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Veröffentlicht am 27.05.2021

Witzige Ideen, humorvolle Szenen und sympathische Charaktere

M.A.G.I.K. (1). Die Prinzessin ist los
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Inhalt:
Noch nie hat Nele den Job ihres Vaters als Agent eines magischen Schutzprogramms so sehr gehasst wie an dem Tag, als auf einmal Romy bei ihnen auftaucht. Sie ist nervig, unausstehlich und – eine ...

Inhalt:
Noch nie hat Nele den Job ihres Vaters als Agent eines magischen Schutzprogramms so sehr gehasst wie an dem Tag, als auf einmal Romy bei ihnen auftaucht. Sie ist nervig, unausstehlich und – eine waschechte Prinzessin aus dem magischen Königreich Marabel. Wegen großer Unruhen dort, schwebt die Königsfamilie in Gefahr und Romy muss sich bei Nele und ihrem Vater verstecken. Aber P wie Prinzessin? Wohl eher P wie peinlich! Denn Romy, die sich in der Schule als Neles Cousine ausgeben muss, weiß überhaupt nicht, wie man sich normal verhält. Und dann ist da noch Romys magische Gabe, die Nele in einen Schlamassel nach dem nächsten stürzt. Doch plötzlich ist es Romy, die in Schwierigkeiten steckt und eine wahre Freundin braucht …

Meinung:
Neles Vater hat einen sehr außergewöhnlichen und äußerst geheimen Job. Er ist Agent eines magischen Schutzprogramms. Daher muss Nele oft auf ihren Vater verzichten, wenn dieser einmal für längere Zeit unterwegs ist, um magischen Geschöpfen zu helfen. Eines Tages taucht Neles Vater zu Hause mit Prinzessin Romina Cassandra Eleanor Wynter auf und erklärt Nele, dass Romy nun für einige Zeit bei den Beiden leben wird. Denn die Königsfamilie von Marabel, zu der Romy gehört, schwebt in großer Gefahr.
Nele ist alles andere als begeistert von diesem Vorschlag. Denn Romy ist super anstrengend und hat von unserer Welt mal so überhaupt keine Ahnung. Doch Romy soll als Neles Cousine nun auch auf deren Schule gehen und am Unterricht teilnehmen. Eine echte Herausforderung für Nele, denn die Geheimidentität von Romy darf beim besten Willen nicht auffliegen. Blöd nur, wenn Romy sich andauernd verplappert und von einem Fettnäpfchen ins Nächste springt.

Da ich die Bücher von Autorin Tanja Voosen immer wahnsinnig gerne lese und mir zuletzt ihre Reihe "Die Zuckermeister" großen Spaß bereitet hat, freute ich mich sehr auf das nächste magische Abenteuer aus ihrer Feder.

Und dieses Mal wird es ordentlich magisch. Denn Prinzessin Romy stammt aus dem magischen Land Marabel und ist daher in der Lage selbst ein klein wenig Magie zu wirken. Natürlich ist dies in unserer Welt strengstens untersagt. Denn schließlich soll niemand erfahren, dass Romy nicht von hier stammt.

Daher entfaltet sich schon nach kurzer Zeit ein unterhaltsames Abenteuer. Denn natürlich weiß Romy überhaupt nicht, wie sie sich in unserer nicht-magischen Welt zu verhalten hat. Daher bietet das Buch jede Menge lustige Szenen.

Dabei ist es für Nele zu Beginn nicht wirklich einfach mit Romy klarzukommen. Denn Romy ist mit ihrem Auftreten als Prinzessin oftmals sehr anstrengend, herrisch und zickig. Die beiden Mädchen müssen sich erst ein wenig aneinander gewöhnen. Dann entsteht jedoch eine tolle Bindung zwischen den Beiden.

Neben Nele gibt es noch ihren besten Freund Luis, der eigentlich nichts von dem Schutzprogramm wissen darf. Da Nele und Luis aber so eng miteinander befreundet sind, hat sie ihn längst in dieses Geheimnis eingeweiht. Und Luis ist Nele eine große Stütze dabei Romy möglichst unbeschadet durch den Schulalltag zu bringen.

