herz geschlossen. Die drei sind echt tolle Mitbewohner und besonders Myla und Niko helfen August sofort sich in New York einzuleben und verhelfen ihr sogar zu einem Job im Billy‘s, das noch große Rolle in der Geschichte spielt.
Und natürlich gibt es auch noch einige anderen Nebencharaktere, die ich gar nicht alle nennen kann, die das Buch aber auch zu etwas ganz besonderem gemacht haben. Casey McQuiston erzeugt eine tolle Wohlfühl-Atmosphäre und ich habe mir mehr als einmal gewünscht dort in New York zu sein und all die Charaktere persönlich zu treffen.

Jane Su ist unsere zweite Protagonistin, die voller Geheimnisse ist und August lässt es sich nicht nehmen, herauszufinden, wer Jane wirklich ist. Schon bei der ersten Begegnung ist August absolut fasziniert von ihr. Kurz darauf trifft sie Jane immer öfter in der Subway - jedes Mal in demselben Outfit, in der selben Bahnlinie… Irgendwann fällt ihr auf, dass es kein Zufall sein kann, dass Jane immer in der Q Linie ist, wenn August damit fährt. Etwas scheint nicht mit ihr zu stimmen und es wirkt, als wüsste auch Jane nicht genau, wer sie eigentlich ist.

Als ich den Klappentext zum ersten Mal gelesen habe, habe ich die Richtung, die die Geschichte eingeschlagen hat, gar nicht erwartet. Ich habe eher mit einem mehr… „gewöhnlichen“ Liebesroman gerechnet, aber hier war alles andere. Ich würde sagen, es gab einige Fantasy oder auch SciFi Elemente, je nachdem wie man es nennen möchte - mehr verrate ich nicht, weil ich glaube, dass es dann doch spoilern würde.
Ich liebe August und Jane zusammen und neben dem großen Geheimnis kam auch ihre Liebesgeschichte nicht zu kurz. Sie beide können die Anziehung zwischen einander nicht leugnen, auch wenn sie beide Angst habe, dass die jeweils andere nicht genauso empfinden wird. Aber nicht nur die beiden spüren dieses Knistern zwischen ihnen, auch als Leser kann man ihre Verbindung einfach nicht leugnen. Mit dem Voranschreiten der Story habe ich immer mehr mitgefiebert und mich immer wieder beim Grinsen erwischt, weil ich mich so gefreut habe, wenn die beiden einen Schritt aufeinander zu gemacht haben!

Was mir auch ganz besonders gefallen hat und was mir viel zu oft Büchern fehlt: die Diversität der Charaktere. Homosexuelle, Bisexuelle, Transsexuelle, POC, Drag Queens - alles mit dabei.
Und auch die Geschichte der LGBTQ+-Bewegungen der vergangenen Jahrzehnte spielt eine große Rolle. Wir bekommen einen tollen Einblick darin, wie sich alles seit den 70ern verändert hat und wie viel schon erreicht wurde, aber auch wie viel es noch zu ändern gilt.

Fazit

„One Last Stop“ bekommt eine riesige Leseempfehlung von mir! Wenn ihr auf der Suche nach einer nicht heteronormativen Liebesgeschichte und liebenswerten Charaktere seid, seid ihr hier genau richtig. Die Story ist spannend und mysteriös und es gibt tolle Elemente und Wendungen, die ihr bestimmt nicht kommen seht.
Für mich ist klar, dass ich unbedingt noch einiges mehr von Casey McQuistons Büchern lesen möchte und mich auch in Zukunft auf neue Geschichten freue.

Bewertung

5/5☆



Zu Letzt möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! ♡

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2021

Noch überraschender als der Reihenauftakt!

Kaleidra - Wer die Seele berührt
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Achtung - es handelt sich um den 2. Band einer Reihe! Die Rezension enthält also Spoiler für Band 1.



Inhalt (Klappentext)

Emilia und Ben wurden entführt. In den Fängen des Quecksilberordens sollen ...

Achtung - es handelt sich um den 2. Band einer Reihe! Die Rezension enthält also Spoiler für Band 1.



