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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2021

Spannend, faszinierend und überzeugend

Der dunkle Schwarm
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Da die Neon-Birds-Reihe zu meinen liebsten Reihen gehört, habe ich mich extrem auf „Der dunkle Schwarm“ gefreut, besonders weil die Geschichte auch so gut klang. Die erste Staffel konnte mich auch wirklich ...

Da die Neon-Birds-Reihe zu meinen liebsten Reihen gehört, habe ich mich extrem auf „Der dunkle Schwarm“ gefreut, besonders weil die Geschichte auch so gut klang. Die erste Staffel konnte mich auch wirklich überzeugen, war oft sehr faszinierend und spannend und ist auf jeden Fall eine große Empfehlung.

Der Einstieg in die Geschichte ist mit total leicht gefallen, ich mag Maries Art zu schreiben einfach unfassbar gerne. Sie schreibt total locker, fesselnd und mit einer totalen Leichtigkeit, lässt einen fühlen und mitfiebern und beschreibt dabei alles mit vielen Erklärungen und Details, dass man sich alles gut vorstellen und auch komplexere Dinge immer sofort gut verstehen kann. So konnte ich auch super gut in die Welt eintauchen, die Marie hier erschaffen hat und die wirklich wieder richtig cool war. Es gab wieder einiges zu entdecken und fand ich es super spannend, immer mehr über die ganze Gesellschaft und den Aufbau dieser Welt zu erfahren. Besonders die ganze Technologie mit den Hives fand ich total interessant, doch hat Marie auch noch andere Entwicklungen- manche positiv, manche negativ - in diese Welt eingebaut. Sie steckt auf jeden Fall wieder voller Details und ist sie zwar für mich noch nicht so facettenreich und faszinierend wie in „Neon Birds“, doch ist auf jeden Fall noch viel Potenzial für weitere Staffeln vorhanden.

Atlas ist eine super interessante Protagonistin, die anfangs auch echt schwer einzuschätzen war. Sie steht vor allem auf ihrer Seite und ist somit auch nicht die typische „Gute“, doch mochte ich sie total und konnte in einigen Momenten auch gut mit ihr fühlen. Auch ist sie auf jeden Fall eine sehr starke, selbstständige Frau, der genauso aber vieles im Leben fehlt und die sich schon länger selbst durchschlagen musste. Ihre Fähigkeiten sind echt unglaublich und machen das Buch auf seine Weise super besonders, weshalb es auch spannend war, noch mehr darüber zu erfahren. So bin ich auch super neugierig, wie sich Atlas weiterentwickeln wird, da auch noch einige Fragen über sie und ihre Vergangenheit offen sind.
Bei Noah wusste ich eigentlich das ganze Buch über mich so ganz, wie ich ihn einordnen kann, doch war er wirklich sympathisch. Er hat seine Prinzipien und weiß was er will, genauso stecken in ihm aber auch einige Geheimnisse, sodass ich auch oft nicht wusste, ob ich ihm überhaupt vertrauen kann. Bei ihm bin ich auch besonders neugierig, welche Rolle er noch spielen wird und was noch alles in ihm steckt.
Mein liebster Charakter war aber Julien, den ich vom ersten Moment an einfach super cool fand. Seine Kampfkünste, seine Unterstützung und Beziehung zu Atlas, sein loyales Verhalten und dass er ein Android ist, haben ihn für mich zu einer super spannenden Persönlichkeit gemacht. Er ist wirklich jemand, dem man sein Leben anvertrauen kann und bin ich nach den Entwicklungen am Ende super gespannt, was aus ihm wird.
So konnte ich die Charaktere wirklich gern gewinnen, auch wenn ich sagen muss, dass mir ein wenig die Bindung zu ihnen gefehlt hat und auch die Gefühle nicht so wirklich bei mir angekommen sind.
Die Beziehung zwischen Julien und Atlas mochte ich unfassbar gerne, da die beiden ganz viel verbindet, dafür war die Bindung zwischen Atlas und Noah für mich nicht so ganz spürbar. So konnte ich auch besonders eine Entscheidung von Atlas am Ende gar nicht nachvollziehen, bin aber gespannt, wie sich dieses Verhältnis weiter entwickeln wird.

