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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2021

Mit Höhen und Tiefen

Zwischen zwei Herzschlägen
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Ich liebe die drei Sprecher. Wenn ich alleine Sterne für die Sprecher geben müsste, wären es definitiv fünf! Vor allem der Sprecher, der Joel gelesen hat, ist einfach der Hammer! Super gelesen.

Jetzt ...

Ich liebe die drei Sprecher. Wenn ich alleine Sterne für die Sprecher geben müsste, wären es definitiv fünf! Vor allem der Sprecher, der Joel gelesen hat, ist einfach der Hammer! Super gelesen.

Jetzt fragen sich manche vielleicht, warum es drei Sprecher sind. Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt, aus Kerrys, Joels und aus Tims, sodass jede Person einen Sprecher erhält. Die Idee fand ich einerseits total super, da man so einiges von den Charakteren erfährt, andererseits finde ich aber, dass es komplett ausgereicht hätte, das Buch aus Kerrys und Joels Sicht zu erzählen. Tims Perspektive, die auch am wenigsten Anteil hat, hätte es für meine Begriffe nicht gebraucht.

Ich muss gestehen, dass ich das Buch nicht komplett gehört habe. Nach gut Dreiviertel war es mir einfach zu viel Drama, zu viele Steine im Weg, zu viel noch einmal ein Problem kreieren. Das fand ich einfach zu viel, weswegen ich bis kurz vor Ende alles übersprungen habe und mir dann nur noch das Ende angehört habe. Und was soll ich sagen? Ich habe gefühlt nichts verpasst. Beim Lesen ist es vielleicht noch einmal etwas anderes, aber beim Hören fand ich viele Passagen echt überflüssig und langatmig. Wie gesagt, dann war eine Sache getan und es kam immer wieder ein neues Problem dazu. Die Kette an Problemen fand kein Ende, das mochte ich nicht, irgendwann reicht es auch mal.

Zu den Charakteren: Tim ist absolut nervig und kommt nicht wirklich gut weg. Kerry fand ich auch nicht viel besser. Am Anfang war sie mir noch recht sympathisch, aber dann hat sie einfach nur noch genervt. So eine Möchtegern-Mutter-Theresa, vollkommen übertrieben. Joel hat mir am besten gefallen, wobei ich auch ihn teilweise sehr anstrengend fand und er mir einfach viel zu viel lamentiert hat.

Ich möchte nicht spoilern, aber die Probleme, mit denen Tim und Joel kämpfen müssen, fand ich irgendwie an den Haaren herbeigezogen. Die haben viel zu viel Raum eingenommen und ich fand es einfach nur noch nervig.

Das klingt nach so viel Kritik. Mir hat die Geschichte schon gefallen und das Thema ist ja auch wirklich wichtig und sollte nicht außer Acht gelassen werden. Die Leser sind wirklich super, aber wenn man 3 Stunden am Stück Auto fährt und denen beim Herumheulen zuhören muss, dann nervt es :D

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Es geht einfach nicht voran

Boys of Tommen 1: Binding 13
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Mir wurde das Hörbuch empfohlen. Ich habe die ersten 10 Stunden durchgehalten, dann musste ich die Lesegschwindigkeit hochstellen, damit es endlich mal voran geht . Auch das war mir immer noch viel zu ...

Mir wurde das Hörbuch empfohlen. Ich habe die ersten 10 Stunden durchgehalten, dann musste ich die Lesegschwindigkeit hochstellen, damit es endlich mal voran geht . Auch das war mir immer noch viel zu langsam (es passiert absolut 0 in der Geschichte, sie ist super vorhersehbar und einfach komplett redundant), weswegen ich am Ende noch einmal gut 3 Stunden übersprungen habe. Und ich habe dadurch einfach nichts verpasst. Wenn man Slow Burn sucht und mag, dann kann man sich diese Geschichte antun. Alles passiert seeeeeehr slow.

Warum ich aber trotzdem 3 Sterne gebe: Die beiden Leser waren echt der Hammer! Vor allem Johnnys Kapitel (und sein Leser) haben mir gut gefallen. Zwischendurch ist die Geschichte auch ganz lustig und amüsant, aber die Langatmigkeit war wirklich schlimm.