Die Geschichte wird für Kinder ab 9 Jahren empfohlen und dieser Meinung kann ich mich nur anschließen. Die Geschichte lebt von den lustigen Momenten und Szenen, die durch Romys Auftreten entstehen. Ich habe mich mehr als einmal wirklich köstlich amüsiert. Dennoch war mir die Geschichte stellenweise ein wenig zu langatmig.
Gerade wenn ich diesen Reihenauftakt mit "Die Zuckermeister", die ebenfalls ab einem Lesealter von 9 Jahren empfohlen werden, vergleiche, sind "Die Zuckermeister" doch deutlich spannender als Neles und Romys Abenteuer. Natürlich kann man die beiden Reihen nichts zwangsläufig miteinander vergleichen, da das Setting jeweils ein komplett anderes ist. Dennoch fehlte mir hier einfach ein wenig das Tempo.

Nichtsdestotrotz wurde ich gut unterhalten. Für den Folgeband würde ich mir wünschen, dass wir noch ein wenig mehr über das Leben im magischen Land Marabel erfahren.
Ich bin mir jedoch sicher, dass auch der zweite Band wieder beste Unterhaltung in Form von spritzigen Dialogen und lustigen Szenen bieten wird.

Fazit:
Der Auftaktband der M.A.G.I.K-Reihe überzeugt mit einer witzigen Idee, humorvollen Szenen und sympathischen Charakteren. Es macht Spaß mitzuerleben wie aus Nele und der herrischen Prinzessin Romy langsam Freunde werden.
Dennoch fehlte mir ab und an ein wenig das Erzähltempo.
Von daher gibt es von mir 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 27.05.2021

Nicht ganz so stark wie Band 1, dennoch lesenswert!

Fridolina Himbeerkraut - Die Schlafanzug-Versammlung
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Inhalt:
Fridolinas Zwillingstanten laden zu ihrem 125. Geburtstag ein. Doch was ist das? Alle Tanten und Hexen schnarchen mitten am Tag auf der Picknickwiese vor sich hin. Wie sich herausstellt, haben ...

Inhalt:
Fridolinas Zwillingstanten laden zu ihrem 125. Geburtstag ein. Doch was ist das? Alle Tanten und Hexen schnarchen mitten am Tag auf der Picknickwiese vor sich hin. Wie sich herausstellt, haben sie seit drei Tagen kein Auge mehr zugemacht, wegen des ohrenbetäubenden Lärms, der jede Nacht aus dem Hokuspokuswald zu ihnen dringt. Auch in der nächsten Nacht finden die Inselbewohner keinen Schlaf. Als der Verdacht auf Eichhörnchen Knatterella fällt, steht für Zwergfuchs Schnuffelschnarch fest: Jetzt kann nur Fridolina helfen, schließlich ist sie eine echte Tiermagierin. Und tatsächlich: Fridolina hat da schon eine Idee ...

Meinung:
Fridolinas Zwillingstanten haben Geburtstag und laden die Hexengemeinschaft zu ihrem 125. Geburtstag ein. Doch was ist das? Als Fridolina mit ihrer Mutter auf der Hexenlichtung eintrifft schlafen die Tanten und Gäste. Und das am helllichten Tag! Fridolina erfährt, dass die Hexen seit drei Tagen in der Nacht kein Auge mehr zugemacht haben, da ein furchtbarer Lärm durch den Hokuspokuswald schallt. Was kann nur dahinter stecken? Fridolina macht sich auf die Suche nach der Ursache des Krachs und stößt dabei auf das Eichhörnchen Knatterella.

Nachdem meinem Sohn und mir der erste Band von Fridolina Himbeerkraut so unglaublich gut gefallen hat, stand fest, dass wir den zweiten Band rund um das süße Hexenmädchen ebenfalls unbedingt lesen müssen.

Gerade auf den kleinen Zwergfuchs Schnuffelschnarch haben wir uns ganz besonders gefreut. Denn dieser kleine Kerl hatte in Band 1 unsere Herzen im Sturm erobert. Zunächst geht die Geschichte jedoch ohne Schnuffelschnarch los. Doch als es darum geht dem Lärm auf die Schliche zu kommen, benötigt Fridolina dringend die Hilfe von ihrem kleinen Freund.