Mir hat die Grundidee hinter der Geschichte sofort gefallen, da ich auch das Serien-Format total spannend finde, und hat mir auch die Umsetzung echt gut gefallen. Es ging direkt fesselnd los und hat sich die Spannung auch durch das ganze Buch gehalten. Marie hat auf jeden Fall alles wieder total gut durchdacht und es auch geschafft alles logisch und nachvollziehbar aufzuschreiben. Die ganzen Ermittlungen waren wirklich interessant und sind immer neue Informationen dazu gekommen, die sich nach und nach zu einem ganzen Bild gefügt haben. Die Richtung war zwar zu erahnen, doch wirklich vorhersehbar war die Auflösung für mich nicht, besonders da noch mehr Stränge zusammengeflossen sind und auch noch andere Dinge enthüllt wurden. So wurde es auf jeden Fall nie langweilig, auch wenn ich sagen muss, dass mich die Geschichte an manchen Stellen nicht so ganz fesseln konnte und mir da einfach noch etwas gefehlt hat. Doch war die Story an sich wirklich richtig gut und hat mir auch das Ende soweit gut gefallen, sodass ich wirklich gespannt bin, was mich in der zweiten Staffel erwarten wird.

Fazit: „Der dunkle Schwarm“ konnte mich wie erwartet von sich überzeugen und ist eine spannende Geschichte, die einen starken Schreibstil, eine coole, detailreiche Welt, eine schwer vorhersehbare, toll umgesetzte Handlung und interessante Charaktere bereithält. Zwar hat mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Tiefe und der letzte Ticken Spannung gefehlt, doch freue ich mich darauf, wieder in diese Story einzutauchen.

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Eine schöne, besondere Geschichte, der es aber etwas an Tiefe fehlt

Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen
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Ich war sehr neugierig auf das Buch, da die Geschichte total besonders und wunderschön klang und ich total gespannt war, was mich erwartete. „Bucket List“ konnte mich auch echt überzeugen und auch wenn ...

Ich war sehr neugierig auf das Buch, da die Geschichte total besonders und wunderschön klang und ich total gespannt war, was mich erwartete. „Bucket List“ konnte mich auch echt überzeugen und auch wenn es mir oft an Tiefgang gefehlt hat, so war es doch eine sehr schöne und authentische Geschichte.

Der Schreibstil von Georgie Clark hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen und ist sehr flüssig, angenehm zu lesen und reißt einen auch sehr schnell mit. In den meisten Momenten konnte er auch die Emotionen echt gut übertragen und erschafft er vor allem auch eine besondere und trotz des Themas hoffnungsvolle Atmosphäre um das Buch. Super gerne mochte ich auch den Humor in vielem, der das ganze etwas auflockert, aber trotzdem dem Thema nicht an Ernsthaftigkeit und Aussagekraft nimmt.

Lacey war mir sehr schnell sympathisch und ist eine wirklich authentische und gut ausgearbeitete Protagonistin. Sie muss viel Stärke und Mut zeigen und sich einer schweren Entscheidung stellen, wobei ihre Gefühle meist sehr gut greifbar und einfach sehr echt waren. Zwar konnte sie manchmal auch anstrengend sein und konnte ich über einige ihrer Handlungen nur den Kopf schütteln, doch war es irgendwie aufgrund ihrer Situation auch verständlich und haben sie ihre Unsicherheiten und Macken zu einem wirklich lebendigen Charakter gemacht. Im Laufe des Buches ist auch wirklich eine Entwicklung spürbar, sie wird sich immer bewusster, was sie eigentlich will und was wirklich wichtig ist und war es schön, sie dabei zu begleiten.
Laceys Freundinnen, ihre Schwester und all die anderen Charaktere waren mir größtenteils echt sympathisch, auch wenn sie teils eher oberflächlich waren. Cooper fand ich einfach wundervoll, er war einfach so liebevoll und unterstützend und hätte in meinen Augen ruhig noch etwas öfter vorkommen können, und auch Steph war einfach eine liebenswerte, treue und aufmunternde Freundin, die man sich wirklich nur wünschen kann. Dadurch, dass Cooper nicht so viel Platz in der Story einnimmt, waren auch die Gefühle zwischen Lacey und ihm nicht wirklich greifbar für mich, doch gab es auch wirklich süße Szenen zwischen den beiden.
Sonst haben sich diese Charaktere wirklich toll in die Story eingefügt und gegenseitig ergänzt, weshalb das Zusammenspiel zwischen ihnen wirklich super war. Dadurch sind einige wunderschöne und tiefgründige, aber auch unterhaltsame und humorvolle Gespräche entstanden, die super viel Spaß gemacht haben zu lesen.

