Der Autorin ist eine wunderbar schräge Familiengeschichte gelungen, die sich über drei Generationen, das gesamte 20. Jahrhundert und den gesamten europäischen Kontinent erstreckt. Schlaglichtartig und ...
Der Autorin ist eine wunderbar schräge Familiengeschichte gelungen, die sich über drei Generationen, das gesamte 20. Jahrhundert und den gesamten europäischen Kontinent erstreckt. Schlaglichtartig und mit viel Humor wird von Gaunern, Drogen und Schmuggelware und großen Familiengeheimnissen berichtet.
Mookie ist ein wunderbar berührender, teilweilse sehr komischer Roman, der zwar zur Weihnachtszeit spielt, aber die Botschaft gilt das ganze Jahr: es geht immer weiter.
Darum geht es: Joachim befindet ...
Mookie ist ein wunderbar berührender, teilweilse sehr komischer Roman, der zwar zur Weihnachtszeit spielt, aber die Botschaft gilt das ganze Jahr: es geht immer weiter.
Darum geht es: Joachim befindet sich in einer Sinnkrise. Er hat einen Zusammenbruch, arbeitet nicht und verfällt in tiefe Depression. Bisherige Tiefpunkte: ein übertriebener Beschwerdebrief an einen Sushi-Lieferdienst und ein aus Verzweiflung begangenes Online-Date. Am Morgen Danach wird Joachim ein Mini-Schwein zugestellt. Für ihn ein Zeichen: er muss herausfinden, wer es ihm geschickt hat. Der neue Partner seiner Ex ist es nicht, das missglückte Online-Date (Tierärztin) war es auch nicht. Also macht sich Joachim, zusammen mit seinem Date als Engel, frei nach Dickens auf den Weg durch die Weihnacht auf den Spuren der Gegenwart, Vergangenheit und zum Schluss einer versöhnlichen Zukunft. Dies wird empathisch von der Autorin und ohne zu kitschig zu werden bzw übertrieben zu wirken erzählt und war sehr berührend zu lesen.
Liza Grimm hat einen sehr spannenden Fantasyroman geschrieben, der sich langsam aufbaut und sehr spannend und offen zu Ende geht. Im heutigen Edinburgh steht Erin,eine junge Frau, Magie und Zauberei sehr ...
Liza Grimm hat einen sehr spannenden Fantasyroman geschrieben, der sich langsam aufbaut und sehr spannend und offen zu Ende geht. Im heutigen Edinburgh steht Erin,eine junge Frau, Magie und Zauberei sehr offen gegenüber- leider hat sie seit der Krebserkrankung ihrer Tante den Glauben daran leicht verloren. Zusammen mit Leo führt sie Geisterführungen durch Edinburghs Katakomben durch und sieht dabei eines Tages tatsächlich einen Geist. Was sie nicht weiß: Leo ist ein Hexer. Magie gibt es wirklich und nach den schrecklichen Verfolgungen haben die Hexen sich in den Untergrund begeben.
In verschiedenen Handlungssträngen werden neben Erin und Leo die weiteren Hauptfiguren eingeführt und vorgestellt. Das Buch war sehr angenehm und flüssig zu lesen,sehr spannend und dank der verschiedenen Handlungsstränge abwechslungsreich. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, einzig dass das Buch,kaum dass es Fahrt auf nimmt,auch schon endet (und das sehr offen und mit Cliffhanger) stört ein bisschen.
Aurel Mertz kannte ich von pointierten Kommentaren aus Social Media, nicht unbedingt als Comedian und Journalist. Klug und witzig nimmt er sich hier die sogenannte Manosphere und das Patriarchat vor. Zeigt ...
Aurel Mertz kannte ich von pointierten Kommentaren aus Social Media, nicht unbedingt als Comedian und Journalist. Klug und witzig nimmt er sich hier die sogenannte Manosphere und das Patriarchat vor. Zeigt uns fragile Männlichkeit und empfindliche Egos. Das macht Spaß und sorgt auch für den ein oder anderen Aha-Moment. Jetzt mein Aber: warum muss man das teilweise so herablassend tun? Ich habe es jedenfalls so empfunden, dieses "wir sind die Generation, die es verstanden hat und besser machen will, aber mit den Boomern muss man Mitleid haben". Dies wurde mir dann auf Dauer doch zu anstrengend.