Inhalt (Klappentext)

Emilia und Ben wurden entführt. In den Fängen des Quecksilberordens sollen sie den Tria-Bund schließen und das Voynich-Manuskript entschlüsseln. Dabei kommt es jedoch zu einem Zwischenfall, und auf einmal scheint alles, was die Orden zu wissen geglaubt haben, hinfällig. Doch die Quecks geben nicht auf und lassen Emilia keine Wahl: Gemeinsam mit Ben muss sie nach Kaleidra reisen - zum Ursprung aller Alchemisten -, wohlwissend, dass sie sich dadurch in große Gefahr begeben. Aber die Zeit arbeitet gegen sie, und die beiden stoßen mehr und mehr an ihre Grenzen. Denn Herz und Verstand sind nun mal nicht immer einer Meinung ...

Meine Meinung

Kira Licht konnte mich schon mit dem Auftakt ihrer neuen „Kaleidra“-Trilogie wirklich begeistern und so habe ich mich natürlich auch schon sehr auf die Fortsetzung gefreut. Und gerade nach dem Cliffhanger von Band 1 bin ich froh, dass die Bücher relativ schnell hintereinander erscheinen.

Ich bin sehr gut wieder in die Geschichte gekommen und es war, als hätte es für mich nie eine Pause zwischen den beiden Bänden gegeben. Diesmal geht es etwas düsterer zu, denn wir begleiten Emilia, die sich in der Gefangenschaft einer Quecksilber-Loge befindet. Wie man sich vorstellen kann, sind die Quecks nicht allzu freundlich eingestellt und besonders Ben muss Schlimmes erfahren. Dadurch gab es in diesem Band gleich eine neue, noch viel spannendere Atmosphäre und ich dachte immer, dass jeden Moment etwas passieren könnte - und genauso war es.
Es wurde die ganze Zeit über nicht langweilig und schon innerhalb der ersten Seiten regnete es Plot twists, die ich nicht im geringsten habe kommen sehen.

Neben der anderen Stimmung des Buches, erwartet uns auch ein neues Setting. Ben und Emily werden aus Rom fortgebracht und befinden sich in den USA, allerdings verlassen sie die Loge kaum und wenn, dann nicht freiwillig. Allzu viel möchte ich euch dazu nicht sagen, da ich euch sonst spoilern würde, aber ich kann euch versprechen, dass es geheimnisvoll und einzigartig wird.

Nicht zuletzt durch die Mission, um die letzte Zutat zu finden. Sie bekam in diesem Buch besondere Aufmerksamkeit und wurde sehr detailliert beschrieben. Aber auch hier wurde es nie langatmig, sondern umso fesselnder. Von allen Abenteuern von Emilia und Ben hat mir dieses wohl bisher am besten.
Die Szene ist ziemlich lang und so konnte Kira Licht das Rätsel sehr gut ausarbeiten. Und auch wenn sie nicht gerade wenige Seiten umfasst, habe ich gar nicht bemerkt, wie die Zeit beim Lesen vergangen ist. Ich konnte das Buch in dem Moment einfach nicht weglegen, weil ich so dringend erfahren wollte, wie die beiden die Aufgabe lösen.
Und ohne zu viel zu verraten: die ägyptische Mythologie spielte hierbei eine Rolle und es wurden Charaktere vorgestellt, bei denen ich mir sicher bin, dass sie irgendwann noch einmal vorkommen. Die Mythologie konnte mich besonders faszinieren, weil ich ohnehin ein großer Fan von diesen Themen in Büchern bin und die Autorin das gut in die Geschichte eingefügt hat.

Zum Ende erwartet uns noch ein Abenteuer der Protagonisten, jedoch verrate ich nicht, wohin es geht. Dort fehlte es ebenfalls nicht an überraschenden Wendungen und neuen Erkenntnissen. Die Story hat sich dadurch bis zum Schluss hin immer wieder gesteigert und endete schließlich in einem Cliffhanger, den ich mindestens genauso schlimm fand, wie in Band 1. Die Richtung, die die Geschichte eingeschlagen, kam für mich sehr unerwartet, aber es hat mich nur im positiven Sinne überrascht.