Dieser Band fängt ein paar Tage nach dem ersten Band an. Jedoch ist es absolut nicht erforderlich die erste Geschichte bereits gelesen zu haben. Da jede Geschichte für sich ein kleines Abenteuer ist, bietet es sich gut an, einfach mit diesem zweiten Band in die Welt von Fridolina Himbeerkraut einzutauchen.

Und diese Welt wurde von Autorin Anke Girod mit viel Liebe und Herzblut gestaltet. Die Hexeninsel bietet ein cooles Setting und auch die Tiere auf der Insel sind super niedlich. Mindestens genauso toll sind natürlich auch die Hexen mit ihren Fähigkeiten. Nur an Fridolina ist die Gabe der Kräuterhexen leider total vorbeigegangen. So schmeißt sie auch in diesem Band mit verdrehten Kräuter- und Blumennamen um sich. Da wird aus Gänseblümchen "Blümchengänschen" oder aus Schnittlauch "Lauchi-schnitt".

Besonders gut gefallen hat mir die Tatsache warum Eichhörnchen Knatterella in der Nacht so einen Lärm veranstaltet. Denn das Eichhörnchen hat das Gefühl, dass die Blätter der Bäume nachts aussehen wie kleine Monster und versuchen Knatterella monstermäßig zu erschrecken.
Ich bin mir sicher, dass einige Kinder dieses Gefühl der Angst kennen, sobald es dunkel wird und sie alleine in ihren Kinderzimmern liegen. Daher hat mir die Umsetzung dieses Themas sehr gut gefallen.

Leider konnte uns beide die Geschichte nicht ganz so packen wie der erste Band der Reihe. Ich merkte, dass mein Sohn nach und nach das Interesse an der Geschichte verlor und erst mit dem Auftauchen der "Monster" sich wieder mehr für die Geschichte erwärmen konnte.
Nichtsdestotrotz bin ich mir sicher, dass dieser zweite Band die meisten jungen Leseratten ab 4 Jahren wieder begeistern wird.

Die Illustrationen von Sabine Sauter haben meinem Sohn und mir wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die gesamten Bewohner der Hexeninsel wurden wieder absolut zauberhaft in Szene gesetzt.

Fazit:
In diesem zweiten Band von Fridolina Himbeerkraut geht es um "Monster", die des Nachts auf Eichhörnchen Knatterella warten. Mit diesem Thema können sich bestimmt einige Kinder identifizieren. Von daher finde ich es toll, dass das Thema "Angst in der Nacht" in diesem Buch seinen Platz findet.
Zwar konnte uns das Buch nicht so sehr an die Seiten fesseln wie sein Vorgänger, dennoch wurden wir mit einer durchaus unterhaltsamen Geschichte und super niedlichen Zeichnungen belohnt.

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Veröffentlicht am 03.05.2021

Schönes Tier- und Naturabenteuer

Hüterin des Waldes 2: Häschen in Not
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Inhalt:
Das neue Schuljahr beginnt und Hanna kann es kaum erwarten, neue Freundschaften zu schließen. Doch viel Zeit hat sie dafür nicht, denn eine Hasenfamilie braucht dringend ihre Hilfe! Die Fellnasen ...

Inhalt:
Das neue Schuljahr beginnt und Hanna kann es kaum erwarten, neue Freundschaften zu schließen. Doch viel Zeit hat sie dafür nicht, denn eine Hasenfamilie braucht dringend ihre Hilfe! Die Fellnasen sind aus dem Streichelzoo ausgebüxt, um im Wald ein Leben in Freiheit zu beginnen. Aber wo sollen sie wohnen? Und welches Futter ist das richtige? Als eines der Hasenkinder Müll mümmelt und Bauchschmerzen bekommt, benötigt Hanna nicht nur ein neues magisches Heilmittel, sondern viele helfende Hände beim Aufräumen – die perfekte Gelegenheit, um die Jungen und Mädchen aus ihrer Klasse endlich kennenzulernen!

Meinung:
Nach dem Umzug von der Stadt auf das Land und in das am Wald gelegene Haus ihrer verstorbenen Großmutter, hat sich Hannas Leben stark verändert. Nicht nur, dass sie neue Freunde finden musste, auch hat Hanna festgestellt, dass sie eine Hüterin des Waldes ist und somit für den Schutz und die Pflege der Tiere des Waldes zuständig ist.
Nun steht das neue Schuljahr vor der Tür und Hanna lernt zum ersten Mal ihre Mitschüler kennen. Doch leider ist ihr erster Schultag eine kleine Katastrophe, denn Wiesel Flitz hat sich heimlich mit in die Schule geschlichen.

