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Veröffentlicht am 31.03.2017

Fans von Magnus Bane sollten zugreifen

Die Chroniken des Magnus Bane
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Achtung! Enthält Spoiler zu den Chroniken der Unterwelt und der Schattenjäger.

Inhalt & Meinung:
In zehn Kurzgeschichten erfahren wir mehr über Magnus Banes Vergangenheit. Wie er Camille, Jamie (Will ...

Achtung! Enthält Spoiler zu den Chroniken der Unterwelt und der Schattenjäger.

Inhalt & Meinung:
In zehn Kurzgeschichten erfahren wir mehr über Magnus Banes Vergangenheit. Wie er Camille, Jamie (Will und Tessas Sohn) und Raphael kennenlernt, New York für sich entdeckt und viele Beziehungen in seinem langen Leben führt.

Was geschah tatsächlich in Peru?
Die Kurzgeschichte berichtet über Magnus verschiedene Lebensabschnitte in Peru und warum er schließlich aus Peru verbannt wurde.
Für mich war dies die schwächste Kurzgeschichte von allen. Eigentlich wird nicht wirklich etwas interessantes oder spannendes erzählt. Man lernt zwar Ragnor und Catarina besser kennen und der Humor von Magnus ist wieder zum schießen, aber leider war es das auch schon. In meinen Augen ist die Geschichte überflüssig.
2 Hörnchen

Die Flucht der Königin
In dieser Geschichte verhilft Magnus der französischen Königin Marie Antoinette zur Flucht vor dem aufgebrachten Volk. Wobei der Vampir-Clan von Paris eine große Rolle spielt.
Die Geschichte konnte mich schon mehr überzeugen. Endlich treffen wir auf Schattenweltler und lernen wie die französische Revolution wirklich abgelaufen ist
Nette Unterhaltung, etwas besser als die Kurzgeschichte Nummer eins aber da geht noch mehr.
3 Hörnchen

Vampire, Scones und Edmund Herondale
Magnus lernt bei einer Ratssitzung die hübsche Vampirin Camille und den jungen Schattenjäger Edmund Herondale kennen und versucht ein Friedensabkommen zwischen Schattenjägern und Schattenweltlern zu schaffen.
Es war interessant zu sehen, wie sich Schattenjäger und Schattenweltler langsam annähern und was für eine Rolle Magnus in dem Ganzen einnimmt. Zudem erfährt man, wie sich Wills Eltern kennengelernt haben. Beeindruckend fand ich Magnus Entscheidung am Ende der Geschichte. Das hätte ich wirklich nicht erwartet.
4 Hörnchen

Tochter der Finsternis
Magnus erlebt ein Wiedersehen mit Tessa, Will und Jem. Und soll zudem für Tatiana Blackthorn einen Rachefeldzug gegen die Schattenjäger führen.
Das Wiedersehen mit Tessa, Will und Jem hat mir gut gefallen. Sofort spürt man, was die drei füreinander empfinden und wie stark das Band zwischen ihnen immer noch ist. Jamie (der Sohn von Tessa und Will) war mir leider sehr unsympathisch und ich konnte bis zum Schluss seine Verhaltensweise nicht nachvollziehen. Richtig interessant wurde es allerdings, als Magnus Tatiana und deren Ziehtochter Grace besucht. Sehr schade fand ich es, dass die Geschichte nicht zu Ende geführt wird und man ein wenig in der Luft hängen bleibt. Und das gerade dann, wo es anfing richtig spannend zu werden.
4 Hörnchen

Der Aufstieg des Hotel Dumort
Magnus lebt nun in New York und hat eine eigene Kneipe eröffnet. Und plötzlich spielt ein anderer Hexenmeister verrückt.
Diese Geschichte hat mich nicht sonderlich interessiert oder berührt. Irgendwie hatte ich deutlich mehr vom Aufstieg des Hotel Dumort erwartet, als dann wirklich passiert ist.
2 Hörnchen