Die Charaktere habe ich alle noch fester ins Herz geschlossen. Manchmal konnte ich am Anfang noch einige Reaktionen vin Emilia nicht nachvollziehen, aber in meinen Augen hat sie bis zum Ende des Buches eine große Charakterentwicklung durchgemacht. Zu Beginn hatte ich noch das Gefühl, dass sie die Quecks provozieren wollte, was zu ihrem Temperament passte, jedoch brachte sie Ben und sich dadurch unnötig in Gefahr. Im Laufe der Geschichte lernt sie aber dazu und stellt sich viel geschickter an.
Sie und Ben kommen sich langsam näher und auch er entwickelt sich, denn er muss sich seinen Gefühlen stellen und sich gegen Regeln stellen, die ihm schon als Kind eingebläut wurden.

Außerdem gibt es da noch Matti, Emilias besten Freund - der nebenbei auch derjenige ist, dem sie die Entführung verdankt. Ich glaube, ich bin immer noch geschockt darüber und Emilia ging es nicht anders. Zusammen mit ihm gibt es also so einige sehr vielfältige Charaktere, die die ganze Geschichte gleich noch authentischer gemacht haben.

Fazit

Der zweite Band der Reihe hat mir noch besser gefallen als der erste! Kira Licht erschafft eine geniale Welt und lässt die Protagonisten die interessantesten Rätsel lösen. Es wird nie langweilig und man merkt sofort, wie gut die Autorin alles durchdacht hat. Ich kann die Reihe allen Young Adult Liebhabern nur ans Herz legen!

Bewertung

5/5☆



Vielen Dank an den One Verlag, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. ♡

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Veröffentlicht am 20.03.2021

Eine Geschichte zum Verlieben

Bridgerton - Der Duke und ich
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Inhalt (Klappentext)

Als Daphne Bridgerton ihren Namen in der Kolumne von Lady Whistledown liest, kümmert es sie nicht besonders. Aber ihre Mutter drängt sie, endlich einen Ehemann zu finden, bevor ihr ...

Inhalt (Klappentext)

Als Daphne Bridgerton ihren Namen in der Kolumne von Lady Whistledown liest, kümmert es sie nicht besonders. Aber ihre Mutter drängt sie, endlich einen Ehemann zu finden, bevor ihr Ruf in dieser Ballsaison völlig dahin ist. Daphne schließt einen Pakt mit Simon Basset, dem heiratsunwilligen Duke of Hastings: Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte Aristokrat vergeben. Sie dagegen rückt gesellschaftlich in den Mittelpunkt und entflieht den Kuppelversuchen ihrer Mutter. Ein prickelndes Spiel beginnt – bis Daphne erkennt, dass nur einem Mann ihr Herz gehört: Simon!

Meine Meinung

Als ich die Serie auf Netflix begonnen habe, hat sie mich so begeistert, dass ich sie an nur einem Tag durchgeguckt habe und ich danach am liebsten direkt von vorne anfangen wollte. Und als ich dann auch noch gesehen habe, dass es eine Buchverfilmung ist, war sofort klar, dass ich auch das Buch lesen muss!

Schon ab der ersten Seite hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und wollte es nicht mehr weglegen.
Ehrlich gesagt habe ich es anfangs ein wenig bereut, das Buch auf deutsch zu lesen, nachdem ich die Serie auf englisch geguckt habe und dementsprechend immer die Redewendungen und Stimmen im Kopf hatte, aber nach einer Weile habe ich mich doch gut an den Schreibstil gewöhnt. Bisher habe ich noch nicht so viele historische Liebesromane gelesen, aber meiner Meinung nach hat er (auch im deutschen) wirklich gut zur Geschichte gepasst.