Nachdem mir der erste Band der Hüterin des Waldes super gut gefallen hat, musste ich natürlich so schnell es geht den zweiten Band der Reihe hören.
Empfehlen kann ich diesen dabei nicht nur Fans des ersten Bandes. Auch Neueinsteiger können problemlos mit diesem zweiten Band in die Geschichte starten. Denn dank kleiner Rückblenden hat der Hörer die Zusammenhänge des ersten Bandes schnell verstanden. Zudem endet jede Geschichte in sich abgeschlossen.

Auch in Hannas neuestem Abenteuer dreht sich viel um den Wald und seine Bewohner. Dieses Mal steht eine Hasenfamilie im Mittelpunkt. Diese ist aus einem Streichelzoo ausgebüxt und benötigt dringend Hannas Hilfe.

Für Hanna wird der Spagat zwischen ihrer Aufgabe als Hüterin des Waldes und als ganz normales Mädchen ziemlich stressig und schwer. Denn weder ihr neuer Freund Felix, noch ihre Eltern oder ihre neuen Mitschüler dürfen hinter ihr Geheimnis kommen. Und so ist Hanna nach ein paar unglücklichen Zufällen in der Klasse als die komische Neue verschrien. Hanna nimmt dies natürlich mit, dennoch möchte sie ihre Aufgabe als Hüterin des Waldes nicht vernachlässigen.
Mir hat dieser innerliche Konflikt gut gefallen. Die jungen Zuhörer können sich perfekt in Hanna hineinversetzen. Zudem wird den Hörern der Wald und seine Bewohner wieder nähergebracht.

Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich, dennoch konnte mich das zweite Abenteuer nicht ganz so fesseln wie sein Vorgänger. Hannas Zwiespalt fand ich toll, jedoch konnte mich die Geschichte rund um die Hasenfamilie nicht ganz so packen.
Die eigentliche Zielgruppe dürfte jedoch auch mit diesem Band und den niedlichen Häschen wieder großen Spaß haben.

Auch Jodie Ahlborn vertont Hanna und ihre Freunde wieder sehr atmosphärisch. Ihre weiche und harmonische Stimme sorgte bei mir für ein absolutes Wohlgefühl. Zudem schafft sie es den verschiedenen Charakteren ihren eigenen Stempel aufzudrücken.

Fazit:
Im zweiten Band von Hüterin des Waldes hat Hanna gewisse Eingewöhnungsprobleme in der neuen Klasse. Dies hält sie jedoch nicht davon ab ihren Aufgaben, als Hüterin des Waldes, nachzugehen. Und hier hat Hanna dank einer niedlichen Hasenfamilie alle Hände voll zu tun.
Von mir gibt es dieses Mal gute 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 22.04.2021

Extrem packendes Buch im Computerspiel-Format

Wonderscape
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Inhalt:
Eine Explosion in einem Haus auf ihrem Schulweg weckt die Neugierde des 13-jährigen Arthur und seiner Freunde Ren und Cecily. Auf der Suche nach der Ursache werden sie plötzlich in eine andere ...

Inhalt:
Eine Explosion in einem Haus auf ihrem Schulweg weckt die Neugierde des 13-jährigen Arthur und seiner Freunde Ren und Cecily. Auf der Suche nach der Ursache werden sie plötzlich in eine andere Welt katapultiert. Sie sind gefangen im Jahr 2473 im Wonderscape, einem Abenteuerspiel, das einem Computerspiel gleicht! Der Weg zurück nach Hause kann ihnen nur gelingen, wenn sie zusammenhalten und auf den verschiedenen Level-Ebenen Aufgaben lösen bevor ihre »Spielzeit« abläuft. Aber das Spiel steckt voller Überraschungen und nicht jeder neue Freund ist, was er vorgibt zu sein. Werden sie den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?