Die Rettung Raphael Santiagos
Dieses Kapitel erzählt die Geschichte wie Raphael zum Vampir wurde und wie Magnus ihn nach der Verwandlung unterstützt.
Für mich war dies schon irgendwie ein kleines Highlight des Buches. Meist macht man sich über das Wesen der Vampire und deren Blutdurst nicht so viel Gedanken. In dieser Geschichte wird aber einem deutlich vor Augen geführt, wie grausam manche Vampire sind. Magnus und Raphael sind wie Katz und Maus und sorgen daher für gute Unterhaltung. Auch Raphaels Denk- und Vorgehensweise ist spannend zu verfolgen.
5 Hörnchen

Der Niedergang des Hotel Dumort
Magnus trifft nach Jahren wieder auf Camille und muss mit Schrecken feststellen, dass sie von drogenabhängigen Menschen Blut trinkt. Währendessen morden ihre Vampire wild in New York.
Wo der Aufstieg mir so gar nicht gefallen hat konnte mich der Niedergang des Hotel Dumort total begeistern. Magnus trifft seit Jahren wieder auf Camille. Nicht nur Magnus sondern auch ich selbst fanden ihre Verwandlung erschreckend und traurig mitanzusehen. Es wird eine Seite von Camille gezeigt, die ich so nicht von ihr erwartet habe.
5 Hörnchen

Was schenkt man einem Schattenjäger der schon alles hat?
In dieser Geschichte sucht Magnus verzweifelt nach einem Geschenk für Alec. Seine Freunde Catarina und Ragnor wollen ihm dabei nicht helfen. Und dann taucht Isabelle auf.
Eine sehr unterhaltsame und lustige Geschichte. Magnus Verzweiflung, weil er kein passendes Geschenk für Alec findet ist sehr süß. Catarina und Ragnor lassen ihn leider total hängen und machen sich auch noch über ihn lustig. Man erfährt mehr über die Beziehung von Magnus und Alec und versteht ein paar mehr Zusammenhänge.
4 Hörnchen

Der letzte Kampf des New Yorker Instituts
Magnus wird von einem kleinen Werwolfjungen gebeten seine Familie zu retten. Diese ist in die Hände des gefürchteten Kreises rund um Valentin geraten.
Endlich erfahren wir etwas über die damaligen Anhänger von Valentin und ihre grausamen Vergehen. Es ist schon komisch zu lesen, dass Menschen die man "später" kennenlernt zu solchen Taten fähig waren. Dennoch gefiel mir die Darstellung gut. Auch die Verbindung zwischen Clary und Magnus nimmt hier einen interessanten Anfang.
5 Hörnchen

Der Fluch wahrer Liebe (und erster Dates)
Wir erleben das erste Date zwischen Magnus und Alec mit.
Hach, kann ich einfach nur sagen. Es war einfach total süß, lustig, romantisch und zum dahinschmelzen. Magnus und Alec sind einfach ein süßes Paar. Ich fand es gut, dass die Autorin das Date so aufgebaut hat, dass es fast in einer Katastrophe geendet wäre. Alec ist die ganze Zeit so verunsichert und nervös und Magnus weiß gar nicht wie er sich verhalten soll. Dieser Abschluss zählt definitiv zu meinen Lieblingsgeschichten im Buch.
5 Hörnchen

Fazit:
Fans von Cassandra Clare und vor allen Dingen von Magnus Bane müssen dieses Buch ganz einfach lesen. Wer schon die vorherigen Bücher nicht so gut fand, sollte lieber die Finger von den Chroniken des Magnus Bane lassen, da doch im Endeffekt einige nicht weiter relevante Themen angesprochen werden. Gerade die ersten Geschichten waren für mich uninteressant und langweilig erzählt. Sobald die Geschichten von altbekannten Personen wie Tessa, Clary und Alec handeln, fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Man weiß um wen es geht und was er noch erleben wird oder erlebt hat. Man hat eine Bindung zu diesen Personen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Schöner Abschluss der Reihe

Die Bibliothek der besonderen Kinder
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Inhalt:
Nachdem ihre Freunde von den feindlichen Wights entführt wurden, machen Jacob und Emma sich auf eine gefährliche Suche, um sie und die gefangenen Ymbrynen – so nennen sich die Schutzpatroninnen ...

