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Veröffentlicht am 31.05.2021

Wohlfühlgeschichte mit Potenzial...

Underworld Chronicles - Verflucht
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Underworld Chronicles - eine unglaublich interessante Prämisse, die mein Fantasy Herz höher schlagen lässt, aber kann auch der Inhalt punkten?
Am Anfang hatte ich wirklich Schwierigkeiten in die Geschichte ...

Underworld Chronicles - eine unglaublich interessante Prämisse, die mein Fantasy Herz höher schlagen lässt, aber kann auch der Inhalt punkten?
Am Anfang hatte ich wirklich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Nicht nur Noras Art hat mich sehr irritiert, sondern auch die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt hat. Das ich wütend und enttäuscht war, ist gelinde gesagt untertrieben, denn auch der Stil hat mir nicht wirklich zugesagt. Zu schnell, zu viel, aber dann gab es einen weiteren Twist und ab da konnte ich die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen. Nora hat mir besser gefallen und auch die Geschichte hat eine andere Wendung genommen. Wir sind noch nicht dort wo ich die Geschichte und Nora haben möchte, aber wir befinden uns auf dem Weg dorthin. Jackie May kann mich auch besonders durch die Nebencharaktere überzeugen. Besonders unser knuddeliger lieber Ghul Terrence ist mir ans Herz gewachsen und hat der Geschichte eine Art Wohlfühlcharakter gegeben. Nick hingegen ist unglaublich Badass, lässt sich nichts gefallen und hat immer einen sarkastischen Spruch auf den Lippen. Solche Charaktere liebe ich.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass mir die Geschichte noch besser gefallen hätte, wenn man ihr den nötigen Raum zum Entfalten gegeben hätte. Sie ist sehr kurzweilig, sehr viel passiert auf noch nicht einmal 300 Seiten. Es ist ein Häppchen, nett und solide, aber noch sehr viele Fragen sind offen. Bitte steckt eure Erwartungen nicht zu hoch, dann werdet ihr nicht enttäuscht. Es ist eine fantastische Wohlfühlgeschichte ohne eine großartige Liebesgeschichte, aber einer tollen Freundschaft. Das Ende wurde für meinen Geschmack wieder zu schnell abgehandelt, trotzdem hatte ich Spaß und einen tollen Nachmittag.
Ich habe definitiv Lust auf Band 2 bekommen, obwohl ich noch viel Luft nach oben sehe. Ich vergebe 3,5/5 Sterne.

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 24.05.2021

Wenn ein kaltes Herz plötzlich entbrennt ...

Partem. Wie die Liebe so kalt
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Die Prämisse klingt unglaublich toll. Ein "normales" Mädchen trifft auf jemanden, der auf sie angesetzt wurde, um ihr ihre Liebe zu stehlen, aber alles entwickelt sich anders als gedacht...

Leider muss ...

Die Prämisse klingt unglaublich toll. Ein "normales" Mädchen trifft auf jemanden, der auf sie angesetzt wurde, um ihr ihre Liebe zu stehlen, aber alles entwickelt sich anders als gedacht...

Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Ich fand zwar den Schreibstil sehr angenehm zu lesen, aber ich finde es sehr schade, dass der/die Leser*in sehr lange im Dunkeln gelassen werden, sehr viele Fragen offen bleiben. Natürlich ist dies hier ein Auftakt einer Dilogie, doch die Kunst eines Auftakts ist es auch, Lust auf die Fortsetzung zu wecken. Auch im Nachhinein kann ich noch nicht wirklich viel mit dem Prolog anfangen, wahrscheinlich, weil er sich auf den 2. Band der Dilogie bezieht und in mir bis zu einem gewissen Grad Erwartungen geweckt hat, die bis dato noch nicht erfüllt wurden.

Nichtsdestotrotz hat mir Stefanie Neebs angenehmer Schreibstil gut gefallen, sodass ich gut durch die Geschichte gekommen bin. Ich hätte gerne an der ein oder anderen Stelle mehr Informationen gehabt, aber ich bin mir sicher, dass Band 2 noch sehr viel Input liefern wird.