Während des Lesens konnte ich nicht aufhören die Besetzung der Serie und die Charaktere in dem Buch mit einander zu vergleichen. Rein optisch werden Simon und Daphne anders beschrieben, aber ich habe sie mir dennoch so wie in der Serie vorgestellt.
Ich mochte die beiden soo gerne und auch wenn ich wusste, wie alles ausgeht, habe ich sehr mit ihnen mitgefiebert. Die Gefühle von Simon und Daphne kommen toll zur Geltung und im Buch konnte ich Simon sogar noch besser verstehen als in der Serie. Hier erfährt man mehr und früher etwas über seine Vergangenheit und die Beziehung zu seinem Vater.
Daphne mochte ich hier noch lieber als in der Serie schon, denn sie ist schlagfertiger und selbstbewusster.
Nach der Serie hätte ich mir auch hier mehr Diversität gewünscht, aber da es nun mal ein historischer Roman ist und die Geschichte so realistischer ist, beziehe ich das nicht in meine Bewertung mit ein.
In dem Buch stehen, anders als in der Serie, die beiden Protagonisten im Vordergrund. Wer die Serie kennt, weiß, dass dort auch die Schicksale der anderen Charaktere eine große Rolle spielen - doch auch hier kamen sie kurz vor. Besonders Daphnes Brüder habe ich lieb gewonnen und so freue ich mich schon auf die nächsten Bände.

Und da ich nun mal nicht aufhören kann Buch und Serie zu vergleichen, hier auch etwas zur Handlung: In dem Buch standen die gesellschaftlichen Ereignisse nicht ganz so im Vordergrund wie in der Serie und dadurch passiert auch etwas weniger. Dennoch konnte mich die Story fesseln und so habe ich das Buch im Endeffekt in zwei Tagen durchgelesen. Die Umsetzung hat alles eigentlich wieder wettgemacht.

Fazit

Obwohl das Buch anders ist als die Serie, welche ich zuvor gesehen habe, konnte mich auch das Buch überzeugen und ich kann es auch sehr weiterempfehlen! Ich fiebere schon auf die nächsten Bände hin und freue mich, dass sie jetzt neu verlegt werde.

Bewertung

4,5-5/5☆


Ich möchte mich zum Schluss noch einmal beim HarperCollins Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! ♡

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2021

Nichts für schwache Nerven!

The Princess and the Beast - Tödliche Jagd
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Inhalt (Klappentext)

Baby, ich sagte dir doch, eine Prinzessin und ein Biest bekommen kein Happy End.
Ich warnte dich vor unserer dunklen und grausamen Welt.
Ich sagte dir, halte dich von der Düsternis ...

Inhalt (Klappentext)

Baby, ich sagte dir doch, eine Prinzessin und ein Biest bekommen kein Happy End.
Ich warnte dich vor unserer dunklen und grausamen Welt.
Ich sagte dir, halte dich von der Düsternis und deren Kreaturen fern, doch du wolltest nicht auf mich hören. Jetzt ist es zu spät.
Ich bin der Hunter und habe dich als meine Beute ins Visier genommen, kann die Jagd und das damit für mich verbundene Spiel nicht länger hinauszögern.
Also lauf, Baby! Lauf solange du noch kannst, denn sollte ich dich kriegen, bist du mein!

Meine Meinung

Ich bin wirklich froh, dass ich nicht lange warten musste, um die Fortsetzung von „The Princess and the Beast“ in den Händen zu halten! Band 1 hat mir unglaublich gut gefallen und nach dem gemeinen Ende konnte ich einfach nicht anders als weiterzulesen, um zu erfahren, was mit Aleks ist und ob er überlebt. Und da Band 2 an das Ende nahezu direkt anschließt, geht es auch gleich spannend los.

Obwohl man denken könnte, dass es lange dauern würde, dieses Buch mit seinen knapp 600 Seiten zu lesen, war es bei mir genau anders. Besonders ab der Hälfte, denn die letzten 300 Seiten habe ich an einem einzigen Abend verschlungen, weil ich das Buch nicht mehr weglegen konnte und immer noch ein Kapitel weiterlesen wollte.
Sally Darks Schreibstil ist wunderbar fesselnd - wie unschwer zu erkennen ist - und lässt einen so schnell durch die Seiten fliegen, dass man kaum bemerkt, wie die Zeit parallel verfliegt. Und auch wenn die Kapitel teilweise etwas länger sind, hat es mich hier tatsächlich garnicht gestört. Dabei bin ich eigentlich nicht so ein großer Fan davon.