Inhalt:
Nachdem ihre Freunde von den feindlichen Wights entführt wurden, machen Jacob und Emma sich auf eine gefährliche Suche, um sie und die gefangenen Ymbrynen – so nennen sich die Schutzpatroninnen besonderer Kinder – zu befreien.
Die Spurt führt sie in die Zeitschleife Devil’s Acre, wo der Abschaum der Gesellschaft der Besonderen lebt, und schließlich zur geheimen Festung der Wights. Dort decken sie ein noch größeres Geheimnis auf: Caul, Miss Peregrines böser Bruder, will die sagenumwobene „Seelenbibliothek“ Abaton finden und sich mithilfe der dort verborgenen Kräfte zum Herrscher der Besonderenwelt aufzuschwingen. Und Jacob ist der Schlüssel dazu …

Meinung:
Jacob und Emma können dank der Hilfe des besonderen Hundes Addison den Wights entkommen. Jedoch wurden ihre Freunde gefangen genommen. Und so machen sich die Drei zum Hauptquartier der Wights auf. Dieses befindet sich in einer Zeitschleife namens Devil´s Acre. In dieser leben all die Verbrecher und Banditen der Besonderen Gesellschaft und so schweben Jacob und Emma schon nach kurzer Zeit in großer Gefahr.

Der Einstieg in diesen dritten Teil fiel mir zum Glück nicht schwer. Schnell waren mir die Geschehnisse aus den vorherigen zwei Bänden wieder präsent. Was ich mir dennoch gewünscht hätte, wäre eine Art Glossar über all die besonderen Kinder und die Ymbrynen gewesen. Denn gerade im letzten Teil der Geschichte treffen wir auf einige Freunde aus den vorherigen Büchern und bei mir bildeten sich immer mehr Fragezeichen. Welche besondere Eigenschaft hatte dieses besondere Kind und welche Zeitschleife hat diese Ymbryne noch mal beschützt?

Zwar fiel mir der Einstieg in das Buch sehr leicht, dennoch konnte ich nicht darüber hinwegsehen, dass mir gerade die erste Hälfte doch etwas langatmig daher kam. Ransom Riggs hat einen sehr ausführlichen und detailverliebten Schreibstil. An manchen Stellen ist dies durchaus interessant, an vielen Stellen wo man sich eigentlich nur wünscht das die Handlung voranschreitet, sorgt dies dafür, dass die Geschichte zäh wirkt. So richtig spannend wurde es für mich erst, als die Freunde eine wichtige Person in Devil´s Acre treffen.
Apropos Devil´s Acre, ich hätte mir keinen passenderen Ort für die letzte Schlacht gegen die Wights vorstellen können. Durch die detailierten Beschreibungen fühlte es sich für mich fast so an, als wenn ich selbst in diesem Slum durch die Gassen streifen würde.

Wie schon in den Vorgängerbänden mochte ich Jacob und seine Art sehr gerne. Trotzdem er eine so wichtige Gabe besitzt, zweifelt er oft an sich. Ungemein wichtig ist in diesen Augenblicken die positiv denkende Emma. Die beiden haben sich daher immer wunderbar ergänzt. Aber auch der Hund Addison und der geheimnisvolle Sharon sowie die Heilerin Mother Dust konnten mich überzeugen.
Richtig gut gefallen hat mir, dass wir gegen Ende wieder mehr von Miss Peregrine und ihren besondern Kindern zu lesen bekommen, dies hatte ich zuvor doch sehr vermisst.

Sowieso ist der Showdown spannend, dramatisch und packend. Es werden nach und nach Dinge enthüllt und Fragen beantwortet. Und auch als der Bösewicht besiegt ist, gibt es noch die ein oder andere Überraschung für die Besonderen.

Fazit:
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten schaffte es Ransom Riggs doch noch mich mit ins Boot zu holen. Und gemeinsam mit Jacob und Emma zog ich in die letzte Schlacht gegen die Wights. Ein toller Showdown und ein absolut stimmiges Ende ließen mich zufrieden Abschied nehmen von den besonderen Kindern.
4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Nicht so gut wie Band 1

Die Auserwählten - In der Brandwüste
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Inhalt:
Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, damit wäre alles vorbei. Dass sie frei sein werden und nie mehr um ihr Leben rennen müssen. Doch auf Thomas und seine Freunde ...