Meinung:
Auf dem Schulweg des 13-jährigen Arthurs gibt es plötzlich eine Explosion in einem verlassenen Haus. Auch die Mädchen Ren und Cecily, die ebenfalls auf Arthurs Schule gehen, haben die Explosion mitbekommen und gemeinsam betreten die drei das Haus und landen dank eines Portals im Jahre 2473 im Computerspiel Wonderscape. Der Weg zurück in ihre Zeit kann nur freigegeben werden, wenn die Jugendlichen in verschiedenen Level-Ebenen Aufgaben erfüllen. Zudem haben sie für die Erfüllung der Aufgaben nur ein gewisses Zeitfenster. Schaffen Arthur, Ren und Cecily es nicht in der angegebenen Zeit, wird sich das Portal in ihre Welt nie wieder öffnen. Ein spannendes Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Ich mag Geschichten die in fremden Zeiten spielen unglaublich gerne. Die Idee von Wonderscape, einem Abenteuerspiel, das einem Computerspiel gleicht, hat mich daher sofort sehr gereizt. Auch das ansprechende und fantasievolle Cover tat sein übriges dazu, dass ich mich für diese Geschichte entschieden habe.

Zu Beginn der Geschichte lernt der Leser die Jugendlichen Arthur, Ren und Cecily kennen. Zwar gehen alle drei auf dieselbe Schule, doch viel mehr Berührungspunkte verbindet sie nicht miteinander. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als die Teenager gemeinsam durch das Portal nach Wonderscape geraten. Denn dieses Spiel fordert ihnen alles ab und mehr als einmal sehen die Jugendlichen dem Tod ins Auge. Daher verwundert es nicht, dass aus anfänglich Fremden im Laufe der Handlung Freunde werden. Denn nur zusammen sind sie stark genug, um die in Wonderscape lauernden Gefahren zu bewältigen.

Die Freunde reisen dabei im Laufe der Geschichte durch verschiedene Level des Spiels. Sie kommen in den Wald der Leoparden, besuchen das Land des Entdeckers oder wagen ein Autorennen in dem Level Rennen der Kriegerin.
Durch all die verschiedenen Orte in dem Spiel bietet sich dem Leser eine sehr abwechslungsreiche Geschichte.

Autorin Jennifer Bell lässt zudem wichtige Persönlichkeiten der früheren Jahrhunderte in die Geschichte einfließen. Denn diese werden im Spiel Wonderscape gefangen gehalten und leben nun in den jeweils für sie vorbereiteten Levels.
So treffen die Freunde in jedem Level auf einen anderen Helden wie beispielsweise Newton, Edison oder die wahrscheinlich eher unbekannte Tomoe Gozen, eine der wenigen weiblichen Krieger der japanischen Geschichte, die im Jahre 1157 geboren wurde.

All diese Komponenten ergeben einen tollen Fantasyschmöker für Kinder ab 11 Jahren. Ich bin mir jedoch sicher, dass auch schon 10-Jährige mit diesem Buch ihre Freude haben werden. Denn die Geschichte ist nicht zu komplex oder actiongeladen, als das es zu extrem für diese Altersgruppe wäre.

Fazit:
Ein schöner Fantasyschmöker erwartet den Leser mit Wonderscape. Gemeinsam mit den Jugendlichen Arthur, Ren und Cecily taucht man in ein extrem packendes Computerspiel ein. Die Freunde bereisen viele Welten und stellen sich dem Bösen. Denn der Rückweg in ihre eigene Zeit kann nur erfolgen, wenn sie alle Aufgaben in Wonderscape lösen.
Von mir erhält dieses Abenteuer 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 22.04.2021

Atemberaubende, actionreiche und emotionale Reise

Eine tödliche Einheit
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Inhalt:
Kolt »Racer« Raynor und sein Delta-Force-Team sollen den amerikanischen Präsidenten während einer NATO-Mission in Griechenland beschützen.
Als der Präsident gerade eingetroffen ist, passiert das ...