Auch Xenia, Jael und die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sehr unterschiedlich und was mir besonders gut gefällt ist, dass die Autorin mit moralisch grauen Charakteren arbeitet. Es gibt nun mal kein schwarz oder weiß, sondern nur Entscheidungen, die uns definieren.

Die Handlung an sich...war solide. Ein typisches Jugendbuch mit einem interessanten Setting, aber ich hatte ehrlich gesagt noch ein paar höhere Erwartungen. Es war nicht schlecht, macht Lust auf mehr, aber leider konnte sich die unglaublich innovative Idee, die mich ansatzweise an "Angel Eyes" von Lisa Desrochers erinnert nicht ganz entfalten.

Insgesamt eine solide Urban Fantasy Geschichte, die auch am Ende noch sehr viele Fragen offen lässt, aber einen sehr angenehmen Schreibstil und moralisch graue Charaktere hat. Der 2. Band kann, wenn er gut gemacht wird, bestimmt ziemlich viel noch aus der Geschichte herausholen und abrunden, deswegen würde ich ihn durchaus lesen. Ich vergebe 3,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.03.2021

Interessante Geschichte mit ein wenig Luft nach oben...

Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger
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Dieses Buch ist momentan in aller Munde und nach fast 3 Wochen habe ich es auch endlich beendet. Es hat mir gut gefallen, aber ein Jahreshighlight ist es für mich nicht.
Caroline Brinkmanns Schreibstil ...

Dieses Buch ist momentan in aller Munde und nach fast 3 Wochen habe ich es auch endlich beendet. Es hat mir gut gefallen, aber ein Jahreshighlight ist es für mich nicht.
Caroline Brinkmanns Schreibstil hat mir gut gefallen. Locker leicht, interessant und an manchen Stellen, besonders bezüglich Distel war es sehr trocken und ironisch.
Die Geschichte ist prinzipiell aus drei Perspektiven erzählt: Erin, Kiran und Ryanne. Erin und Kiran konnten sich sehr schnell in mein Herz schleichen, besonders Erin ist eine besondere Protagonistin, die sich nicht für andere verbiegt und ihr Ding durchzieht. In diesem Zusammenhang habe ich geliebt, dass sie ihre große Liebe bereits gefunden hat. Sie und Mikko sind so niedlich zusammen und ich liebe ihre Dynamik. Kiran mag ich ebenfalls, aber er steht manchmal auf einer ziemlich langen Meinung und sieht sehr schwarz oder weiß, denkt sich nicht in sein Gegenüber rein, aber trotzdem muss man ihn einfach mögen. Leider habe ich lange Zeit nicht verstanden, warum Ryanne begleiten. Die erste Hälfte habe ich mich nur über sie aufgeregt und erst am Ende wurde ihre weinerliche Perspektive ein bisschen erträglicher. Die Handlung an sich war interessant und spannend. Besonders der asiatische Touch ist ziemlich cool. Doch ich hätte gerne viel mehr über die Clans erfahren, der Affen, Reptilien und Streuner Clan kamen mir eindeutig zu kurz, genauso wie der kriminalistische Touch, der am Anfang kurzzeitig präsent gewesen ist. Insgesamt hat mir die Geschichte und die Weltgestaltung gefallen, das Ende war sehr turbulent und lässt auf jeden Fall Platz für einen Folgeband, aber irgendwie war mir Tokito nicht ausgereift und tiefgründig genug. Ich vergebe 3,5/5 Sterne und eine besondere Empfehlung für alle, die Jugendbücher lieben.

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Veröffentlicht am 26.01.2021

KAMI gegen die Menschheit

Neon Birds
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Ich habe das Buch vor ein paar Minuten beendet und weiß ehrlich gesagt noch nicht, wie ich es bewerten soll. Es war für mich kein Jahreshighlight wie für viele andere Leser*innen, aber ich mag die Grundidee ...