Auch sonst konnte mich die Story echt überzeugen. Besonders das erste Drittel fand ich unfassbar gut, die ganze Situation war gerade durch Laceys Gefühle auch unfassbar greifbar und war ich einfach super neugierig in welche Richtung sich alles entwickeln würde. Die Entwicklung an sich hat mir auch echt gut gefallen, bis sich irgendwann fast alles nur noch um Sex gedreht hat und das für mich vieles überlagert hat, wodurch die Story an Tiefe verloren hat. Dennoch war es auf jeden Fall sehr unterhaltsam und wurde auch das Thema echt gut und greifbar behandelt, sodass die Geschichte einen an vielen Stellen auch wirklich berührt. Es entsteht beim Lesen auch ein recht starker Sog, sodass ich super schnell voran gekommen bin und die Geschichte sehr gerne gelesen habe.
Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte, doch hat es das Buch gut abgerundet.

Fazit: „Bucket List“ konnte mich mit einem tollen Schreibstil, einer schönen, hoffnungsvollen Atmosphäre, einem wichtigen, greifbar behandelten Thema und einer sympathischen, echten Protagonistin überzeugen. Der Story fehlt es zwar in meinen Augen etwas an Tiefe, doch konnte sie mich dennoch fesseln und an einigen Stellen auch wirklich berühren, sodass ich die Geschichte bis hin zum schönen Ende echt gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Ein tolles, spannendes Finale

BePolarTrilogie / BeOne
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Ich war sehr neugierig, was mich im Finale dieser Reihe erwarten würde und wie sich am Ende alle Fragen beantworten und die ganze Story auflösen würde. „BeOne“ konnte mich auf jeden Fall wieder mehr überzeugen ...

Ich war sehr neugierig, was mich im Finale dieser Reihe erwarten würde und wie sich am Ende alle Fragen beantworten und die ganze Story auflösen würde. „BeOne“ konnte mich auf jeden Fall wieder mehr überzeugen als der zweite Teil und war ein wirklich guter Abschluss dieser spannenden, dystopischen Reihe.

Die Geschichte schließt extrem gut an das Ende des zweiten Bandes an und bin ich auch von Beginn an wieder sehr schnell durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil von Martha Kindermann konnte mich wie in den anderen Teilen wieder überzeugen und mitnehmen, es ist eine starke Spannung entstanden, die Gefühle wurden oft gut transportiert und vor allem den Humor habe ich wieder total geliebt. Dieser Band hat auch nochmal eine ganz besondere Atmosphäre, intensiv, mitreißend und irgendwie unheilvoll, was die Spannung nur nochmal in die Höhe getrieben hat.

Roya muss in diesem Band nochmal einiges durchmachen, wird vor neue Herausforderungen und schwierige Entscheidungen gestellt und wächst dabei immer weiter über sich hinaus. In vielen Momenten konnte man sie für ihre Stärke echt nur bewundern, da sie extrem viel auf sich nimmt und immer weiter kämpft. Gleichzeitig waren auch ihre Gefühle wieder sehr greifbar und habe ich mich ihr nochmal näher gefühlt als in den beiden anderen Bänden.
Tam und Tristan - sie beide konnten mich in diesem Teil nochmal wirklich überraschen und fand ich es sehr spannend, immer mehr über sie zu erfahren. Besonders Tristans Gefühle waren für mich auch wirklich greifbar und echt, sodass ich endlich auch eine wirklich Bindung zu ihm aufbauen konnte.
Fenja wurde mir auch nochmal sympathischer, in ihr steckt auch mehr Stärke, als man ganz am Anfang denken konnte und auch sonst finde ich, dass die Charaktere über die Bände eine echt starke Entwicklung durchgemacht haben. Sie sind in diesem Buch in meinen Augen auch nochmal lebendiger gewesen und konnten mich einige von ihnen so wirklich überraschen.
Auch die Bindungen unter ihnen haben sich weiterentwickelt und für mich in diesem Band auch nochmal an Stärke und Tiefe gewonnen. Die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir oft wirklich gut gefallen und auch wenn nicht in allen Beziehungen die Gefühle bei mir ankamen, so waren sie doch gut gestaltet.