Katherine mochte ich schon im ersten Band total gerne, weil sie sich nicht unterkriegen lässt, schlagfertig ist und sich auch ganz sicher nicht einfach herumkommandieren oder als Schachfigur benutzen lässt. Und besonders in diesem Band, in dem sie so einiges durchmachen muss, zeigt sich ihre wahre Charakterstärke.
Über den Hunter Enzo erfahren wir in diesem Band viel Neues und so habe ich ihn mit dem Fortlauf der Geschichte immer besser verstehen und einschätzen können - und obwohl er alles andere als der Held in einer Geschichte ist, habe ich auch ihn zusammen mit Katherine ins Herz schließen können.
Das Buch erzählt abwechselnd aus den Perspektiven der beiden, weshalb man sich auch noch zusätzlich besser in sie hineinversetzen kann.

Was ich an der Reihe ganz besonders mag, ist, dass die eigentliche Story nicht zu kurz gekommen ist neben der Beziehung der Protagonisten. Das Gefühl hatte ich schon öfter Mal bei Dark Romance Romanen, doch hier ist es ganz anders. Die Autorin hat das perfekte Gleichgewicht der Handlungsstränge gefunden.
Und so wie Katherine und Enzo es nicht sind, ist auch die Story keineswegs langweilig, gewöhnlich oder vorhersehbar. Es gab so einige Plottwist, die ich einfach nicht kommen sehen habe und wegen denen ich dem Ende noch mehr entgegen gefiebert habe, obwohl ich gleichzeitig Angst vor den Ereignissen hatte... und das zu Recht. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven! „Es gibt hier auch keinen Schonwaschgang. Dieses Buch ist einfach nur zerstörerisch!“ Das lauten Sally Darks Worte im Vorwort und solltet ihr euch von gewissen Themen, die Gewalt beinhalten, triggern lassen, würde ich euch raten, lieber zweimal zu überdenken, ob ihr das Buch lesen möchtet. Es ist nämlich einiges geschehen, das verstörend war und der Geschichte zu der fantastischen düsteren Atmosphäre verholfen hat.

In diesem Band lernen wir einige neue Charaktere kennen, die den Verlauf der Story noch so viel spannender gemacht haben! Es gibt mehr Action und es gab auch Momente beim Lesen, in denen ich nicht wusste, wie das Buch letztlich ausgeht und ob da noch auf eine Art Happy End oder ähnliches zu hoffen ist... mehr sage ich aber nicht, denn ihr müsst euch selbst überzeugen.

Fazit

Ich kann diese Reihe allen Dark Romance Fans sehr empfehlen. Die Bücher gehören zu meinen liebsten Reihen aus diesem Genre und ich würde sagen, es sind einfach mit die besten Dark Romance Bücher, die ich kenne! Band 2 war sogar noch einen Hauch besser als Band 1.
Für mich steht fest, dass ich unbedingt auch noch Sally Darks nächsten Reihen lesen muss, ganz gleich, ob sie mich letztlich zerstören werden. Große Leseempfehlung!

Bewertung

5/5☆


Und zum Schluss möchte ich noch bei Sally Dark bedanken, die mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat! ♡

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Alchemisten, Geheimorden,... mal etwas Anderes!

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)
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Inhalt (Klappentext)

Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen ...

Inhalt (Klappentext)

Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist – denn das Dokument gilt als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit. Dann trifft sie auf den attraktiven, aber sehr verschlossenen Goldalchemisten Ben, und die Ereignisse überschlagen sich: Emilia ist eine Nachfahrin des uralten Silberordens! Schnell gerät sie ins Kreuzfeuer rivalisierender Geheimlogen, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...

Meine Meinung

Mittlerweile habe ich schon einige Bücher von Kira Licht gelesen und besonders mit ihren Fantasybüchern konnte sie mich bisher sehr begeistern. Dementsprechend habe ich mich schon riesig auf ihre neueste Reihe gefreut und brauchte dringend wieder Nachschub.