Inhalt:
Kolt »Racer« Raynor und sein Delta-Force-Team sollen den amerikanischen Präsidenten während einer NATO-Mission in Griechenland beschützen.
Als der Präsident gerade eingetroffen ist, passiert das Unvorstellbare: Die Kugel eines Attentäters reißt den griechischen Premierminister aus dem Leben.
Raynor erkennt den Mörder an seiner grausigen Handschrift: eine Kugel durch das linke Auge seines Ziels. So tötet nur Rasim Miric.
Die Jagd nach dem Attentäter endet, als Miric sich anscheinend selbst in die Luft sprengt.
Aber Raynor glaubt nicht an den Tod des Scharfschützen. Er ist überzeugt, dass Mirics Amoklauf gerade erst beginnt …

Meinung:
Kolt Raynor und sein Delta-Force-Team sind dieses Mal in Griechenland, um dort den Besuch des amerikanischen Präsidenten zu begleiten. Der Schutz des Präsidenten steht dabei an erster Stelle. Umso fürchterlicher ist es daher, dass beim Treffen des amerikanischen Präsidenten mit dem griechischen Premierminister ein Anschlag verübt wird. Der griechische Premierminister wird dabei von einem Attentäter grausig erschossen. Denn die Kugel hat genau das linke Auge des Mannes getroffen. Für Raynor steht sofort fest, dass es sich bei dem Attentäter nur um seinen alten Erzfeind Rasim Miric handeln kann. Kein anderer tötet seine Opfer auf diese Weise. Doch bei der anschließenden Flucht sprengt sich Miric selbst in die Luft. So zumindest die offizielle Variante. Raynor ist sich jedoch sicher, dass der Selbstmord von Miric nur vorgetäuscht wurde und sich der Mann auf freiem Fuß befindet. Und so beginnt eine packende Verfolgungsjagd.

Dies ist der fünfte und letzte Band der Kolt-Raynor-Serie von Autor Dalton Fury. Ich selbst habe zwar noch keinen vorherigen Band der Reihe gelesen, dies war jedoch beim Lesen des fünften Bandes überhaupt kein Problem. Denn Dalton Fury lässt die Leser immer wieder an Geschehnissen aus der Vergangenheit teilhaben. Als Leser erfährt man häppchenweise was Kolt Raynor in seiner Vergangenheit erlebt hat. Ich kann daher diesen Band auch Quereinsteigern, wie ich einer bin, rundherum empfehlen.

Da das Augenmerk der Geschichte auf der Beziehung zwischen Raynor und Miric liegt, gibt es immer wieder Passagen im Buch in denen die Geschichte in die Vergangenheit springt. Hier werden dem Leser Szenen aus den früheren Begegnungen von Raynor und Miric präsentiert. So kann man sich in beide Charaktere sehr gut hineinversetzen und versteht die Spannungen zwischen ihnen noch besser.
Im Laufe der Handlung kommt es daher zu sehr dramatischen, aber auch emotionalen Auseinandersetzungen zwischen Raynor und seinem Erzfeind.

Die Geschichte ist daher nichts für zartbesaitete Gemüter. Es gibt viele Gefechte, Schusswechsel und Kampfszenen. Es fließt Blut und wie im wahren Leben überleben am Ende nicht alle. Mich haben die realitätsnahen Beschreibungen sehr gepackt und es war traurig mitanzusehen wie Raynor in diesem finalen Band von liebgewonnenen Kameraden Abschied nehmen muss.

Dabei gibt es in diesem Buch viele Informationen rund um die Arbeit von Delta-Force-Einheiten. Mich hat vor allen Dingen fasziniert, dass Autor Dalton Fury (hierbei handelt es sich um ein Pseudonym) selbst Delta-Force-Kommandant war. Fury war ranghöchster Offizier in der Schlacht um Tora Bora und hat mit der Veröffentlichung seines Buches „Kill bin Laden“ für ordentlich aufsehen gesorgt.
Mich persönlich hat die Vorbemerkung des Herausgebers der amerikanischen Ausgabe dieses fünften Raynor Bandes sehr bewegt und gefangengenommen.
Denn Dalton Fury hat beim Schreiben dieses Buches bereits gewusst, dass er Krebs hat.

So kommt es, dass die Abenteuer von Kolt Raynor in diesem Finale einen für mich würdigen Rahmen finden. Auch das Ende ist in meinen Augen sehr realistisch dargestellt, lässt einen als Leser jedoch auch nicht die Hoffnung verlieren.

Fazit:
Kolt Raynor und sein Delta-Force-Team nahmen mich in ihrem persönlichen Finale mit auf eine atemberaubende, actionreiche und emotionale Reise. Die Einblicke in das Leben einer Delta-Force-Einheit waren höchst interessant. Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete Gemüter, für mich persönlich war es jedoch ein packendes Actionabenteuer.
Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

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