Ich weiß, dass es Teenager sind und vor allem Jungs manchmal derb sprechen, aber wie oft Johnny verf*ckt gesagt hat, war schon nervig. Gefühlt endete jeder einzelne Satz damit und das war einfach übertrieben.

Fazit: Typische Geschichte, typisches Ende.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Damals hat es mir besser gefallen

Der Erdbeerpflücker
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Ich hatte das Buch vor bestimmt 15 Jahren das erste mal gelesen und fand es richtig gut! Nun dachte ich, komm, lies es doch noch einmal (und dann die ganze Reihe, da habe ich nämlich noch nicht alle gelesen), ...

Ich hatte das Buch vor bestimmt 15 Jahren das erste mal gelesen und fand es richtig gut! Nun dachte ich, komm, lies es doch noch einmal (und dann die ganze Reihe, da habe ich nämlich noch nicht alle gelesen), aber ich habe es etwas bereut. Es folgen nun große Spoiler der Geschichte!



!!Achtung, Spoiler!!



Caro wird umgebracht, das erfährt man ja schon am Klappentext. Sie erzählt nichts über ihren Freund und prompt verliebt sich Jette nach gefühlt einer Stunde in einen wildfremden Mann und wundert sich überhaupt nicht, dass sie nichts über ihn weiß etc. Aber es ist natürlich die große Liebe. Caro ist komplett vergessen und die Umstände bzw. die Ungereimtheiten bei ihrem Mord auch. Das ist total unlogisch. Jette erzählt weder Merle noch ihrer Mutter irgendetwas von ihrem neuen Freund außer dass er Gorg heißt. Es ist 1 zu 1 wie bei Caro, was Jette überhaupt nicht auffällt, dabei wird sie als so intelligent beschrieben. Ja, sie ist 18, ja, sie ist verliebt, aber gerade wegen der Geschichte von Caro, sollten ihre Alarmglocken schrillen. Schon alleine wie die beiden sich kennengelernt haben. Also nee.

Die Gefangennahme von Georg, die für reichlich Action und Spannung hätte sorgen können, wurde einfach komplett weggelassen und als Leerstelle stehen gelassen. Sonst wurde auf den 300 Seiten davor aber jeder Atemzug von jeder Person quasi erzählt. Das hat die Geschichte unendlich langatmig in weiten Teilen gemacht. Und als dann endlich Fahrt aufgenommen wurde, war die Geschichte direkt zu Ende. Sehr viel Spannung wurde liegen gelassen.

Davon aber einmal ganz abgesehen, habe ich nicht verstanden, warum Jette mit 18 alleine wohnt, wenn sie doch ein stabiles und funktionierendes Elternhaus hat. Sinn???

Und was ich auch nicht verstanden habe, was auch bis zum Schluss nicht aufgeklärt wird, warum Georg die Mädchen überhaupt umgebracht hat. Es fehlt jegliches Motiv, Hintergründe, alles. Eigentlich hätte ich auch zwei Sterne vergeben können, aber aus Nostalgiegründen und weil der Schreibstil sonst ganz okay war, sind es dann doch 2,5 geworden.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Originelle Idee, aber es scheitert an der Umsetzung

Bis mein Herz wieder schlägt
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Ich habe das Buch innerhalb einer Leserunde gewonnen, was meine Meinung darüber nicht beeinflusst.

Die Idee des Buches hat mir richtig gut gefallen. Emery hat einen seltenen Herzfehler und schon die kleinsten ...

Ich habe das Buch innerhalb einer Leserunde gewonnen, was meine Meinung darüber nicht beeinflusst.

Die Idee des Buches hat mir richtig gut gefallen. Emery hat einen seltenen Herzfehler und schon die kleinsten Dinge im Alltag können einen Herzstillstand verursachen. Sie landet in einer Zwischenwelt, in der sie auf Nick trifft. Doch stirbt Emery nicht, sie wird zurück ins Leben geholt, sodass sie Nick mehr als einmal in der Zwischenwelt trifft. Sie merkt, dass sie Nick ziemlich mag, wodurch sie sich entscheiden muss:: Nick oder das Leben?