Beim Lesen wurde mir direkt wieder klar, wieso ich den Schreibstil der Autorin so gerne mag. In ihren Worten verbirgt sich immer die perfekte Mischung aus Spannung, Emotionen und viel Humor. Das verleiht ihren Büchern dieses besondere Etwas.

Die Protagonistin Emilia war mir auf der Stelle sympathisch. Sie ist garantiert nicht auf den Mund gefallen und lässt sich deswegen auch nicht einfach so herumkommandieren. Emilias Mutter ist alleinerziehend und da es immer nur sie beide gab, weiß sie, was harte Arbeit bedeutet. Wenn ihre Mutter mal Hilfe bei den Überstunden braucht, macht Emilia ohne zu zögern mit, denn ihre Mutter ist für sie das Wichtigste. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt.
Als sie zum ersten Mal auf Ben trifft, ist sie zum einen fasziniert von ihm uns zum anderen glaubt sie, er sei irgendein Spinner, der sie im Museum anspricht - immerhin warf er mit Amuletten um sich und zerstörte ihr Handy. Wer würde da gelassen reagieren?
Schnell stellt sich jedoch heraus, dass Ben garnicht verrückt ist und diese Amulette ein Werkzeug der Alchemisten sind. Er öffnet Emilia, dass auch sie eine Alchemistin ist und über ähnliche Kräfte verfügt wie er. Und scheinbar ermöglicht ihr eine ganz besondere Fähigkeit, das Voynich-Manuskript zu lesen, was viele andere Alchemisten in der Vergangenheit vergeblich versucht haben. Plötzlich befindet sie sich im Mittelpunkt einer alten Fehde zwischen den drei alchemistischen Geheimorden.

Die Geschichte konnte mich komplett in ihren Bann ziehen! Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich wollte immer weiterlesen. Ganz besonders haben mir die vielen kleinen Details gefallen, die mit der Chemie oder Mathematik zu tun haben. Man merkt deutlich wie gut recherchiert das Ganze ist. Und da ich genauso wie Emilia die Schulfächer Chemie und Mathe sehr gerne mag, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und ihre Begeisterung teilen.
Kira Licht erzählt alles nicht nur spannend, sondern verleiht dem Buch noch einen geheimnisvollen Touch. Alles ist gut durchdacht und im Laufe der Geschichte erfahren wir immer mehr über die Welt der Alchemisten. Damit gab es auch einige kleinere und größere Plottwists, die mich jedes Mal aufs Neue überrascht haben.

Und natürlich darf man auch die Liebesgeschichte nicht vergessen. Ben und Emilia sind gezwungen zusammen zu arbeiten, um das Geheimnis des Voynich-Manuskripts zu lösen und dabei kommen sie sich immer näher. Zwar zanken sie sich andauernd, aber wie sagt man so schön: „Was sich liebt, das neckt sich.“ Ben ist anfangs sehr verschlossen und noch abweisender. Doch mit der Zeit offenbaren sich langsam seine Gründe dafür und es fehlt den beiden immer schwerer, die Anziehung zwischen sich zu ignorieren. Es ging nicht zu schnell, sodass es authentisch blieb, und gleichzeitig hat sich das nicht zu lange hingezogen.

Auch das Setting muss ich noch einmal erwähnen. Das Buch spielt in Rom und das hat das Buch für mich noch besonderer gemacht! Meistens spielt Urban Fantasy ja an typischen Orten, sodass man letztlich das Gefühl hat, das Setting schon tausend Mal gelesen zu haben. Hier war es aber mal etwas anderes. Dadurch wurde alles noch interessanter.

Und gerade als es so richtig spannend wurde, endete das Buch plötzlich - ein echt fieser Cliffhanger! Ich kann es kaum erwarten, dass der zweite Band endlich erscheint und ich erfahren kann, wie es mit der Geschichte weitergeht.

Fazit

Ich kann euch diese Reihe wärmstens empfehlen. Die Geschichte war mal etwas ganz Anderes und Neues! Das Buch konnte mich komplett von sich überzeugen und ich freue mich schon auf die Folgebände.

Bewertung

5/5☆


Zum Schluss möchte ich mich noch einmal beim One Verlag bedanken, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. ♡

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