Es hat ein wenig gebraucht bis ich in die Geschichte reingekommen bin, da das Chaos, das Band zwei bei mir hinterlassen hat, mich auch hier noch einige Zeit nicht ganz durchblicken lassen hat. Doch nach und nach hat sich endlich alles gelichtet, Fragen wurden beantwortet, Zusammenhänge wurden klar und insgesamt war es weniger wirr, weshalb mich die Spannung dann ab einem gewissen Punkt auch wirklich catchen konnte. Zwar gab es immer noch manche Momente, in denen Dinge für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, doch insgesamt wurden alle Handlungsstränge echt super gut verknüpft. So gab es auch noch einige spannende Überraschungen und Enthüllungen, die die Geschichte größtenteils unvorhersehbar gemacht haben. Martha Kindermann hatte hier echt noch einige geniale Ideen, die sie auch wirklich gut umgesetzt hat und die die Geschichte wirklich außergewöhnlich machen. Von der ganzen Welt, ihrem Aufbau und ihrer Politik haben mir manchmal immer noch ein paar Beschreibungen gefehlt, sodass ich nicht komplett darin eintauchen konnte, doch war sie an sich echt faszinierend.
So hat mich dann auch das Ende komplett überraschen und schockieren können. Doch obwohl es wirklich erschütternd und anders war, als ich gedacht habe, hat es für mich wirklich unglaublich gut zur Geschichte gepasst. Einige Fragen bleiben zwar für mich noch ungeklärt, doch war es dennoch ein gutes Ende, und das Buch insgesamt ein tolles Finale für diese spannende, rasante Reihe.

Fazit: Mit „BeOne“ hat Martha Kindermann ein tolles Finale geschaffen, das mit einer tollen Entwicklung der Charaktere und der Verbindungen zwischen ihnen und einer spannenden, unvorhersehbaren Story überzeugt. Nach und nach wurde das Chaos gelöst und auch wenn immer noch manches nicht ganz klar war, so konnte mich die Spannung total mitreißen und läuft in ein schockierendes, aber sehr passendes Ende aus.

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Spannend, facettenreich und voller Überraschungen

Secret Academy - Gefährliche Liebe (Band 2)
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Der erste Band von „Secret Academy“ konnte mich richtig mitreißen und begeistern, weshalb ich mich extrem auf den zweiten Teil gefreut habe und super gespannt war, wie die Geschichte um Alexis, Dean, Adam ...

Der erste Band von „Secret Academy“ konnte mich richtig mitreißen und begeistern, weshalb ich mich extrem auf den zweiten Teil gefreut habe und super gespannt war, wie die Geschichte um Alexis, Dean, Adam und alle anderen weitergehen und ihr Ende finden würde.

Valentina Fast konnte mich sofort wieder an die Seiten fesseln und konnte ich mich so schnell wieder an alle Geschehnisse aus Band eins erinnern, dass ich das Gefühl hatte, die Geschichte nie wirklich verlassen zu haben. Von der ersten Sekunde an besteht wieder eine super starke Spannung, da die Story auch perfekt an das gemeine Ende des ersten Bandes anschließt, und hat mir auch Valentia Fasts Schreibstil auf Anhieb wieder total gut gefallen. Humor, Gefühl und ganz viel Suchtfaktor stecken darin, weshalb ich extrem schnell durch die Seiten geflogen bin und teilweise alles um mich herum vergessen habe.

Genauso sind auch die Charaktere wieder zum Leben erwacht und fand ich es einfach toll, sie alle wiederzusehen und ihre Entwicklung miterleben zu können.
Alexis ist eine unfassbar starke und toughe Protagonistin, die in diesem Band nochmal viel mehr Stärke, Durchhaltevermögen und Mut beweisen musste als schon davor. Sie wird mit sehr vielem konfrontiert und muss sich durch so viele schwere Situationen kämpfen, wobei sie aber gleichzeitig auch oft im Stich gelassen wird und nicht weiß, wem sie überhaupt vertrauen kann. Dabei waren ihre Gefühle auch immer extrem greifbar, ich habe so oft mit ihr gelitten und hätte ich sie so oft gerne in dem Arm genommen. Doch trotz allem verliert sie nie ihr Ziel aus den Augen, ist selbstlos, empathisch und liebevoll und tut alles für ihre Freunde und Familie, die einen so großen Platz in ihrem Herzen haben.
Dean mit seiner humorvollen und ehrgeizigen mochte ich schon in seinem ersten Band super gerne und durfte man ihn jetzt nur nochmal besser kennenlernen. In ihm steckt nochmal mehr als man vielleicht denkt und konnte mich seine Entwicklung so auch wirklich sehr überraschen, doch auch überzeugen. Ich fand es super spannend einen tieferen Einblick in seine Gedanken und Gefühle zu bekommen und habe ich mich ihm so viel näher gefühlt.
Auch Adam fand ich einfach wieder toll und konnte ich ihn jetzt auch besser einschätzen und noch mehr gern gewinnen. Er ist einfach ein so loyaler und guter Freund für Alexis, unterstützt sie bedingungslos und ist auch sonst einfach ein sehr unterstützender und freundlicher Charakter.
Super gern gewonnen habe ich auch Grace, die sich mit ihrer aufgedrehten, positiven und direkten Art sofort in mein Herz schleichen konnte und auch noch so einige Überraschungen bereithält.
Auch sonst waren die Charaktere sehr vielfältig und facettenreich gestaltet und lernt man neben den bekannten, noch einige Neue kennen, die die Geschichte bereichern und sehr abwechslungsreich machen. Dadurch ist auch nochmal eine höhere Spannung entstanden, da man nie wirklich wusste, wem man eigentlich vertrauen kann, wer auf welcher Seite steht und wer vielleicht ein falsches Spiel spielt.