Mehr möchte ich inhaltlich nicht sagen, um nicht zu spoilern.

Wie gesagt, die Idee finde ich super originell und cool. Es hapert aber ziemlich an der Umsetzung. Alle Figuren, darunter auch Emery und weitere Protagonisten, bleiben blass und langweilig. Man erfährt fast nichts über die verschiedenen Figuren, sodass keine Emotionen und Tiefe entsteht. Die fehlende Tiefe wird auch dadurch verursacht, dass die Handlung episodenhaft geschieht und nur an der Oberfläche kratzt. Der Klappentext lässt inhaltlich auf etwas ganz anders schließen als dann in der Realität der Fall ist. Im Klappentext wird Colin als wichtige Person beschrieben, im Roman spielt Colin jedoch kaum eine Rolle.

Die beworbene Liebesgeschichte ist (fast) nicht vorhanden, wodurch auch hier Emotionen fehlen und die Erwartungen nicht erfüllt werden (zumindest meine nicht).

Es gibt so viele Episoden aus Emerys Leben, dass Details, Gedanken und Gefühle oft fehlen. Figuren werden kurz eingeleitet und verschwinden dann komplett von der Bildfläche, was sehr schade ist, da so die Handlung lediglich ein wenig vor sich hinplätschert.

Die Idee und der Schreibstil sind super, es lässt sich wirklich schnell und flüssig lesen, jedoch fehlt es einfach an allen Ecken und Enden an Emotionen, Details, Tiefe und auch Spannung.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Not my knight

Love at First Knight. Eine königliche Liebeskomödie
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Ich habe das Buch innerhalb einer Leserunde gewonnen, was meine Meinung darüber aber nicht beeinflusst.

Vorab: Ich hatte durch das Cover, durch den Klappentext und durch eine kurze Inhaltsangabe so viel ...

Ich habe das Buch innerhalb einer Leserunde gewonnen, was meine Meinung darüber aber nicht beeinflusst.

Vorab: Ich hatte durch das Cover, durch den Klappentext und durch eine kurze Inhaltsangabe so viel vom Buch erwartet und wurde bitterböse enttäuscht.

Daisy ist schüchtern. Mehr als schüchtern sogar. Seit nunmehr 23 Jahren hat sie es nicht geschafft, ihr Elternhaus zu verlassen. Zu sehr ängstigt sie sich vor der Welt. Das einzige, worin sie sich wohlfühlt , ist ein Live Action Rollenspiel (LARP). Mehr oder weniger freiwillig muss sie ihr zu Hause aber dann doch verlassen und trifft auf Teddy, den sie von Sekunde eins nicht leiden kann.



Der Schreibstil ist wirklich super. Man wird durch die Geschichte getragen, es gibt viele humorvolle und witzige Stellen, die einen zum Lachen bringen. Das hat wirklich Spaß gemacht. Es werden einige Wortgefechte ausgetragen, die zu lesen und zu verfolgen sehr viel Spaß gemacht haben.

Problem: Teddy. Ich wurde mit ihm bis zum Schluss nicht warm. Er ist unsympathisch, arrogant, gemein, fies und man kann bis zum Ende hin sein Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen. Es handelt sich um eine enemies to lovers Geschichte, nur leider ist die Liebesgeschichte für mich komplett nicht nachvollziehbar. Sie stört mich sogar regelrecht und passt überhaupt nicht ins Buch. Ehrlicherweise wäre das Buch so viel besser gewesen, wenn allein Daisys Entwicklung im Vordergrund gestanden und man die Liebesgeschichte komplett weggelassen hätte.

Darüber hinaus gibt es viele Dinge, die innerhalb der Geschichte keinen Sinn ergeben und dadurch unauthentisch und konstruiert wirken.

Sehr sehr schade. Einerseits hat mir der Aspekt LARP Spaß gemacht und ich fand das super spannend und interessant, der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Andererseits bin ich mit den Protagonisten überhaupt nicht warm geworden und es gab viel zu viel künstliches Drama.

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