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Veröffentlicht am 17.01.2025

Leider ein Griff in die Toilette

Regents
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Anmerkung: Es handelt sich hierbei um Dark Romance sowie den ersten Band einer mehrteiligen Reihe. Daher rate ich zur Beachtung der Triggerwarnung wie auch der Altersempfehlung.

REGENTS
Savannah und die ...

Anmerkung: Es handelt sich hierbei um Dark Romance sowie den ersten Band einer mehrteiligen Reihe. Daher rate ich zur Beachtung der Triggerwarnung wie auch der Altersempfehlung.

REGENTS
Savannah und die 8 Regents

Ich wollte es wirklich lieben, aber wenn Very Bad Kings und eine leider nicht gute Vampir-Romantasy ein Baby hätten, dann wären es alle acht Regents. Dabei möchte ich betonen, dass ich Isabelle Norths "Women of Revenge"-Trilogie absolut liebe und gerne in den Himmel lobe, jedoch war das hier rein gar nichts für mich.

Savannahs Naivität ist eine Sache, die ich wahrscheinlich nie verstehen werde. Ihr ganzes Handeln ist absolut widersprüchlich und wird mit der Anziehung, welche sie gegenüber Adrian und Co. empfindet, entschuldigt. Von den acht Regents bekommt man nur so wirklich etwas von Adrian mit, da auch nur dieser einige kürzere Kapitel in Anspruch nimmt. Rein theoretisch gibt es auch noch Xander, Eric, Raphael, Nathan, Ethan, einen mit C am Anfang und noch jemanden, damit die Rechnung aufgeht, aber sie sind größtenteils gesichtslos dargestellt. Jeder von ihnen ist irgendwie attraktiv, irgendwo gefährlich und zu anziehend für unsere Protagonistin. Ihre Überlebenskünste bedienen ganz hervorragend den Negativ-Bereich und obwohl sie so intelligent scheint, zweifle ich gewissermaßen an ihrem Verstand.

Die Geschichte läuft so vor sich hin und man ahnt eigentlich durchweg Böses, was sich am Ende auch wiederum bestätigt. Dabei birgt die Handlung so viele Facetten und man hätte die Fantasy-Elemente deutlich besser ausarbeiten können. Ja, durch den Schreibstil lässt sich die Handlung gut wie auch spannungsvoll lesen, aber das war es für mich auch wieder. Natürlich sind auch Cover sowie Innengestaltung äußerst ansprechend, aber leider hat mir die Handlung nicht zusagen können. Wahrscheinlich werde ich mich auch nicht der Fortsetzung widmen.

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Veröffentlicht am 29.05.2021

Einmal und nie wieder

Cassia & Ky – Die Flucht
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Die „Matched“-Trilogie von Ally Condie ist hiermit für mich beendet.
Dieser Folgeband hat mich maßlos enttäuscht zurückgelassen, wodurch ich keinen Grund für mich selbst sehe, den Finalband mit rund 500 ...

Die „Matched“-Trilogie von Ally Condie ist hiermit für mich beendet.
Dieser Folgeband hat mich maßlos enttäuscht zurückgelassen, wodurch ich keinen Grund für mich selbst sehe, den Finalband mit rund 500 Seiten in der englischsprachigen Ausgabe zu lesen.
Ich habe wirklich mein bestes versucht, aber diese Trilogie ist für mich nicht mehr zu retten.
Von Anfang bis Ende hat mich die Langeweile nicht verlassen und ich bin fast schon froh darüber, dass ich „Crossed“ oder „Die Flucht“ noch beenden konnte.
Ich war so kurz davor mitten im Buch abzubrechen.

Woran das liegt? Leider an der gesamten Handlung und den darin vorkommenden Charakteren.
Die Handlung ist flach wie eh und je und es ist oben drauf kaum etwas geschehen.
Die Spannung, Emotionen und Intensität laufen allesamt gegen null und das bleibt auch bis Ende so.
Es ist kaum etwas passiert und an sich ist der ganze Handlungsverlauf sehr vorhersehbar und eintönig gestaltet.
Ich finde das sehr schade, da die Handlung grundsätzlich auf einer tollen dystopischen Idee mit interessanten Aspekten und „Systemen“ basiert.
Nur leider kommt genau dieser Teil viel zu kurz und beiläufig. Fokus ist mehr oder weniger die „Liebesgeschichte“ zwischen Cassia und Ky, welche sich ehrlicherweise ein wenig seltsam entwickelt.
Die fehlende Kommunikation zwischen den beiden sowie unnötige kleine Dramen sind weiterhin fester Bestandteil ihrer Beziehung und ich kann und will mir das auch wirklich nicht mehr länger ansehen müssen. Die Charaktere im Allgemeinen sind flach und es sind nur äußerst oberflächliche Charakterzüge zu erkennen. Die Entwicklung der Protagonisten lässt auf sich warten und Cassia entwickelt mit der Zeit einen ziemlichen Drang zur Naivität.
Auch der Schreibstil konnte es nicht mehr für mich retten.
Im Gegenteil, ich habe mittlerweile das Gefühl, dass sich dieser auch aufgrund der langgezogenen Handlung nur noch verschlechtert hat.
Grundsätzlich haben mir Tiefe, Emotion aber auch Spannung deutlich gefehlt.
Das Cover ist für mich ein wenig langweilig und detaillos, auch wenn ich die Grundidee dahinter eigentlich für gut und passend halte.

Kurz zusammengefasst bin ich enttäuscht und entschlossen zugleich.
Diese Trilogie ist für mich hier beendet und ich denke, dass zumindest die Bände, die ich auch wirklich ganz gelesen habe zu den Flops in diesem Jahr zählen kann. Daher gibt es von mir keine Leseempfehlung!

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