Ich habe das Buch vor ein paar Minuten beendet und weiß ehrlich gesagt noch nicht, wie ich es bewerten soll. Es war für mich kein Jahreshighlight wie für viele andere Leser*innen, aber ich mag die Grundidee mit der Nanotechnologie, der künstlichen Intelligenz bzw. die Weltgestaltung generell. Ich bin zwar viel im SciFi Genre unterwegs, aber so eine coole Thematik ist mir nur selten untergekommen. Der Kontrast zwischen Technologie, einer "Seuche", militärischen Strukturen und ganz vielen Pflanzen, ist äußerst innovativ und interessant. Maries Schreibstil mag ich generell sehr gerne. Es gab mehrere Szenen, die mir sprachlich sehr gut gefallen haben. Besonders die Sichten aus KAMIs Perspektive waren sehr interessant. Nicht alle Charaktere habe ich gleich gern verfolgt, aber das ist eigentlich natürlich. Man hat immer den ein oder anderen Favoriten. In meinem Fall eindeutig unser Zweiergespann Flover und Luke.
Leider habe ich auch den ein oder anderen Kritikpunkt. Die Handlung an sich ist cool, aber für meinen Geschmack werden die ganzen Szenen zu schnell abgehandelt, die Autorin nimmt sich kaum Zeit, um wirklich Luft zu holen und vollständig in den Szenen einzutauchen. Ebenfalls hätte ich gerne, besonders am Anfang, viel mehr vom normalen Alltag der Charaktere mitbekommen wollen, sodass sich die Ausnahmesituation erst nach und nach gesteigert hätte, dadurch hätte ich einen noch viel besseren Zugang zu den Charakteren gefunden, der mir bisweilen noch gefehlt hat. Leider haben sich große Parts im Mittelteil sehr gezogen, sodass ich kaum vorangekommen bin. Das Ende war wieder sehr spannend, obwohl sich die Ereignisse unübersichtlich überschlagen haben, ich bin mir, jedoch sicher, dass sehr vieles noch in der restlichen Trilogie aufgeklärt wird. Im Nachhinein wirkt der 1. Band wie eine lange Einleitung sodass die richtige Handlung erst im 2. Band wirklich ins Rollen gebracht werden wird.
Insgesamt hat mir Neon Birds gut gefallen, aber durch die vielen positiven Meinungen, habe ich einfach mehr erwartet. Ich vergebe 3,5/5 Sterne, Potential hat die Geschichte auf jeden Fall noch und ist auch sehr gut für ein Genreeinstieg geeignet.

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Veröffentlicht am 10.01.2021

Interessante Ideen, aber eher nicht zum Mitnehmen geeignet

Yummy! Ganz easy Pause
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Ein hübsches kleines Büchlein mit zahlreichen Ideen, ob selbstgemachtes Brot, Aufstriche, Smoothies, Desserts, Müsli, etc., aber leider sind viele Sachen nicht unbedingt zum Mitnehmen geeignet. Für mich ...

Ein hübsches kleines Büchlein mit zahlreichen Ideen, ob selbstgemachtes Brot, Aufstriche, Smoothies, Desserts, Müsli, etc., aber leider sind viele Sachen nicht unbedingt zum Mitnehmen geeignet. Für mich nicht schlimm, ich habe mir dennoch sehr interessante Rezepte markiert, zum Beispiel selbstgemachtes Vollkornbrot, das sogar meine fruktoseintolerante Mutter essen darf, Kichererbsenburger, die wollte ich schon immer mal ausprobieren und den ein oder anderen Aufstrich. Ein paar Seiten finde ich ein bisschen unnötig, wie zum Beispiel wie man seine Brottüten oder Müsligläser gestalten kann, aber für Kinder bestimmt durchaus geeignet. Wer nicht unbedingt darauf pocht, dass es unbedingt zum Mitnehmen sein soll, sondern gerne mal Müsli, Brot oder vegane Burger selbst machen möchte, wird bei diesem kurzen und auch relativ günstigen Buch fündig. Ich bin zufrieden, aber für 5 Sterne reicht es leider nicht.

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