Die Spannung war auf jeden Fall vom ersten Moment an wieder sehr hoch und hatten besonders auch die Szenen im Gefängnis eine ganz besondere, spannende Atmosphäre. Die Geschichte schlägt eine andere Richtung ein als ich erwartet habe, doch hat mir die Entwicklung wirklich super gut gefallen und kamen noch so einige spannende, neuartige Elemente dazu. An Wendungen und Überraschungen hat Valentina Fast hier auch auf keinen Fall gespart, vieles habe ich gar nicht kommen sehen und war die Story bis kurz vor Schluss wirklich unvorhersehbar. Ab einem gewissen Punkte wurde es mir dann aber tatsächlich ein wenig zu viel und zu abgedreht. Es ist einfach so viel Schlag auf Schlag passiert, sodass man keine Zeit hatte, um mal Luft zu holen und alles zu verarbeiten. Durch die verschiedenen Handlungsstränge und die vielen Ideen, die für mich teilweise nicht ganz zu Ende gebracht wurden, war es zeitweise echt verwirrend und sind dadurch manche Storylines einfach untergegangen. Hier war es für mich einfach ein bisschen zu viel Inhalt, der dann nicht seinen angemessenen Platz im Buch bekommen konnte. Dennoch habe ich das Lesen absolut genossen und ist es mir auch extrem schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen, da sich ein wirklich starker Sog aufbaut.
Eine Sache, die für mich auch ein wenig untergegangen ist, war die Liebesgeschichte. Zwar wusste ich, dass da noch Gefühle sein sollte, doch kamen sie einfach nicht mehr so gut bei mir an, da es fast keine wirklich berührende oder intensive Szene zwischen den beiden gab. Ich mochte sie zusammen zwar immer noch sehr gerne, da sie sich einfach sehr gut ergänzen, aber wurde mir ihre Verbindung einen Ticken zu stark in den Hintergrund gerückt.
Das Ende selbst fand ich echt gut, auch wenn es echt sehr perfekt war und mir immer noch einige Erklärungen und Antworten gefehlt haben, doch hat es die Geschichte schön abgerundet. Der zweite Teil war auf jeden Fall ein super Abschluss dieser Reihe und bin ich sehr glücklich, sie gelesen zu haben.

Fazit: Ein würdiger Abschluss der Dilogie! Genau wie Band eins konnte mich auch dieses Buch wieder in super vielen Bereichen überzeugen und hält extrem viel Spannung, sympathische und vielfältige Charaktere und eine Story voller Überraschungen und unvorhersehbarer Wendungen bereit. Ab einer gewissen Stelle wurde es mir aber etwas zu viel, da zu viele Handlungsstränge aufeinandertreffen und einiges wie auch die Liebesgeschichte dabei leider untergegangen ist. Das Ende hat mir dann, obwohl es für mich ein wenig unvollständig war, super gut gefallen und kann ich die Dilogie nur weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Eine schöne, sehr ruhige und authentische Geschichte

Mit dir bin ich unendlich
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Ich habe vorher noch nichts von Mila Summers gelesen, mich aber sehr auf „Mit dir bin ich unendlich“ gefreut, da es einfach wunderschön klang. Und genau wie erwartet konnte mich die Geschichte auch wirklich ...

Ich habe vorher noch nichts von Mila Summers gelesen, mich aber sehr auf „Mit dir bin ich unendlich“ gefreut, da es einfach wunderschön klang. Und genau wie erwartet konnte mich die Geschichte auch wirklich überzeugen und war einfach sehr schön, fesselnd und berührend.