Inhalt:
Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, damit wäre alles vorbei. Dass sie frei sein werden und nie mehr um ihr Leben rennen müssen. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: sengende Hitze, verbranntes Land und Menschen, die von einem tödlichen Virus befallen sind. Und die undurchsichtigen Schöpfer halten noch immer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren. Und dabei wird ihnen alles abverlangt, sogar ihre Menschlichkeit - doch dazu ist Thomas nicht bereit!

Fazit:
Die Gruppe der Jungen rund um Thomas, Minho und Newt konnte aus dem Labyrinth flüchten und ist nun auf dem Weg durch die Brandwüste. Auch hier warten wieder jede Menge Gefahren auf die Gruppe. Gleich zu Beginn dieses Buches geht es ordentlich zur Sache. Für manche Leser könnte bereits der Beginn ein wenig zu viel des Guten sein. Und auch während des Lesens tauchen immer wieder ein paar brutalere Szenen auf. Mich hat dies allerdings nicht gestört, da man als Leser des ersten Bandes bereits wusste auf was man sich in Band 2 einlässt.

Ich muss leider sagen, dass dieser zweite Band mich nicht ganz so packen konnte, wie dies noch in Band 1 der Fall war. Der Lauf durch die Brandwüste war für mich ein wenig langgezogen, obwohl sich der Autor auch hier einige interessante Ideen hat einfallen lassen. Gegen Ende des Buches wird es dann jedoch gewohnt spannend und ich bin froh, dass ich bereits im Besitz von Band 3 bin.

In diesem Buch werden die Rollen ein wenig neu gemischt. Minho bekommt z.B. die Rolle des Anführers zugeteilt, obwohl dies vielleicht nicht ganz zu ihm passt. In manchen Momenten entwickelt er daher Charakterzüge die ich nicht so wirklich mochte. Auch Newt muss sich in seiner neuen Rolle erst einmal zurecht finden, schafft dies aber deutlich sympathischer als Minho. Des Weiteren entwickelt sich Teresa in eine Richtung die ich nicht unbedingt erwartet habe. Gerade Teresas Geschichte war es, die mich an das Buch gefesselt hat.
Zudem lernt die Gruppe in der Brandwüste zwei neue Charaktere (Brenda und Jorge) kennen, bei denen es sich um Cranks handelt. Ich für meinen Teil mochte Brendas Auftreten und ihr Geklammer an Thomas nicht wirklich leiden. Mir ging die Klammerei sehr auf die Nerven und ich war froh über jede Szene an der sie nicht beteiligt war.

Die Jugendlichen werden auch in diesem Buch mehr als einmal an ihre Grenzen gestoßen und es ist jedes Mal spannend zu beobachten wie sie damit umgehen. Dank der Gnadenlosigkeit der Organisation „Angst“ werden daher auch viele Emotionen durchlebt. Für mich war zu jeder Zeit fraglich, wem Thomas nun trauen kann und wem nicht.

Fazit:
Auch in diesem Mittelteil der Reihe müssen Thomas und seine Freunde wieder an ihre Grenzen gehen. Das Buch ist teilweise ein wenig brutal und die Spannung spitzt sich zu. Oft stellt man sich die Frage, wie weit die Organisation „Angst“ bereit ist zu gehen und wem Thomas eigentlich trauen kann. Dennoch konnte mich gerade der erste Teil der Geschichte sowie der neue Charakter Brenda nicht ganz überzeugen. Daher empfand ich das Buch nicht ganz so gut wie Band 1 und vergebe knappe 4 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Durchs Labyrinth gerast

Die Auserwählten - Im Labyrinth
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Inhalt:
Thomas findet sich auf einer Lichtung wieder, die von einem riesigen Labyrinth umgeben ist. Auf dieser Lichtung leben nur Jungen und alle haben eins gemeinsam: Ihr Gedächtnis wurde gelöscht. Sie ...

Inhalt:
Thomas findet sich auf einer Lichtung wieder, die von einem riesigen Labyrinth umgeben ist. Auf dieser Lichtung leben nur Jungen und alle haben eins gemeinsam: Ihr Gedächtnis wurde gelöscht. Sie erinnern sich an nichts außer an ihren Namen. Thomas erfährt nach und nach, dass die Jungs seit zwei Jahren versuchen einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden und das gefährliche Wesen, die Griewer, das Labyrinth unsicher machen. Die "Schöpfer" haben die Jungen aus ungeklärten Gründen an diesen Ort gebracht. Kurz nach Thomas Ankunft schicken die "Schöpfer" ein Mädchen auf die Lichtung. So etwas hat es noch nie gegeben! Und plötzlich geht alles drunter und drüber…

Meine Meinung:
Die ersten 100 Seiten waren für mich eher zäh zu lesen. Mich nervte die Einstellung der Jungen Thomas gegenüber. Keiner möchte mit ihm über das Labyrinth sprechen. Er erfährt nur häppchenweise was es damit auf sich hat, obwohl die Jungen einiges wissen. Dieses "wir wissen viel, erzählen dir aber nichts" hat mich sehr gestört. Sobald Thomas den ersten Schritt in das Labyrinth macht, sind diese Mängel jedoch vergessen. Denn ab diesem Zeitpunkt nimmt das Buch ordentlich an Fahrt auf. Die Spannung nimmt mehr und mehr zu. Es geschehen Dinge die ich so nicht erwartet hätte. Vor allen Dingen nimmt der Verlauf der Geschichte eine Wendung, die ich mir so nicht vorgestellt habe. Überraschungen, Action und jede Menge Spannung sind daher große Bestandteile der Geschichte.

Aufgrund der vielen Action kommen mir leider die Nebencharaktere etwas zu kurz. Insgesamt sind über 50 Jungen auf der Lichtung. Leider lernen wir nur einen Bruchteil von ihnen namentlich kennen. Dies fand ich ein wenig schade. Dafür haben es die wenigen Charaktere ganz schön in sich. Man weiß nicht, wem Thomas trauen kann und wer etwas im Schilde führt. Jeder der dargestellten Charakter hat seine Schwächen und man kann die Personen nicht einfach in Weiß und Schwarz darstellen. Und gerade dies hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Thomas als Hauptperson ist zudem ein sehr sympathischer Protagonist. Leider hat er auch einen Charakterzug an sich den man wohl Heldenmut nennen könnte. Er stellt sich jeder Gefahr und bestreitet jedes große oder kleine Problem mit Bravour. Dadurch mutiert er leider etwas zum alleskönnenden Superhelden.

Eine Liebesgeschichte ist in diesem Buch auch vorhanden. Wäre aber in meinen Augen nicht zwingend erforderlich gewesen. Das Buch lebt vor allen Dingen durch seine Spannung und den Nervenkitzel. Daher kann ich das Buch nicht nur Kindern und Jugendlichen empfehlen, sondern auch die älteren Leser werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
Am Ende bleiben jede Menge Fragen offen und man wartet nun gespannt auf die Fortsetzung. Ich hoffe, in dieser erfahren wir mehr über die Vergangenheit und den jetzigen Zustand des Landes.

Fazit:
Gemeinsam mit Thomas raste ich förmlich durch das Labyrinth, lernte neue Menschen kennen und schloss Freundschaften. Mir hat das Buch gut gefallen, da es einiges an Spannung und Action zu bieten hat. Ein paar Dinge habe ich jedoch zu bemängeln, daher vergebe ich 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Klappentext verrät zu viel

Diabolic (1). Vom Zorn geküsst
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Inhalt:
Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der ...

Inhalt:
Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …

Meinung:
Nemesis ist eine Diabolic und hat somit nur eine Aufgabe, die ihr ganzes Leben bestimmt. Sie ist zuständig für den Schutz der ihr zugewiesenen Person. So kommt es, dass Nemesis auf die junge Sidonia geprägt wird und die beiden quasi gemeinsam aufwachsen. Als Sidonias Vater jedoch des Verrats am Kaiser bezichtigt wird und Sidonia als Schachfigur an den Hof von Kaiser Randevald soll, ist Nemesis gefragt. Das Leben von Sidonia steht auf dem Spiel.