Ich bin sehr schnell in die Geschichte reingekommen und konnte sie mich auch schnell mit einer bezaubernden Atmosphäre überzeugen. So habe ich mich sofort dort wohlgefühlt und hat mich Mila Summers mit ihrem schönen Schreibstil auch direkt an die Seiten fesseln können. Er war einfach super angenehm zu lesen und habe ich zeitweise alles um mich herum vergessen können, da ich so in der Geschichte versunken war. Auch sonst war die Umgebung, die Stimmung und die Charaktere sehr lebendig und bildhaft beschreiben, sodass ich mich dem Geschehen sehr nah gefühlt habe.

Olivia ist eine sehr ruhige, in sich gekehrte und schüchterne Protagonistin, doch kamen ihre Gefühle dennoch von Beginn an sehr gut bei mir an, da man einen wirklich tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt bekommt. Sie erfährt von ihrer Familie extrem wenig Unterstützung, hat selbst aber ein sehr großes Herz, und auch wenn ihre verschlossene Art manchmal auch anstrengend sein konnte, so war sie doch einfach total sympathisch. Es war super schön ihre Entwicklung mitzuerleben, wie sie mehr für sich eingestanden ist und sich auch mehr öffnen konnte, aber dabei immer sie selbst geblieben ist und ihre Unendlichkeit gefunden hat.
Nathan konnte ich nochmal mehr ins Herz schließen, er ist einfach ein so hilfsbereiter, herzensguter und freundlicher Mensch, in den man sich fast nur verlieben kann. Auch wenn er anfangs Olivia genau wie die anderen komplett falsch einschätzt, so konnte man ihn doch immer sehr gut verstehen und seine Reaktionen nachvollziehen. Er unterstützt andere so gut wie er kann und es war wirklich wundervoll zu sehen, wie er immer mit ganzer Seele dabei war.
Super gern gewonnen habe ich auch Aria, die einen von Beginn an mit ihrer ehrlichen, liebenswerten und offenen Art verzaubert. Sie hat Olivia so gesehen, wie sie ist und ihr mit ihrer Unterstützung dabei geholfen sich weiter zu öffnen und einfach mal loszulassen.
Auch sonst waren mir die Charaktere echt sympathisch, manchmal waren sie für mich nicht ganz lebendig, aber insgesamt doch sehr gut ausgearbeitet und einfach passend für die Geschichte.

Die Story war sehr ruhig, doch einfach wunderschön, zart und herzerwärmend. Es gibt ein paar verschiedene Handlungsstränge, die aber perfekt ineinander übergehen und sich ergänzen, sodass es auch nie langweilig wurde. Der Fokus liegt in meinen Augen mehr auf den Charakteren und ihrer Entwicklung als einer ereignisreichen Handlung, dafür bestand aber dennoch eine schöne Spannung, die einen immer weiterlesen lassen hat. Ich bin wirklich super schnell voran gekommen und habe mich in so einige wunderschöne Szenen verliebt, besonders alles rund um den Poetry-Slam fand ich einfach toll. Die Geschichte hat wirklich viele Facetten und war es sehr schön sie alle zu entdecken und sich einfach komplett in der Story fallen zu lassen.
Bei Olivias und Nathan’s Liebesgeschichte konnte ich hingegen leider nicht so ganz mitfiebern. Es entwickelt sich alles einfach extrem langsam und irgendwie hat es mir in ihrer Beziehung einfach an Intensität und Tiefe gefehlt, weshalb auch die Gefühle nicht so stark bei mir ankamen. Die beiden waren wirklich süß, ihre erste Begegnung war zwar ein wenig seltsam, aber passend und auch alles was sich daraus entwickelt war wirklich schön, aber konnte mich einfach nicht komplett überzeugen.
Das Ende war echt schön und hat einfach super gut zur Geschichte gepasst, weshalb ich wirklich jede Seite dieses Buches genossen und mich einfach wohlgefühlt habe.

Fazit: Eine super schöne Geschichte, in der man sich einfach wohl fühlt und fallen lassen kann und die neben zwei sympathischen, liebenswerten Protagonisten und einem fesselnden Schreibstil auch eine wunderschöne Atmosphäre und ruhige Story bereithält. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht so ganz erreichen, doch war die ganze Geschichte super facettenreich und hat sie mir von der ersten bis zur letzten Seite super gut gefallen.

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