Nemesis ist eine Diabolic - ein humanoides Wesen - welches dazu abgerichtet wurde zu kämpfen und zu töten. Von jeher hat sich Nemesis daher eingeredet, dass sie keine Gefühle haben darf und nicht als ein Mensch betrachtet werden sollte. Im Verlauf der Geschichte gerät diese Denke jedoch stark ins Wanken. Ich mochte Nemesis schon ab der ersten Seite. Sie ist stark, furchtlos und nicht einfach nur irgendeine Kreatur - wie sie sich oft selbst bezeichnet.
Nemesis wurde vor einigen Jahren auf die junge Sidonia geprägt und ist nun ihre Beschützerin. Sidonia sieht jedoch von Anfang an viel mehr in Nemesis als nur eine Diabolic. Für Sidonia ist Nemesis beste Freundin, Beraterin und Vertraute in Einem. Man merkt ihr deutlich an wie viel Nemesis ihr bedeutet.
Kaiser Randevald steht Sidonias Familie mehr als kritisch gegenüber, da Sidonias Vater sich der Wissenschaft verschrieben hat und dies vom Kaiserhof verboten ist. Randevald ist ein grausamer Herrscher, der vor allen Dingen durch seine Mutter Cygna gelenkt wird. Diese ist sogar noch um einiges grausamer als ihr Sohn. Ist sie doch für die Ermordung fast all ihrer Kinder, Enkelkinder und restlichen Verwandten verantwortlich.
Randevalds verrückter Neffe Tyrus ist einer der wenigen Überlebenden. Zudem ist Tyrus Thronerbe und aufgrund seiner Verrücktheit das Gespött der Leute am Kaiserhof.

Schnell konnte mich die Autorin aufgrund des gut durchdachten Plots, den ansprechenenden Charakteren und dem Weltenentwurf begeistern. Die Geschichte spielt nämlich im Weltall und auf Raumschiffen, was man anhand des Klappentextes vielleicht nicht unbedingt erwarten kann. Ich mochte ihre Idee rund um die Diabolics und war schnell Feuer und Flamme für Nemesis. Im Verlauf der Geschichte passieren einige überraschende Wendungen, die einen an die Seiten fesseln.
Dem Leser sollte jedoch bewusst sein, dass gerade in der ersten Hälfte des Buches das Leben am Kaiserhof sehr im Vordergrund steht. Somit sind Intrigen, Machtspiele und Ränkekämpfe an der Tagesordnung. Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Auch wenn ich zugeben muss, dass die erste Hälfte des Buches teilweise ein wenig zu lang gestreckt wirkt.

Da Nemesis im Grunde als Kampfmaschine erzeugt wurde, sollte man sich bewusst sein, dass es in diesem Buch nicht rosarot zugeht, sondern es stellenweise brutal zur Sache gehen kann. Dies passt allerdings perfekt zum gesamten Verlauf der Story und war für mich sehr glaubwürdig und nachvollziehbar.
Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Die Liebesgeschichte in diesem Buch konnte mich vor allen Dingen deswegen so von sich überzeugen, da beide Charaktere aufgrund der anderen Person über ihre Sichtweisen anfangen nachzudenken und sich zu verändern.

Gegen Ende des Buches wird es dann richtig dramatisch und spannend. Hiervon war ich wirklich begeistert. Nicht ganz so begeistert war ich von dem etwas zu offenen Ende. Prinzipiell habe ich nichts gegen solche Enden, aber hier hat es sich die Autorin in meinen Augen ein wenig zu einfach gemacht.

Am Ende möchte ich noch einmal jedem davon abraten den Klappentext vorab zu lesen. Denn dieser verrät einfach viel zu viel und hat somit meinen Lesespaß gemindert.

Fazit:
Wäre der zu viel verratene Klappentext und das für mich etwas zu offene Ende nicht gewesen, hätte "Diabolic - Vom Zorn geküsst" die volle Hörnchen-Zahl von mir bekommen. So vergebe ich sehr gute 4 von 5 Hörnchen. Wer gerne einmal in eine Weltraumgeschichte mit einem guten Plot und einigen interessanten Wendungen eintauchen möchte, der sollte zu diesem Buch greifen.